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Altars of Madness ist die erste CD einer der besten Death Metal Bands überhaupt, Morbid Angel.
Und die Mannen rund um Bandgründer und Mastermind Trey "Azagthot" haben hier gleich ihr meiner Meinung nach bestes Werk abgeliefert.
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Von gequälten Priestern und höllischen Labyrinthen
Erfahrungsbericht von Tom_Araya über Altars of Madness - Morbid Angel 17.02.2003
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
annehmbar
Klangqualität:
annehmbar
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Häufigkeit der Nutzung
häufig
Dieser Tonträger ist:
der beste des Künstlers
Pro:
Eine Referenz bei der Alles stimmt, für ein erstes Album einfach phänomenal, CHAPEL OF GHOULS
Kontra:
eher nicht BRAVO tauglich : / - oops das ist ja ein Vorteil, na gut dann kein Kontra
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
...will ich heute berichten, von abgrunditefem Hass gegenüber allem Lebenden und der dunklen Faszination zu Satan.
Altars of Madness ist die erste CD einer der besten Death Metal Bands überhaupt, Morbid Angel. Und die Mannen rund um Bandgründer und Mastermind Trey "Azagthot" haben hier gleich ihr meiner Meinung nach bestes Werk abgeliefert. Schnell und von einer vor Hass triefenden Stimme begleitet knallen uns 10 Songs entgegen die echte Satansanbeter-Stimmung aufkommen lassen, das hier ist schwarzer Death Metal ohne wenn und aber und ohne irgendeinen Hauch von kommerziellen Hintergedanken.
Einiges Hintergrundwissen kann man in meinem Bericht zu "Covenant" nachlesen, einer weiteren extrem genialen Scheibe von Morbid Angel, hier einige Ergänzungen: Trey Azaghthot ist der unumstrittene Chef "im Ring", er schreibt die meisten Songs und hat das Sagen was die Bandbesetzung angeht (siehe der Fall David Vincent). Seinen Namen hat er von einem der "Grossen Alten" aus H.P. Lovecrafts Mythos, Azaghtot ist einer der Führenden unter den bösen Gottheiten. Trey ist der Grund wieso die Gitarren bei Morbid Angel zum Besten gehören das es im Metal gibt. Ich will an dieser Stelle nochmal seinen Umgang mit den Fans loben, Trey ist einer der nach Gigs gerne mit Fans redet und Autogramme gibt, für mich ist er ein echtes Vorbild. Begleitet wurde er von Anfang bis zum heutigen Zeitpunkt von Pete "Commando" Sandoval an den Drums. Um den Sänger David Vincent gab es ja Ärger, aber auf dieser Scheibe ist er natürlich mit am Start - schade das er nicht normal geblieben ist, seine Vocals sind schon nahezu perfekt gewesen. Des weiteren ist bei dieser CD und der 2ten "Blessed are the Sick" noch ein weiterer Gitarrist am Werke gewesen: Richard Brunelle.
Die 10 Songs, Gesamtdauer: 51 Minuten *******************************
--1. Immortal Rites-- Stürmischer instrumentaler Anfang, spätestens als David´s Stimme einsetzt dürfte klar sein wo der Hase hier langläuft - hart, härter Morbid Angel. Gehobenes Tempo auf jeden Fall, der Mittelteil bietet stimmungsvolle schwarze Klänge die Satans-Interessenten in Verzückung lauschen lassen. Gegen Ende wird das Tempo dann wieder angezogen und der Song endet mit einem sehr gelungenen leisen Grunzer.
"Rid us of our human waste, Cleanse our earthly lives Make us one with darkness, Enlighten us to your ways"
Da bleiben sicher keine Fragen offen um was es geht. Insgesamt ein sehr gelungener Anfang.
--2. Suffocation-- Sehr schneller Start in diesen Song, bei einsetzendem Gesang wird das Tempo ein bisschen heruntergeschraubt aber nicht viel. Hervorzuheben ist neber der extremen Geschwindigkeit die gute Verständlichkeit der Lyrics, auch die Instrumentals geben hier einfach alles und lassen einen einfach nur staunen. Das hier ist der perfekte Mosh Song, langsam gibts hier nicht - genau mein Fall.
--3. Visons from the Dark Side-- Jetzt wird uns der erste so richtig einprägsame Song präsentiert, die Melodie geht sofort ins Ohr und die Atmosphäre ist hier insgesamt einfach nur sehr stark.
"Take my mind All the way, The darkside calls, I shan't resist"
Sehr einprägsame und sich wiederholende Textstelle, auf die mal wieder überragende Gitarrensoli folgen. Das Beste folgt dann gegen Ende: "My time has come to meet me Masters... all the corporate lourds, I'm not afraid to face all their Trials - slavery - in the end they'll Still have no power over me!"
Einfach nur ein Knaller, perfekt gespielt.
--4. Maze of Torment-- Und weiter gehts ohne schöpferische Pausen, es folgt ein ebenso starker Song der besonders von seinem Refrain lebt:
"Maze of Torment...Maze of Torment...Maze of Torment...Maze of DEATH!"
Ebenfalls ein Song der voll durchbrettert, weiter gehts im Non-Stop Moshen. Puh wie soll das nur Enden, da gibts ja absolut keinen auch nur ansatzweise durchschnittlichen Song - mein armes Genick *g*.
--5. Lord Of All Fevers And Plague-- Bevor ich nachgeschaut hab dachte ich das Dave hier "We are suckers, we are suckers" singt, aber in Wirklichkeit heisst es "Ninnghizhidda - open my eyes, Ninnghizhidda - hear my cries". Na wenn das kein Zungenbrechername ist. Ein interessanter Song auf jeden Fall, recht schnell und man will wissen um was es geht da der Refrain in etwa so lautet: "Ia iak sakkakh iak sakkakth - Ia shaxul" Alles klar?
--6. Chapel of Ghouls-- So jetzt isses soweit, kommen wir zu dem Song der diese Scheibe entgültig in meine Top 3 of all Time bringt. Dieses Lied ist ein Meisterwerk an Einfallsreichtum, beeindruckenden Lyrics und Gitarrenarbeit wie ich selten eines hören durfte. Es geht sofort los mit einem Text der mich jedesmal wieder grinsen lässt:
"Ghouls attack the church, Crush the holy priest! Turning the cross towards hell, Writhe in Satan´s flames".
Muss man gehört haben um zu verstehen wieso dieser Anfang so genial kommt. Dannach wird wie so oft in diesem Lied unterbrochen von Gitarren, und dann der wiederum geniale Refrain:
"Crush the priest, The feeble church The family of dog, Lust upon my altar"
Wobei mir das Crush the Priest schon wieder ein Grinsen ins Gesicht jagt. Dann wieder Gitarren und melodische schwarze Klänge, aber dieser Song hat noch mehr zu bieten, mit geradezu apokalyptisch klingender Stimme raunzt uns David entgegen:
"Demoooons, attack with Hate! Sataaaaan in the fires of hell awaits. Deaath against you aaaall, Goood hear my death call!"
Und am Ende sitzt man sprachlos vor soviel dunkler und böser Genialität da.
--7. Bleed for the Devil-- Nach diesem Meisterwerk gönnen sich Morbid Angel eine kleine schöpferische Pause und schieben einen einfach nur ultra-schnellen, schnörkellosen und recht kurzen Mosh Song hinterher. Viel mehr als das dieser Song die Grenzen der möglichen Geschwindikgeit stellenweise zu sprengen scheint gibt es auch nicht zu berichten, Mosh on!
--8. Damnation-- Eine musikalisch eher durchschnittliche Nummer, Melodie gibts kaum und auch das Tempo dümpelt so ein bisschen vor sich hin. Immerhin ist der Text ganz interessant:
"Call of evil's mastermind, Christians flock to the beast. Burning crosses burn souls, Exterminate the altar of laws"
Ein Song der nicht so richtig hängen bleibt.
--9. Blasphemy-- Das ändert sich aber schnell wieder, Blasphemy fängt mit einer kurzen Ballerei und den markanten Worten "I am the god of gods, Master of the art I desecrate the chaste, Writhe in the flesh" an. Hier wird der schwache Christengott mal wieder verspottet, der "God of lies and greed". Musikalisch wieder einprägsamer und anspruchsvoller.
--10. Evil Spells-- Der letzte Song ist sicher kein schlechter, aber der Refrain kann mich nicht voll überzeugen - das Evil Spells klingt ein bisschen künstlich, schade denn der Song zeigt sehr gute Ansätze. Naja kann eben nicht alles Top sein, ein kleiner Textauszug:
"Caught within my evil spell, Now it's time to burn in hell. You were fooled on return,You're just a doll for him to burn."
Fazit ***** Die CD beginnt fulminant und hat ihren Höhepunkt in dem perfekten 6ten Song, dannach mischen sich auch so ca. 2 durchschnittliche Lieder mit ein. Insgesamt kann man aber sagen das sich die CD auf einem enorm hohen Level befindet, besonders für Death Metal Standards bieten Morbid Angel melodisch und atmosphärisch erstaunliches. Die Gitarren sind wohl das Beste was diese Musikrichtung zu bieten hat und die Stimme von David Vincent passt perfekt zu Inhalt und Melodie.
Wer hemmungsloss rumbangen will der wird mit dieser Scheibe jedenfalls bestens bedient, viel schneller geht es nicht mehr und Pausen sind rar gesät. Die CD ist auf jeden Fall mein Kauftip für alle die Morbid Angel mal ausprobieren wollen, ihre 3te "Covenant" gilt allerdings als ausgereifter und ein bisschen massentauglicher - da muss also jeder selber wissen auf was er steht.
Die 5 Sterne verstehen sich von selbst, Anspieltip ist wie gesagt "Chapel of Ghouls" und das Cover ist wenig spektakulär: eine schwarze Masse aus verzerrten Gesichtern und dämonischen Fratzen befindet sich in einer Art Strudel, der Hintergrund ist blau.
Ich habe zwar keine "Best Album Ever"-Hitliste, aber wenn, dann wäre diese Scheibe aus dem Jahr 1989 ein heißer Anwärter auf diesen Titel. Schnell, brutal, abwechslungsreich, genial - diese 10 Songs gehören wohl zum besten, was dieses Genre insgesamt zu b ...
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30.12.1999
Death Metal Bewertung für Altars of Madness - Morbid Angelvon
FredlaBosch
Pro: Klassiker Kontra: Kirchenaustritt
Hier braucht man einfach nur ein paar wenige Worte zu verlieren, diese Platte hat souverän den Klassikerstatus inne, das es beinah müßig ist darüber zu schreiben. Wenn es irgendwann eine Hochzeit des Death Metals gab, dann war es Ende der 80er, Anfang der ...
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Pro: Göttliche Blastbeats und Gitarrensolos, Krasse Vocals, Günstig im Preis, Sehr Charaktereigene Songs Kontra: Ich check den Sinn der Remastered Tracks nicht ^^ Die klingen doch genau gleich!
..., Vincent) - 4:25
5. "Lord of All Fevers and Plagues" (Extra Track) (Azagthoth) - 3:28
6. "Chapel of Ghouls" (Azagthoth, Azagthoth & Browning) - 4:58
7. "Bleed for the Devil" (Azagthoth) - 2:23
8. "Damnation" (Azagthoth & Vincent, Vincent) - 4:10
9. "Blasphemy" (Azagthoth) - 3:31
10. "Evil Spells" (Azagthoth) - 4:13
11. "Maze of Torment" (remix) [Remaster bonus track] - 4:27
12. "Chapel of Ghouls" (remix) [Remaster bonus track] - 4:59
13. "Blasphemy" (remix) [Remaster bonus track] - 3:21
Die Tracks 11-13 sind zweimal vorhanden - einmal in Original Version und einmal neu aufgenommen mit anscheinend besserer Qualität - ich kann auf meiner Anlage dabei jedoch kaum einen Unterschied erkennen ;)
Zudem möchte ich euch noch ans Herz legen das wenn ihr einen guten Einstieg zu Morbid Angel wollt ihr mit diesem Album...
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Pro: VIele spätere Bandklassiker schon quasi vorweggenommen, passende Produktion, Trey´s Solo-Armee Kontra: Häßliches Cover.
...Auf nach Übersee! Heute dreht sich alles um Dämonen, Missgeburten, morbide Engel und die Hölle. Willkommen in der Welt von Morbid Angel. Den amerikanischen Urvätern des Death/Thrash Metals.
Die Band wurde 1984 gegründet und brachte insgesamt vier Demos raus.
1986 - Scream Forth Blasphemies
1986 - Bleed for the Devil
1987 - Thy Kingdom Come
Quasi fast jährlich entsprang ein kleiner Bastard aus der Feder der Band. Ein Jahr nach der ?Thy Kingdom Come?-Single, die im gleichen Jahr wie das Demo erschien, erblickt das Debüt der Band das Licht der Welt, ?Altars of Madness? ist geboren und infiziert die junge Metal Gemeinde mit Wahnwitz, Brutalität und Köpfchen. Nicht umsonst ein Meilenstein, nicht nur für die Band, sondern für das Genre im Allgemeinen und es leitete eine Flut von Morbid Angel Veröffentlichungen ein:
1989 - Altars of...
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Pro: harter + atmosphärisch starker Death Metal, eine der besten Morbid Angel Scheiben Kontra: keins
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Einprägsame Texte und Melodien bestimmen dieses Lied:
"Let the children come to me Their mother loves me, so shall they Woman, bleeding, ate my gifts, Man was close behind.
Just like a snake I'm slithering, Thru my world divine
And like the cat I'm stalking
I'll take your soul and You'll Be like me
In emptiness, free."
...lautet der recht bekannte Refrain.
In dem Video das damals auf MTV lief kann man einen abgemagerten Mann "bestaunen" der sich in einen Gargoyle verwandelt.
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Fazit
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Wenn über Death Metal gesprochen wird fällt auch oft
der Name Morbid Angel, und das zu Recht denn diese Band hat dieses Genre wirklich entscheidend mitgeprägt.
Ihr erstes Album "Altars of Madness" ist vielleicht DIE Referenz des Death Metals, und für Covenant waren sie die erste Death...
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