Produktbewertung des Autors:
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siehe Text |
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DAS DISPLAY . . . . . . . . . |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Das Wort Sampler wird mittlerweile nicht selten mit dem Hip Hop Genre in Verbindung gebracht. Floskeln wie Beats, Rhymes und Samples werden einen mittlerweile zu Haufe um die Ohren gepfeffert, ohne daß die meisten Leute überhaupt wissen, was denn Samples überhaupt sind.
***Was ist ein Sampler ?***
Einfach gesagt, ist ein Sampler ein Speicher für Sounds (Beats, Synthesizerklänge, Sprachschnipsel etc.). Mit einer externen Tastatur (Midi-Keyboard) kann man dann diese Sounds (Samples) "abfeuern" oder komplette Arrangements drauf produzieren. Die Verbindung zwischen Sampler und Keyboard verläuft mittels einer Midi-Verbindung, welche die zur Zeit gespielte Note an den Sampler schickt und ihn auffordert den jeweiligen Ton rauszufeuern.
***Der AKAI S3000XL***
Als ich zum ersten mal vor dieser Kiste saß, war ich ziemlich verwirrt. Die Navigation innerhalb des Gerätes ist gespickt von diversen Doppelbelegungen, vielen Untermenues und einem etwas unüberschaubarem Aufbau. Störend ist zudem noch das ziemlich beschissene LCD-Display, was bei Tageslicht eigentlich kaum zu erkennen ist. Scheint auch noch die Sonne durchs Fenster.....forget it...du siehst dann absolut nichts mehr.
Hat man sich aber erstmal durch die gewöhnungsbedürftige Navigation durchgefuxt, so bedient man den AKAI nach ein paar Stunden schon fast im Schlaf.
Samples schneiden ist hier auch möglich, aber leider ist das Display ziemlich klein, so daß man den Schnittpunkt nicht immer ganz sauber erwischt, und es gut passieren kann, daß man zuviel vom Sample wegschneidet. Das hat sich aber in der darauf folgenden AKai Serie (S5000 und S6000) geändert, indem man das Display bedeutend vergrößerte.
***Ein paar Daten zum S3000er***
Insgesamt hat er 8 Einzelausgänge, die leider nur mono sind, und einen Stereoausgang. Es arbeitet mit einer Samplingfrequenz von 44.1 khz und 22.05 khz mit 16 bit, was nach heutigem Stand wohl nicht mehr ganz aktuell ist, aber immer noch ausreicht.
Insgesamt kann man den AKai im Multimode mit 16 verschiedenen Midi-Kanälen ansteuern, was einem genug Freiraum und Platz für seine Produktionen gibt.
Aufrüstbar ist der Akai auf maximal 32MB RAM.
Ab Werk kommt er meines Wissens nach mit laschen 2 MB, mit denen man wirklich nicht besonders viel anfangen kann - 1min Audio=10 MB....von daher etwas mau....
Durch das verstärkte Aufkommen von Softwaresamplern sind die Preise für Hardware ziemlich in den Keller gepurzelt. Einen S3000er bekommt man schon für knapp 2000,-....allerdings nur mit 2MB. Bei E-bay bekommt man die 3000er vollausgebaut und mit internen FX-Karten schon ab 1800,-.
Hardware-Sampler werden aber in nächster Zukunft wohl nicht mehr die bedeutende Rolle spielen, denn mit den immer leistungsfähigeren Rechnern und deren Programmen, sind die Softwaresampler langsam aber sicher auf dem Vormarsch.
MfG
Yorke
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22.07.2000
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