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Erfahrungsbericht

für All for You - Annihilator
4 Sterne Für uns macht Jeff alles Erfahrungsbericht mit Diamant-Prämierung
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Empfehlenswert: Ja

Pro Dave Padden

Kontra Holding on, teilweise einfallsloses Songwriting

Der Autor

DerMensch Seit 21 Jun 2001

Komm gerade nicht so sonderlich viel zum lesen werde meine Lesungen aber nachholen mehr

177 Mitglieder vertrauen mir

Vorwort
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Wird Zeit dass ich hier mal wieder etwas von mir gebe und was liegt da näher als das vorstellen eines Metalalbums.
„Annihilator“ gehört seit vielen Jahren zur Speerspitze der Speedmetalszene und hat in dem Bereich einige Klassiker vorgelegt.
Leider hatte Jeff Waters, Kopf und Gründer der Band, kein besonders glückliches Händchen was das Songmaterial der letzten Alben betrifft.
Die handwerkliche Klasse eines Jeff Waters durfte man jedoch auch in den letzten Jahren nie in Frage stellen.

Nun gibt es also wieder etwas Neues von der Truppe zu vermelden und man kann mit absoluter Sicherheit behaupten dass sich die Band auf dem Weg der Besserung befindet.

Der obligatorische Hinweis dass alle Stammleser (soweit ich solche noch habe), und natürlich auch alle Leser die, die Bandgeschichte nicht interessiert, sie überspringen können
In dem Fall geht's weiter bei „Ein paar Worte zu diesem Album“.

Viel Spaß beim Lesen

Bandgeschichte und Diskografie
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- Schon im alter von sieben Jahren erlernte Jeff Waters das Gitarre spielen. Doch nicht nur die Gitarre sondern auch den Bass und das Schlagzeug beherrscht Jeff sehr gut was später auch dazu führte dass Jeff ein Studioalbum im Alleingang einspielte und erst danach die Musiker für die bevorstehende Tour zusammen suchte.

- 1984 gründet der begnadete Musiker und Songwriter die Band „Annihilator“.

- 1986 erschien ein aufsehen erregendes Demo der Band die zu diesem Zeitpunkt noch kein festes Lineup besaß.

- Viele der Songs des Demos befanden sich dann 1989 auf dem ersten echten Studioalbum der kanadischen Band „Annihilator“ die zu diesem Zeitpunkt nur aus Jeff Waters (Gitarre und Bass), Ray Hartmann (Schlagzeug) und Randy Rampage (Gesang) bestand.

- Auf dem Bootleg des Albums standen zwar auch Wayne Darley (Bass) und Anthony Greenham (Gitarre) aber die beiden waren an den Aufnahmen nicht beteiligt sondern gehörten erst hinterher zur Formation.

- Der Titel des Albums war im Übrigen „Alice in Hell“ und gehört heute zum Besten was überhaupt im Speed und Thrashbereich erschienen ist.

- Schon kurz nach dem erscheinen des ersten Albums und der dazugehörigen Tour änderte sich das Lineup. Anthony Greenham verließ die Band und wurde durch Dave Scott Davis ersetzt einem klasse Gitarristen. Auch Randy Rampage verlies den Platz am Mikro und wurde durch Coburn Pharr ersetzt.

- Gerade durch den Wechsel am Mikro kam vor dem erscheinen des nächsten Albums etwas Skepsis auf. Konnte die super Stimme von Randy so einfach ersetzt werden? Man musste sich überraschen lassen.

- 1990 dann der Nachfolger. „Never, Neverland“ hieß diese Scheibe und wieder wurde Metal der Extraklasse präsentiert.

- Auch Coburn Pharr konnte als Sänger überzeugen und machte seinen Vorgänger schnell vergessen.

- Nach einigen Streits innerhalb der Band holte „Jeff Waters“ zum großen Schlag aus. Wieder kam ein neuer Sänger zur Band der diesmal Aaron Randall. Zweiter Mann an der Gitarre wurde Neil Goldberg und am Schlagzeug kam Mike Mangini zum Einsatz.

- 1993 erscheint das dritte Album „Set the world on fire“. Die Aggressivität der Songs hatte insgesamt etwas nachgelassen jedoch hatten die Tracks auch weiterhin ordentlich Power.

- 1994 erschien das Album „King of the kill“. Dieses Album war ein Musikalischer Alleingang von Jeff Waters, der nicht nur alle Songs schrieb und produzierte, nein er spiele auch alle Instrumente außer dem Schlagzeug und sang sogar selber. Das Schlagzeug übernahm Randy Black.

- Mit Gastmusikern ging man dann auf große Tour und brachte noch im selben Jahr die Compilation „Bag Of Tricks“ heraus.

- Randy Black gehörte auch nach Beendigung der nächsten Tour noch zur Band und somit durfte er die Kessel auf dem 1996 Album „Refresh the demon“ bearbeiten.

- Es ging wieder auf Tour wo man den Bassisten Lou Bujdoso fand und fest in die Band holte.

- Mit Material von Shows aus 1989 und 1990 bringt man ein Livealbum, mit dem Titel „In Command“, heraus was sehr nach leisem Abschied mit Material aus den besten Zeiten aussieht.

- 1997 hat Jeff mal wieder alle Bandmitglieder vor die Türe gesetzt und bringt „Remains“ heraus das er im Alleingang eingespielt hat. Die Scheibe klingt jedoch nicht sonderlich nach „Annihilator“ und fällt bei den Fans durch.

- 1999 erschien „Criteria for a black widow“ mit Randy Rampage am Mikro und man durfte überrascht sein den das Langeisen legte wieder deutlich zu was auch an den anderen Klasse Musikern lag die nun an Bord waren. Ray Hartman am Schlagzeug, Dave Davis an der Gitarre und Russell Bergquist am Bass.

- Mit Randy verwirft sich Jeff jedoch sehr schnell wieder doch diesmal übernimmt er nicht selbst den Gesangspart sondern Joe Comeau der 2001 auf „Carnival Diablos“ die Fetzen fliegen lässt.

- Das Jahr 2002 wartet wieder mit einigen Wechseln auf. Randy Black übernimmt ein weiteres mal den Drumstuhl und von „Nevermore“ wird Curran Murphy abgeworben um die Gitarre zu übernehmen. Mit diesem Lineup veröffentlicht man „Waking the Fury“.

- 2003 erscheint ein Livealbum mit dem Titel „Double Live Annihilation“ welches nicht gerade als Kracher bezeichnet werden kann.

Ein paar Worte zu diesem Album
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Wie so oft gab es auch vor den Aufnahmen zum aktuellen Album wieder einige Lineup Wechsel.
Mike Mangini übernahm die Schlagzeug Parts weil Randy Black zu „Primal Fear“ abwanderte.
Jeff Waters übernahm wieder einmal alle Gitarren sowie den Basspart und am Mikro tauchte Dave Padden auf der bei vielen Fans echte Begeisterung auslöste da der Mann sein Handwerk wirklich hervorragend versteht.

In dieser Kombination nahm man also 2004 die Langrille „All for you“ auf.
Und wieder einmal konnte man es nicht allen Fans gerecht werden.
Die einen sehen „Annihilator“ immer weiter von ihrem ursprünglichen Weg abkommen, man wirft der Band vor zu experimentell zu sein und manche gehen sogar soweit und vergleichen die Entwicklung der Truppe mit der von „Metallica“.

Auf der anderen Seite gibt es Fans die diese Entwicklung als absolut positiv ansehen.
Der Gesang ist so gut wie lange nicht mehr und das Songwriting gehöre zum Besten was Jeff seit langem abgelegt hat.
In diese Kerbe kann ich nur mit einschlagen denn diese Scheibe bietet starkes Songmaterial das sehr abwechslungsreich und spieltechnisch stark dargeboten wird.
Außerdem muss man auch das wirklich sehr gute Cover noch erwähnen das die leicht irre Stimmung der Scheibe abrundet.

Meine Lieblingssongs dieses Albums sind der Titelsong „All for you“, „The one“ und „Rage absolute“.

So und nun etwas zu den Songs
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1 >>All for you>Dr Psycho>Demon dance>The one>Bled>Both of me>Rage absolute>Holding on>The nightmare factory>The sound of horror

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Kommentare

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  • Sunshine78963 14.07.2006 19:10
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • RobRock 03.02.2006 22:33
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • CBR600F 18.03.2005 12:02
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • nuit_grise 14.03.2005 00:22
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Perfekte_Meinung 06.03.2005 00:50
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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