A Soundtrack for a rebellion....
14.10.2003
Pro:
Sound, Musik, alles ! ! !
Kontra:
keine Videos auf der Bonus DVD . .
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
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 muesli11
Über sich:
Momentan keinen Bock auf Euch.. Die, auf die ich weiterhin Bock hab wissen wo oder über wen sie mich...
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So.. Nach einer kreativen Auszeit meldet sich der liebe Müsli hier auch mal wieder zu Wort, und wie sollte es auch anders sein mit einem schönen CD Bericht.. Und zwar bin ich vor kurzem über eine Band gestolpert, die es meiner Meinung nach absolut wert ist hier mit ein paar Zeilen bedacht zu werden. Ich hab die Band vor kurzem erst im Vorprogramm von Nevermore gesehen, und war schwer beeindruckt.. Um es mal vorsichtig auszudrücken.. Arch Enemy nämlich.. Eben diese haben vor kurzem ihr neues Album „Anthems of Rebellion“ veröffentlicht, welches ich nun dem geneigten Leser ein wenig näher bringen möchte.
Da wohl mal wieder kaum einer die Band kennen wird (ging mir bis vor kurzem noch genauso..) zuerst mal ein wenig zu den Musikanten an sich.. Gegründet wurde der wilde Haufen 1996 von Gitarrist Michael Amott, der zu dieser Zeit auch noch bei „Carcass“ aktiv war. So richtig los ging es allerdings erst 2001, nachdem der bisherige Sänger durch die bis dahin noch recht unbekannte deutsche Sängerin Angela Gossow ersetzt wurde. Bereits das 01er Album „Wages of sin“ erhielt durchweg positive Kritiken, beim aktuellen Album „Anthems of Rebellion“ viel das Presselob sogar noch um einiges heftiger aus. Ach ja, nur weil hier jetzt ein Mädel hinter dem Mikro steht muss man nicht davon ausgehen das man hier den momentan so erfolgreichen Gothic Pop Singsang a la „Within Temptation“ um die Ohren geblasen bekommt. Hier regiert das knallharte Brett, rifflastiger Death/Thrash/Powermetal bis der Arzt kommt. Nicht so verzwickt und kopflastig wie die Outputs der stilistisch ähnlich gelagerten Nevermore, aber trotzdem irgendwie verwandt.. Und Goldkehlchen Angela keift, brüllt und schreit sich durch die 13 Songs das es eine wahre Freude ist und braucht Vergleiche mit männlichen Sanges- und Grunzkollegen nun wahrlich nicht zu scheuen. Hier mal kurz das komplette Lineup das die vorliegende CD eingespielt hat:
Angela Gossow – vocals Michael Amott – guitar Christopher Amott – guitar Sharlee D´Angelo – bass Daniel Erlandsson – drums So, Musik gibts auf der CD logischerweise auch, und zwar in Form von folgenden Tracks:
- Tear down the walls - Silent wars - We will rise - Dead eyes see no future - Instinct - Leader of the rats - Exist to exit - Marching on a dead end road - Despicable heroes - End of the line - Dehumanization - Anthem - Saints and sinners Zusätzlich zur normalen CD gibts auch noch ne “Special Edition”, diese enthält dann noch eine Bonus Audio DVD welche 3 Live Mitschnitte von der letzten Tour, sowie zwei Dolby 5.1 Remixe von aktuellen Tracks enthält. Netter Bonus, Sound knallt ordentlich, aber wenn schon DVD hätte man doch noch ein wenig fürs Auge mit draufpacken können... Live-Sequenzen zum Beispiel, oder wenigstens ein nettes Auswahlmenü.. Hats aber nich.. Schade!
Doch zurück zur Standard-Audio CD, bzw. zu den Tracks die man in meinen Augen als Highlight bezeichnen kann.. Das wäre zum Einen der zweite Track des Albums, „Silent wars“. Thrashiges Gitarrenriffing, kraftvolles Drumming das den Song geradezu nach vorne peitscht und das aggressive Gekeife der lieblichen Angela stimmen den Hörer auf ein gnadenloses Album ein. Auch ein kurzer Midtempo_Part in der Mitte des Stücks gönnt dem Hörer nicht wirklich eine Verschnaufpause.. Geiler Opener (wenn man das Intro jetzt mal aussen vor lässt), der Müslis Herz frohlocken lässt..
Auch der dritte Track ist nicht von schlechten Eltern, erinnerte mich ein wenig an In Flames zu „The Jester Race“ Zeiten.. Aber das ist eher als Gütesiegel denn als Manko anzusetzen. Melodischer Death-Metal. Allerdings erinnerte mich der Refrain ziemlich an einen Titel von Samael... Baphomets Throne? Ach, keine Ahnung, is ja eigentlich auch egal.. „Dead eyes see no future“ ist ebenfalls ein verdammt guter Titel, bei dem besonders das abwechslungsreiche Schlagzeug im Mittelpart überzeugen kann. Das kommt auf dem auf DVD gebrannten Dolby-Remix besonders fein zur Geltung
„Instinct“ is der erste Titel, bei dem die wilden Gesellen ein wenig die Handbremse gezogen haben, dafür kommen die Riffs hier tonnenschwer aus den Boxen gequollen, und haben schon beinah Machine Head Qualitäten.. Zumindest was die Heavyness angeht.. Auch „End of the line“ finde ich persönlich sehr stark. Ein Titel der höchstwahrscheinlich unzählige ausgerenkte Nackenwirbel und Genickstarren zu verantworten hat. Der Song rockt ohne Ende, hat Power im Übermaß und wird in allen Konzerthallen und Tanzflächen für wild wirbelnde Locken sorgen.. Ohne Scheiß!!
So, das solls jetzt mal gewesen sein mit meinem kleinen Überblick. Eine CD wie geschaffen für all jene, die mit der letzten In Flames-Scheibe vielleicht nicht mehr allzu viel anfangen konnten, für alle die auf harten, melodiösen Death-Metal mit gehörigem Thrash-Einschlag stehen.. Die Produktion von Andy Sneap ist sowieso über jeden Zweifel erhaben, furztrocken, knallig, klar.. Perfekt! Ich möchte gar nicht dran denken, was dieser Kerl aus der aktuellen Nevermore-Scheibe rausgeholt hätte..
Auch das Cover ist nett anzuschauen, im Innern des Booklets die üblichen Musikerphotos, Texte (die übrigens absolut lesenswert sind), Danksagungen an mehr oder weniger wichtige Leutchen und was eben sonst noch so in ein ordentliches Booklet gehört.. Kosten tuts wie jede CD zwischen 14 und 16 EU, eine meiner Meinung nach äusserst lohnenswerte Anlage.. Sollte jemand meinem Urteil nicht uneingeschränkt vertrauen (was ich mir allerdings kaum vorstellen kann) so gibt’s es auf dem aktuellen RockHard Sampler die Möglichkeit sich einen Titel der Band anzuhören, oder man verschafft sich auf der bandeigenen Website: www.archenemy.net einen Überblick..
In diesem Sinne.. Noch einen entspannten Herbst.. ;-)
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27.03.2005 20:03
Die CD muss ich haben. We wil, rise und Instinct sind schon sehr gut.
10.12.2003 12:18
Arch Enemy, wohl zur Zeit das beste was DeathMetal so zu bieten hat. Unglaublich wie dieses "Mädchen" brüllen kann!! Guter Bericht. Rock on!
30.10.2003 01:22
Warum können die sich Andy Sneap leisten??? *brmml* Leider waren sie ja in hamburg krank :-((((, hätt gern mal reingehört!