Beste Scheibe von G´N´R
8. Jun 2000
(26. Jun 2001)
Pro:
klasse Rock von der ersten bis zur letzten Minute
Kontra:
gibt´s nicht
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
mehr
 theollione
Über sich:
Pünktlich zum 2. Jahrestag wieder da! Ihr dürft gerne etwas lesen oder ins Gästebuch schreiben.
Mitglied seit:05.05.2000
Erfahrungsberichte:75
Vertrauende:18
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 26 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Nach über einem Jahr bei Ciao ist es langsam an der Zeit, sich einmal die alten, verstaubten Meinungen vorzunehmen und diese qualitativ und quantitativ auf einen akzeptablen Stand zu bringen. Heute ist "Appetite for Destruction" von den Helden meiner Jugend, also Guns ´n Roses dran. Natürlich hat sich seit dem letzten Jahr an diesem Album nichts verändert aber der Bericht, der ehemals an dieser Stelle stand war einfach kurz und schlecht und das haben die Jungs von G´n´R nicht verdient.
Veröffentlicht wurde "Appetite for Destruction" im Jahre 1987 und war nach "Lies" das zweite Studioalbum der Band. Zum damaligen Zeitpunkt setzten sich die Rocker aus W. Axl Rose (Vocals), Slash (Gitarre), Izzy Stradlin (Gitarre), Duff McKagan (Bass) und Steven Adler (Schlagzeug) zusammen, verfügten also über eine für Rockbands typische Instrumentale Zusammensetzung. Mit 12 Songs und 53:50 min Rockmusik liegt der Tonträger von der Spielzeit her selbst für heutige Standards noch im Rahmen. Damals musste man ja schließlich auch noch an LP´s denken.
Die Songs selbst sind richtige Kracher und dürfen auf keiner Rockparty fehlen. "Paradise City" und "Sweet Child of mine" sollten den meisten von euch eigentlich ein Begriff sein, da sich auch viele Rock Sampler (z.B. Fetenhits Rock Classics) dieser Songs bedient haben. Aber auch die anderen 10 Songs sind es wert, in Erinnerung zu bleiben. Besonders empfehlen möchte ich an dieser Stelle den Opener "Welcome to the Jungle", "Nighttrain" und "Mr. Brownstone". Das CD-Booklet umfaßt gerade einmal 11 Seiten inklusive Cover und Rückseite. Positiv anzumerken bleibt jedoch, dass trotzdem alle Songtexte darin enthalten sind. Zwar sind diese ziemlich lieblos einfach mit schwarzer Schrift auf weißen Hintergrund gedruckt, aber das war damals nun einmal Standard. Im der Heftmitte sticht ein "Gemälde" von Robert Williams mit dem Namen "Appetite for Destruction" ins Auge, welches im typischen G´N´R Stil gehalten ist: Spärlich bekleidetes Mädel und ziemlich schräge Monster.
Fazit: "Appetite for Destruction" ist in meinen Augen das beste Album der Band, da es noch ursprüngliche Rockmusik bietet, jedoch schon weiter entwickelt ist als z.B. "Lies". Natürlich hängt an der CD auch ein nicht unerheblicher Teil meines Lebens und daher bin ich etwas voreingenommen, ich denke aber wer Rock mag wird "Appetite" trotzdem lieben. Hinzu kommt, dass die CD mittlerweile recht häufig im Sonderangebot auftaucht und man eigentlich nie mehr als 15 DM dafür auf den Tisch legen muss. Mit ein bißchen Glück reicht auch ein Zehner. Viel Spaß beim rocken wünscht Euch Olli
P.S.: Im ursprünglichen Bericht habe ich das Aladin in Bremen als empfehlenswerte Disco, in der Rock gespielt wird, aufgeführt. Diesen Tipp behalte ich natürlich bei.
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30.10.2001 23:34
Eine der besten, rohen Platten die es in den ausgehenden 80'er Jahren auf dem Markt gab. Eine klasse Band, die leider so auf "Appetite for destruction" war, daß sie sich selbst gesprengt hat. Cooler Bericht...
30.07.2001 15:17
Hey Olli! Ich kann dir eigentlich nur zustimmen. Ich finde jedoch dass "Paradise City" und "Sweet Child of mine" durch Radio- und Saplereinsätze etwas abgegriffen sind. Daher empfehle ich Track 3 "Nightrain"! Bestimmt nie im (Mainstream)Radio oder auf Samplern zu finden. Keep on Rocking.
04.07.2001 00:42
Ja, jetzt hat die Meinung Hand und Fuß... Gruß, Klaus-Peter