Akai S01

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Akai S01 - Der Drumsampler

4  13.10.2003

Pro:
Günstiger Preis

Kontra:
Geringer Funktionsumfang, sehr eingeschränkte Einsatzmöglichkeiten

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Oxfeldt

Über sich:

Mitglied seit:05.09.2003

Erfahrungsberichte:9

Vertrauende:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 16 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Eines gleich vorweg: allzu viel gibt es über ihn nicht zu sagen. Ehemals als Low-Cost Einsteigermodell auf den Markt gebracht, bewegt er sich heute fern von jedem aktuellen Niveau.
Wer arbeitet schon noch mono? Wem reichen 15 Sekunden Speicher? Wer will noch mit Disketten zu tun haben? All diese Fragen tun sich zwangsläufig auf, wenn man die technischen Daten des Gerätes betrachtet:

- 8fach polyphon, 8facher Multimode
- Anschlüsse Mono-In, Mono-Out, Kopfhörer
- 3,5" DD/HD-Floppy
- MIDI-Sample-Dump
- Sampling-Rate: 32 kHz (nicht verstellbar)
- RAM: 1 MB (15,625 sec)
- erweiterbar (EXM 01) auf 2 MB (31,25 sec)
- Editiermöglichkeiten: Trim, Loop
- 3 Zeichen LED Display
- Einlesen von S1000-Samples möglich
- 19", 2 HE
- Orginalpreis 1950,- DM (1993)
- Gebrauchtpreis unter 100 Euro (Ebay)

Trotzdem habe ich ihn gekauft. Warum? Ein Grund war mit Sicherheit der Preis: für knapp 80 Euro bei Ebay.
Der andere Grund war die - trotz der eher schwachen Eigenschaften - gegebene Einsatzmöglichkeit: als Drumexpander. Das ist nämlich das Einzige, wozu ich den S01 verwende. Dafür reichen dann die 15 Sekunden vollkommen, und auch auf einen Stereoklang kann man verzichten. Und da Basedrums doch eher kurz ausfallen, lädt man sich auch mit dem Diskettenlaufwerk nicht tot.
Die Bedienfreundlichkeit ist auch recht bescheiden. So muss man sich mittels Vor- und Runter-Tasten durch eine "LED-Matrix" quälen, in der waagerecht die Menübereiche (z.B. Disk, Edit, Midi...) und senkrecht die Menüpunkte (z.B. Load, Save, Format...) auf die Frontplatte gedruckt sind. Da verdrückt man sich schon mal und fängt wieder von vorn an.
Deswegen nutze ich auch die integrierten Editfunktionen nicht. Einfacher ist es, die Samples bereits am PC zu bearbeiten und dann fertig in den Akai zu spielen.
Die Klangqualität ist für diese Art der Anwendung ausreichend. Alles andere (Piano, Strings, Synths etc.) verbietet sich schon allein durch den fehlenden Stereoklang. Na gut, für ein paar "Texteinspieler" reicht es schon noch.
Was man tun sollte - und ich getan habe - ein Effektgerät und ein wenig Klangreglung dahinterschalten. Damit lässt sich dann schon ein ordentlich hämmernder Beat im Schranz-Stil (man hört ja kaum noch etwas außer diesem Begriff - Danke Herr Liebing...) erzeugen.

Bleibt zum Schluss nur noch die Frage offen: warum in aller Welt nicht gleich alles mit dem Rechner machen? Nun ja, wer einmal mit externen Geräten gearbeitet hat, stellt solche Fragen nicht mehr... :)

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Lady-Alexa

Lady-Alexa

13.10.2003 10:39

schöner bericht!

IllEngelchenII

IllEngelchenII

13.10.2003 10:38

Guter Bericht. LG *Marion

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