Alles hat seinen Anfang...
09.10.2001
Pro:
Tupac, Texte, gute Songs . . .
Kontra:
hmmm . . .
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
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 TheRealOCOG
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In ca. 3 Wochen bin ich wieder zurück. Bis dann!!
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Auch Legenden wie Tupac haben einst im Nichts angefangen und irgendwann in ihrem Leben ein Debüt-Album auf den Markt gebracht, welches ihnen den weiteren steinigen Weg zum Ruhm bescherte. Tupac hat diesen Weg mit seinem ersten Album „2Pacalypse Now“ im Gepäck beschritten. Wahrscheinlich muss ihn auf diesem Weg ein Lamborghini oder so mitgenommen haben, denn er kam sehr schnell am Ziel, berühmt zu werden, an. ;-) „2Pacalypse Now“ ist 1991 erschienen und hört sich auch noch ziemlich anders als Tupacs spätere Alben an. Tupac, der sich zuvor „MC New York“ genannt hatte, weil er ursprünglich ja aus dieser Stadt stammte, hatte zu dieser Zeit auch noch einen anderen Stil. Eben richtigen Oldschool-HipHop, der dieses Album auch wesentlich geprägt hat. Ein wahrer Tupac-Fan sollte dieses Album aber unbedingt auch in seinem Regal stehen haben.
2Pacalypse Now *~*~*~*~*~*~* “Young Black Male” ist der erste Song auf diesem Album und in eindeutiger Oldschool-Manier gehalten. Es wird gescratcht, was das Zeug hält, der Beat klingt schleppend und abgehackt.
“Trapped” war Tupacs zweite Single, die sofort auf Platz 1 der amerikanischen Charts schoss. (Letztens kam sogar auf VIVA (!!!) der Clip dazu. War schön, das mal wieder zu sehen...*seufz*). Der Song klingt fröhlich und ist von einem mahlenden Beat unterlegt, der den Song gekonnt unterstützt. Tupac rappt hier über das gewalttätige Leben im Ghetto, vom Schießen und Erschossen werden, vom Krieg zwischen der Polizei und den Schwarzen. Tupacs Rapweise klingt hier auch ein wenig nach Oldschool. Das Alter merkt man diesem Song aber nicht so sehr an wie den anderen. (Dieser Song ist auch auf dem Greatest – Hits Album zu finden.) “Soulja’s Story” macht schon allein vom Sound her depressiv. Ein leiser, getragener Song. Das Klavier im Hintergrund macht die Stimmung nur noch trostloser. Jeder einzelne Dreiklang versetzt einem einen Stich und unterstützt so perfekt Tupacs Lyrics mit traurigen, ernüchternden Aussagen. „You got whites killin blacks, Cops killin blacks, And blacks killin blacks. Shit just gonna get worse. They just gonna become souljas.”
“I Don’t Give A Fuck” wird mit einem kurzen Telefongespräch eingeleitet. Ein flotter Oldschool-Beat setzt ein, der sich eher fröhlich anhört. Tupac rappt hier schnell und gekonnt. An manchen Stellen hat man das Gefühl, dass sich seine Stimme förmlich überschlägt, so sehr steigert er sich hinein. Er lässt hier seine ganze Wut auf die amerikanische Gesellschaft los, die einen Schwarzen immer als einen Schwarzen ansehen und ihn nicht mögen, selbst wenn er reicher und berühmter als ein Weißer ist. Kein Wunder also, dass ein Teil des Songs aus folgenden Worten besteht: „F**k you to the San Francisco police department, F**k you to the Marin County Sheriff department, F**k you to the F.B.I, F**k you to the C.I.A, F*k you to the B-u-s-h, F*k you to the AmeriKKKa…” Bei “Violent” rumpelt ein äußerst dumpfer Bass im Hintergrund, wie eine Maschine, die in kurzen Intervallen immer wieder den gleichen Rhythmus wiederholt, was dem Song eine ganz eigenartige Stimmung verleiht. Im Refrain gibt es Reggaeklänge zuhören, was meiner Meinung nach sehr gut dazu passt. Tupac erzählt, wie er für gewalttätig gehalten wird, doch er dreht den Spieß um und zeigt die wahren Gewalttätigen: „If you investigate you'll find out where it's comin from. Look through our history, America's the violent one.”
Ein Oldschool-Track mit unauffälligen Scratches und teilweise jazzigen Samples ist der Song “Words Of Wisdom”. In diesem Song wird mit Amerika abgerechnet, das Land, das so wenig für seine schwarze Bevölkerung übrig hat. „AMERIKA, AMERIKA, AMERIKKKA! I charge you with the crime of rape, murder, and assault for suppressing and punishing my people. I charge you with robery for robbing me of my history. I charge you with false imprisonment for keeping me trapped in the projects. And the jury finds you guilty on all accounts…!” In bester Oldschoolmanier präsentiert sich “Something Wicked”, sowohl vom Sound her als auch vom Reimstil. Es wird gescratcht, was das Zeug hält. Die raps sind vom Rhythmus her sehr der musikalischen Untermalung angepasst.
“Crooked Ass Nigga” ist auch ein typischer Oldschool-Track. Der Rap passt sich hier noch sehr dem Rhythmus des Beats an, wie es damals eben der Fall war. Flotte auf dem Klavier angeschlagene Dreiklänge werden bei “If My Homie Calls” angeschlagen und heizen den Song an. Im Ganzen ist der Song dann doch eher unter „Schnell“ einzustufen, auch wenn der Bass, der hier stellenweise ziemlich untergeht, vergeblich versucht, das ganze nicht zu schnell werden zu lassen. Eine sehr interessante Mischung, auch heute noch.
Mit “Brenda’s Got A Baby” hat alles angefangen. Seine Debüt-Single schoss damals auf Platz 1 der amerikanischen Charts. Für mich zählt dieser Song heute noch zu Tupacs stärksten Liedern. Der Sound ist einfach typisch Tupac und ich finde, er ist nicht so vom Old School geprägt, wie die anderen Songs auf diesem Album. Der Song erzählt die Geschichte von der 12jährigen Brenda, die ein Kind erwartet – sie ist schwanger von ihrem Cousin. Brenda ist so verzweifelt, dass sie das Baby schließlich in die Mülltonne wirft. Eine Geschichte, die das Leben schreibt. Bestimmt hat von so etwas jeder schon mal etwas gehört. So traurig wie der Inhalt des Songs ist auch der Sound. Ein ruhiger, klarer Song, in dessen Hintergrund immer wieder eine Frau zu hören ist, mit dem ernüchternden Text von Tupac. Das zusammen ergibt eine Mischung aus Hoffnungslosigkeit und Melancholie. (Dieser Song ist auch auf dem Greatest – Hits Album zu finden.) Jazzig wird es wieder bei “Tha Lunatic”. Ein paar Bläser werden immer wieder kurz eingeworfen und machen das Klangbild des Songs noch interessanter. Genau so stellt man (also ich) sich immer Untergrund-HipHop aus New York Anfang der Neunziger vor.
Ein fröhlicher groovender Beat bildet die Grundlage von “Rebel Of The Underground”. Der Song klingt frech, so als wolle er den Hörern eins auswischen. “Part Time Mutha” ist vom Sound her wieder ein typischer Tupac – Song, wenn das Sample auch von Stevie Wonders Song “Part Time Lover” stammt. Im Ganzen ist es ein Easy – Going Song, sehr entspannt.
Fazit: *~*~* Nur weil das Album schon zehn Jahre alt ist und es noch einen anderen Stil hatte als Tupacs spätere Alben, heißt es noch lange nicht, dass diese Scheibe nicht gut ist. 13 Songs, die es in sich haben. Da dieses Album schon so alt ist, müsste es eigentlich auch unter 30 DM zu kriegen sein. Reinhören lohnt sich auf jeden Fall. Für Tupac – Fans ist es ein Muss, für HipHopper ist es auch empfehlenswert. Nur wer mit Tupac noch nie etwas anfangen konnte, wird auch mit diesem Album keinen Spaß haben. Und wer sich als Tupac – Fan sieht, nur weil er das „Until The End Of Time“ Album besitzt oder dieses mag, der sollte sich „2Pacalypse Now“ gar nicht erst zulegen, denn das war Tupacs Stil – „Until The End Of Time“ hat kaum noch etwas mit Tupac zu tun... © TheRealOCOG
Trackliste: 1. Young Black Male 2. Trapped 3. Soulja’s Story 4. I Don’t Give A Fuck 5. Violent 6. Words Of Wisdom 7. Something Wicked 8. Crooked Ass Nigga 9. If My Homie Calls 10. Brenda’s Got A Baby 11. Tha Lunatic 12. Rebel Of The Underground 13. Part Time Mutha
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04.08.2006 18:38
Naja ich fin den bericht nicht so super.......gegen ende kein bock mehr gehabt zu schreiben oder wie? dann fehlen informationen wie das Verbot das gegen das Album ausgesprochen wurde wegen kriminalitäten jugendlicher gegenüber den Cops!!!bei Berichten über HipHop*STARS* bitte besser Informieren und nicht ein Album ausm Internet ziehen einmal anhören und dann Berichte Schreiben! Gruß Bo0sta
24.09.2003 00:27
Props, den Flava von dem Album auf jeden Fall sehr cool rüber gebracht! Mallefizz
22.01.2003 21:02
Nur, wer dieses Album kennt und liebt, kann sich ein wahrer 2Pac-Fan nennen!