... „1999“ erschien im Jahre 1982 und hat den Boden für den nachfolgenden Megaerfolg „Purple Rain“ bereitet, mit dem Prince dann neben Madonna und Michael Jackson in die Liga der Superstars aufstieg. Der kleine Popzwerg hat von Anfang an die Sexkarte ausgespielt und so erinnert die 1 von dem Schriftzug ... Bericht lesen
1999 - Prince
Kurz bevor der laszive Multiinstrumentalist 1984 mit seinem Film und Soundtrack Purple ... mehr
Rain zum Megastar wurde, kam sein fünftes Album -- 1999 -- heraus. Prince hatte sich jedoch schon zuvor als das verwegenste Talent der Achtziger hervorgetan. 1999 ze...
1999 - Prince
Kurz bevor der laszive Multiinstrumentalist 1984 mit seinem Film und Soundtrack Purple ... mehr
Rain zum Megastar wurde, kam sein fünftes Album -- 1999 -- heraus. Prince hatte sich jedoch schon zuvor als das verwegenste Talent der Achtziger hervorgetan. 1999 ze...
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Erfahrungsbericht von sleeper60 über 1999 - Prince 28. September 2002
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
exzellent
Klangqualität:
annehmbar
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Pro:
Einige geniale Songs
Kontra:
Nichts für Einsteiger
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Heute möchte ich Euch eine CD meines Lieblingskünstlers Prince vorstellen. „1999“ erschien im Jahre 1982 und hat den Boden für den nachfolgenden Megaerfolg „Purple Rain“ bereitet, mit dem Prince dann neben Madonna und Michael Jackson in die Liga der Superstars aufstieg. Der kleine Popzwerg hat von Anfang an die Sexkarte ausgespielt und so erinnert die 1 von dem Schriftzug 1999 auf dem violetten Cover auch eindeutig an ein Phallus-Symbol. Auf der Rückseite des Booklets ist Prince halbnackt auf dem Bett liegend zu sehen, vor sich einen Zeichenblock und einen Tuschkasten, der Kleine malt wohl gerade.
Nun zu den Titeln:
1. Der Titel „1999“ ist auch der Opener dieser CD, ein absoluter Partykracher, textlich allerdings mit ernstem Hintergrund und seit dem Golfkrieg und den Ereignissen des 11. Septembers letzten Jahres in Amerika aktueller denn je. „Mommy..why does everybody have a bomb?“ Wie gesagt, die Titel dieser CD sind 1982 entstanden und Prince fordert seine Party-People zum Tanzen auf, als wenn es schon 1999 wäre, denn im Jahr 2000 könnte etwas Schlimmes passieren und die Party urplötzlich vorbei sein. „2000 zero zero party over oops out of time“ so tonight i’m gonna party like it’s 1999“ „1999“ ist ein echter Prince-Klassiker, den der Meister auch bei fast jedem seiner Konzerte als letzten Song spielt.
2. „Little Red Corvette“ hat mich umgehauen und ist nicht nur nach meiner Meinung einer der größten Popsongs der Geschichte. Glücklich ist, wer die Maxi-CD davon hat(habe ich natürlich). Hier geht es um eine Frau und nicht- wie man vielleicht vermuten könnte, um ein Auto. „Little Red Corvette baby you’re much too fast“ Der Song steckt voller sexueller Anspielungen(na klar!), die Schreie bzw. Geräusche von Prince erledigen den Rest, Gänsehaut-Feeling, garantiert! Erreichte Platz 6 der US-Charts
3. „Delirious“ ist ein klassischer Rock N‘ Roll, mit 80er Jahre Sound und hübscher Melodie. Erreichte Platz 8 der US-Charts
4. „Let’s Pretend We’re Married“ startet mit einem einfachen Drumcomputer-Beat und wurde schon von Tina Turner interpretiert. Gute Melodie aber ein bißchen lang.
5. „Automatic“ ist ziemlich schräg, die Liebe zu einem Mädchen ist für den Kleinen nur noch automatisch, Er spielt in dem Song eine Art Roboter, der auch automatisch leidet, wenn die Liebste nicht da ist. Die eigentliche Sensation ist das Video dazu, Wendy und Lisa(gehörten damals zur Band) im Village People-Outfit eng beisammen am Keyboard als lesbische Gespielinnen?!
6. „Something In The Water (Does Not Compute)“ ist noch ein bißchen schräger als „Automatic“ und meiner Ansicht nach der schwächste Song der CD.
7. „Free“ ist eine Hymne auf die Freiheit: „Be glad that you are free, free to change your mind“ Hübsche Ballade mit sehr eingängiger Melodie.
8. „Lady Cab Driver“ hat das zentrale Prince-Thema zum Inhalt: SEX!! Ein sehr funkiger Song, in dem der kleine Sex-Maniac die Taxifahrerin solange anmacht, bis sie es dann endlich treiben, gute Nummer!!
9. „All The Critics Love You In New York“ ist ebenfalls ein Funk, gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsliedern. Das ist das einzige Lied, von dem der Text im Booklet nicht abgedruckt ist, keine Ahnung warum.
10. „International Lover“ ist wunderbar. Prince vergleicht seinen Schniedel mit einem Flugzeug: „My Plane’s Parked Right Outside“ ist deutlich oder? Very sexy, wenn man mal was anderes als Marvin Gaye oder den Bolero zu gewissen Stunden spielen möchte..
Für Prince-Neulinge ist „1999“ wahrscheinlich der falsche Einstieg, da wäre wohl eher eine Best Of.. angebracht, außerdem haben einige Songs soundtechnisch doch schon etwas Patina angesetzt. Deutlich hört man den Anfang der 80er Jahre beliebten Drumcomputer in einigen Songs. Für Prince war dieses Album der internationale Durchbruch, nachdem er vorher schon 4 Alben veröffentlicht hatte. Empfehlenswert ist die CD für Alle, die bei einer Best Of.. Blut geleckt haben und nun noch mehr vom Meister hören wollen, außerdem ist so ein altes Teil wahrscheinlich im Sonderangebot erhältlich.
Pro: mit vielen Hits Kontra: in der ersten Auflage ohne D.M.S.R.
Mit dem Album "1999", das 1982 veröffentlicht wurde, machte Prince sich zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit bekannt (bevor "Purple Rain" ihn weltweit bekannt machte). Neben dem allerersten Millennium-Song enthält das fünfte Werk des Genies aus Minneapolis Klassiker wie "Little Red Corvette", "Delirious" (das Stücke spielte er später oft live im klassischen Rock 'n' Roll Stil) und "Let's Pretend We're Married".
Eine kleine Randbemerkung: ... ...später nach Aufkommen der CD "1999" als einzelne CD heraus (schließlich sind die 11 Stücke nur gut 70 Minuten lang), allerdings fehlte in der ersten Auflage der Song "D.M.S.R.". Das heißt, auf der CD waren weniger Stücke drauf als auf Vinyl (normalerweise gibt's die Bonus-Tracks ja immer auf CD). Ab der zweiten Auflage war "D.M.S.R." war jedoch wieder drauf. ...
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Pro: interessante Versionen des alten Klassiker 1999 Kontra: kéine
...1999 New Master?
Ist das frisch abgemixte remake das Prince Klassiker 1999 wirklch so new gemastert? Ach doch, der Name ist gut und richtig gewählt. Der weltbekannte Song wurde noch kurz vor Schluss, aus kommerziellen Gründen, von The Artist aus der verstaubten Truhe geholt. Das Geschäft mit dem Millenium will sich doch keiner entgehen lassen. Nicht einmal The Artist.
Ein Scheibchen mit sieben verschiedenen Versionen eines Songs? Ist das nicht ein bisschen langweilig, fragt man sich. Das ist ja schlimmer als jede Single. Kritikern kan man nur empfehlen, sich dieses Remake-Album einfach einmal reinzuziehen und dann eine Meinung abzugeben.
Zunächst war ich doch skeptisch gegenüber diesem Projekt. Doch einige Hörproben haben mich eines Besseren belehrt. Ein interessanter Mix, gut gelungen und wirklich abgedreht. Solche...
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Pro: Fans werden nicht enttäuscht sein Kontra: die CD könnte länger sein
...Prince schenkt uns bei dieser "Maxi-CD" 7 wunderbare Tracks, die sich alle um den Song '1999' drehen.Man braucht keine Angst haben, daß man sieben mal das gleiche Lied in leichten Abwandlungen hören muß, nein, alle Tracks sind sehr eigenständig.
Die Grundstimmung der Tracks ist etwas Prince-untypisch mehr House, etwas Hip-Hop/Rap, aber allgemein sehr 'funky' und die Musik hat einen tollen 'flow', fast 'Lounge'.Zu schade, daß nach 32 Minuten Schluß ist.
Ich hatte vor dem Kauf etwas gezögert, auch, weil die CD nicht so leicht zu bekommen ist und deshalb auch so viel kostet wie eine "richtiges" Album, jetzt aber, kann ich sagen, daß ich den Kauf nicht bereue, im Gegenteil, die Tracks sind einfach toll und das Geld wert.
Peace and b wild....
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Pro: erstes Prince-like Album Kontra: nur acht Songs
...Die Karriere von Prince begann nicht erst mit "1999" und "Purple Rain"; in den vier Jahren zuvor brachte er jeweils ein Album heraus, wobei "Controversy" das vierte dieser "Prä-1999" Ära darstellt. Und hier hört man schon deutlich den späteren Prince-Stil heraus. Die CD ist zwar offensiver als seine ersten beiden Platten "For You" und "Prince", aber wesentlich zurückhaltender als "Dirty Mind". Mit "Ronnie, Talk To Russia" fasst er hier zum ersten (und fast einzigen) Mal ein tagespolitisches Thema an, und dieses spezielle Topic der Beziehung zwischen der USA und der Sowjetunion vier Jahre vor Gorbatschow....
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