Erfahrungsbericht über

100 Greatest Film Themes (Box-Set) - Ost-original Soundtrack

Gesamtbewertung (3): Gesamtbewertung 100 Greatest Film Themes (Box-Set) - Ost-original Soundtrack

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Traumhafte Filmmelodien

5  17.05.2013

Pro:
100 Lieder, viele Klassiker, tolles Orchester, günstig

Kontra:
Geschmackssache?

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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Werner86

Über sich:

Mitglied seit:02.06.2004

Erfahrungsberichte:128

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 149 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als besonders hilfreich bewertet

Hallo Ihr Lieben,

heute gibt es einen neuen Bericht von mir, diesmal über nicht eine CD und auch nicht eine Doppel-CD, sondern um ein ganzes Paket von 6 CD´s.

Hierbei handelt es sich um die 100 Greatest Film Themes.
Nun wird einer meiner Vertrauten und Stammleser kurz zucken, yesup. Denn ohne yesup hätte ich diese Box nie im Leben gekauft (und auch nicht die Nachfolge-Version, auch wenn yesup die nur mit 2 Sternen bewertet hat). Und eines kann ich schon vorweg nehmen, ich danke Dir dafür, dass ich über Deinen Bericht gestolpert bin.

Yesups Bericht ist exzellent, daher habe ich mich lange nicht getraut, selbst einen zu schreiben, weil ich gar nicht so sehr den Augenmerk auf die Instrumentauswahl lege oder auf die Filmbilder, ich kann auch nicht so viel Neues berichten, sondern nur meine Eindrücke, meine Sicht, meine Gefühle.

Eigentlich bin ich nicht so der Filmfanatiker, daher kannte ich auch eine Menge der Melodien nicht, aber noch größer ist die Anzahl der Lieder, die man zwar kennt, aber nicht zuordnen konnte zu einem bestimmten Film. Vor allem werden diese Melodien gerne verwendet, um sie im Hintergrund einer Doku oder eines Berichts zu bringen.

Zur CD-Box

Verpackung: Eine ganz einfache Pappbox mit 6 Einzel-CD-Hüllen und entsprechenden CD´s. In der ersten Ausgabe ist alles in rot bis gelb gehalten, in Stufen. Alles weitere könnt Ihr auf den Bildern sehen, die ich beigefügt hab.

Angaben: Es gibt kein Booklet, es gibt nur die Filmangaben auf der Rückseite der Box sowie innerhalb der CD-Hüllen Angaben zu Länge, Produzenten, Komponisten und Jahr des Films. Etwas komplex, aber man kriegt das, was man braucht. Generell ist alles in Englisch gehalten.

Executive Producer : Reynold D´Silva
Lieder produziert von James Fitzpatrick
Weitere Produzenten: Rick Clark , A.R. Dom Swan
Design: Damien Doherty


Das Prager Philharmonie-Orchester

Das 1947 gegründete Prager Philharmonie-Orchester (Quelle: Wikipedia) spielte die meisten Lieder dieser CD-Box ein. Das Orchester ist auch dafür berühmt geworden, tschechische bzw. tschechoslowakische Filmproduktionen zu untermalen, darunter auch einige der bekannten Märchen aus unserem östlichen Nachbarland.
Die Lieder auf dieser CD-Box sind zumeist keine Original-Versionen und fast immer ohne Gesang. Sie lehnen sich aber an den Originalen an, sprich es sind Interpretationen von Filmklassikern.


Musikgenuss:

Vorweg: Ich hab mir lange überlegt, ob ich hier ausführliche Beschreibungen und Informationen bis ins letzte Detail gebe, werde dies aber entgegen meiner bisherigen Berichte nicht in dem Ausmaß tun. Vor allem stehen Informationen zu Künstlern etc. auch in der Produktbeschreibung bei Ciao. Ich habe die englischen Filmtitel alle ins Deutsche übersetzt, sprich den deutschen Titel genommen, damit es nicht zu verwirrend ist für Film-Laien. Dazu sind einfach 100 Lieder viel zu viel Stoff und ich möchte den Bericht irgendwie leserlich halten. Lasst Euch einfach überraschen… ;-)

CD 1 (1939-1961)

01 - 20th Century Fox Fanfare And Cinemascope Extension

Die ganze CD-Box beginnt mit der Fanfare von 20th Century Fox, die wohl jeder kennt, der von Star Wars bis X-Men mal einen Film von denen gesehen hat. Dieses monumentale Gebäude mit den Schriftzugen von 20th Century Fox im Scheinwerferlicht und man kann wunderbar „dadadadaaaaa“ mitsummen. Ein gelungener Anfang eines jeden Films, ein gelungener Anfang einer solchen CD-Box.

02 – Vom Winde verweht – Tara´s Theme (1939)

Das erste richtige Lied stammt von einem der Klassiker schlechthin, vom Winde verweht. Eine sehr bekannte Filmmelodie, extrem melancholisch, fast schon zu kitschig, geprägt von ruhigeren Streicher-Teilen und aufbrausenden Bläsern, ein ständiger Tempowechsel. Sehr schön gespielt, ein tolles Lied.

03 – Casablanca – As time goes by (1942)

Wir gehen in die Kriegszeit und dem berühmtesten Film aus dieser Zeit, Casablanca. Von Klavieruntermalung und Streichern geprägter Titel und das Lied kennt jeder, der den Film gesehen hat, ohne Gesang ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ist nicht so meine Stilrichtung, muss ich ehrlich zugeben.

04 – Der dritte Mann – The Harry Lime Theme (1949)

Wir hatten mal eine Zitter als Erbstück bei meinen Eltern, daher kenne ich natürlich das Instrument. Das Lied selbst ist sehr verspielt, wechselt ständig zwischen etwas dramtischerem Tempo und ruhigeren Stellen. Ich kenne den Film nicht, aber für einen Thriller wirkt es unpassend und ist auch nicht so meine Sache.

05 – Zwölf Uhr mittags – Do not forsake me oh my Darlin (1952)

Im 9. Schuljahr nahmen wir einen der Ur-Western im Deutschunterricht durch! 12 Uhr mittags. Daher ist mir auch der hiesige Song bekannt, in diesem Fall ist er sogar einer der wenigen Lieder, die auch gesungen werden von einer sehr tiefen einprägsamen Stimme. Meines Erachtens kommt da bis aufs Ende hin relativ selten Western-Feeling auf, eher in der Klasse von Casablanca oder Vom Winde verweht, eine laute, aber sanfte Ballade, die zu gefallen weiß.

06 - Mai 1943 / Die Zerstörung der Talsperren – March (1954)

Weiter geht es mit einem Kriegsfilm, bei dem um die Zerstörung von Talsperren auf deutschem Reichsgebiet geht (z.B. am Edersee). Wie „March“ schon sagt, handelt es sich um einen Marsch, der Walzer-geprägt mit viel Bläserkunst daher kommt. Gut gelingt der immer wieder ansteigende Spannungsbogen mit einem triumphalen Ende. Vllt. nicht so mein Genre, aber für das ist es gut interpretiert worden.

07 – Der Mann mit dem goldenen Arm – Main Theme (1955)

Schlagzeug und wieder der Einsatz von Bläsern prägen das Lied. Sehr verspielt, sehr temporeich, man erkennt sofort das Genre, dass es hierbei schon irgendwie um Gangster-Filme geht. Das Lied wird in den kurzen knapp 2 Minuten immer dramatischer und endet recht plötzlich.

08 – In 80 Tagen um die Welt – Around the world in 80 days (1956)

Eine sehr bedächtige Nummer zwischen sehr vielen hohen Tönen und wenigen bewusst gewählten tiefen Tönen. So ziemlich jedes Instrument kommt dran, viele Bläser, auch Flöten und im Laufe auch ein Klavier. Es macht sich ein wenig eine fröhliche naive Aufbruchstimmung breit im Laufe des Liedes, womit der Film sehr gut beschrieben wird. Ganz so meine Sache ist das Lied aber nicht.

09 – Die Brücke am Kwai – March (1957)

Wieder ein Marschlied, wieder aus dem Kriegs-Genre entsprechend. Ordentlich reingeblasen, ordentlich getrommelt, ordentliches Schlagzeug. Eigentlich dürften viele diesen Marsch kennen, vor allem von den verspielten Zwischenstücken. Ein klarer Klassiker, den ich manchmal gerne höre, wenn ich aufräumen muss. ;-) Man könnte sich auch ein preußisches Regiment vorstellen, das gerade durch die Straßen von Postdam Ende des 19. Jahrhunderts läuft nach einem gewonnenen Krieg.

10 – Weites Land – Main Theme (1958)

Wir gehen zurück in den Wilden Westen. Ein starker Beginn mit Fanfare, dramatisch schnell und sehr bekannt. Irgendwann geht es in einen etwas ruhigeren Teil über mit sehr hohen und hart gespielten Streichern. Ich finde mit Western hat es nur in Teilen zu tun, ansonsten ähnelt es manchmal einem Vorläufer von der Star Wars Filmmusik. Ein weiterer Klassiker auf der CD auf jeden Fall.

11 – Der unsichtbare Dritte – Overture (1959)

Akustisches Gewitter, man bekommt beinahe Angst durch den Wechsel von sehr tiefen Blasinstrumenten und immer wieder sehr hohen Tönen, wie z.B. auch durch eine Triangel, Flöten… Nun gut… Es ist ein Hitchcock-Film und das hört man einfach mal wieder heraus. Ist schon sagenhaft, wie sehr man Hitchcock erkennen kann in der Filmmusik.

12 – Ben Hur – Parade oft he charioteers (1959)

Trompeten zu Beginn und schon ist man in Gedanken wieder im Filmklassiker schlechthin aus den End-50ern. Man sieht den Einmarsch in die Arena vor seinem geistigen Auge, richtige Einmarschmusik, fast schon freudig, erwartend, immer wieder erhebliche Schläge und Trommeleinsätze. Auch wieder ein absoluter Klassiker, der im Laufe der Zeit etwas abebbt, um dann in kürzeren Abständen und Intervallen in die Höhe zu schnellen.

13 – A summer place – Young love (1959)

Auch dieses Lied war mir bekannt, ein bedächtiger Anfang mit Streichern und verspieltem Klaviereinsatz, der dann etwas später durch Bläser unterstützt wird. Hat einfach was von Romanze. Mir etwas zu kitschig, aber hier eindeutig Geschmackssache.

14 – Die glorreichen Sieben – Main Theme (1960)

Streichermelodie, als wär man wieder im Wilden Westen, ein paar Bläser zur Untermalung des Themas. Die Glorreichen Sieben ist ein Klassiker und das Lied selbst auch, ich habe gerade eine einreitende Gruppe in eine Westernstadt vor meinem Auge, wie sie dann absteigen und in einen Saloon gehen. Schönes Lied.

15 – Psycho – Main theme / Murder (1960)

Ein weiterer Klassiker. Psycho. Wer erinnert sich nicht an das schrille Hochschnellen der Melodie bei der Duschvorhangs-Szene, die im Laufe des Liedes dran kommt. Aber auch die zitternde, angsterfüllende Stimmung ansonsten von den Streichern ist definitiv gelungen, die ängstlich-melancholische Zwischenmelodie kannte ich eigentlich als Kind von dem Film „Dennis“, wusste erst später, dass das von Psycho kam.

16 – Exodus – Overture (1960)

Ein starker Beginn, der dann sehr ins Melancholische und Dramatische übergeht. Sehr geprägt wieder von Streichermelodien. Das ist wieder einer dieser Lieder, die ich mag, die einen nachdenklich stimmen. Teilweise sind Töne drin, die einen an Wüste bzw. Orient erinnern und auch sehr fröhliche Zwischentöne sind drin. Da ich den Film über das besagte Schiff nach Palästina, später Israel nicht gesehen habe, kann ich mir kein Bild machen, wo welcher Melodieteil vorkommt.

17 – Frühstück bei Tiffany – Moon River (1961)

Jetzt kommt einer der schönsten Lieder auf der ganzen Box, auch weltbekannt, vor allem in der Version des letzten Jahres verstorbenen Andy Williams. Die sehr melancholische Stimmung der Streicher, die aber irgendwie auch aufbauend wirkt, ist einfach wunderschön. Flötentöne untermalen einen Frühlingsmorgen auf der Veranda, die Vögel zwitschern, die Sonne scheint tiefstehend auf die Holzbalken der Veranda… Man hat so ein wunderschönes Bild vor Augen und verabschiedet sich kolossal von der CD 1.

CD 2 (1962-1968)


01 – Lawrence von Ariabien – Overture (1962)

Trommelnder Beginn, dann ein Streicherkonzert erster Güte, orientalisch angehaucht, immer wieder mit intensiveren Trommel- und Schlageinstäzen begleitet. Ein sehr kraftvolles Lied, mir auch bekannt. Finde, man hat das Filmthema damit doch recht gut umschrieben.

02 – Hatari – Baby Elephant Walk (1962)

Aaaah. Einer der lustigsten Lieder. Man hat das Gefühl, man sitzt irgendwo in Afrika und ein kleiner Elefant stellt sich tolpatschig an oder ein Affe stibitzt einem das Portmonee. ;-) Damit sind wir auch auf dem richtigen Kontinent des Films angelangt. Streicher und Bläser geben sich die Klinke in die Hand, ein sehr munterer Song, sehr verspielt und vor allem den Anfang kennen viele, da bin ich mir sicher.

03 – James Bond – 007 jagt Dr. No – Theme (1962)

Jetzt wird’s richtig klassisch. Der bekannte James – Bond – Soundtrack, spannend, Trompeten, die immer schneller und hektischer werden, insbesondere im Wechsel mit genauso hektischen Bläsern. Die Dramatik der Bondfilme platzt einem fast ins Wohnzimmer herein. Ein wunderbarer Klassiker!

04 – Der rosarote Panther – Theme (1963)

Und auch das vierte Lied kann den Vorgängern das Wasser reichen. Der rosarote Panther. Wohl jeder kennt die Melodie, dieses Heranpirschen mit Trompetenklängen, dann kommt dieser soulige Bläserpart. Mehr muss man gar nicht sagen, ein absoluter Klassiker der Filmmusik.

05 – Gesprengte Ketten – Main Title (1963)

Beginnt sehr inbrünstig mit
Bilder
100 Greatest Film Themes (Box-Set) - Ost-original Soundtrack CD (innen)
100 Greatest Film Themes (Box-Set) - CD innen
sehr tiefen Bläsern, wird dann aber recht schnell verspielt. Man merkt schon das marsch-artige dieses Militärfilms. Aber auch diese Leichtigkeit, das Ausgebuffte der ausbrechenden Kriegsgefangenen. Immer wieder stoppt das Lied und setzt erneut mit dem munteren Bläserspiel an. Ebenfalls ein sehr bekanntes Musikstück.

06 – Kampfgeschwader 633 – Main Title (1964)

Hat irgendwie was von Star Wars das Lied. Ich kannte es aber bis dahin nicht und auch nicht den Film. Voller Einsatz der Bläser, sehr schnell das Lied mit einer sehr bedächtigen Streicherstelle in der Mitte des Songs. Ist jetzt nicht so mein Lied, um ehrlich zu sein.

07 – Alexis Sorbas – Zorbas Dance (1964)

Sirtaaaaaaaki. ;-) Es wird gezupft, es geht langsam los und es steigert sich entsprechend des Sirtakis von Sekunde zu Sekunde. Man stellt sich schon die tanzenden Griechen, freudetrunken mit Ouzo, vor. Verbinde ich nunmal gar nicht mit Filmmusik, aber gut, es kam wohl bei Alexis Sorbas entsprechend der griechischen Hintergründe sowas vor. Ich nehme das Ganze gerne mit.

08 – Doktor Schiwago – Lara´s Theme (1965)

Ein sehr vorsichtiger Streicherbeginn bei Dr. Schiwago, der dann immer verspielter wird, bevor der Walzer einsetzt, den wohl auch jede Socke kennt. Das Lied wird mit der Zeit immer dramatischer und steigert sich zum Ende hin immer mehr. Ist jetzt auch nicht so meins, aber bekannt ist es schon.

09 – Frei geboren (Born free) – Born free (1966)

Wir gehen zu den Löwen nach Afrika. Ein bedächtiger Anfang, bevor einem Geigen aus der Trance helfen und das Lied in die Höhe schaukeln. Eine wunderbare Melodie, wie ich finde, die irgendwie von Freiheit und Nachdenklichkeit sich abzeichnet. So als würde man sein Kind in die weite Welt geben. Extrem dramatische Steigerung dann noch und das Wernerlein ist unfassbar ergriffen. Ein tolles Lied.

10 – Zwei glorreiche Halunken – Main Title (1966)

Ein anderes Themengebiet wird mit Lied 10 erreicht. Western, Zwei glorreiche Halunken, weltbekannt. Und demnach auch weltbekannte Melodie. Der verspielte und doch bedrohlich wirkende Beginn mit viel Trommelschlag und später Trommelwirbel im Hintergrund, das Gepfeife und Gedudele, bevor das Lied endlich richtig loslegt. Im Hintergrund Rufe wie von Indianern, man hat das Gefühl, die Pferde reiten zu hören… Ein absoluter Klassiker. Irgendwie verrückt schön.

11 – Casino Royale – Theme (1967)

Nein, es ist nicht der Bond-Film, sondern eine Bond-Parodie aus dem Jahr 1967. Und parodistisch hört sich der Trompetenabgesang auch an, sehr munter. Hat irgendwie was von den End-60ern, dieses auflockernde verspielte. Aber jetzt so gar nicht meins.

12 – Thomas Crown ist nicht zu fassen – The windmills of your mind (1968)

Rätselhaft anmutender Beginn, fast schon zirpend, geheimnisvoll und dramatisch zugleich. Nach einer guten halben Minute wird das Gestreiche durch einen kraftvollen Bläser in voller Gänze ersetzt. Interessant die Themenwechsel zwischen eben jenen Instrumenten. Das Lied hinterlässt einen fragenden Eindruck bei mir… Wahrscheinlich auch der Sinn des Films.

13 – Bullitt – Main Theme (1968)

Wir sind bei einem Kriminalfilm. Sehr viel Bläsereinsatz, eine Mischung aus souligem Jazz und dramatisierenden Steigerungen, die immer aggressiver werden. Dazu hin und wieder ein tappendes Instrumentarium durch sanften Bläsereinsatz sowie durch Schlagzeug und leichtem Trommeln. Wunderbar verspielte Nummer mit dramatischem kurzen Ende.

14 – Romeo und Julia – Love Theme (1968)

Ach herrje. Schnulze. Von Beginn an. Man bekommt etwas gegeigt. Man hört beinahe die von Unglück geprägte Liebesgeschichte heraus, der Kampf, die Verzweiflung. Fast herzzereißend. Aber auch herzzereißend einprägsam diese Nummer, auch wenn ich die Romeo und Julia Version von 1968 nicht kenne.

15 – 2001 Odyssee im Weltraum – Also sprach Zarathustra (1968)

Endlich mal SciFi. Grummelnder Beginn, bevor eine Trompete mitsamt der Trommeln das Lied zum Explodieren bringt, als stände der nächste Urknall kurz bevor im Weltraum. Ein kolossaler Klassiker, als hätte man ein neues Paralleluniversum entdeckt. Ein erblasener Orgasmus, nur nicht da, wo man es sonst erwartet, sondern in Richtung meiner Ohren. ;-)

16 – Teufelskreis Y – Twisted Nerve – Main Theme (1968)

Dieses Gepfeife, wenn man das so Lied nennen kann, kennen viele nicht aus dem genannten Film, der Twisted Nerve ist vor allem bekannt den Neueren aus Kill Bill. Eine sehr bekannte Trällerei, die man aber m.E. nur 1-2 Mal aushält ;-)

CD 3 (1968-1978)


01 – Spiel mir das Lied vom Tod – Jills Theme (1968)

Ach, es wird endlich mal melancholisch. Nein, es ist nicht das Lied vom Tod, es ist dieses sehr nachdenklich wirkende Lied, was ebenfalls weltbekannt ist. Sehr sanft beginnen die Streicher, die sich ein paar Mal wunderbar steigern. Nach gut anderthalb Minuten kommt diese hohe in die Weite wehklagend rufende und suchende Stimme einer Frau, die sich ebenfalls im Laufe des Liedes zu steigern weiß. Ach, man muss es selbst hören. Was für ein wunderbares Lied.

02 – Asphalt-Cowboy – Midnight Cowboy (1969)

Wieder ein Beginn mit Streichern, der durch eine Mundharmonika nach kurzem Anfang unterstützt wird. Es wirkt wie eine traurige Landstreichermelodie. Gott, was würde ich gerne diese Musik mal auf einer einsamen Straße im Wilden Westen hören. Die Melodie selbst ist übrigens ebenfalls den meisten hier bekannt. Sie stimmt mich fast schon depressiv.

03 – Zwei Banditen – Raindrops keep fallin on my head (1969)

Mal ein Lied mit Gesang. Hört sich ein wenig zu verspielt an, man würde das Lied mit Streicher- und Klavieruntermalung wohl weniger in einen Western verfrachten, sondern irgendwie nach … New York… Es hat irgendwie was von Frank Sinatra, mit Bläsereinsatz zwischendurch. Ich stelle mir gerade ein Stück am Broadway vor. Aber eine muntere Nummer auf jeden Fall.

04 – Love Story – Love Story (1970)

Endlich mal ein Lied, was neben Geigeneinsatz auch sehr viel von einem Klavier bestimmt wird. Love Storys Theme ist wohl einer der bekanntesten melancholisch-depressiven Filmmelodien dieser Welt. Absolut was für mich. Es wirkt beklemmend, ernüchternd, verzweifelt und doch so kraftvoll. Wer den Film kennt, versteht die Untermalung zu Genüge. Einer der vllt. besten Filmsongs aller Zeiten.

05 – Dirty Harry – Main Title (1971)

Ein sehr wechselhaftes Lied. Klavier, Bläser und Schlagzeug vor allem tonangebend. Mit der Zeit aufbauend und etwas dramatischer. Wirkt aber eher wie eine Nummer von einer Big Band. Eher belebend. Da ich Dirty Harry schon mal gesehen habe, kann ich zwar das Lied zuordnen, gefallen tut es mir irgendwie aber nicht.

06 – Sommer 42 – Summer of 42 (1971)

Welch traurig-schauriger Streicherbeginn, der mit der Zeit seine Traurigkeit ein wenig verlieren kann, wenn die Bläser einsetzen. Diese nachdenkliche Grundmelodie, die beibehalten wird und letztlich fröhlicher klingt mit jedem Atemzug gefällt mir, die Verspieltheit nicht so sehr.

07 – Der Pate – Speak softly love (1972)

DER Anfang ist wohl weltberühmt. Man ist sofort beim Paten, bei der Mafia, bei der Geige. Im Laufe des Liedes wird die Nummer weniger bedrohlich, mit einer Mundharmonika ist eher eine nachdenkliche Note versehen worden, die dann die Grundmelodie weiter spielt. Insgesamt sehr melancholisch angehaucht. Eine sehr bekannte Nummer, schön interpretiert. Ein weiterer Gewinn für diese CD.
08 - Beim Sterben ist jeder der Erste – Dueling Banjos (1972)
Mal was ganz anderes. Banjos, wie der Titel schon sagt, die erst ganz gemächlich anfangen, im Wechsel sich aufwärmen für das Duell, dann plötzlich geht es richtig munter drauf los. Irgendwie was vollkommen einzigartiges. War mir zwar auch bekannt, aber ich konnte das keinem Film zuordnen bisher.

09 – Der Exorzist – Tubular Bells (1973)

Verzerrte Klavierklänge beginnen beim Exorzisten. Kennt jeder, dafür würde ich meinen Hintern verwetten. Wird mit der Zeit noch dramatischer als es ohnehin schon ist. Unheimlich und schaurig schön zugleich. Sehr hektisch, sehr umtriebig. Feine Nummer, aber sorgt eher für Bluthochdruck. ;-)

10 – Der weiße Hai – Main Title (1975)

Mit Streichern wird ganz bedrohlich die Ankunft des Hais angedeutet, die Bläser setzen ein, die Spannung steigt, man spürt fast die Angst, wie plötzlich diese Flosse auf einen zuschwimmt, man kann sie sprichwörtlich greifen. Eine Nummer, die nur für diesen Film passt und die auch dazu beigetragen hat, dass der Film ein Klassiker geworden ist.

11 – Barry Lyndon – Sarabande (1975)

Man merkt sofort, dass der Film doch in etwas älteren Zeiten spielt. Sehr starker Einsatz von Streichern in den ruhigeren Stellen und ein sehr harter Bläsereinsatz. Das Lied wird aber ansonsten geprägt von einem Spinett, dem Vorgänger des Klaviers, der diesem auch den Touch gibt von 18. Jahrhundert, als würde gerade noch der Hofmusiker den Adel unterhalten. Ist aber so gar nicht mein Lied, auch wenn es eindrucksvoll gespielt ist.

12 – Taxi Driver – Main Theme (1976)

Das nächste Lied ist geprägt von einer sehr hohen Trompetenversion. Die Töne werden in Form von kurzen Salven einem entgegen geschossen. Es hat etwas melodramatisches. Wenn ich das richtig sehe, ist das der letzte Soundtrack von Bernhard Herrmann, der auch die Titelmelodien für Hitchcock gemacht hat. Er starb vor dem Kinostart des Films. Man spürt bei dem Lied beinahe schon das traurig-dramatische Wandeln der jugendlichen Jodie Foster, die sich in dunklen Gassen prostituiert. Nicht unbedingt mein Lied, aber gibt gut die Stimmung wider.

13 – Rocky – Gonna fly now (1976)

Yeeeha. Rocky. Auch hier sind die Trompeten, die förmlich den Einmarsch in die Arena herbei sehnen. Das Lied kennt jeder, würde ich mal sagen, insbesondere den Anfang. Hier wird auch ausnahmsweise mal wieder mit Gesang gearbeitet, auch einen E-Gitarren-Einsatz kann ich heraushören. Sehr wechselhaft, ein weltbekanntes Lied.

14 – Star Wars Episode IV – Eine neue Hoffnung – Main Theme – (1977)

Und es geht weiter mit einem Klassiker schlechthin. Star Wars, der Bläser haut einem den Start entgegen, die Streicher setzen ein, das ganze Sammelsurium jeglicher Instrumente steigt ebenfalls mit ein. Kolossales Lied. Aufbruchstimmung. Neue Welten. Eine neue Hoffnung. Ach ja, damit wären wir beim Titel des Films. Auch sehr wechselhaft, weil es sowohl bedrohliche als auch ängstliche Elemente gibt, kämpferische. Alles. Wirklich alles drin.

15 – Unheimliche Begegnung der Dritten Art – Main Title (1977)

Wir gehen weiter zu John Williams, einen der besten Filmmusikkomponisten und wir bleiben bei der SciFi. Ein sehr langer Song, der sehr bedächtig mit Streichern anfängt und mit der Dauer immer aufbrausender wird. Es stellt sich eine ängstliche und doch neugierige Grundstimmung aufgrund des Liedes her. Was wohl genau das Richtige ist für den Film. Wieder einmal das Thema getroffen. Aber mein Lied wird es wohl nicht mehr.

16 – Die durch die Hölle gehen – Cavatina (1978)

Eine sehr ruhige Nummer für diesen Antikriegsfilm. Klaviertöne prägen das Lied, Streicher und Zupfinstrumente gesellen sich dazu. Sehr besinnlich, im Laufe etwas steigernd. Aber wirkt eher einschläfernd oder macht bestenfalls nachdenklich. Gut, das ist wohl dann der Sinn des Ganzen. Aber spricht mich auch nicht durchweg an.

17 – Superman – Main Theme (1978)

Ein ordentliches Bläserfanfärchen leitet das Superman-Theme ein. Die Grundmelodie, die nach kurzer Zeit erscheint und von sehr harten Streichereinsätzen unterlegt werden, ist zumindest mir bekannt gewesen und dürften auch Filmkenner kennen. Also ein weiterer Klassiker, der die 3. CD ebenfalls gut abzurunden weiß.

CD 4 (1979-1990)


01 – Star Trek – Der Film – End Titles (1979)

CD 4 beginnt mit dem Star-Trek-Intro. Natürlich auch sehr bekannt, sehr impulsiv, sehr facettenreich, was die Instrumentbesetzung angeht, geführt von einer Trompete, die in einer Fanfare durch das Lied leitet. Ist zwar jetzt nicht so mein Lied, aber auch wieder einer der Lieder, die auf so eine CD gehören.

02 – Ein tödlicher Traum – Somewhere in Time (1980)

Ein sehr langer Soundtrack. Sehr bedächtig, sehr ruhig, sehr viel mit langsamen Streicherelementen gearbeitet, im Hintergrund Klavierschläge. Wirkt richtiggehend nachdenklich, fast schon depressiv, was man uns darbietet. Diese ruhige Linie wird fast komplett durchgezogen. Ein Lied eher für meinen Geschmack, mir ist es aber zu lang.

03 – Die Stunde des Siegers – Titles Chariots of Fire (1981)

Jaaaaaa. Vangelis. Chariots of Fire. Kennt jeder. Das sich steigernde Klavierspiel insbesondere prägt das Lied, bevor es dann zum Ausbruch kommt. Ein grandioses Lied. Erhaben. Erfüllend. Ich liebe diesen Song und ich verbinde mit ihm tatsächlich sogar ein Erlebnis. Nämlich meinen Rundflug über den Grand Canyon, als wir wieder relativ tief über die Klippe flogen und dann dieser erstmalige Höhepunkt des Liedes in genau dem Moment durch die Ohren drang. Ich kriege heute noch Gänsehaut.

04 – Jäger des verlorenen Schatzes (Indiana Jones) – The Raiders March (1981)

Trompeteneinsatz mal wieder. Auch dieses Lied ist natürlich weltbekannt, die eher neugierige und aufbauende Marschmelodie von Indiana Jones. Für einen Marsch recht hoch gestimmt, fast schon zu hektisch, was aber gut die Abenteuer-Atmosphäre zeigt. Auch ein sehr schönes Lied.

05 – E.T. – Bicycle Chase & End Credits (1982)

Auch eine bekannte Melodie, die von E.T. , aber sie ist, um es vorweg zu sagen, nicht so meine Sache. Mir viel zu hektisch, keine klare Linie in der Instrumentenauswahl. Im Laufe des Liedes kommen immerhin längere Streicher-Teile, die wirklich überzeugen können. Nicht so meine Sache einfach.

06 – Furyo - Merry Christmas, Mr. Lawrence (1983)

Ein sehr bedächtig beginnendes Lied. Viele kleine Glocken bzw. hört sich an manchmal wie früher im Schulunterricht an der Triangel. Die Weihnachtsstimmung wird dann sofort durch eine japanisch anhauchende Melodie auf einem Xylophon abgelöst. Das klingt ganz nett, gibt auch den japanischen Teil des Films gut wider. Aber so wirklich packen kann mich das Lied nicht.

07 – Der Unbeugsame – The Natural (1984)

Ich denke, das Lied kennen auch viele. Nach kurzer schneller Einleitung, wird es sehr monströs, viele Bläser, bevor es dann wieder ruhigere nachdenklichere Stellen gibt mit Streichereinsatz. Eine nette Melodie, sehr wechselhaft in ihren Phasen, fast schon sagend: Auf geht’s, Du packst das. Für zwischendurch recht angenehm.

08 – Es war einmal in Amerika – Deborahs Theme (1984)

Ein eher merkwürdiges Teil… Angelehnt im Laufe des Liedes an die Westernklassiker der End60er Jahre. Beginnt mit Klavier und Streichern, eine Frau summt (eher heult) im Hintergrund. Das Lied kommt ohne Höhen und Tiefen daher, es ist relativ melancholisch und nachdenklich gehalten. Mir fehlt so ein wenig das Ergreifende.

09 – Zurück in die Zukunft – Main Theme (1985)

Ah, zurück in die Zukunft. Natürlich bekannte Grundmelodie, sehr von Bläsern getragen, sehr aggressiv und schnell gespielt das Ganze. Immer wieder Schläge aufs Schlagzeug mit Brachialgewalt. Man merkt sofort, man ist bei Science-Fiction. Interessante und nette Komposition, aber es springt einem, abgesehen vom etwas ruhigeren verspielteren Teil in der Mitte, fast zu sehr ins Gesicht.

10 – Jenseits von Afrika – Out of Africa (1985)

Jetzt kommt einer meiner kleinen Geheimfavoriten. Streicher und eher sanfte, aber klar spielende Bläser untermalen ein eher sehr nachdenkliches, aber auch starkes, Bild vom Lied. Es wirkt sehnsüchtig das Lied, man verspürt den Drang dahin zu gehen, wo man herkommt, wo man hingehört, wo man hin will. Im Laufe des Liedes wird die Melodie dahingehend so perfekt, dass ich dieses Lied auch gerne für solche Situationen herauskrame, wo ich auf der Suche nach Kraft bin, um einem Ziel folgen zu könenn.

11 – Jean Florette – Jean de Florette (1986)

Wir sind in meinem Geburtsjahr angelangt. Etwas mystisch und altertümlich klingender Anfang, beinahe etwas einschüchternd. Danach hört sich das Mundharmonika-Spiel an, als würde man eine Doku unterlegen wollen, die von Hoffnungslosigkeit in einem Bezirk einer französischen Stadt handelt.

12 – Mission – Gabriels Oboe (1986)

Ein dumpf trommelnd wirkender Bläsereinsatz, dann kommt die besagte Oboe zum Einsatz, die verspielt melancholisch in Szene gesetzt wird. Im Hintergrund spielt m.E. ein Spinett ganz sanfte Einzeltöne. Irgendwie schwingt in diesem ganzen Lied diese Melancholie mit und doch ein wenig Hoffnung zugleich.

13 – Cinema Paradiso – Love Theme (1988)

Ein sehr sanftes Lied, geprägt vom Klavier, das später von Geigen und anderen Streichern unterlegt wird. Es wirkt sehr melodisch, sehr aufmunternd, fast ein wenig springend in den Tönen. Ich würde aufgrund der Melodie zwar nicht den Ort des Filmes (Sizilien) erkennen, aber sicherlich ist die besagte Handlung ganz gut getroffen worden.

14 – Batman – The Batman Theme (1989)

Ah. Schön. Endlich einer der Filme, die ich sogar als Kind schon gesehen habe. War ein Batman-Fan. Es steigert sich zu Beginn in sanftem Tempo aber bedrohlicher Kulisse zu einer Explosion nach einer Minute, bei der das ganze Sammelsurium der Instrumente zum Einsatz kommt. Danach beginnt die bekannte hektische Jagd-Musik, geprägt von etwas ruhigeren aber nicht minder bedrohlich wirkenden Streicherelementen, der Rest ist gemischt mit Bläsern und auch ruhigeren Tönen. Sehr bekanntes Lied, wenn man die Batman-Filme kennt.

15 – Der mit dem Wolf tanzt – The John Dunbar Theme (1990)

Jetzt kommt einer der Highlights. Der mit dem Wolf tanzt, das war der erste Film, den ich als Kind bei Teleclub ;-) gesehen habe mit meinen Eltern. Die Melodie ist wunderbar melancholisch, mit viel Schmalz, man kann sich bildlich vorstellen, wie Kevin Costner dem Wolf am Hügel nachschaut oder durch die Weite des Mittleren Westens reitet. Geprägt ist es letztlich von vielen Geigen, das Lied wird förmlich wogenartig gestrichen durch die Zeit. Ein wunderbarer Soundtrack.

16 – Edward mit den Scherenhänden – Main Title (1990)

Beginnt mit verspielten hohen Tönen, diese bleiben letztlich auch tragend im ganzen Stück. Man könnte diese Melodie wohl auch gut in einen Harry Potter Film unterkriegen. Ein Chor mit hohen Frauenstimmen „hahahahat“ ebenfalls noch dazu. Es wirkt alles irgendwie mystisch und geheimnisvoll. Ist eine schöne Melodie, aber ich bin nicht so der Freund von diesem Film.

CD 5 (1990-1998)


01 – Ghost – Unchained Melody (1990)

Unchained Melody. Da geht doch das Herz auf. Ghost, Patrick Swayze, welche Frau, vor allem die, die 1990 schon im Jugendalter waren, kennt diesen Film nicht. Letztlich ist es fast die Original-Melodie vom besagten Lied. Eine wunderschöne Streicherkomposition mit kurzen Flöteneinsätzen. Vielleicht einer der schönsten Melodien, die ich kenne. Einfach wunderschön.

02 – Robin Hood – König der Diebe – Main Title (1991)

Der nächste Costner-Film. Auch sehr bekannt. Robin Hood in der Verfilmung von 1991. Der Anfang wird geprägt von einem sanften Horn, bevor es dann mit Bläsereinsatz sich steigert, weiter geht es mit Getrommel, Glöckchen. Ein sehr intensives Lied, das auch gut die Wechselhaftigkeit und auch ein wenig die humoristische Art der Verfilmung dieses Klassikers in dem Fall widerspiegelt. Natürlich ein Klassiker der 90er-Jahre-Filmgeschichte.

03 – 1492 – Eroberung des Paradieses (1992)

Wer das Vangelis-Lied kennt für diesen Film, kennt auch die Melodie hier. Nach dem fast schon bekannten bedächtigen Beginn startet auch der tief summende und singende Chor. Man kann fast fühlen, wie Kolumbus vom Schiff steigt und endlich das neue Land betreten kann. Das Lied wurde später ja noch mal als Einmarschmusik von Henry Maske bekannt, für alle, die den Film nicht kennen. Es ist einer der kolossaleren Lieder, die insbesondere im Höhepunkt der Melodie überragend sind. Man kann diese Melodie wohl für jeden erhabenen Anlass nehmen.

04 – Der letzte Mohikaner – Main Title (1992)

Etwas beängstigend tiefer aber auch ruhiger Beginn, der jäh unterbrochen wird durch einen sehr aggressiven Streichereinsatz. Es wirkt ein wenig wie nach einer gewonnenen Schlacht, wenn man ein lachendes Auge (Sieg) und ein weinendes Auge (Tote Kameraden) hat. Also man kann sich das bildlich vorstellen. Ein sehr interessantes Lied.

05 – Jurassic Park – Suite (1993)

Die Saurier sind los. Zu Beginn wird kurz eingeblasen, dann beginnen die Flöten und dann beginnen die Bläser bereits mit der bekannten Melodie von Jurassic Park. Dieses Erhabene. Erinnert mich immer ein wenig an Robin Hood. Warum auch immer. Eine schöne Melodie, die im Laufe der Zeit noch abwechslungsreicher wird.

06 – True Romance – You´re so cool (1993)

Ein sehr verspieltes Lied, das sich ein bisschen Bongo-mäßig anhört, geprägt von Glocken z.B. zu Beginn. Es wird im Laufe etwas aktiver. Wirkt fast, wie das Lied heißt, cool. Ist aber nicht so meins.

07 – Das Piano – The heart asks pleasure first (1993)

Wie der Filmtitel schon sagt, ist es eben jenes Piano, das das Lied prägt. Eine sehr nachdenkliche und doch schnelle Nummer, in der mit relativer Härte auf die Tasten gehauen wird. Auch ein Streicher kommt gegen Mitte des Liedes zum Einsatz. Es wirkt sehr melancholisch und entwickelt daraus in jeder Sekunde mehr Stärke bis zum Ende hin.

08 – Schindlers Liste – Theme (1993)

Einer der beeindruckendsten Filmmelodien. Habe ich m.E. bereits in meinem Bericht über meine Lieblingslieder geschrieben. Es gibt einige Versionen vom Theme von Schindlers Liste. Geprägt ist es von einer Violine, im Hintergrund wird ein wenig gezupft. Das Lied wirkt so unfassbar melancholisch, so unfassbar tragisch, so ergreifend. Ich sehe Schindler vor mir, wie er vor den heranmarschierenden Sowjet-Soldaten flüchtet und den Ring geschenkt bekommt. Wenn man sehr traurig ist, ist dieses Lied optimal, die Gefühle herauszulassen. Einer der vielleicht herausragendsten Filmmelodien. Dabei bleibe ich.

09 – Der Postmann – Girl on a bicycle (1994)

Sehr nachdenklich und schwermütig wirkender Streicherbeginn, der unterbrochen wird von einem Mundharmonikaspiel, das einen entweder nach Frankreich oder Italien zu locken versucht. Der Film spielt in Italien, daher soweit richtig. Generell bleiben aber die Melancholie und die Sehnsucht über die ganze Spielzeit erhalten. Ist jetzt nicht so mein Lied, aber schlecht gemacht ist es auch nicht.

10 – Die Verurteilten – End Titles (1994)

Einer meiner Lieblingsfilme. Geprägt von hart spielenden Streichern, die später von Bläsern begleitet werden. Es wirkt wie das Ende einer Tortur, wer den Film kennt, weiß warum. Ich bin jetzt nicht so ein Fan von dem Lied als solches, finde aber, dass es doch wunderbar das Thema des Films trifft.

11 – Braveheart – End Titles (1995)

Sehr bedächtiger Beginn mit Streichern, man fühlt sich direkt schon in Schottland und sieht die grünen Wiesen und Hügel vor sich. Das Lied hallt förmlich in die Weite und weiß sich immer wieder zu steigern, indem Bläser und auch ein Dudelsack genutzt werden, um das Thema weiter zu untermalen. Ansonsten sehr viel hallende Streichermelodien, auch unterlegt mit Gesang eines hohen Frauenchors. Ein sehr bekanntes Movie-Theme. Wunderbar passend.

12 – Romeo und Julia – The Balcony Scene (1996)

Ein weiteres Mal auf dieser CD-Box kommt Romeo und Julia vor. Diesmal die Version mit De Caprio. Das Lied selbst ist in den ersten anderthalb Minuten geprägt von einem sehr langsam gespielten Klaviereinsatz. Danach kommen die Streicher. Alles wirkt sehr nachdenklich, aber auch ergebnisoffen und zieht sich endlos durch die fast sechs Minuten, bevor es am Ende noch etwas dramatischer wird, aber generell sehr bedächtige Nummer.

13 – Der englische Patient – As far as Florence (1996)

Puh. Nicht so mein Lied, das vorweg. Es wird viel auf eine Solo-Geige gesetzt, bevor andere Streicher ebenfalls einsetzen, insgesamt ein sehr nachdenkliches Lied mit unfassbar viel Schmalz dahinter. Ich weiß es nicht wirklich einzuschätzen.

14 – Dragonheart – Main themes (1996)

Wir kommen zum Drachenherzen. Ruhiger Streicherbeginn, bevor die Bläser das Lied endgültig einleiten. Danach eine verspielte Sequenz, die ebenfalls in die Höhe treibt, bevor nach etwas mehr als anderthalb Minuten die wirklich gute Streichermelodie daherkommt, die beinahe so wirkt, als hätte man gerade selbst das erste Mal einen Flug mit seinen Armen hingekriegt. Sehr interessante Komposition, die aber nur stellenweise mich begeistern kann. Sequenzartig eben.

15 – Airforce One – Main Title (1997)

Tiefer Bläserbeginn, bevor der heldenhaft aufkommende Refrain einsetzt. Wer Airforce One kennt und dort das Ende, wo sich der Präsident rettet, der weiß, welche Melodie gemeint ist. Ein nicht allzu langes Lied, das aber sehr stark daher kommt und in mir immer noch ein wenig Gänsehaut erzeugt nach all den Jahren. Abgerundet von einem kurzen erfolgreichen Abschluss.

16 – Titanic – My heart will go on (1997)

Nun gut, dazu muss ich jetzt gar nichts mehr sagen. Panflöten-Beginn, eine normale Flöte dann entsprechend der Songzeilen von Celine Dion. Später setzt noch ein Klavier ein. Was soll ich zu dem Lied noch sagen? Schmachtend. Schön. Mit unfassbar viel Schmalz. Verspielt und doch nachdenklich, beruhigend und doch begeisternd. Und, was ich finde, die Melodie ist sogar ohne Celine Dion noch einen Tick schöner. Begeisternd auch das sich steigende Gefühl während des Liedes, wie eine Erfüllung der Sehnsüchte daherkommend.

17 – Der Soldat James Ryan – Hymn to the fallen (1998)

Die fünfte CD wird abgerundet von James Ryan. Trommelnder Beginn mit Bläser im Hintergrund, danach ein hoch summender Chor, der immer wieder unterbrochen wird vom Marschgefühl der Bläser und Trommeln. Und so geht das das ganze Lied, mal davon abgesehen, dass es sich entsprechend steigert, was Lautstärke und Emotion angeht. Schönes Lied, aber natürlich anlassbezogen.

CD 6 (1999-2006)


01 – Eyes Wide Shut – Waltz No. 2 from Jazz Suite No. 2 (1999)

Wir waltzern, sehr stimmungsvoll, sehr melodisch und etwas mystisch. Es klingt sofort nach einem Spionagefilm oder einem Gangsterfilm oder irgendetwas, was anrüchig ist. Letzteres ist ja irgendwie bei dem Film der Fall. Sehr interessante Komposition, verspielt, man könnte beinahe mitwippen auf seinem Stuhl.

02 – American Beauty – Any other name (1999)

Einer der vielleicht interessantesten Filmmusiken. Beginnt mit einem verzerrten Bläser im Hintergrund und dem Klavier im Vordergrund. Es wirkt dramatisch, verloren und unfassbar nachdenklich. So, als müsste man überlegen, ob man nicht doch was falsch gemacht. Beinahe suchend das Ganze. Das Lied greift einen förmlich am Herzen, wenn man es ein paar Mal hört.

03 – Star Wars Episode I – Duel of the fates (1999)

Bumm. Geht sofort mit einem Chor los, der auch noch ein paar Mal vorkommen wird. Leise, aber hektische Geigen treiben die Melodie immer mehr in die Höhe, bis es zu eskalieren droht. Wie der Liedtext schon sagt, der Duell-Charakter, der panische Kampf, beinahe Todesangst ist zu spüren. Epochal gestaltetes Stück. Ein Meisterwerk von John Williams mal wieder.

04 – Gladiator – Now we are free (2000)

Von John Williams geht es zum Exil-Frankfurter Hans Zimmer, für mich der beste Filmkomponist. Ein sehr von einem bedächtigen Streicher geprägtes Lied, das untermalt wird von einer Sängerin, die beinahe in den Himmel zu singen versucht. Wer Gladiator kennt, weiß, dass das Lied gegen Ende gespielt wird (Tod, Kornfelder). Auch wenn mir der Film nicht so gefiel, die Musik um so mehr. Sie wird mit dem Laufe noch melodramatischer, unterbrochen von wenigen fröhlicheren und munteren Stellen.

05 – Der Herr der Ringe I – The fellowship (2001)

Wir tauchen nun tief ins neue Jahrtausend ein. Bläser beginnen das Lied noch sanft, bevor es immer mehr in die Höhe geht. Man fühlt sich, als würde man vor diesen neuseeländischen Naturschönheiten stehen, irgendwo auf einem Berg. Es setzen die Streicher im Laufe ein und das Lied entfaltet seine epochale Kraft. Nicht nur das Lied ist beeindruckend, auch der passende Zusammenhang zum Film ist absolut gelungen. Empfehlenswert ist hier sogar, mal den kompletten Herr der Ringe von einem Orchester sich anzuhören (knapp 2 Stunden). Ein Erlebnis.

06 – Harry Potter und der Stein der Weisen – Hedwigs Theme (2001)

Verspielter Beginn. Wie mit Glöckchen oder einer Triangel. Danach beginnt diese ebenfalls verspielte, aber auch mystisch bedrohliche und letztlich auch nicht ohne Neugier befindliche sehr bekannte Harry-Potter-Melodie. Getragen von Streichern wie auch von Bläsern. Das Lied steigert sich ebenfalls gegen Ende hin immer mehr. Ich bin nicht so ein Fan vom Lied selbst, finde aber, dass es ungemein zu Harry Potter passt.

07 – Spiderman – Main Theme (2002)

Sehr zarter, aber auch angsteinflößender Beginn mit Streichern, bevor Tempo in die Sache kommt. Das Lied wird hektischer und plötzlich immer bedrohlicher, man erwartet schon die Ankunft von… ja, Spiderman. Man kann sie förmlich erhören. Die Dramatik. Die schnellen Streichereinsätze kann man sofort als Spiderman identifizieren. Es ist schon krass, wenn man dabei den Film direkt vor Augen haben kann.

08 – Der Fluch der Karibik Teil 1 – Suite (2003)

Noch sehr verspielter Beginn, der eindeutig versucht, das Lied in die Piratenzeit zu versetzen. Nach beinahe anderthalb Minuten beginnen die Streicher richtig mit ihrem Einsatz und Piratengesänge im Hintergrund untermalen das Ganze. Das Lied vermittelt sofort einen Abenteuereindruck. Aufbruchstimmung. Die große weite Welt, das Verbotene aber zugleich. Passt super zum Film.

09 – Das Mädchen mit dem Perlenohrring – Griets Theme (2003)

Ein vollkommen anderes Lied danach. Die Glöckchen verspielen sich, eine Flöte ergänzt das Ganze und trägt die Melodie, bevor Streicher sie übernehmen. Man könnte beinahe das Gefühl bekommen, es ist eine nachdenklichere Variante eines Harry Potter Soundtracks. Es ist sehr geschwungen und verspielt. An sich eine sehr abwechslungsreiche und bedächtige leise Melodie.

10 – Die Kinder des Monsieur Mathieu – Les Choristes (2004)

Sehr hoher Chor junger Buben, auch das Lied ist sehr hoch getragen durch sanfte Bläser. Der Gesang entsprechend des Films auf französisch. Eigentlich eine schöne Nummer, aber man erwartet irgendwie noch mehr, denn nach 90 Sekunden ist das Ganze auch schon leider vorbei.

11 – Die Passion Christi – Resurrection (2004)

Ein hoher Chor zu Beginn, Donnerschlag der Trommeln, das Lied wird bedrohlicher, der Chor wird aggressiver, man hat das Gefühl, Christi selbst wird gerade ans Kreuz genagelt. Epochales Stück, fast schon zu eindringlich. Danach wird es wieder ruhiger mit einem hohen bis ins Mark ziehenden Gesang, der m.E. in der besten Stelle des Liedes endet nach knapp 3 Minuten gespielter Zeit, die Streicher treiben das Lied so in die Höhe, als würde gerade Christi in den Himmel hinauf steigen. Das Lied ist gut, diese Stelle ist hervorragend.

12 – Die Geisha – Sayuris Theme & End Credits (2005)

Ganz verspielter Beginn per Flöte, danach fangen Geigen an, das Lied im Vordergrund zu gestalten. Generell etwas asiatisch angehaucht, was den Film ja auch entsprechend widergibt. Das Lied wird immer wieder von hektischen Streicherparts unterbrochen, bevor es mit der Geige weitergeht. Interessante Nummer, aber da ich nicht so der Asienfan bin, nicht unbedingt meins.

13 – München – Prayer for peace (2005)

Sehr melancholischer tiefgehender Beginn mit Geigen. Das Drama über die Geiselnahme von 1972 zeigt sich auch im Lied. Es klingt gar nicht so sehr dramatisch, als einfach nur traurig. Die Geige dringt wie ein Dolch ins Herz, man stellt sich gerade vor, wie eine Witwe in Israel ihren getöteten Mann und Olympioniken beerdigen will. Das Lied zieht einen dermaßen runter. Und damit hat es den Zweck wohl erfüllt.

14 – Die Chroniken von Narnia – Suite (2005)

Die Bläser leiten wieder mal ein epochales Stück ein, was gerne bei Filmen dieser Art zu sehen ist. Neben den Bläsern prägen ruhige Streichereinsätze und Flöten das Stück, auch ein Himmelschor kommt zum Einsatz. Man hat das Gefühl, durch einen dunklen Wald in Richtung einer Lichtung zu laufen. Es wirkt alles neugierig und unentdeckt, wie eine fremde Welt. Ein erhabenes Ende rundet das Ganze ab.

15 – Wallace & Gromit – Theme and chase (2005)

Einer der lustigen Nummern. Eine Tuba, das kann man ohne weiteres raushören, wenn man vom Land kommt, leitet das Ganze ein. Danach beginnt ein munteres Spiel zwischen hektischen Bläsern und m.E. einer Geige. Alles sehr temporeich, unfassbar verspielt. Eine vollkommen andere Nummer, die von ihrem Abwechlsungsreichtum lebt.

16 – Brokeback Mountain – Suite (2005)

Wieder einer dieser nachdenklichen Lieder. Gitarrenbeginn, sehr ruhig, man hat fast das Gefühl, auf einer Ranch zu sitzen. Ganz alleine. Ohne jemanden. Weit weg vom nächsten Nachbarn. Die Melodie wird aber erst richtig interessant, wenn die Streicher einen sehnsüchtigen und doch nicht gänzlich hoffnungslosen Einsatz haben. Sehr tragendes Lied, das übrigens auch aus zwei Teilen besteht (eine kleine Pause von ein paar Sekunden dazwischen).

17 – Der Da Vinci Code – Chevaliers de Sangreal (2006)

Das letzte Lied stammt aus dem Jahr 2006. Geigen. Glocken, etwas zu hoch, um in einer Kirche zu sein, aber es soll wohl schallen. Die Geigen hektisch, die Bläser ergänzen das Ganze. Es wirkt ein wenig bedrohlich, sich auch in dieser Bedrohungslage immer mehr steigernd. Hin und wieder auch Chöre. Als würde man gerade den Papstthron besteigen. Und mit einem langgezogenen Ton endet die CD und damit die Box.

Preis

Bei Amazon habe ich das Ganze für
22,99 Euro
gekauft.

Fazit / Eigene Meinung

Danke noch mal an yesup, durch den ich diese CD-Box entdeckt und gekauft habe. Es ist die m.E. wertvollste CD, die ich jemals besessen habe.
Auf der Box sind 100 Filmmusiken, nicht irgendwelche unwichtigen Filme, sondern gut zwei Drittel sind aus bekannten Filmen und gut die Hälfte aller Melodien konnte ich sofort wieder erkennen.

Das Prager Philharmonie-Orchester hat es hingekriegt, ihre Interpretation meist nahe am Original zu lassen und spielt die Lieder mit der entsprechenden Hingabe, die man von einem professionellen und guten Orchester erwarten darf.
Ich höre noch heute immer wieder gerne Lieder von dieser Box, gut zwanzig Lieder gehören zu meinen persönlichen Top100 mittlerweile (von einigen tausend Liedern).

Außerdem höre ich es sogar gerne im Büro und lasse Kollegen raten, aus welchem Film das gerade gespielte Lied stammt.
Ich empfinde die CD-Box ohnehin schon für jeden Filmliebhaber und vor allem für Liebhaber von Filmmusik für hochinteressant. Aber, um sie nicht nur zu mögen, sondern zu lieben, bedarf es wohl auch dem Geschmack für klassische Musik. Das bedeutet also, Lieder ohne Gesang zu mögen, die getragen werden von Streichern, Bläsern, Flöten, Klavier usw.

In den letzten Jahren habe ich mich immer mehr dahingehend entwickelt in Punkto Musikgeschmack, dass ich diese Art von Musik, die einerseits modern und doch universal ist, die Emotionen einem ins Herz schießen lassen, unfassbar toll finde.
Insbesondere muss man ein Faible für Melodien haben und nicht für Gesang allein. Diese CD-Box beschränkt sich fast durchweg eben auf die „Themes“, sprich auf die Filmmelodien bzw. auf Melodien aus bestimmten Teilen der Filme.
Generell würde ich aber ohnehin jeden mal empfehlen, die Melodien bei z.B. youtube zu suchen und sich mal anzuhören, um einen Eindruck zu kriegen, wie schön so etwas ist.

Und zu guter Letzt: Der ganze genussvolle Sechserpack kostet eben nur 22 bzw. 23 Euro. Das ist ein Spottpreis für mich. Dafür kriege ich heutzutage einen normalen Sampler a la Bravo Hits mit 40 Liedern, wovon man 5 Lieder maximal noch in ein paar Jahren hören mag und das dann eher für zwischendurch.
23 Cent für ein Lied? Die CD-Box selbst hat schon fünf Sterne verdient, aber für dieses Preis-Leistungsverhältnis müsste es noch fast einen sechsten Stern geben.

Kurzum: Ihr merkt meine Begeisterung über dieses Produkt. Ein absolutes Ausnahmeprodukt. Es hat auch dazu geführt, dass ich die 2. CD-Box ebenfalls schon gekauft habe. Dazu komme ich vllt. ein anderes Mal.

Jetzt nach über 7200 Wörtern bin ich erschlagen. Ich habe es genossen, die Lieder zu hören extra für den Bericht und Eindrücke sowie Gefühle so gut es geht widergeben zu können.
Ich hoffe, Ihr habt nix gefunden, was euch stört. Und wenn doch, ich bin gerne offen für Kritik (außer, dass es zu lang ist, das weiß ich ja ;-) ).

Danke schon mal für Lesungen, Wertungen und Kommentare!


Bis bald

Euer Werner86
XVII.V.MMXIII
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
RPG-Shadow

RPG-Shadow

11.10.2013 22:42

Klasse!

Annna13

Annna13

16.08.2013 22:04

Die Musik würde auch mir gefallen:-) Vielen Dank!

mozarteum

mozarteum

14.08.2013 21:46

ne tolle fleissarbeit ... und zum drittten mann solltest du deine einschätzung nach dem anschauen dieses genialen filmes noch einmal überdenken .... :-) lg detlef

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