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Fast 2 Jahre ist es nun schon her, als Kollegah, das "alles zerberstende" Debütalbum, "Alphagene" veröffentlichte. Bis heute zählt es, meiner Meinung nach, zu den besten Deutschrapalben der Neuzeit. Ich war selten so geflasht wie nach diesem Album, obwohl sich das gesamte Potenzial erst bei ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Toriyamafan über Alphagene - Kollegah 17. Juni 2009
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Häufigkeit der Nutzung:
häufig
Dieser Tonträger ist:
der beste des Künstlers
Pro:
Geniale Punchlines, Vergleiche, wie Doubletimes, Düstere Beats, einige gute Features, sehr rund
Kontra:
einige Beats, ist das alles? Ja !
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Der vieldiskutierte und sehr umstrittene, Hip-Hop-Act aus Düsseldorf, unter Vertrag bei Selfmade Records, ja, meine Freunde, ich rede hier von Kollegah. Fast 2 Jahre ist es nun schon her, als Kollegah, das "alles zerberstende" Debütalbum, "Alphagene" veröffentlichte. Bis heute zählt es, meiner Meinung nach, zu den besten Deutschrapalben der Neuzeit. Ich war selten so geflasht wie nach diesem Album, obwohl sich das gesamte Potenzial erst bei mehrmaligem Hören entfaltet. Solch kreative Vergleiche, wie auch die ultraschnellen Double, ja sogar Tripletime Raps, hat man selten bis nie gehört. Auch wenn sein Image eher unglaubwürdig erscheint, da ich daran zweifle, dass er ständig Droge vertickt und Zuhälterhei betreibt. Ob glaubwüridiges Image oder nicht, der Typ hat eine Menge auf dem Kasten.
Album, Physisch: ----------------------- Das Cover ist recht einfach gehalten, prollig und selbstbewusst, präsentiert sich Kollegah auf einem Ahornblatt_förmigen Thron, mit Waffe in der rechten und Koks in der linken Hand. Die Schrift ist mit einem Silbernen Druck versehen was das Ganze noch ein bisschen aufwertet. Selfmade Records steht ja für "Selfmade" also passt die lausige Gestaltung perfekt. Auf der Rückseite posiert er nochmals diesmal von hinten. Das Booklet besteht aus, etwa der Hälfte der Songtexte, find ich schade, denn besonders bei ihm wäre es angemessen, die Texte mitzulesen. Überwiegend Fotos von ihm sind darin zu finden, schrift ist gut lesbar, war mich in hinsicht auf die sonst miese gestaltung Selfmade's überrascht.
Album: ---------
So, jetzt beginnt das Punchlinedonnerwetter! Das intro läutet düster ein, mit einem Sample, in dem eine Rede vorgetragen wird, auf English, sorgt für eine seh düstere Atmosphäre, die sich mehr oder weniger durch das ganze Album hinwegzieht. Dann fängts an Kollegah's mächtige, arrogante Stimme erhebt sich über den dunklen Klangteppich, locker flowt er als wäre ihm das rappen in die Wiege gelegt worden. Inhaltlich nichtssagend, dafür gespickt mit Vergleichen: "Besuche Kunstgalerien, aber mit ist trotzdem nicht gut Kirschen essen wie mit Obstallergien." Nach Einer minute unterbricht er doch nach wenigen sekunden macht er weiter bis dann nach rund 2 Minuten alles schon vorbei ist. Grandioses Intro, besser noch als bei den Vorgängern. "Veni Vidi Vici" - Er kam sah und Siegte! Zum ersten Mal zeigt er wie schnell er rappt, mit epischen chören im Hintergrund, Vergleiche nicht zu verachten. Damals als Pre-Single erschienen und wie ne Bombe eingeschlagen! Einer seinen besten Tracks bisher. Wieder leider sehr kurz. "Es liegt halt einfach in der Luft, wie ein Fakir". Der Titeltrack, eher langsam gehalten, erneut düster, "Alphagene" ist ungewohnt langsam, aber überzeugt durchaus, heute immernoch hörbar. Ein bisschen schwächt er ab. Der bereits dritte Teil des Songs "Showtime", mit einem deutlich helleren Synthie Beat der auf die Dauer nervt, auch die Hook ist nicht sonderlich originell, aber einer der besten Beispiele für seine Doublerhymeketten, ich frag mich echt wie der das schafft so schnell zu rappen ohne Luft zu holen, aber definitiv der schlechteste Teil der Trilogie. "24/7", einer meiner Favoriten, düstere Beats UND schnelle Raps, ohne unregelmässigkeiten wie im vorherigen Track. Auch der von Sahir gesungene Refrain überzeugt mich extrem. Inhalt, Strasse: "...komme mit mehr Gold als Phraonengrabestätten, deine Gangstercrew besteht aus Karaokepartygästen..." Einfach köstlich. Die erste Single, "Kuck auf die Goldkette 2007", ich weiss nicht wieso er den als Single gewählt hat, aber ich hasse den Track, ich hasse ihn! Übertriebenes Waffengelaber, ist ja okay, jedoch ist der Beat so unterirdisch, dass es kein Spass macht, ausserdem ist sein flow auf sehr niedligem Level und die Geschwindigkeit lahm, ganz übel! Endlich kann ich aufatmen. schnelle Drums, klingelton Synthies, Doubletimefähiges Feature(DeineLtan), kann nur gut werden... Ich war beeindruckt, als ich das Duo als erstes hörte, die waren, was die geschwindigkeit anging, mit Kolle auf Augenhöhe, auch wenn sie Textmässig weit unterlegen waren. Solide Nummer. Die folgenden drei Tracks könnte man als einen Höhepunkt sehen, es handelt sich um eine Trilogie. Ein Prelude, dem Track, und dem Afterlude. Im Prelude ("Dealer"), rappt er kurz über seine Drogengeschäfte, der Mittelteil "Dealer zum Star" handelt um eine Kurzbiografie, und seinen Aufstieg, und das Alfterlude ("Star"), betitelt er sich selbstverliebt als Star, besonders der letzte Teil, hat mich durch den wunderschönen Beat vomhocker gehauen, also "Star" ist durchaus zu empfehlen. Ein weiterer Beat("Boss hängt voll Gold") der wegen seiner Synthieüberladung, gehörig auf den Sack geht, wenn man die Hook weglässt, ist er sogar gut. Denn der Beat entfaltet sich bei dem Refrain als Ohrenvergewaltigung (alles Geschmacksache). "Sie hassen uns", das zweite feat. erwartet uns, diesmal der unbekannte "Toony" (was ein doofer Name), beide gut, er handelt von... der Titel sagt alles: Hater. Der erste persönliche Track, ist besonders wetvoll, da einblicke in Kollegahs Privatlaben sind magelware, vor allem wenn sie so schön und ehrlich vorgetragen sind wie hier. "Alles was ich habe", heisst er, aufschreiben! Der Beat gefällt mir ein weiteres mal nichts so gut, da hätte man deutlich mehr rausholen können. Die Ansage die Kolle vor dem Track macht, scheint mir auch Rätsel: "Das ist für meine Familie, alle Fans einfach wegskippen" ich bezweifle mal das Die Käufer der CD, auf Kommando, weiterskippt, aber egal. Schöner Text, den er ungewohnt offen, herzlich und mit gesenkter Stimme rappt. Der fokus liegt auf der Mutter und insbesondere auf seinem Stiefvater. Eine komplette umkehrung des Styles sowie Thema, "Selfmade Endbosse" zusammen mit Anarchorapper Favorite, sehr geiles Ding kann ich nur sagen! Wenn Kolle und Fav zusammen auf einem Track sind kann nichts schiefgehen, was sie schon mehrere Male bewiesen haben (“Kaputt Gemacht“, "Jebiga", "30"). Kollegah locker und "bosshaft" Flowend und Favorite als schöner Kontrast in seinem gerade erfundenen "Schweinefickerstyle", gewohnt ausgeflippt und einfach krank, technisch immer hervoragend. Weiter gehts düster, als Feature Bass Sultan Hengzt, der leider keine Chance gegen den Boss hat und mächtig abkackt...Dafür trumpft Kolle umso mehr und der Beat geht gut. Weiteres Highlight, mit der besten Rapcrew K.I.Z., die wieder mal mit ihren witzig ironischen Texten das Publikum begeistert, und ein Kollegah der Vergleichsmässig auf höchstem Niveau ist: "Das wird gefeiert wie n ApresSkiHit und ich geb ein' aus, das ich wie Satellitenschüssel die Runde geht aufs Haus." Einer meiner liebling Vergleiche. Bei den letzten drei Tracks gibt kollegah nochmals alles! Mit "Einzelkämpfer" und "Ein Junge Weint hier Nicht" sind ihm zwei richtige Klassiker gelungen, ersteres besticht durch tiefe Texte, die zusammen mit dem Beat eine traurige Atmosphäre schaffen, und zweiteres, berichtet wieder aus seinem leben, als feat. Labelboss Slick One und Sänger Tarek(K.I.Z.). Der Streicherbeat Überzeugt in allen Bereichen, und man kann ich als das beste Instrumetal des Lonplayers bezeichnen. Im Outro legt er in trauriger Manier technisch noch einen drauf und serviert uns ein Abschiedslied. Zum Heulen: "Alphagene, das Album ist vorbei fallst du weinst, sei dir versichert ich kehr bald schon wieder heim."
Ich muss nicht merh viel sagen, geniales Album, sein bestes bis heute, wird schwer zu toppen sein. Wenn man von seinem "ZuhälerImage" wegkommt, dann heisst es geniessen! Unterhaltung auf hohem Nivaeau, für wenig Geld.
Pro: Kollegas Style, geniale Reimketten, Wortspiele, Punchlines und Doubletimes, einige gute Features Kontra: Texte inhaltlich niveaulos, zum Teil frauenverachtend, einige unnötige Features, zu düstere Beats
...Vici 03. Alphagene 04. Showtime III 05. 24/7 feat. Sahin 06. Kuck auf die Goldkette 07. Endlevel feat. DeineLtan 08. Dealer (Prelude) 09. Vom Dealer zum Star feat. Sarah 10. Star (Afterlude) 11. Der Boss hängt voll Gold 12. Sie hassen uns feat. Toony 13. Alles was ich hab 14. Selfmade Endbosse feat. Favorite 15. Machomannstyle feat. Bass Sultan Hengzt 16. Legenden feat. K.I.Z. 17. Der Einzelkämpfer 18. Ein Junge weint hier nicht feat. Slick one & ... ...beiden Mixtapes, gibt es auf Alphagene auch einige persönliche Tracks. Da wäre erstens der Dealer/Star Dreiteiler. Im Prelude berichtet Kollegah ein wenig aus seiner Vergangenheit als Drogendealer. In "Vom Dealer zum Star" geht es darum wie aus ihm dann ein Rapper wurde. Das Afterlude beginnt mit einem lustigen Skit. Kollegah begegnet in einem Restaurant einem alten Bekannten und erzählt ihm etwas aus seinem Leben als Star. Bei allen drei Tracks ...
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Pro: Genialer Stil Kontra: Zuhälterrap ist nicht jedem das Seine
...dem am 16.11.2007 herrausgekommenen Album Alphagene und der Rapper von dem ich Sprach ist wie gesagt Kollegah. Es ist wirklich so gewesen das ich einfach hin und weg war von diesem Lied ich hörte es rauf und runter Tag und Nacht, bis nun endlich am 16.11 sein Album herrausgekommen ist. Seitdem ich dieses Album habe .höre ich es Lied für Lied auch zu jeder Zeit. Ich kann dieses Album mehr als nur empfehlen ich muss sagen jeder der sich für deutschen ... ...die Double Time Flows von Kollegah sind einzigartig und faszinierend. Viele werden sich in seinen Liedern verlieren und seinen Stil mögen, denn es ist wirklich etwas besonderes. hier nun erstmal eine Tracklist:
1.Intro
2.Veni,vidi,vici
3.Alphagene
4.Showtime 3
5.24/7
6.Kuck auf die Goldkette
7.Endlevel
8.Dealer
9.Vom Dealer zum Star
10.Star
11.Der Boss hängt voll Gold
12.Sie hassen uns
13.Alles was ich hab
14.Selfmade Endbosse
15.Machomannstyle
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Pro: technisch auf hohem Niveau, Man merkt eine Entwickling des Künstlers Kontra: teilweise zu langweiliger Rapstil
Habe mir nach langer Zeit gedacht, dass ich mal wieder einen Bericht schreiben sollte. Und zwar über ein Album, dass für mich eines der Besten Deutschrap-Alben des Jahres 2007 ist.
Es ist das Debütalbum "Alphagene" des Künstlers Kollegah.
Erstmal eine kleine Übersicht
1. Der Künstler
2. Vorige Releases
3. Tracklist
4. Kurze Beschreibung der Tracks
5. Fazit
1. Der Künstler
Kaum ein Künstler schafft es die Hip-Hop Gemeinde so zu spalten wie ... ...Doubletime Rapper, die anderen halten ihn für einen Internetrapper und ein Imageopfer. Fakt ist, dass Kollegah technisch auf hohem Niveau rappt, was Reimketten und Doubletimes betrifft, aber auch eine sehr hohe Punchlinedichte aufweisen kann. 2. Vorige Releases
Kollegah kann auf eine 3 Jährige Karriere zurückblicken. Zwei Releases und ein kurzer Abstecher in die RBA (Reimliga Battle Arena) hat er in dieser Zeit aufzuweisen. Das erste Release war ...
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Pro: Gangsterrap, mit Unterhaltung - es funktioniert! Kontra: Farid Bang, teils Beats, eintönig
...von den anderen ab.
Sehr gute Arbeit.
Durchschnittliches Album vom Boss, aber im Bezug auf die letzten Werke - ein Flop. Ich hoffe die beiden werde in Zukunft ihre Solokarrieren in Angriff nehmen. Denn sowohl "Asphalt Massaka"(Farid Bang) als auch "Alphagene"(Kollegah) sind zwei grossartige Alben, wobei zweiteres um einiges besser ist (siehe Bericht). Ich freue mich wie ein kleines Kind auf ein Soloalbum von Kollegah, das 2010 kommen soll, einzig Prinz Pi und Olli Banjo bringen die selbe Vorfreude mit...
Greetz Toriyamafan...
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Pro: Starker Anfang in typischen Kollegahstyle mit hammerharten Punchlines Kontra: Beats werden auf Dauer ein wenig nervig.
...Der Boss der Bosse hat es der deutschen HipHop Szene schon mit seinen Album "Alphagene" spätestens gezeigt, dass er eine Menge Talent bestitzt. Mag sein das nicht jeder seine arrogante und gelangweilte Stimme mag, seinen Kleiderstil nicht dem des HipHop zuordnet, doch wer was von Battlerap versteht, weiß dass dieser Typ einer der Besten in Deutschland ist. Demnach waren auch die Erwartungen an dieses Album sehr groß.
Es fängt an mit den Introductiontrack "Eure Hoheit". In guter, alter Kollegahmanier zeigt er hier auf einen total reinhauenden, epischen Beat , dass er der Boss ist. Anreihungen von Punchlines und Vergleichen fehlen natürlich nicht. Und diese sind wie auch davor unmenschlich!
Weiter folgen Tracks bei denen, wie auch Kollegah selber meinte, mehr auf den Refrain geachtet wurde. Das ist ihm auch gut gelungen...
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Pro: Style lockerer als auf dem Vorgänger, überagende Wortspiele, Reimketten und Doubletimes Kontra: Beats und Gesang sind Geschmacksache, Wortspiele deutlich weniger als auf dem Vorgänger
..., der mit nicht ganz 60 Minuten etwas knapp bemessenen Laufzeit, bombadiert uns Kollegah mit Texten dieser Art. Klar das man seinen Style mögen muss, um sich so etwas anhören zu können. Wer nicht auf diese Art von Hiphop steht, wird von dem überheblichen, arroganten Gangster-Getuhe schnell die Nase voll haben.
Im Track "Kollegah" gibt es neben dem astreinen Rizbo Beat eine gesungen Hookline. Während die einen das wohl ziemlich lächerlich finden werden (zumal Kollegah nicht grade ein absolutes Gesangstalent ist), werden die anderen das Album nicht ohne diverse Ohrwürmer überstehen, da es die gesungen Hooks auf fast jedem Titel dieses Albums gibt. Ich muss zugeben das ich zu den Letzteren gehöre.
Mit den Instrumentals verhält es sich ähnlich. Die sind einerseits, zum Glück, deutlich lockerer, als die düsteren Beats des Vorgängers "Alphagene...
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