Die Welt des Brian May
28.08.2006
Pro:
Sound, rockig
Kontra:
leicht konfus, 2 . Album
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 pantoholli
Über sich:
mal sehen ob das neue Jahr auch neue Berichte bringt :)
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 66 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Brian May - another world Bei dieser CD stehe ich im Zwiespalt: Mag ich die CD nun, oder eher nicht? Vielleicht hilft mir das Schreiben dieses Berichtes bei der Beantwortung dieser Frage ;)
Sechs Jahre brauchte der Queen-Gitarrist Brian May um das zweite Solo-Album nach "Back to the Light" 1998 herauszubringen. Und vergleicht man die Besetzungsliste, dann kommen einem viele Namen trotz der sechs Jahre sehr bekannt vor: Brian May (vocals, guitar, keyboards, bass, programming); Jeff Beck, Jaimie Moses (guitar); Spike Edney (keyboards); Neil Murray, Ken Taylor (bass); Cozy Powell, Steve Ferrone (drums, percussion); Taylor Hawkins (drums); Cathy Porter, Shelley Preston, Nikki Love, Becci Glover (background vocals)
Die einzelnen Titel: 1. Space Sphärische Klänge mit einem säuselnden Brian May. Man merkt May sein Alter an - in den 80ern hat man diese Klänge mit "space" verbunden. Aber als kurzes Intro (48 sec.) ganz ok. 2. Business Schwere Gitarre mit hartem Schlagzeug lassen es Hardrock-mäßig rocken. Vom Sound her kann ich nix an dem Song rummeckern. Der Text wirk ein wenig "jung": "Verurteile mich nicht, Mama, Es ist ein hartes Geschäft auf eigenen Füssen zu stehen." Mir gefällt der Song.
3. China Belle Und es geht rockig weiter. Ich interpretiere den Text nicht ganz jugendfrei und denke immer er singt von einer Prostituierten in Asien. 4. Why Don't We Try Again Herzzerreissend und weinerlich klingt dieses Lied. Trennungsschmerz ist inhaltlich wie musikalisch das tragende Thema.
5. On My Way Up Rock'and'Rolig geht es weiter. Akustik-Gitarrenriff und die Backgroundsängerinnen bringen dem Song ein Hauch von Countrymusik nahe. Irgendwie verbreitet das Lied gute Stimmung. 6. Cyborg Musikalisch ist Cyborg das verrückteste Lied der CD und nimmt eine härtere Gangart ein. Für das Chaos klingt Brian Mays Gitarre fast zu sauber und rund. Hier hätte ich mir einen etwas kreischenden 0-8-15-Sound gewünscht. Aber so ist dass, wenn man einmal den ultimativen Sound für sich entdeckt hat - dann nimmt man ihn immer.
7. Guv'nor, The Bei diesem Lied muss ich immer an Arnold Schwarzenegger denken. Irgendwie hätte das sein Wahlkampflied in Kalifornien sein können - der Terminator in der Politik: "make way for the guv'ner" ;) 8. Wilderness Ganz so wild wie der Titel es vermuten lässt ist der Song nicht. Eher ruhig seniert der Song über das Leben.
9. Slow Down Dafür geht's bei "slow down" eher ab ;) Die Musik mit einer Autofahrt, wo der Fahrer viel Spaß am Gasgeben hat und der Beifahrer angstvoll "fahr langsamer" brüllt. 10. One Rainy Wish Jimi Hendrix ist Urheber dieser Ballade mit dynamischem Zwischenteil. Briam May überzeugt mit Akustik- und E-Gitarre.
11. All The Way From Memphis Wohl ein Klassiker der Rock'and'Roll Geschichte, ursprünglich von "Mott the Hoople" im Jahre 1972 als Single veröffentlicht. Hier als Life-Version gespielt (oder gemacht?). Immerhin hat Urheber Ian Hunter einen Gastauftritt als Erzähler. Insgesamt geht die Nummer aber gut ab ;) 12. Another World Und sehr nachdenklich klingt das Album mit den Gedanken über eine "andere Welt" aus. Die Akkustik-Gitarre rundet die Ballade wunderbar ab. Wer die CD nicht gleich ausmacht, bekommt nach einer Minute Pause noch den Bonus eines Keyboard-solo-Stückes.
Cover. Das Coverbild ist schon nicht schlecht. Man sieht einen umgeknickten Baum, dessen Stamm abgestorben scheint , aber dennoch eine grüne Baumkrone sein eigen nennt. Daneben "steht" Brian May mit hängenden Kopf und Armen und ahmt die Geste des Baumes nach. Geziert wird das ganze von kargem Boden und weiter ferne im Hintergrund. Innen schaut Brian May etwas freundlicher und alle Songtexte kann man nachlesen. Das Bild, welches die Rückseite ziert, erinnert mich etwas an das Cover des "Made in Heaven"-Albums von Queen. Vielleicht hat Brian May dies absichtlich gemacht ;) Fazit. Wer meinen Bericht zum ersten Solo-Album "Back to the Light" gelesen hat, wird vielleicht meine fehlende Begeisterung zu diesem Album bemerkt haben. Für mich klingen die beiden Alben aber ähnlich und ich vergleiche sie immer beim hören - und jedes Mal verliert "another world". Warum eigentlich? Weil ich den Eindruck habe, dass hier nichts Neues dabei ist. Der Sound klingt ähnlich, der Aufbau des Albums ist ähnlich. Irgendwie klingt das, als würde May versuchen, den Zauber des ersten Albums noch einmal erwachen zu lassen. Beim ersten Album hatte ich den Eindruck, das ganze Konzept - inhaltlich wie musikalisch - geht voll auf und es ist eine runde Sache. Hier wirkt das Album nachgebaut, zusammengebastelt und etwas konfus. Allerdings gibt das Vorwort der CD etwas Aufschluss für diese Diskrepanz. Brian May sagt darin, dass er gern von den hellen, schönen Plätzen berichten würde, die er nach "Back To The Light" gesehen hat und alles im Leben einen Sinn macht, aber das ist leider nicht der Fall. Und so spiegelt das Album das Chaos des Lebens wieder. Und damit macht das Album für mich wieder Sinn. Damit hat May es geschafft meine Anfängliche Abneigung immer mehr in Faszination für dieses Album umzuwandeln. Empfehlen kann ich das Album allen Brian May Fans, die dieses Album verpasst haben. Wer die Welt des Brian May noch nicht kennt, dem sei eher "Back To The Light" empfohlen, da ich das erste Solo-Album revolutionär empfand. rock on Holli
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Another World - Brian May
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01.09.2006 14:43
fand ich gut
31.08.2006 15:24
Habe eigentlich nie etwas mit Queen wegen der Stimme von F.M.anfangen können,aber die Gitarrensounds von Brian May waren Extraklasse.
30.08.2006 22:19
Wird hier etwas peinlich berührt abgeklickt: Mitgliederlesung Nr. 50 und endlich ein Kommentar? Naja, auch endlich eine abweichende Bewertung: ich meine, die Trackreviews bleiben zu farblos, zu oberflächlich. Da kommt noch viel zu wenig rüber. Dann lieber ohne Song-für-Song und mit einem ausgedehnteren Fazit (das ist ganz OK).