There could be only one!! QUEEN
27.07.2002 (14.02.2004)
Pro:
Kult - abwechslungsreich - who wants to live forever
Kontra:
gibts nicht
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 Sepp-das-Wiesel
Über sich:
Nach einem Bericht über eine Airline, die uns in den Urlaub flog. Dann ein Bericht über den Urlaub s...
Mitglied seit:11.04.2002
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Vertrauende:41
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Die erfolgreichste Phase der Geschichte von Queen waren die 80er Jahre. Mit „The Works“ und seinen unvergesslichen Radio Ga Ga und I want to Break free schufen Queen Meilensteine der Rockgeschichte. Am 4. November wurde mit der Veröffentlichung der Single „One Vision“ der erste Vorbote zu einer einzigartigen Scheibe abgeschickt. Sofort setzte sich die Single in allen Charts der Welt in der oberen Region fest. Der 21. Mai 1986 war der offizielle Veröffentlichungstermin für das Album „A Kind of Magic“ das sich immerhin 62 Wochen in den Britischen Charts, natürlich auch auf dem ersten Platz, halten konnte.
Vom 7 bis zum 29 Juni waren Queen mit der neuen Scheibe im Gepäck auf Europatourne. Weiter ging es vom1. Juli bis zu 4. August, unter anderem mit zwei restlos Ausverkauften Konzerten im legendären Wembley Stadion. Der 9. August, war als Zusatzkonzert in Knebworth Park angesetzt worden. Die Tour durch Europa lief so perfekt, das Manager und Band dieses Konzert gaben. Allein die Bühne hatte 6 Tausend Quadratfuss Fläche, 8,6 Meilen Kabel wurden verlegt. 5 Stromgeneratoren mit je 5000 Amper brachten 500000 Watt zum Brummen. Das Konzert sollte auch das letzte der Band Queen sein. Leider machten gesundheitliche Gründe von Freddie weitere Touren unmöglich. Nur seine engsten Vertrauten weihte Freddie ein. Der Kampf gegen die Krankheit begann. “A Kind of Magic” wurde am 17. März, „Friends Will Be Friends“ am 9. Juli und „Who Wants To Live Forever“ am 15. September 1986 veröffentlicht. Alle Singles waren sehr erfolgreich in den Charts unseres Planeten.
Was ich fast vergessen hätte zu erwähnen, ist die Tatsache das Queen den Soundtrack zum Fantasy-Film „Highlander“ mit „A Kind Of Magic“ stellten. Hatte die Band, besonders Brian May, schon mit der Filmmusik zum Science Fiction Film „Flash Gordon“ Erfahrungen sammeln können, verhalf gerade dieses Album dem Film zu Ruhm und Ehre. Ich bin mir sicher das Conner Mac Leod erst so richtig zur Geltung kam, als Kurgan bei „Gimme the Prize“ sein Schwert gegen ihn stellte. Aber nun mal zu den einzelnen Tracks.
One Vision Das Eröffnungsstück auf der Cd ist gleichzeitig erster Song der Magic-Touren gewesen. Langsam startet One Vision, bevor eine geladene Portion Gitarre das Lied eröffnet. Die sehr monotonen Drums stören etwas den Gesamteindruck, machen dennoch das Lied zu einem absoluten Fusswipper-Song. Ach ja, One Vision wurde für den Film „Iron Eagel“ verwendet. Inspiriert wurden Queen durch die Erlebnisse vom Life Aid Konzert diesen Song zu schreiben. A Kind Of Magic Freddies Kind of Magic, wird mit Fingerschnippen eingeleitet. Der Klassiker den zumindest jeder schon mal gehört hat. Der Song aus der Feder von Roger Taylor groovt im mittleren Tempo, ist sogar Tanzbar!!
One Year Of Love Wunderschönes Liebeslied, geschrieben von Bassist John Deacon, der hiermit wieder einmal eindrücklich seine Qualitäten als Komponist hervor bringt. Freddies Stimme wird unterstütz von Johns Bass sowie am Saxophon von Steve Gregory. Die Streicher organisierte Lynton Naiff. Ein Song zum Träumen, für Verliebte, oder die es einmal werden wollen. Im Film muss man schon ganz genau hinhören, um das Lied zu erkennen. Pain Is So Close To Pleasure Der sehr hoch gesungene Song von Freddie und John. Nicht gerade einer der besten Songs des Stücks, hat aber auch Pain seine Vorzüge. Ich hab sogar mal beim Tanzkurs darauf getanzt!! Der Song wurde 1987 ebenfalls als Single in Deutschland, USA/Kanada und Australien ausgekoppelt. Vielleicht ein Danke Schön an die Deutschen Fans für ihre tolle Unterstützung während der Tour, für die anderen als „Seid nicht böse, das wir nicht bei euch Konzerte spielten“
Friends Will Be Friends Ein Song für und über die Freundschaft. Besonders der Refrain bietet dem Publikum so richtig Platz aus voller Kehle mitzugröllen. Warum singt das keiner im Stadion?? Freddies Stimme dominiert, begleitet von zarten Gitarrenparts, monotonem Schlagzeug und gut portioniertem Bass. Einer meiner Lieblingssongs auf dem Album Who Wants To Live Forever DAS ist einer meiner absoluten Lieblingssongs von Queen. So viele Emotionen und Gefühle stecken in diesem Brian May Song. Brian teilt sich mit Freddie am Anfang den Gesang. Viel Keyboards, Pauken und natürlich Freddie in Hochform. Gänsehaut überzieht mich fast jedes Mal wenn das Orchester unter der Leitung von Brian und Michael Kamen zum Einsatz spielen. Gerade hier trennt sich bei Sängern die Spreu vom Weizen. Diesen Song ordentlich darzubieten, dazu gehört Können. Perfekt passt dieser Song sich einigen Szenen des Films an. Sinn und Unsinn des Lebens, der Unsterblichkeit! Erst nach dem Tod Freddies bekamen einige Songs völlig neue Bedeutungen. Auch dieser Song kann mit Freddies Erkrankung in Zusammenhang gebracht werden. Seine Gefühle versteckte der Sänger dennoch gekonnt.
Gimme The Price (Kurgans Theme) Hallo, Aufwachen!! Hier legt Brian erst mal ein flottes Solo auf die Rillen. Die Einspielung des Dialoges aus dem Film – hier wird auf eine Leiche ohne Kopf hingewiesen, deren Identität die Radiosprecherin nicht nennen konnte. „I know his Name“ krächzt Kurgan. Weiter Textpassagen werden in den Song integriert. The Price rockt wie schon lange kein Queen Song ordentlich volle Kanne, immer wieder Brians Solos, und Freddies unverwechselbar Stimme. Der Reisser des Films. Das Kino bebt, die Audience will mehr!! Sie alle wollen den Preis, aber welchen?? Sicher ist, das es nur „einen“ geben kann. Don`t Lose Your Head Das Tempo wird nur leicht zurückgenommen. Ein weiter Höhepunkt für alle Highlander Fans. Die arme Brenda wird von Kurgan gekidnappt, und Freddie singt vom verlieren des Kopfes. Kein Zweifel das der Song speziell zum Film von Roger geschrieben wurde. Dont Drink and Drive a Car – ist eine weitere Botschaft die Freddie uns mitteilen möchte. Bei diesem Song hat Roger sogar mal mehr als nur den Drumcomputer zu bedienen gehabt;-))
Princes Of The Universe Das ist Rock (oder eben Heavy Metal) pur. Düster schlagen die Drums, Gitarren verzerren – die Füsse und der Kopf beginnen im Rhythmus mitzuwackeln. Im Mittelteil des Songs haben die Jungs mal wieder einen ihrer berühmt berüchtigten Chöre eingebaut – ich muss jedes mal schmunzeln. Brian lässt es danach so richtig krachen. Ebenfalls für den Film geschrieben, wirkt der Song besonders mit den Bildern von Highlander, und bringt ordentlich Atmosphäre ins Kino oder vor den Heimischen Fernseher. Wer jetzt einen Langspielplatte, auch LP genannt, besitzt, für den ist jetzt Schluss. Ihr kennt doch diese komischen schwarzen Vinylscheiben, die immer gleich kaputt gehen wenn man mal drauf rumläuft? Für diejenigen die sich für damalige Zeiten moderne Compact Disc leisten konnten, ging der Spass mit drei Bonustracks weiter.
A Kind Of A Kind Of Magic Im Grunde sowas wie eine Maxiversion der Single. Friends Will Be Friends Will Be Friends Ebenfalls die gestreckte Version der Single
Forever Eine interessante Instrumental Version von Who Wants To Live Forever. Wer da jetzt allerdings sich am Klavier vergnügt, wurde erst vor kurzem im Forum des Deutschen Queen Fan Clubs diskutiert. Auf jeden Fall besticht der Song durch seine ruhige Art. Langsamer als das Original, aber dennoch unheimlich schön. Für Sammler sei noch zu erwähnen das die Singles von Princes of.. nur in Australien, Japan und den USA erhältlich waren. One Year of Love nur in Spanien und Frankreich auf die Menschheit losgelassen wurde. Die LP aus Frankreich im Grünen Vinyl sowie Orange aus Neu Seeland sind heute noch gesuchte Raritäten, die je nach Zustand bis zu 400 Euro Wert sein können.
A Kind Of Magic verdrängt Invisible Touch von Genesis seiner Zeit von Englands Platz 1 der Charts, wurde anschliessend mit Doppel-Platin ausgezeichnet. Das Album hielt sich 62 Wochen in den UK-Charts. Aus der folgenden Tour wurden „Live Magic“ und „Live in Wembley“ veröffentlich. Die Videos „Life in Budapest“ und „Live in Wembley“ wurde in die Läden gestellt. Kurz nach Beendigung der Magic-Tour startete Roger sein Side-Projekt „The Cross“, aus der Zusammenarbeit resultierten drei Alben und einige fantastische Konzerte. Freddie sang mit Montserrat Caballe das Album „Barcelona“ während Brian sich als Produzent von einigen mehr oder weniger talentierten Bands einbrachte.
Das Cover, könnt ihr oben ja sehen, wurde liebevoll von Roger Chiasson gezeichnet. Eines meiner Lieblingscover überhaupt. Erst jetzt hat sich ein Fan auf der Insel diese Artworks auf seinen alten Ford Capri implantieren lassen. Die Karre sieht einfach nur noch geil aus!! Aufgenommen wurde das Album in den Musicland Studios in München, und den Bandeigenen Mountain Studios in Montreux. Gemastered wurde von Kevin Metcalf in den Townhouse Studios in London.
Wie in jedem meiner Queen-Berichte, finde ich mal wieder kein Ende. Eines sei noch gesagt. Es kann nur einen geben! Es kann auch nur eine Band Queen geben. Eine Band die Geschichte im schnelllebigen Musikbusiness geschrieben haben. Queen standen immer für 100%ige Qualität. Ich kann jedem der die Scheibe noch nicht kennt, A Kind Of Magic wärmstens empfehlen. Fans des Film Highlander brauch ich das ja nicht mehr zu erzählen. In diesem Sinne wünsch ich allen alles Gute. Freue mich über jede Bewertung und jedes Kommentar. Verbesserungsvorschläge und Einladungen zu ausschweifenden Partys nehme ich ebenfalls gerne an.
Machts gut Sepp-das-Wiesel
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12.02.2010 22:13
Auch wenn ich diese Ltd. nicht besitze so liebe ich doch diese CD und vor allem das Lied One year of love....Ich gehöre übrigens zu den "verrückten" die bei Made in Heaven pünktlich zur Erscheinung Schlange standen ;-)
10.04.2004 00:25
Mann oh Mann, hier hat ein wahrer Fan geschrieben. Super Bericht mit einigen sehr guten Hintergrundinformationen - zumindest für mich. Ich liebe Queen ganz einfach und bin von deren Musik begeistert. Und ich finde es traurig, dass Freddy viel zu früh gehen musste.
03.04.2004 15:57
Schande über mein Haupt, den Bericht kannte ich noch nicht... ;) Was mir bei AKOM immer auffällt ist die brillante Soundqualität, das war damals - denke ich - absolut neu und unschlagbar. Die Songs natürlich überwiegend ebenfalls, wobei ich AKOM nicht zu meinen absoluten Queen-Favoriten zähle... "Princes Of The Universe" ist aber m.E: nicht unbedingt der härteste Song... "Gimme The Prize" rockt doch noch mehr, Brians Leistung alleine in diesem Song ist unglaublich. So weit ich weiß ist auch "Forever" auf seinen Mist gewachsen, ich hab mal die These gelesen, das sei eine Produktion nur von Brian und quasi seine "Rache" für "One Year Of Love", an dem er gar nicht beteiligt gewesen sein soll... wie dem auch sei, keep yourself alive :) vlg lasse