A1 - Dj Scot Project

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Beam me up, Scot!

5 27. Jul 2008

Pro:
Guter Hardtrance und gutes Hardhouse

Kontra:
teils sich ewig ziehende Tracks .

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

Häufigkeit der Nutzung:

Dieser Tonträger ist:

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ellementz

Über sich: Hallo, mein Name ist David. So lautet mein richtiger Name. Natürlich NICHT "ellementz". I...

Mitglied seit:17.07.2006

Erfahrungsberichte:246

Vertrauende:4

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 27 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

A1 ist das Album von Scot Project. Er heißt mit bürgerlichen Namen Martin Zenker und ist der jüngere Bruder von Ramon Zenker, dem "Godfather of Hardtrance" wie ich bei "The Real Booty Babes" erwähnt habe. Seine Musik ist eine Mischung aus House, Hardtrance und Hardstyle. Sein Markenzeichen sind die langen Rastalocken.
Damit ist er und dank seiner guten Mixe einzigartig in der Raver-Szene.
Die Platte heißt A1, weil er so gut wie jeden Track mit seinem Anfangsbuchstaben abkürzt. Jeder Track ist recht lange, was bei Hardtrance und Hardstyle üblich ist. Man kennt es übrigens von den Gary-D-Scheiben. Übrigens: Wusstet ihr, dass Scot Project den japanischen DJ Yoji Biomehanika entdeckt und gefördert hat und ihn mitproduziert?

A1, das Intro: Ja, es gibt ein Intro, was so über 1 Minute geht und die Platte "zusammenfassend erklärt".

Asian Sunrise: Hört sich schwer nach Hardtrance an und ist es auch. Und es heißt "Asian Sunrise", weil man "asiatische Musik" einfließt. Okay, es hört sich ein wenig künstlich an. Aber es harmoniert sehr gut. Und die Bassdrum kommt hier spät, dafür aber gewaltig. Und bei über 6 Minuten länge ist der Track sehr abwechslungsreich. Erst der Trance, dann der "Techno", dann wieder der Trance und dann wieder der Techno, dann der "Ausklang". Andererseits ist diese Bassdrum doch für "Scot-Project-Verhältnisse" doch sehr "ruhig". Also 9 von 10 Punkten.

U: Für was steht denn U nochmal beim Scot? Keine Ahnung. Ach ja. Es steht für I got a feeling. Und je nach Remix sind es 6 bis 8:30 Minuten. Und hart beginnt diese Scheibe. Bei der LP ist es übrigens die 6-Minuten-Version nehme ich mal an. Vielleicht bin ich eher der Typ, der gerne hämmernde Synthies zu hämmernden Bassdrums hören will, weswegen diesen Track ein wenig "öde" finde. Und auch die Bassdrum hört man eher "versteckt". Erst im 2. Drittel hört man die/den Synthie. Daher vergebe ich im Gegensatz zum anderen Track gerade mal 6 von 10 Punkten.

I want your love: L steht hier für "love". Und Hardtrance ist es auch dank seines Namens. Es geht schon Richtung Hardstyle. Und mit 9:15 Minuten ist es auch mit Abstand die wohl längste Single auf diesem Album. Harte Bassdrums wechseln sich mit "weichen" Synthesizern ab. Die Stimme der Background-Sängerin klingt allerdings sehr schrill und damit ein wenig gewöhnungsbedürftig. Und schnell ist der Track nun auch nicht. Aber es ist ja auch kein Gabba oder "Blümchen-Scooter-RMB-Bouncy-Techno". Später kommt dann noch eine "Hands-Up-Melodie" hinzu, die einen Kontrast zum "Hardhouse" bildet. 8 Punkte von 10 gibt es aus diesen Gründen.

Feeling me 3: 3 dürfte für "Free" stehen, nehme ich mal an. Das soll bedeuten, dass man sich frei und ungezwungen fühlt. Für die Musik also wild hopsen darf ohne dass man dafür "bestraft" wird. Über fünfeinhalb Minuten kann man sich "frei" fühlen. Auch, wenn der Beat im House-Format daher kommt. Und die Acid-Sounds sehr "schrill" und verzerrt sind. Genau so wie der Gesang. Dennoch wird man mit Trance "entschädigt". 6,5 von 10 Punkten.

Rock: Nur 3 Minuten hatte Scot P. "Zeit" zum Rocken. Dann musste die Platte sitzen und alles war gut. Und ist es auch heute noch. Ich meine, wer hält denn so lange aus bei "Ewigkeits-Hardtrance" herum zu hopsen? Ach ja. Ein Video gibt es auch noch dazu. Die Glocke muss aber nicht sein, da es für mich ein wenig zu sehr nach "Kindertechno" klingt. Und auch sonst ist es der schwächste Track des Albums. Vor allem, da man dem Synthesizer eher wenig "Raum" gibt. 5 von 10 Punkten.

I need you!: Über die Länge kann man sich streiten. Über die Bassdrum nicht. Sie kommt typisch hart daher und harmoniert gut mit den Synthesizern. Und üblich ist auch die schrille, "schwarze" Stimme der Background-Sängerin. Nur der Trance kommt wie üblich recht spät. Fast schon zu spät. 7 von 10 Punkten, denn ich habe mich an die schrille, durch Scot P. verzerrte Stimme gewöhnt.

No rougher: Einer der Remixe stammt von seinem Zweitprojekt "Arome". Und er ist ebenfalls recht lange mit über 9 Minuten. Die Bassdrum kommt nach und nach, was ja auch an der Länge des Tracks liegt. Leider aber nicht zu stark. Aber dafür wird man mit "guten Keyboards entschädigt". 6,5 von 10 Punkten.

Feeling me: Der Track klingt vom Namen her ähnlich wie FM3. Aber es ist die erste Version aus seinem "Feeling-Me-Zyklus". 7 von 10 Punkten.

Outer Space: Die Bassdrum hört sich ähnlich wie bei "The Real Booty Babes" so ziemlich nach "Dschungel" an. Und natürlich besteht das Lied nicht nur aus der Bassdrum, sondern wie üblich auch aus Synthesizern. Das Lied wirkt an für sich aber nicht zu "stompermäßig", sondern ist ein typischer Ravesong, aus einer Zeit, in der man Techno wie die Hauptschule wieder belebt und künstlich am Leben lässt. Also seit gut letztem Jahr. 8 von 10 Punkten gibt es hierfür. Vor allem auch, weil das Rufen von SP ein wenig nervig ist.

Future is now: Nach "Overdrive" der wohl bekannteste Track von Herrn Zenker. Und er ist auch von der Bassdrum her der härteste. Dennoch hat dieser Track so etwas wie "Melodie". Die bildet einen guten, aber nicht zu auffälligen Kontrast zur Bassdrum. Und wenn es mich nicht täuscht, ist DAS der längste Track auf dem Album. Er dauert 10 Minuten. In dieser Version hört man zunächst kaum etwas von der Bassdrum. Danach wird sie härter. Die Synthesizer wirken auch gut eingebaut. 9 von 10 Punkten.

Overdrive: Ja. Das ist DER Track vom Scoty. Kurz und hart. 3.30 Minuten lang, so ist der Radio-Edit. Ich weiß nicht, wie lang die Album-Version ist. Ich denke mal, genau so lang. Harte Bassdrums und eine dumpfe Bassline mischen sich mit sphärischen, fast schon schwerelosen Synthesizern ab. 10 von 10 Punkten. Das gebe ich vor allem, weil ich mit diesem Track schon längst vertraut bin. Denn nicht jeder Remix ist "optimal". 



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