... Die Rede ist von der Scheibe "Accident of Birth", mit der so wohl niemand gerechnet hatte. Nach seinem Ausstieg bei Iron Maiden konnte Bruce ja mit "Tattooed Millionaire" bemerkenswerte Erfolge verbuchen, aber schon der Nachfolger "Balls to Picasso" war fast einen Tick zu experimentell geworden. ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von The-Wishmaster über Accident of Birth - Bruce Dickinson 01.12.2001
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Häufigkeit der Nutzung
häufig
Dieser Tonträger ist:
einer der besseren des Künstlers
Pro:
Etliche gneiale Songs, teils besser als die alten Maiden - Scheiben
Kontra:
- - -
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Tja, nachdem Ciao ja lange Zeit keine neuen Produktvorschläge angenommen hat, da man an diesem System arbeitet, und nachdem natürlich auch niemand hier zufälligerweise die Kategorie "Hardrock/Heavy Metal - D - Dickinson, Bruce - Best of" eingerichtet hat, verschiebe ich wohl den Bericht über Bruce's exzellente Best of-Compilation und widme mich mal dem Album, mit der Mr. Air Raid alle, aber auch wirklich alle im Jahre 1997 überrascht und in Entzückung versetzte. Die Rede ist von der Scheibe "Accident of Birth", mit der so wohl niemand gerechnet hatte. Nach seinem Ausstieg bei Iron Maiden konnte Bruce ja mit "Tattooed Millionaire" bemerkenswerte Erfolge verbuchen, aber schon der Nachfolger "Balls to Picasso" war fast einen Tick zu experimentell geworden. Klar, "Tears of the Dragon" ist ein Klassiker und einer seiner genialsten Songs überhaupt, aber das komplette Album ging doch in eine, sagen wir mal, sehr gewöhnungsbedürftige Experimental-Rock-Richtung.
Den Tiefpunkt seiner Solokarriere erreichte er aber mit dem Album "Skunkworks", für das er eine Band zusammenstellte. Obwohl auch hier einzelne Songs ganz gut waren, floppte die Scheibe gewaltig und läutete das Ende von "Skunkworks" ein. Das einzig Posiitve an diesem Album: Bruce Dickinson lernte einen gewissen Roy Z kennen und die beiden verstanden sich von der ersten Sekunde an perfekt. Bruce war - wie in den Liner Notes seines Best of-Album beschrieben - zu diesem Zeitpunkt darauf gefasst, seine Solokarriere zu beenden, ließ sich durch Roy Z aber dazu überreden, noch ein gemeinsames Album aufzunehmen. Mit dem Hintergedanken "Wenn es sowieso mein letztes Album ist, kann ich ja das machen, was ich am besten kann." ging Bruce frisch zu Werke und herausgekommen ist ein Meisterwerk des britischen Metals, wie es seiner Ex-Band Iron Maiden seit Jahren nicht mehr geglückt ist. Zu allem Überfluß bekam er dabei noch Unterstützung von keinem geringeren als Adrian Smith an der zweiten Gitarre, der bis 1989 bei den Eisernen Jungfrauen die Leads gespielt hatte. Bevor Ihr nun losrennt, um Euch das Scheibchen zu holen (oder bevor Ihr verzweifelt, weil Eure Wunschliste an das Christkind immer länger wird... *grins*), möchte ich Euch noch (mehr oder weniger) kurz von den einzelnen Titeln berichten.
1.) ~~~Freak~~~ 4:15
Ein Gitarrenriff leitet den Song ein, bevor die Band komplett mit einsteigt und dem Song erst mal gehörig Druck und Kraft verleiht. Alles wartet gespannt, wie wird er klingen? Na? Wann ist es denn soweit? Endlich erlöst uns Bruce und läßt sein einzigartiges Organ erklingen. Spätestens jetzt liegen 80% der einstigen Maiden-Fans mit wilden Zuckungen und einem seligen Lächeln auf den Lippen sich in Ekstase windend am Boden. Im Chorus kommt dann erneut das Riff vom Beginn zum Einsatz, während Mr. Dickinson ein kraftvolles "Who leads you to the dark secret?" schmettert. Tja, wer macht das eigentlich? Egal, Hauptsache Bruce singt... *grins* Einen besseren Opener als "Freak" hätte man hier wohl nicht wählen können, da er durch sein flottes Tempo von der ersten Sekunde an jeden Metaller mitreißt und einfach begeistert. Und nein liebe Kaess, der Song macht nicht Lust auf mehr. Der Song fordert, verlangt, zwingt gerade dazu, den nächsten Track zu hören... 9/10
2.) ~~~Toltec 7 Arrival~~~ 0:37
Und als ob Bruce diese Reaktion beabsichtigt hätte und sich ihrer bewußt ist, spielt er jetzt mit seinen Hörern, indem er ihnen erst mal ein kurzes Instrumental vorsetzt. Sphärische Keyboardsounds dominieren hier, ein Gitarrensolo und eine tiefer gepitchte Stimme verkündet ein paar Worte... "Come closer, know the truth..." - Jaja, wir sind ja schon da und warten ganz gespannt auf den nächsten Track. Ohne Bewertung, is ja kein richtiger Song...
3.) ~~~Starchildren~~~ 4:15
Hmmm, jetzt klingt es wirklich fast nach Maiden, aber irgendwie moderner. Eigentlich ist der Song nicht schlecht, aber ihn trifft wohl das selbe Schicksal wie "Run for the Night" von meinen Faves Blind Guardian: Der Chorus ist mir irgendwie unsympathisch. Klingt vielleicht blöd, aber mir hat dieser Part an den Song von Anfang an nciht so gut gefallen. Und daran ändert sich leider auch nichts, wenn ich den Titel öfter höre, Pianopart hin, gute Riffs her. 6/10
4.) ~~~Taking the Queen~~~ 4:49
So, jetzt hat Bruce endlich Erbarmen und präsentiert nach einem etwas schwächeren Song wieder einen Knaller schlechthin. "Taking the Queen" wird akkustisch eröffnet, nur von Gitarren und Bruce's Vocals. Zusätzlich sorgen dann Piano, Cello udn Streicher für Atmosphäre, im Chorus wird der Titel durch verzerrte Gitarren weiter angereichert. Insgesamt ein gelungner, abwechslungsreicher Midtempo-Song, der gefällt! 8/10
5.) ~~~The Darkside of Aquarius~~~ 6:42
Direkt im Anschluß wird nun "The Darkside of Aquarius" von akkustischen Gitarren und Keyboards eingeleitet, bis nach einigen Sekunden schneidende Riffs einsetzen, die bald verstärkt durch kraftvolles Drumming dem Song einen Energieschub versetzen. Headbanger, Matten auspacken und schütteln! Bruce veredelt schließlich mit seiner "Air Raid" die Strophen, die Bridge kommt etwas weniger riffbetont mit mehr Melodie daher. Chorus gibt's erst, nachdem man dem Strophe-Bridge-Schema noch einmal gelauscht hat, aber im Prinzip hat man hier nur die Bridge etwas erweitert und zum "Chorus" ausgebaut. Gegen Ende des Songs - ja, das Solo steht dann an - verlegt man den Titel dann noch ins Uptempo und die Bratze-Riffs verleihen dem Ganzen noch zusätzlichen Drive. 8/10
6.) ~~~Road to Hell~~~ 3:56
Ein kurzer Einstieg durch die Drums, dann setzen die Gitarren ein und holen zur ersten melodischen Riffattacke aus. Flott geht man zur ersten Strophe über, die auf Bruce's markanten Gesang und knackige Riffs setzen. Die Bridge läßt dann etwas mehr Platz für Melodien und Bruce trällert in Bestform - "Father forgive us our sins cause we are the jerkish who never can win..." - Der Chorus setzt sich dann sofort in den Gehörgängen fest und wird spätestens beim zweiten Mal von jedem Fan begeistert mitgesungen: "The Road to Hell is full of good intentions, say farewell, we may never meet again..." Das Schema wiederholt sich, der geneigte Fan ist einem weiteren Ohrgasmus nahe und kann sich schließlich beim Solo kurz erholen. Aber nur kurz, denn schon setzt Bruce zu einem weiteren finalen Chorus an, der das Blut eines jeden Metallers wieder in Wallung versetzen sollte. Wer bitte sind denn Hammerfall? Rhapsody? Nie gehört? Und Snoata Arctica? Danke für's Gespräch, der nächste bitte. Versteht mich nicht falsch, alle angesprochenen Gruppen haben durchaus Talent und haben den Erfolg auch verdient, aber wenn's um richtig geilen, traditionellen Heavy Metal geht, dann macht Bruce Dickinson eben so leicht keiner was vor, basta! Und "Road to Hell" ist ein - entschuldigt meine Ausdrucksweise - arschgeiler Song, der kickt ohne Ende! 10/10
7.) ~~~Man of Sorrows~~~ 5:18
Dass Mr. Dickinson auch was Balladen betrifft ein geschicktes Händchen hat, beweist er mit dem folgenden "Man of Sorrows". Die dezenten Klänge eines Piano begleiten ihn auf seiner vokalen Reise durch das Intro: "Here in a church a small boy is kneeling. He prays to a God, he does not know, he can not see... all of his sins of childhood he will remember. He will not cry, tears he will not cry..." - Dann setzen langsam die restlichen Instrumente ein und können auch sogleich mit den ersten Refrain aufwarten. Dieser sowie die sich daran anschließende Strophe werden zwar von Drums begleitet, diese halten sich jedoch im dezenten Midtempo. Die Gitarren hat man vorsichtshalber auch vom Strom abgestöpselt, um den Balladenfaktor zu erhalten, wobei es dieser Teufelskerl Roy Z wohl doch irgendwie geschafft haben muß, seine Klampfe im zweiten Chorus mit Saft zu versorgen. Über den Akku seines Handys? Keine Ahnung, ist ja auch egal. Jedenfalls ist dem Songwriter-Duo Dickinson/Z hier ein bärenstarker Titel gelungen, der leider nur als Promosingle veröffentlicht worden ist. Schade, denn der Titel hat echt Potential... 10/10
8.) ~~~Accident of Birth~~~ 4:23
Uiuiui, da will man die Hörer wohl verwöhnen, denn mit dem Titelsong folgt nun schon der dritte Track in Folge, bei dem ich locker die Höchtpunktzahl zücke. Und "Accident of Birth" hat das auch verdient, denn hier gibt's feinsten Midtempo-Metal mit groovendem Rockfaktor der Marke "Bang oder die!". Die Strophen an sich sind recht flott gehalten und von Bruce's Vocals geprägt, im Chorus halbiert man dann kurzerhand das Tempo und waltzt sich rockig durch die Textzeilen: "Welcome home, it's been too long, we've missed you. Welcome home, we've opened up th gates. Welcome home to you brothers and sisters. Welcome home to an Accident of Birth" - Das anschließende Solo wird anfangs wieder im Midtempo gehalten, dann verdoppelt man aber den Speed wieder und leitet auf den finalen Chorus über. "Ei, das war ein feiner Lied, der wird gleich nochmal gespielt", oder so... 10/10
9.) ~~~The Magician~~~ 3:54
Naja, mit seinen Vorgängern kann "The Magician" zwar nicht mithalten, aber wenigstens abgehen kann man zu dem fast schon fröhlich-beschwingt daherkommenden Metal-Rocker ganz gut. "Oh, I'm the living flame and I teach the holy game, teach the secret of the runes, throw the future in the ruins, kick the sand in Satan's face and put Jesus in his place. Shamane and priest it's all the same, the magician is my name - Ooooohhhh, the magician is my name..." - Eine recht nette, ziemlich melodische Rocknummer, die zwar keine Maßstäbe setzt, aber das haben ja andere Songs auf dem Album schon zur Genüge gemacht. 7/10
9.) ~~~Welcome to the Pit~~~ 4:42
Hmmm, vielleicht hätte ich "Accident of Birth" vorhin nicht wirklich zweimal anhören sollen, denn danach wirkt "The Pit", das sich etwas vom Metal verabschiedet und groovender als der Rest des Silberlings daherkommt, gleich noch ne Ecke langweiliger, als es sowieso schon ist. Naja, ein Ausrutscher sei Bruce gegönnt, aber dass mir das ja nicht noch einmal vorkommt, okay? 5/10
11.) ~~~Omega~~~ 6:22
Der Text hierzu mutet ziemlich apokalyptisch an, entgegen den Lyrics wirkt der Midtempo-Mosher fast schon brav. Atmosphäre hat er aber nicht zuletzt aufgrund von Mr. Dickinson's wieder einmal exzellenten Vocals ohne Ende: "The sun that gave us life yesterday is now the sun that takes our lifes away..." - solche Texte ist man von Bruce eigentlich weniger gewohnt und wenn man sich mal die Klasse dieses Album vor Augen hält, hat er ja eigentlich gar keinen Grund, so depressiv in die Zukunft zu blicken. Sei's wie's sei, der Track rockt locker flockig vor sich hin und weiß zu gefallen. 8/10
12.) ~~~Arc of Space~~~ 4:18
Zum Abschluß bekommen wir dann noch einmal eine Akkustikballade aufgetischt, die "Man of Sorrows" zwar nicht ganz erreicht, aber deswegen noch lange nicht schlecht ist, ganz im Gegenteil sogar. Die Sechssaiter begleiten zu Beginn Bruce's Stimme durch die Strophen, im Chorus legt sich dann ein düsterer Keyboardteppich sachte in den Hintergrund: "In my heart I reach you, in my heart I reach out to you, in my heart I touch the face of God, in my dream somehow" - nachdenklich, emotional, gefühlvoll - Bruce schafft es mit seinem Organ, dem Song die nötige Tiefe zu verleihen. Diesmal gibt's keine einsetzenden Stromgitarren, keine wummernden Drums, keinen drückenden Bass. Unplugged leitet Roy Z durch's Solo und das ein paar Streicher verkörpernde Keyboard scheint das einzige elektronische Instrument, das hier zum Einsatz kommt. Ruhig, gemächlich, sanft geht der Song seinem Ende entgegen und stellt damit fast das genaue Gegenteil zum Opener der Scheibe, "Freak", dar. Ein perfekter Ausklang einer fast perfekten Scheibe. 9/10
~~~Fazit~~~
Bruce is back! Maiden-Fans jubeln, Metaller feiern und die Newcomer werden in ihre Schranken gewiesen. Der Altmeister Dickinson hat sich hier scheinbar problemlos ein spitzenmäßiges Album aus dem Ärmel geschüttelt, welches er auch mit Steve Harris bei den eisernen Jungfrauen nicht besser hätte fabrizieren können. Wer auch nur ansatzweise auf melodischen Metal der Marke Iron Maiden steht, der dazu noch modern, frisch und druckvoll klingt, liegt hier goldrichtig. Dickinson's Stimme ist sowieso über jeden Zweifel erhaben und da die hier enthaltenen Songs bis auf eine Ausnahme allesamt ein hohes Qualitätsniveau vorweisen können, gibt es eigentlich keine Grund für Euch, nicht sofort zum CD-Händler Eures Vertrauens loszusprinten oder wenigstens dem weihnachtlichen Wunschzettel einen weiteren Artikel hinzuzufügen.
Pro: Liebevolle Aufmachung, Fast alle Tracks sehr gut, Stilmischung Kontra: 1 Track mittelmaß
Sänger Bruce Dickinson hatte 1992 Iron Maiden verlassen, und war von da an Solo unterwegs. Seine ersten beiden Solo-CDs „Tatooed Millionaire“ (UK#14 US#100), „Balls to Picasso“ (UK#21 US#185) waren noch erfolgreich. Das 1995er ...
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15.04.2001
We´re Starchildren... Bewertung für Accident of Birth - Bruce Dickinsonvon
Moonspell
Pro: viele gute Songs Kontra: einige wenig gute
Über Bruce Dickinson brauche ich wohl nicht mehr viel zu erzählen. Beinahe zwanzig Jahre lang Sänger von "Iron Maiden" gewesen, danach wieder zurückgekehrt. Metalgott, Sangesgott, Genie, usw. Am Board seiner Band befinden sich damals noch Ex-Gitarrist ...
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07.05.2003
(09.05.2003)
Extrem intensiv Bewertung für Accident of Birth - Bruce Dickinsonvon
TrooperAQ
Pro: Sound und Texte Kontra: Vielleicht zu wenig Songs
Tja, ich liebe ihn eben. Habe vor kurzem das neue Werk von IM erstanden und......gleich danach AoB reingeschmissen. Dieses Album ist einfach das gelbe vom Ei. Diese Intensität, diese Musikalität, diese phänomenale Stimme. Meine persönlichen Lieblingsstü ...
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04.09.2000
Welcome Home... Bewertung für Accident of Birth - Bruce Dickinsonvon
Jonaspas
Pro: Super Heavy Metal mit der Stimme von Iron Maiden Kontra: -
DAS ALBUM
Das Album "Accident of Birth" von 1997 war das 4. Soloalbum von Bruce Dickinson, nachdem er Iron Maiden anfang der 90er verließ. Nachdem Dickinson auf seinen ersten 3 Soloalben eher noch etwas experimentierte, lieferte er auf diesem Album rel ...
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13.09.2003
Bruce in Bestform Bewertung für Accident of Birth - Bruce Dickinsonvon
Dargon
Pro: Bruce Dickinson at his best! Kontra: Keine!
Nachdem er bei Iron Maiden ausgesteigen war, experimentierte Bruce Dickinson auf den Vorgängern mal mit alternativen Sounds ("Balls to Picasso"), mal mit Neo- Grunge- Metal ("Skunkworks"), konnte dafür aber weder von der Presse noch von den Fans positive ...
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...Nachdem er mit dem Vorgänger "Accident of Birth" ja glorreich zum True Metal zurückgekehrt war und mehr nach Iron Maiden klang als seine frühere Stammcombo, leiferte "Air Raid Siren" Bruce Dickinson mit "The Chemical Wedding" erneut ein spitzenmäßiges Album ab.
Dadurch, daß man kurzerhand Baßsaiten auf die Giterran aufzog, erreichte man einen einmalig düsteren Sound, der den episch angehauchten Tracks wie "Book of Thel", Gates of Urizen oder dem Titelsong gut zu Gesichte stand.
Mit "Jerusalem" ist zusätzlich eine geniale Halbbalalde am Start, bei der es einem schon mal eiskalt den Rücken runterlaufen kann.
Beim finalen "The Alchimist" wird schließlich gegen Ende das musikalische Leitthema aus "The Chemical Wedding" erneut aufgegriffen und schließt so das Konzeptalbum über die Alchemie würdig ab. Hammerteil!...
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