Erfahrungsbericht über

American English - Wax

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung American English - Wax

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Die CD "American English" des britisch-amerikanischen Duos Wax

4  15.07.2010 (27.04.2011)

Pro:
Endlich gibt es dieses Album auf CD !

Kontra:
der Preis, keine Bonus - Tracks vorhanden

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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Sydneysider47

Über sich: Nach fast 4 Wo. im Krankenhaus und 2 OPs ist mein Mann wieder zu Hause. - Keine Leserunden! Kein Int...

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 170 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mein heutiger Bericht handelt über Musik, die ich schon lange kenne. Es handelt sich um Musik des britisch-amerikanischen Duos Wax.

Wer war das britisch-amerikanische Duo Wax?


Wer erinnert sich noch an die Popgruppe 10cc, die – laut Wikipedia – immer noch existiert (auch wenn ich schon lange nichts mehr von ihnen gehört habe)? 10cc schufen Pop-Klassiker, wie „I’m Not In Love“ und „Dreadlock Holiday“.

Bei 10cc spielten einst die Musiker Graham Gouldman, Lol Creme und Kevin Godley mit. Lol Creme und Kevin Godley verließen 10cc 1976 und gründeten das Duo „Godley & Creme“.

Graham Gouldman tat sich mit dem amerikanischen Musiker Andrew Gold zusammen (Andrew Gold hatte schon in den 70er-Jahren als Solokünstler Erfolg – so landete er in den 70er-Jahren einen Nummer-1-Hit in den USA mit seiner Single „Lonely Boy“. Außerdem unterstützte er Linda Ronstadt und Art Garfunkel bei diversen Musikproduktionen) und gründete Anfang der 80er-Jahre das Popduo Wax. Wax hatten einige Hits – beispielsweise „American English“ und „Bridge to your heart“. Gerade die beiden genannten Titel hört man auch heute noch oft im Radio.

Wax veröffentlichte drei Alben auf Langspielplatte: Magnetic Heaven (1986), American English (1987), 100.000 in Fresh Notes (1988).

Ende der 80er-Jahre löste sich das Duo Wax auf, da sich seine Platten nicht so gut verkauften, wie Graham Gouldman und Andrew Gold es erwarteten.
(Quelle: Wikipedia – mit meinen eigenen Worten wiedergegeben – aber auch mein eigenes Wissen, denn ich beschäftige mich schon lange mit 10cc, Wax und Godley & Creme.)

Informationen über die CD “American English“ von Wax


Erscheinungsdatum der LP in Deutschland: 1987
Erscheinungsdatum der CD in Deutschland: 5. Juni 2009
Anzahl der Titel 10 (sowohl die LP enthält 10 Titel, und die CD enthält dieselben 10 Titel).
Alle Titel wurden von Graham Gouldman und Andrew Gold geschrieben und komponiert.
Laufzeit der CD insgesamt: 41 Minuten, 35 Sekunden
Plattenfirma: Cherry Red (rough trade)

Folgende Titel sind auf der Langspielplatte und auf der CD enthalten


1. American English
2. In Some Other World
3. Ready Or Not
4. Call It Destiny
5. Bridge To Your Heart
6. Share The Glory
7. Alright Tonight
8. The Promise
9. Heaven In Her Bed
10. Bug In The Machine

Meine Meinung zu den Songs:

Titel 1 – American English

Ein richtiger Gute-Laune-Pop-Song, der sofort “krachend” – also laut – mit Keyboard und Schlagzeug - losgeht und auch das schnelle Tempo
Bilder von American English - Wax
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American English - Wax
hält. In dem Song geht es um eine Frau, die amerikanisches Englisch spricht, diesen „Dialekt“ bezeichnen Wax als „language of love“ – also Sprache der Liebe. Den hauptsächlichen Gesangspart übernimmt hier Andrew Gold.

Eine originelle Idee ist, dass immer wieder in dem Song eine Frauenstimme während des Refrains den Ausdruck „American English“ in anderen Sprachen nennt.

Der Titel war ein Hit, kein Top-Ten-Hit zwar – aber in einigen Ländern kam er seinerzeit unter die „Top 30“. Ich bin mir sicher, dass Leute, denen der Titel gerade nichts sagt, ihn wieder erkennen, wenn sie ihn hören. Denn der Titel wird auch heute noch oft im Radio gespielt.
Titel 2 – In Some Other World

Der Anfang des Songs mit Keyboard klingt so, als wisse das Keyboard nicht so richtig, was es spielen soll – ich höre ein paar “unsortierte” Töne mit „Kirchenglockencharakter“, aber schnell ertönt eine Keyboardmelodie und Schlagzeug und Gitarren, und der Sänger setzt ein (meiner Meinung nach singt hier Andrew Gold, nur im Refrain hört man Graham Gouldman). Ich mag den Song sehr, gerade, weil er nicht so ein „Kracher“ ist. Er ist ruhiger als der Titel 1, aber keine Ballade. Zwischendrin gibt es ein Keyboard-Solo, das mich stark an Musik in Kirchen erinnert.

Mir gefällt die Melodie des Titels sehr gut – also der Gesang, begleitet von Keyboard und Schlagzeug, in einem normalen „Popsong-Tempo“.
Der Song ist mein Favorit Nummer 1 auf diesem Album. Er geht über in…

Titel 3 – Ready Or Not

Ein ruhiger, schöner Poptitel, sehr melodisch – eine Ballade. Der Sänger Andrew Gold wird begleitet von E-Gitarren, Keyboard und dezentem Schlagzeug. Besonders gut gefällt mir hier eine Art „Orgelpfeifeneffekt“, der ab und zu in dem Titel vorkommt.

Der Song ist mein Favorit Nummer 2 auf diesem Album.
Titel 4 – Call It Destiny

Ein schneller Popsong mit einer – wie ich finde – eingängigen und guten Melodie. Für mich ist es fast schon ein Song zum Entspannen, auch wenn er in normalem Popsong-Tempo gespielt wird. Andrew Gold und Graham Gouldman singen hier oft zusammen, ab und zu mal singt Andrew Gold alleine. Begleitet werden sie von E-Gitarren, Schlagzeug und Keyboard. Interessant finde ich eine gewisse „Dramatik“ mitten im Song, die durch einige Keyboard-Passagen mit Pauken geschaffen werden.
Titel 5 – Bridge To Your Heart

Dieser Titel ist – neben “American English” – wieder ein richtiger “Kracher”. Laut geht er los mit Schlagzeug, Keyboard und einem gerufenen „One – two – three“ – und dann höre ich einen schnellen Popsong mit Mitklatschcharakter. Immer wieder mal hört man ein Saxophon. Wer den Song zweimal gehört hat, der wird ihn nicht mehr vergessen. Interessant ist hier auch ein Saxophon-Spiel mitten im Song. Ein Song mit Gute-Laune-Charakter, wozu auch sicherlich die immer wieder eingestreute „Textpassage“ „oooh – oooh – oooh“ beiträgt.

Dieser Song war die Single von Wax, die sich am besten verkaufte – und die heute – nach über 20 Jahren – noch immer oft in den Radiosendern gespielt wird.

Titel 6 – Share The Glory

Dieser Titel ist der erste der B-Seite meiner Langspielplatte von Wax – um ihn auf dem Plattenspieler zu hören, muss ich die LP umdrehen – das bleibt mir bei der CD erspart. „Share The Glory“ ist ein schneller Popsong, sehr melodisch. Andrew Gold, der hier wieder vorwiegend den Gesangspart übernimmt, wird begleitet von Keyboard, Schlagzeug und Gitarren.
Titel 7 – Alright Tonight

Eine ruhige, melodische Popnummer – Andrew Gold singt hier besonders eindrucksvoll, finde ich. Begleitet wird er von ruhigen Keyboard-Melodien und dezentem Schlagzeug. Auch ist immer wieder mal eine E-Gitarre zu hören. Graham Gouldman hält sich gesanglich im Hintergrund und erscheint immer im Refrain oder auch während des Background-Gesangs.
Titel 8 – The Promise

Der Titel ist eine Ballade zum Entspannen, zum „Sich-Treiben-Lassen“ – schön ruhig und romantisch. Andrew Gold wird begleitet von Keyboard, E-Gitarre und dezentem Schlagzeug, auch höre ich im Hintergrund eine Art Flöte. Besonders schön finde ich den Refrain. Da singt auch Graham Gouldman mit.
Mein Favorit Nummer 4 auf diesem Album.
Titel 9 – Heaven In Her Bed

Interessant finde ich bei diesem Song die Keyboard-Passagen mit Schlagzeug. Der Song ist ruhiger, aber keine Ballade. Der Gesang von Andrew Gold, der im Refrain von Graham Gouldman und einigen Background-Stimmen begleitet wird, passt gut dazu. Der Song hat ein paar Reggae-Einflüsse, die mir sehr gut gefallen – deswegen ist das mein Favorit Nummer 5 auf dem Album.
Titel 10 – Bug In The Machine

Ein schneller Popsong mit einer gewissen Dramatik, die durch ein Schlagzeug sowie die Keyboard-Melodie verursacht wird. Der Sänger ist hier – so würde ich sagen – hauptsächlich Graham Gouldman (so meine ich es herauszuhören, denn irgendwelche Infos, wer wann singt, habe ich nicht finden können – ich verlasse mich hier also auf meine jahrelange Hör-Erfahrung mit der Musik von 10cc und von Wax). Interessant finde ich hier eine verfremdete Computerstimme, die immer wieder in dem Song auftaucht und mich an „Mickey Mouse auf dem Flughafen“ erinnert. Warum? Weil sich diese Computerstimme witzig anhört und mich an diverse Durchsagen auf einem Flughafen erinnert.

Wobei der Song insgesamt nicht witzig ist – sondern einfach genial – und deswegen mein Favorit Nummer 3 auf dem Album ist.

Ein paar Sätze über das Booklet


Das Booklet ist acht Seiten lang – die Vorderseite zeigt dieselbe Vorderseite, die auch die Langspielplatte hat – eine Frau von hinten, die auf ein Meer hinausschaut, in dem eine schwarze Gestalt steht. Neben ihr liegt ein Seehund. All das ist mit einem rosafarbenen Rahmen versehen mit gemalter Schildrköte, einem gemalten Ohr, dem Wax-Logo und dem Titel des Albums in Kleinbuchstaben „american english“.

Die Seiten 2, 3, 6 und 7 finde ich interessant – da wird in englischer Sprache die Geschichte des Duos Wax erzählt. Auch werden hier die Leute genannt, die dafür verantwortlich waren, dass diese Langspielplatte endlich auf CD veröffentlicht wurde.

Auf den Seiten 4 und 5 finde ich eine stark verkleinerte Ausgabe der inneren Plattenhülle, die für die Langspielplatte gedruckt wurde. Hier sind die Texte abgedruckt in blauer Farbe. Der Hintergrund ist weiß und rosa/rot. Das soll wohl ein Witz sein, denke ich, die Texte kann man nicht mal mit Lesebrille entziffern, dafür braucht man schon eine starke Lupe.

Die Seite 8 zeigt die Rückseite der (äußeren) Plattenhülle – auch wieder stark verkleinert.

Meine Erfahrungen mit dieser Musik – bzw.: Warum mir diese Musik immer noch gefällt und ich sie immer noch hören kann


Ende der 80er-Jahre habe ich mir die Langspielplatte von Wax „American English“ gekauft. Sie kostete damals 15,90 D-Mark, das Preisschild klebt immer noch dran und ist jetzt eine originelle Erinnerung.

Seitdem lief diese Platte auf meinem Plattenspieler sehr oft rauf und runter, denn sie gefiel mir schon immer – und gefällt mir heute noch. Auch meine Schwester S. (+ 2005) mochte diese Musik sehr, sehr gerne.

Als ich dann ab 2000 die Möglichkeit hatte, die Titel meiner Schallplatten mit Hilfe des Computers auf CD zu brennen, habe ich das natürlich getan. Auch die Wax-Langspielplatten (ich habe alle drei, die Wax veröffentlicht hat) brachte ich so auf CD. Der Nachteil dieser selbst aufgenommenen CDs ist allerdings immer der, dass man die Songs nicht in einer so guten Klangqualität bekommt, wie wenn man sie auf einer Kauf-CD hat.

Vor einigen Monaten bemerkte ich, dass 2009 diese Langspielplatte als CD herauskam. Eine tolle Idee! Was mich jedoch stark störte und immer noch stört, ist der Preis von 14,99 Euro. Denn hier bekomme ich keinerlei Bonustracks, man hat dieselben zehn Titel der Langspielplatte auch auf die CD übernommen – die Klangqualität ist super (auch wenn nicht ausdrücklich „digitally remastered“ auf dem CD-Album steht).

Wie gesagt, ich habe – nachdem ich entdeckt hatte -, dass diese Langspielplatte endlich auf CD zu kaufen ist -, einige Tage überlegt, ob ich sie kaufe oder nicht. Letztendlich siegte meine Liebe zu dieser Musik, und ich bestellte diese CD übers Internet zum Preis von 14,99 Euro.

Ich freue mich darüber, dass das Album „American English“ von Wax endlich auf CD zu haben ist – und höre jetzt diese Kauf-CD sehr oft. Egal ob nebenher oder mit Konzentration, ich kenne und höre diese Musik schon so lange, dass ich selbst bei den lauteren „Gute-Laune-Titeln“ auch gut entspannen kann.

Mein Fazit:


Schön, dass es „American English“ von dem britisch-amerikanischen Duo Wax nach so langer Zeit endlich auf CD gibt!

Wegen der fehlenden Bonus-Tracks und des Preises ziehe ich einen Stern ab.

So bleiben 4 Sterne und eine Hörempfehlung.

Danke fürs Lesen und Bewerten!



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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
straus07

straus07

06.05.2012 15:27

interessant

mozarteum

mozarteum

06.02.2012 22:48

ich wüsste nicht, warum ich hier anders bewerten sollte ... .-) lg detlef

miss_chocolate

miss_chocolate

30.10.2011 10:50

noch nie gehört, danke für den Einblick :)

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