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A Decade of LL Cool J !
Pro Die Hits von LL COOL J, schöner Einblick auf die Entwicklung von HipHop !
Kontra ... naja man muss ihn schon mögen...
Hallo Leser,
heute möchte ich mich wieder LL Cool J widmen, ich hoff ich nerv nicht damit.Heute werde ich euch seine Jubiläums CD vorstellen. Nach 10 Jahren im Geschäft veröffentlichte LL 1996 eine CD mit seinen bis dato größten Hits.
I. DER KÜNSTLERMeine fleissigen Leser wissen ja, der nächste Teil wird aus den beiden vorhergegangenen Meinungen kopiert, ist mir einfach zu dumm dasselbe dreimal zu schreiben.
James Todd Smith wurde in Albarn, NY geboren.Kurz nach diesem phänomenalen Erfolg schrieb LL Cool J seine Autobiographie "I make my own way", in welcher er vor allem seine rasanten Karrierestart genauer betrachtete.
Ferner spielte LL erste Fernseh- und Kinorollen, u.a. "In the House"-Sitcom und "Auf die harte Tour" und "Toys".II. DAS ALBUM
Die CD ist in einem Softcover verpackt.Im Booklet findet man schöne Aufnahmen von LL Cool J in unterschiedlichen Posierungen.
Sehr gelungen finde ich die vier nebeneinander angeordneten Portraits von ihm.
Jede von einem anderen Punkt seiner Karriere.
Zweiter Titel "Rock the bells" stammt aus dem selben Album wie der Vorgängertitel.
Auch hier bestimmen uptempo Drummachinebeats und wildes Getrommle den Sound, typisch Oldschool eben.
LL Cool J wirkt hier bei weitem nicht so überreagend wie beim Vorgänger. Seine Stimme hält sich eher im Hintergrund, nur beim Refrain rappt er agil über sich und seinen DJ, der am Ende ein Loopsolo hinlegen darf.
Der zweite äusserst erfolgreiche Titel aus dem `87er Album geht dagegen in eine ganz andere Schiene.
"I need love" zeigt zum ersten Mal LL`s Faible für Aufreissertexte.
Vom Keyboard eingespielte hoch angesetzte Töne klingen langsam den Titel an, während LL mit weicher, sanfter Stimme seinen Text beginnt zu rappen.
Dazu gibts im Hintergrund die Klavierbegleitung die dem ganzen den "romantischen" Rahmen gibt.
LL´s herzerwärmende Reimerei von der "unschuldigen" grossen Liebe gehen bei dieser musikalischen Begleitung wirklich richtig gut ins Ohr.
Auch wenn das ganze nicht zu oft gehört werden sollte, weil dann wirds lächerlich.
Der nächste Titel ist vom `88er Album "Walking with the Panther".
"Jack the Ripper" geht zum erstenmal etwas in die Jazzorientierte Richtung.
Hier spielen Gitarren gross auf und geben zusammen mit dem Drummachine Beat ein ordentlich treibendes Tempo vor.
LL Cool J steht agil, gereift am Mikro und rappt souverän Zeile um Zeile während er auf seinem "Bad Boy"-Image beharrt. Ein wahrer "Burner" war der gescratchte energische Refrain, welcher viele Nachahmer gefunden hat.
Na ganz chronologisch gehts doch nicht ab...
"Big Ole Butt" ist nämlich aus dem "Walking with a Panther" Album.
Gitarren welche einen lockeren Groove geben und lässig bouncende Beats geben dem Titel einen leichten Lowtempoflow.
LL rappt über das Mädchen mit dem "Big ole butt"...was das übersetzt heisst, da lass ich mal eurer Phantasie freien Lauf.
Auf alle Fälle merkt man bereits da, das LL es etwas ruhiger angehen lässt und scheint teilweise gelangweilt seinen Text abzulesen.
Ein Erfolgstitel aus "Mama said knock you out" war "Around the way girl". Dieser Titel brachte LL eine Nr. 1 Platzierung in den Billboardcharts ein. Produziert von HipHop Legende Marley Marl geht dieser Titel wirklich sofort ins Ohr und hält sich da auch ne Weile.
Locker bouncende Beats, süsse engelsgleiche Frauenstimmen und souliger Männergesang zum Refrain lassen relaxt LL zuhören, während dieser, wie so oft, von den hübschen Mädels rappt denen er täglich so begegnet.
Vom 1993 erschienen Album "14 Shots to the Dome" ist "Back Seat".
Der downbeat Titel, mit der lässigen Klavierbegleitung handelt von Rücksitzbänken in Autos und was sich auf denen so alles anstellen lässt. Man bist du Cool J !
LL lässt seine Phantasien freien Lauf, rappt chillend relaxt und so sorgt der Titel für einen lässigen Flow, der durchaus begeistern kann. Leider war der Titel auch so ziemlich der einzige Erfolg vom 93er Album.
Nun gehts aber zum "Mr. Smith" Album von 1996.
Mit "Doin`it" steht uns einer der auch hierzulande erfolgreichen Titel gegenüber.
Uptempo bouncende tiefe Beats verleihen dem Titel einen tollen Drive, während es textlich sexorientiert zur Sache geht.
Die laszive Frauenstimme die LL begleitet sorgt mit ihrem verlangenden Gesangsstil bei LL für einen reimerischen Exzess. Er bestimmt jedoch locker relaxt das Geschehen und hat seinen Kopf voller schmutziger Phantasien.
Zum Abschluss gibts noch was lockeres....
"Hey Lover", zusammen mit Boyz II Men entstand hier ein Hit.
Verträumte Gitarre und ein ebenso relaxt Beat gebender Schlagzeuger sorgen für zurückgelehnte Atmosphäre.
Während man LL´s Phantasien zuhört, welche er täglich erlebt wenn er diesem einen Mädchen begegnet verliert man sich schnell in diesem Titel und der soulige spielende Männergesang von Boyz II Men sorgt erst recht für diese "Lazy-Atmosphere".
Einfach toll...
Eine Zusammenstellung von LL`s größten, nein einzigen Hits.
Da eigentlich jedes Album nur wenige echte Erfolgstitel hatte und der Rest nur Durchschnittsware war.
Aber dennoch ein toller Rückblick auf LL`s Karriere und gleichzeitig auch ein Einblick in die Entwicklung von HipHop.
Von Oldschool, Jazzy Sound hin zu New School und letztendlich fast zu R´n`B reicht das Spektrum.
www.angelfire.com/pop/llcoolj - hier gibts Info en masse.
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