A girl like Emma Bunton...
5. Jan 2002
Pro:
Gute abwechslungsreiche Songs
Kontra:
keine Videos, Multimedia (kein richtiger Kontrapunkt)
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
mehr
 nils
Über sich:
Mitglied seit:01.12.1999
Erfahrungsberichte:38
Vertrauende:5
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 26 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Baby Spice auf Solopfaden, das Resultat, A girl like me", ist durchaus bemerkenswert, um euch erstmal einen Eindruck zugeben ist hier erstmal die Tracklist 1. What took you so long ? (2. Single) 2. Take my breath away (3. Single) 3. A world without you (als 5. Single geplant) 4. High on love 5. A girl like me 6. Spell it O.U.T. 7. Sunshine on a rainy day 8. Been there, done that 9. Better be careful 10. We're not gonna sleep tonight (4. Single) 11. She was a friend of mine 12. What I am (1. Single)
Die Cd startet mit einem echten Kracher "What took you so long" dürfte den meisten bekannt sein. Der Song versüßte uns als 2. Singleauskopplung den Sommer. Das Lied animiert mit seinen Gitarrenriffs zum Tanzen. In dem Text fragt Emma warum 'die Jungen' manchmal so lange brauchen um sich auf die Liebe einzulassen. (Textauszug : What took you so long, what took you all night, What took you forever to see im right.) Dieser Song war übrigens nicht an Jade (ihren Freund von der Gruppe Damage) gerichtet, sondern eine Aufforderung an alle Männer. Fazit : gute Musik, gute Harmonie zwischen Musik und Gesang ,- einfach zum Tanzen auffordernd (3:59 Minuten) Nun folgend "Take my breath away". Ein netter romantischer Lovesong an Jade. Emma drückt ihre Gefühle in diesem Song aus, und teilt mit, wie sehr ihr Jade den Atem raubt. So singt sie "With every word you say, you take my breath away [...] I hope that you'll always know how to take my breath away. Das Lied verbreitet romantische Sommerstimmung mit Assoziationen wie Meer, Sonne, Strand ...
Fazit : angenehm frisch, Chorus fordert zum Mitsingen auf, angenehme Melodien , die insgesamt 3 Minuten 34 dauern. Emma's 3. Single steht ihrem Vorgängern in nichts nach. Der nächste Song, ist den Gerüchten nach zu urteilen, Emma's nächste Single. Der Song, mit einer Widmung an Freunde und Familie, tendiert dazu eine wehmütige Stimmung aufzubauen. Im Text geht es um das Verlassen werden und
wie ansteckend traurig man dann so oft ja ist. Textauszug : "Everything that I touch turns to blue when I'm living in a world without". Der Höhepunkt des Songs ist die "Middle-8" in der Gesang und Melodie endgültig verschmelzen.
Fazit: Ein Lied einfach nur zum Träumen oder zum entspannen. 4:53 Minuten Traumgesang :) Das nächste Lied "High on love" ist einer der Höhepunkte des Albums. Ein Dankeschön and Pauline, Emma's Mutter. Wie die vorherigen Songs ist "High on love" auch sehr durch die Gitarren geprägt. Im Song singt Emma darüber, dass ihre Mutter in allen Lebenslage für sie da ist, und daß sie sich immer auf sie verlassen kann. Am Ende entfaltet der Song sein ganzes Potential (vor dem letzten Chorus). Auch hier ein Textauszug: " When I'm cold I feel your arms arround me, When I'm cry you're there to hold me gently"
Fazit: Ein Song für alle Jahreszeiten, für jeden Gemütszustand, zum Tanzen, zum Kuscheln oder beim Essen das Lied verbreitet 3:49 Minuten fröhliche Stimmung. Der Titeltrack des Albums, A girl like me, versprüht eine Menge Charme und ein gewisses Janet Jackson Feeling. Die Musik wird diesmal nicht durch Gitarren oder Saiteninstrumente dominiert, nein, ein mitreißender Diskobeat sorgt für Stimmung auf der Tanzfläche. Lyrisch lässt der Song einige Interpretationen offen. So heißt es im Chorus : "What you get is what you see, let me tell you basically. This is how it's gotta be, Can't *!!* with a girl like me" Das *!!* läßt sich durch den Hörer ein Wort seiner Wahl ersetzen - Ich entschied mich für "Play". Das Motto des Songs (4:01) ist, dass man Emma nett zu behandeln hat, wenn man(n) sich etwas erhofft.
Fazit: Eine Dancefloorhit erster Klasse, Der Beat geht ins Blut, der Fuß stampft mit. Eingängige Texte, einfach toll. Wer jetzt lieber etwas ruhiges haben möchte, dem kommt Spell it O.U.T gerade recht. Ein Beziehung ist am Stillstand angekommen, der Partner möchte dies nicht realisieren -Verständlich. Doch Emma läßt keinen Zweifel zu, es ist aus, sie buchstabiert sogar. Die Doppelbedeutung des Titels : to spell out = buchstabieren o.u.t = out = vorbei macht endlich klar, dass es vorbei ist. Auszug: "If I spell it O.U.T - will you get the message finally [...] but it's the end for you and me"
Fazit: Nette Pianoharmonien, eine klare Message, und eine doch etwa melancholische Stimmung machen den Song zur Ballade schlechthin. Nun begibt sich Emma aufs Neuland sie covert nämlich den '91 Charttopper, der Sängerin Zoe und zwar mit Hilfe von Tin Tin Out, die auch auf Emma's erster Single "What I am" für den Instrumentalpart sorgten. Der Song sprüht vor Energie und Freude und hüllt in Partystimmung ein und trägt auf eine Inselparty mit Sommer, Sonnenschein etc. Alles was das Herz begehrt eben.
"Better be careful" heißt der nächste Song und erinnert an Gabrielle's "When a woman" mit großen Gitarrenthema und einer Flirtstimmung. Um die geht es unter anderen auch im Text. "I was going crazy seeing you arrounds and baby all I'm asking are we getting down" Fazit: Nicht nur Beat für Beat abgesampelt, sondern neue Gitarrenbeats eingespielt und das "Innere" des Songs noch mal kräftig aufgemöbelt. Guter Partylaune Track. 4:17 Minuten
"Better be careful" heißt der nächste Song und erinnert an Gabrielle's "When a woman" mit großen Gitarrenthema und einer Flirtstimmung. Um die geht es unter anderen auch im Text. "I was going crazy seeing you arrounds and baby all I'm asking are we getting down" Das Thema des Songs ist der erste Eindruck, das Nummern austauschen etc. Diesen Song hat Emma unter anderem mit Richard Stannard geschrieben, der mit den Spice Girls z.B. Wannabe, 2 Become 1 und Viva forever schrieb. Fazit: Päppelt die Laune auf, macht sich nicht nur als Karaoke (3:19) gut , besonders im Sommer sehr schön
Emma’s aktueller Track "We’re not gonna sleep tonight", ist anders als die Version auf der Single eine sehr schöne Flamencoballade, die sie all ihren (weiblichen) Freundin –sollten diese etwa Scary, Posh, Sporty und vielleicht auch Ginger heißen-. Im Text wird, das Geschenk der Freundschaft behandelt, sowie auch, eine wilde Frauen-party-nacht in der Stadt. So heißt es im Text : "Girls are on the town tonight, nothing can stop us, you can see it in our eyes we’re not gonna sleep tonight". Im Background würde mit ein bisschen Vocodertechnik nachgeholfen, wobei es aber nicht wie bei Cher’s "Believe" klingt Fazit: schönes Lied über Freundschaft mit Flamencogitarren im Musikalischen Teil. Ein nettes Geschenk an alle Freunde und vielleicht auch Fans von Emma. Der Song (3:23) ist zu jeder Zeit absolut hörbar.
Da das Album sehr viele Themen behandelt Liebe, Romantik, den ersten Kontakt [...], darf natürlich ein Song über falsche Freundinnen fehlen : "She was a friend of mine" ein weiterer Höhepunkt des Debutalbums von Ms Bunton. Gemischt im Musikinstrumentenbereich (Gitarre, Synthesizer ...) geht es im Text ums Hintergehen, "Männerklau", falsche Hilfe eben. „She was a friend of mine or so I thought at the time how could I be so blind an trust her with my man“ Im Song hört man deutlich ihre Resignation, aber auch die Einstellung nicht zu schweigen und andere Freunde vor derartigem zu warnen. Fazit: Powersong mit ernstem Hintergrund, wechselnde Musik, schön gesungen, wunderbare Harmonien. Top!
Last but not least Emma’s 1. Single, ein Eddie Brickell Cover, What I am, gemeinsam mit den Jungs von Tin Tin Out, die wie auf Sunshine on a rainy day den Instrumentalpart beisteuern. Insgesamt eine sehr reife Coverversion des Klassikers. Singlebesitzer dürfen sich freuen, die sie erwartet die Album Version von "What I am" (4:34). Allen Gerüchten zum Trotz handelt es sich bei der Album Version um die gleiche die auch auf Tin Tin Out’s Album "Eleven to fly" zu finden ist. Der Gesang + Musik mögen simpel erscheinen, aber wer genau hinhört entdeckt wie war die Worte sind und wie die Musik unterstützend auf den ganzen Song wirkt. Textauszug : "Choke me in the shallow water, before I get to deep [...] What I am is what I am" Wer also Pop à la Janet Jackson, Destiny's Child und Gabrielle, Accoustic Gitarrenmusik, die Singleauskopplungen Emma's aus dem Radio und Abwechslung im allgemeinen liebt, kann mit diesem Album nichts falsch machen.
Insgesamt ist das Album vergleichbar mit einer Mischung diverser Artisten. -Tityo -Gabrielle -Melanie C - R&b à la Craig David - aber auch Travis und den Spice Girls. Das Booklet bietet neben Lyrics auch noch jede Menge an Bildmaterial. Ausserdem ist auf der Cd, die nicht wirklich als enhanced gezählt werden sollte, ein Weblink zu Emma's Seite (www.emmabunton.net)
Schlusswort: Ein Album für alle Lebenslagen, für jede Party, abwechslungsreich, ausgefeilt, aber nicht überproduziert, Songs mit 80er und 90er Flair, die aber auch noch im 21. Jahrhundert super klingen. Pop, R&B, Flamencoelemente, Accoustic und Pianoklänge auf einem Album vereinigt. Es müssen nicht immer Mariah Carey oder Whitney Houston sein, denn Emma hält locker mit. shorter said : ziemlich gut - *****
© Nils
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07.07.2002 17:57
WOW; es geht doch! Nachdem Nintscho als erstes Deinen A-Teens-Abba-Bericht gelesen hat und völlig unbefriedigt war, muß er jetzt sagen: Emma-Darling hast Du nicht nur adäquat wiedergegeben, sondern dabei auch richtig Appetit auf die CD gemacht. Wahrscheinlich war ABBA einer Deiner ersten Berichte - und ich bereue fast, über die Ciao-Schnellsuche zum Stichwort ABBA in Deinem "Keller" gelandet und zu entsprechendem Voting verpflichtet worden zu sein. Liebe Grüße vom Nintscho
05.01.2002 22:40
Hmmm... na ja, "What took so so long" war noch ganz annehmbar, aber richtig gut gefallen hat mir der Song auch nicht. Aber zumindest um Welten besser, als das ganze Gejaule der Teenpop-Stars. Gruß vom König:-)
05.01.2002 20:17
der Bericht ist eindeutig zu langatmig!wer hat den schon Zeit,so was langes zu lesen?