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Erfahrungsbericht

für Alone We Fly - Barclay James Harvest
2 Sterne Abzocke mit Weicheipop
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Empfehlenswert: Nein

Pro Fünf Hits

Kontra Miese Ausstattung - schlechte Musik - keine Infos - Abzocke

Der Autor

manwah Seit 26 Okt 2004

Keine Lust mehr auf Ciao. Im Moment blogge ich lieber: http://blometrik.blogspot.com - Wer Lust... mehr

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In unserer Klasse gab es zwei Bands, bei deren lobender Erwähnung man als Junge im Grunde "tot" war - oder mindestens als "Schwuli" bezeichnet wurde.
ABBA und Barclay James Harvest (BJH).
In den heutigen politisch korrekten Zeiten käme natürlich überhaupt niemand mehr auf die Idee bestimmte Bands mit einer sexuellen Ausrichtung zu verbinden (wenn ich da mal an Right Said Fred denke ;-)
Aber Barclay James Harvest waren spätestens seit 1977 als Mädchenband verschrien. Daran war vor allem das Kuschelalbum "Gone To Earth" schuld.

Auf diesem Sammel-Album von 1990 sind Songs von den Anfängen der Band aus dem Jahr 1974 bis zum vorläufigen Split 1987 versammelt. Einige B-Seiten, ein paar Hits, einige Liveaufnahmen.

Also ein Parforce-Ritt der in 16 Songs durch 13 Jahre Bandgeschichte führt und natürlich nur sehr oberflächlich am Phänomen BJH kratzt.

Barclay James Harvest waren ein Quartett, bei dem keiner der Musiker Barclay, James oder Harvest hieß, sondern:

Stuart "Woolly" Wolstenholme - Keyboards, Gesang
Les Holroyd - Gitarren, Gesang
John Lees - Bass, Gesang
Mel Pritchard - Schlagzeug

Bisher hat mir noch keine Quelle erklären könne, wie die Vier auf den ulkigen Bandnamen gekommen sind. Falls das jemand weiß, würde ich mich über eine Info freuen.

Genau weiß man dagegen, dass auch BJH zwei konkurrierende Songwriter hatten (Lees und Holroyd), die inzwischen jeder eine eigene Barclay James Harvest Kombo zu laufen haben (Die Kürzel: BJHLH (mit Wolstenholme) bzw. BJHJL (wo auch Pritchard bis zu seinem Tod 2004 mitspielte), falls mal jemand drüber stolpert...).

Am Beginn ihrer Karriere, Anfang der 70er, tourten BJH sehr viel, erspielten sich durch ihre Bühnenshow eine große Fangemeinde und ließen auch bei späteren Alben die Tourneen nie aus den Augen.
In besonderer Erinnerung wird den meisten das Konzert vor dem Reichstag, Berlin 1980 bleiben, dass später auch extrem erfolgreich als Album verkauft wurde und neben dem schon oben erwähnten Album "Gone To Earth" die Millionseller der Band waren.

Geradezu folgerichtig beginnt auch dieses Album mit ein paar Liveaufnahmen.

1. Crazy City (Holroyd)
2. For No One (Lees)
~~~~~~~~~~~~~~~~*
Obwohl die beiden Kreativen je einen Song geschrieben haben, sind sie sich sehr ähnlich. Ausladende, man möchte fast sagen wabernde, Keyboardteppiche die von halblauten Gitarren konterkariert werden. Sobald der Gesang erklingt, verstummen die Instrumente fast.
Der Sound ist, wie bei Liveaufnahmen 1974 üblich, eher schlecht, aber die großartige Bühnenpräsenz fällt sofort auf.
Zwar sind beide Lieder nicht unbedingt die ganz großen Supernummern, doch werden sie prima gespielt und sehr sauber gesungen. Sogar die Satzgesänge funktionieren bei BJH auch live ausgezeichnet.

3. Mockingbird (Lees, Holroyd, Pritchard, Wolstenholme)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~​~~~*
Obwohl 1979 der Song "Hymn" noch in aller Ohren war, ist meine erste Begegnung mit BJH "Mockingbird" gewesen. Entsprechend konnte ich die Abneigung der anderen kaum verstehen (aber ich habe es nie zugegeben). Dieser Song ist nämlich kein "Weicheipop" der späteren Jahre, sondern ein ausufernder Rocksong, der ganz leise mit einer feinen Melodie beginnt, begleitet von einem genial gespielten Schlagzeug (wirklich unglaublich gut für einen Rockschlagzeuger!!!), dass leider ziemlich in den Hintergrund gemischt wurde und sich mit den anderen Instrumenten zu einer Instrumentalorgie steigert.
Der Song steht den besten Genesis, Yes oder auch Emerson Lake & Palmer Songs in nichts nach.

4. Hymn (Lees)
~~~~~~~~~~~*
Sprung ins Jahr 1977 und von dort den Monstermegasuperhit der Band. In Deutschland, wo schwülstige Popsongs immer schon etwas besser liefen, ungefähr zehn Millionen Wochen auf Platz eins der Charts - und zwar zeitgleich das Album und der Song.
Kennt vermutlich jeder und wenn ich etwas von sanften Gitarrenakkorden mit ebenso sanftem Gesang schreibe, verbunden mit der Textzeile,

"Jesus came down
from heaven to earth
People said
it was a virgin birth…"

wissen zumindest die jetzt über 35-jährigen um welchen Song es geht…
Zwar ein schrecklicher Schmalz, aber schön gemacht. Prima Satzgesang und ein klasse Bläsersatz am Ende.

5. Our Kid's Kid (Lees)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~*
Die B-Seite der Hymn Single.
Das soll wohl suggerieren, dass der geneigte Hörer die Single auch wegen der B-Seite gekauft haben könnte.
Nun - sehr viel werden es nicht gewesen sein. So ein lauer Countrypopschunkler war schon damals nicht der Stoff aus dem Hits gemacht wurden. Nicht mal der Refrain zündet. Harmlos, nett - langweilig. Die Beatles, die erklärten Vorbilder der Band, hätten sich für so eine B-Seite geschämt!

6. Berlin (Holroyd)
~~~~~~~~~~~~~~~*
"Berin" war dagegen zumindest in Deutschland ein Riesenhit. Und ein toller Song dazu. Sehr atmosphärisches Klavier und der geheimnisvolle Anfang mit einem anschwellenden Beckensound zum Klavier - WOW!
Das ist leise Popmusik in Bestform. Vielleicht der stärkste Song überhaupt von BJH. Sensationelles Arrangement, feiner Text, eingängige (und großartige) Melodie - schlicht ein perfekter Popsong!

7. Loving Is Easy (Lees)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~*
Puh, Hardrock! BJH machen in sägende Gitarren und hartem Gesang. Aber nicht so richtig - eher nach dem Motto: Bloß die Watte nicht zu fest werfen.
Der fordernde Gesang wirkt ein wenig gekünstelt und die Keyboardpassagen wollen nicht so recht passen. Dabei geben sich die Männer von BJH alle Mühe, den Rocker raushängen zu lassen. Sogar eine Schweineorgel dudelt im Hintergrund mit.
Wirkt aber trotzdem wie ein Ferrari mit Passatmotor...

8. Love On The Line (Holroyd)
9. Rock'n'Roll Lady (Holroyd)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~*
Das waren Zeiten, der Ansager zählt einen Countdown und alle machen mit. Dann warpen sich ein paar Keyboardsounds über die Reichstagswiese, als würde gleich ein Raumschiff von Spielberg landen und mit einem Riesenkrawumm treten Barclay, James, Harvest auf.
"Berlin - A Concert For The People" hieß das Konzert damals und BJH hatten mit ihrem Auftritt vor der Berliner Mauer natürlich einen Riesenstein im Brett - in beiden Deutschlands.
Folgerichtig waren BJH auch die erste internationale Rockband, die in der DDR auftreten durfte.
Die beiden hier ausgewählten Songs sind leider nicht der Höhepunkt der Veranstaltung gewesen, aber schon gut ausgewählt, weil technisch alles stimmt. Klasse Gesang, tolle Instrumente und feine gefällige Songs, die niemanden erschrecken.
Das war bei "Berlin" nicht ganz so gut, dafür war das Berliner Publikum sehr bei der Sache.
Jedenfalls gibt's nix zu meckern. Für ein Best Of... Album sind die Songs gut ausgesucht.

Vielleicht noch für die Spezialisten. Dieses Konzert war eines der ersten Alben überhaupt, die auf CD erschienen sind. Vor allem, weil die Aufnahme ziemlich exakt das Fassungsvermögen der ersten CDs ausschöpfte (also gut 60 Minuten).

10. Shades Of B Hill (Lees)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~*
Kennt ihr diese gefürchteten Alleinunterhalter mit ihren Orgeln, an denen sie den Rhythmus festnageln können und drumherum die Melodie andeuten. Genauso ist dieser Song. Als eine 50er Ballade angelegt, könnte sie von Roy Orbison sein, wenn sie nur ein wenig origineller klänge. Ein schrecklicher Song und die Rückseite des Hits "Life Ist For Living"

11. Fifities Child (Lees)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~*
Klingt wie ein Score zu irgendeinem Schmusestreifen. Mit vollem Orchester und schrummeligen Gitarren. Typisch BJH. Klingt genauso wie Barclay James Harvest immer klingen. Schöne Satzgesänge, fette Keyboardsounds, eine prägnante aber nicht vordergründige Gitarre. Nett!

12. Waiting For The Right Time (Holroyd)
13. Blow Me Down (Lees, Pritchard)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~*
A und B Seite einer Single aus dem Jahr 1983. Da war die große Zeit von BJH bereits lange vorüber. Sie hatten ihre Momente bis Ende der 70er und danach scheiterten sie bei jedem Versuch ein Comeback zu wagen.
Beide Songs haben schon recht programmatische Titel. Denn die "Right Time" war vorbei und der Song klingt auch ziemlich uninspiriert. Einfach nur lahmes Gedudel mit dem schlimmsten Fade Out aller Zeiten.
"Blow Me Down" zieht einen wirklich runter. Abgehackter Gesang mit einer Keyboardattacke, die auch von Modern Talking kommen könnte. Katastrophal beschreibt diese furchtbare Single noch freundlich. Würde mich nicht wundern, wenn Dieter Bohlen an den Reglern gesessen hätte.
Der schlimmste Aspekt ist die Spieldauer der Songs. Selbst die vermurkstesten Songs sind wenigstens 4 Minuten, meist 5 Minuten lang.

14. Sideshow (Lees)
15. He Said Love (Lees)
16. Guitar Blues (Lees)
~~~~~~~~~~~~~~~*
Was soll das. Dreimal der gleiche Song, nur mit anderem Titel. Aber das klingt so verteufelt ähnlich, dass man kaum den Songwechsel merken würde, wenn nicht zwischendurch kurz Stille herrschen würde.

"Sideshow" präsentiert aufgesetzte Streicher. Aber trotz gezupfter Passagen, die ich ganz hübsch finde, bleibt der Song leider immer noch Durchschnittskost.
"He Said Love" hat gar nichts eigenes mehr, sondern klingt nur noch Selbstkopie und "Guitar Blues" ist bei ELO geklaut. Nur hatten die nie so schrecklich/schaurige Gitarrenpassagen.
Furchtbar! Musik für Kaufhäuser!! Das tut zwar nicht körperlich weh, schmerzt aber in den Ohren.


Fazit
~~~~*
Ich fang mal bei den positiven Sachen an. Über die Spielzeit kann man nicht maulen. Mit fast 80 Minuten ist die CD randvoll mit Musik von Barclay James Harvest.
Aber im Gegensatz zu den Beatles, bei denen auch Alternativversionen, B-Seiten, nie gehörte Liveauftritte ein Erlebnis sind, haben BJH nie das Charisma besessen, einen mittelmäßigen Song überzeugend zu spielen.
Dieses Sammelsurium ist ihnen bis zum 9. Song ordentlich gelungen. Selbst wenn man ihnen zugute hält, dass eine reine Greatest Hits Sammlung schnell langweilig wird, ist doch nichts langweiliger als eine Sammlung mit schlechten Songs.
Und so richtig konsequent sind BJH hier auch nicht gewesen. Denn ein paar ihrer erfolgreichen Songs sind schon drauf.
"Alone We Fly" ist ein reines Abzockalbum. Als Köder ein paar Hits, mit "Mockingbird" sogar eine klasse Version des längst vergriffenen Live-Albums. Und je länger die CD läuft umso mehr bekommt man das Gefühl, hier geht's nur um Tantiemen.
Denn ein wirkliches Greatest Hits Album der Band wurde als reguläres Album veröffetnlicht und heißt "Gone To Earth". Das war der Punkt in der Geschichte von BJH wo sie den Höhepunkt ihrer Kunst erreicht hatten. Als Zugabe vielleicht noch ein paar Extrasingles aus der Zeit und fertig.
Das ist dann auf den echten "Greatest Hits" Alben drauf. Für ein Album wie dieses, mit einigen B-Seiten u.ä., reicht die Substanz der Band einfach nicht.

Wenn bei dieser kruden Mischung wenigstens ein paar nette Linernotes oder ein feine Booklet dabei wären. Nein, auch bei der Ausstattung wurde geschlampt und natürlich sind die Songs 1:1 von den LPs übernommen.
Also ein Reinfall auf der ganzen Linie!

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Kommentare

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  • thearcadefire 13.02.2006 13:44
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    "He Said Love" war in den Charts ! Die Aufmachung scheint auch wieder mehr als dürftig, der Sound ja sowieso, schade, wenn ich Deine Kritik zwar als sehr hart empfinde, so erscheint sie mir weitestgehend logisch ... Allerdings, so gut "Gone To Earth" auch sein mag, als ein "Greatest Hits"-Album kann ich dieses nicht gelten lassen, ohne "Mockingbird", "Child Of The Universe", "Jonathan" und "Suicide?" geht das nicht ! Wenn, dann ist das eher das "Best Of Barclay James Harvest" Universal Vertrieb GmbH / Polystar, ArtNr.: 5114392 / EAN: 731451143922 als CD VÖ am 03.10.91, wobei bereits da Songs sind, die da nicht hingehören und andererseits Titel fehlen ... Gruß, Sven

  • thearcadefire 13.02.2006 13:44
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Kann es sein, daß die ersten 2 Songs dem Album "Live" entnommen worden sind ? "Mockingbird" ist ein Juwel, ein echter Rohdiamant, obwohl es davon ja so einige Sachen gibt, "Summer Soldier", "Poor Man's Moody Blues" oder wenn man schon dabei ist eben "Cold War" und "The Ballad Of Denshaw Mill" aus dem besagten Album, was ich gerade im Hotel höre ... Zu "Hymn": lol, zehn Millionen Wochen, lol ... Na ja, sicherlich ist das Lied schmalzig, doch es gehört live einfach dazu, ich habe die Band auch öfter schon live erleben dürfen, schön, seufz ... Der Text wirkt, wie so oft bei der Band, allerdings sehr religiös, vergleiche auch dazu "He Said Love" ... "Our Kid's Kid" kenne ich leider nicht, na ja, auch die Beatles haben nicht nur gute B-Seiten gemacht ... Die nächsten 3 Titel kenne ich auch von "Berlin - A Concert For The People" bzw. auch aus den Studiowerken, "Rock'n'Roll Lady" ist allerdings nicht auf dieser CD ! Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst ??? Auf meiner CD sind 9 Songs, der aber nicht dabei ... Die erste internationale Rockband ? Jein, man muß dazu dann das Rock aber betonen, denn die erst Band, die in der damaligen DDR auftreten durfte, waren die Berliner Tangerine Dream, die bereits 1980 im Palast Der Republik auftraten, was auch auf der CD "Pergamon" dokumentiert ist ... Mal ganz am Rande, auch U2 planten zu Zeiten von "The Unforgettable Fire" ein Konzert vor dem Reichstag zu geben, was aber (leider) scheiterte ... "Shades Of B Hill" kenne ich auch wieder nicht bewußt, wenn ich schreibe kenne ich nicht, heißt das bei BJH immer, daß ich mich des Songs nicht erinnere, da ich bei den älteren Werken, die es nie auf offiziellen CD's gab, so ein wenig immer den Überblick verliere ...

  • thearcadefire 13.02.2006 13:43
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Es gibt übrigens auch andere Namen für die 2 BJH's, die es nach dem Split der Band gab, schön, daß man hier einfach machte, was man wollte, ohne sich gegenseitig böse zu sein oder gar vor Gericht zu ziehen, es gab "Barclay James Harvest Through The Eyes Of John Lees" und "Barclay James Harvest Featuring Les Holroyd", wo Mel Pritchard bis zu seinem Tode auch aktiv war. Mel wurde damals eingeladen, dem Projekt von John Lees und Wolly Wolstenholme beizutreten und sagte anfangs auch Ja, überlegte es sich dann aber anders. Stattdessen teilte sich die Band im Effekt in die ursprünglichen Partnerschaften aus den Sechzigern auf, und Mel trat dem Bassisten Les Holroyd für sein 2002er Revolution Days Album und Tourneen unter dem Namen Barclay James Harvest Featuring Les Holroyd bei. Schade eigentlich, doch der Lauf der Dinge, viel schlimmer ist der überraschende Tod von Mel, wobei bis heute 2 Todesursachen kursieren, einmal Herzversagen aufgrund eines Herzinfarktes, einmal ist ein Gehirntumor für das Ableben verantwortlich ... Wie dem auch sei, so neu ist das ja nicht, bei Stuart Adamson (Big Country) kursieren hauptsächlich 2 Todesursachen, Leberversagen bei übermäßigem Alkoholkonsum und eine Medikamentenallergie, die zum Leberversagen führte, dabei 2 Theorien, einmal das Medikament an sich, einmal das Medikament in Verbindung zu Alkohol. Ein Gerücht, was sich noch immer hartnäckig im Internet hält, spricht aber sogar von Selbstmord ... Egal, damit zum Album, welches ich nicht kenne, ich höre gerade "Cold War" aus dem Album "Caught In The Light", was momentan eines meiner liebsten Scheiben überhaupt ist, es ist immer viel zu sehr unterschätzt worden ...

  • thearcadefire 13.02.2006 13:41
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Hallo Uwe, ich kann Dir leider auch nicht sagen, was der Name bedeutet, denn er hat keine Bedeutung ... Zur Erklärung: Es gab in Oldham, dem Gründungsort der Band, zwei Bands, die "Heart And Soul And The Wickeds" und "The Blues Keepers", wo bereits der Großteil der Band versammelt war, John Lees hinzukam. Als dem Unternehmer und Boutiquenbesitzer John Crowther die Band auffiel, der sie auch überredete, professionell zu werden, gaben alle ihre bisherigen Berufe auf. Man beschloß, sich einen neuen Namen zu geben. Alle schrieben diverse Zettelchen auf, auf denen Namen standen, dann wurde gelost, alle Namen, die dann gezogen wurden, fanden keine Zustimmung der anderen und die Zettelchen flogen ist Feuer. Dann blieben allerdings nur noch ganze 3 Zettel über, man beschloß, was auch passiert, man nimmt diese Namen, was es auch ergibt. Auf diesen Zetteln standen die Wörter "Barclay", "James" und "Harvest", in der Reihenfolge wurden sie auch gezogen, wie John Lees einst erzählte. Melvyn Paul Pritchard, als Bandmitglied nur Mel Pritchard, sagte damals bereits, daß es den Namen höchstens einen Monat geben werde, wie er sich doch irren sollte, lach. So, nun weißt Du auch das ...

  • Frorgy 11.10.2005 17:29
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Ich denke auch, daß "Gone to Earth" das Highlight in der Geschichte von BJH war.

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