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Das 1970er Album „Atom Heart Mother“ war zwar kein herausragender kommerzieller Erfolg, dennoch gehört es, insbesondere der Titeltrack, meiner Meinung nach zu den größten Geniestreichen, die die Band je produziert hat, neben „Shine On You Crazy Diamond“.
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arbeitete die Band bei den Aufnahmen mit einem Orchester zusammen und der Titelsong Atom Heart Mother füllt die gesamte erste Seite des Original-Vinyl-Releases. Die aktuelle Discovery-Version präsentiert das Original-Studioalbum, digital remastert von James Guthrie, mit neugestaltetem Digipak und einem von Storm Thorgerson designten 12-seitigen Booklet.
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Erfahrungsbericht von santanico über Atom Heart Mother - Pink Floyd 24.03.2002
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Pro:
Wahnsinn
Kontra:
nada
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Pink Floyd sind unumstritten eine der faszinierendsten revolutionärsten Bands, die die Welt je hervorgebracht hat. Wen ham se nicht alle beeinflusst...
Das 1970er Album „Atom Heart Mother“ war zwar kein herausragender kommerzieller Erfolg, dennoch gehört es, insbesondere der Titeltrack, meiner Meinung nach zu den größten Geniestreichen, die die Band je produziert hat, neben „Shine On You Crazy Diamond“.
Es gibt Leute, die sagen, dies sei die letzte halbwegs vernünftige Platte von PF, bevor sie sich zu Kommerzsklaven gemacht haben.
Verglichen mit ihren merkwürdigen Frühwerken wie „Piper At The Gates Of Dawn“ oder „Ummagumma“ klingen viele spätere Platten tatsächlich sehr zugänglich, jedoch alles andere als banal. Nicht jede sich gut verkaufende CD muss anspruchslos sein (auch wenn man diesen Eindruck gewinnen könnte, betrachtet man die heutigen (deutschen) Charts), wie das tierisch erfolgreiche „Dark Side Of The Moon“ beweist.
Es ist einfach so, dass Pink Floyd sich im Laufe von mehr als zwei Jahrzehnten auch mal verändert haben. Am Anfang stand das psychedelisch Experimentelle im Vordergrund. Mitte der Siebziger gelangten sie schließlich zu dem Sound, wofür sie noch heute von Millionen geliebt werden. Je mehr Roger Waters sich in den Vordergrund spielte, desto düsterer, zynischer wurde der Stil. Die mitneunziger Scheibe „The Division Bell“ ohne Waters, stattdessen mit David Gilmour als Mastermind klingt dagegen wieder sehr versöhnlich. Sie mag allerdings auch die einzige Scheibe sein, bei der man vorsichtig das Wort „banal“ verwenden dürfte.
Jede Phase hat ihre Anhänger, die eine mehr, die andere weniger. Welche die beste war, darüber lässt sich streiten.
Doch zurück zu Atom Heart Mother. Hier lassen sich so ziemlich alle Floyd-Stile wiederfinden, die es je gegeben hat, und somit wird das Album den verschiedensten Geschmäckern gerecht.
Bei dem Namen der Scheibe fragt man sich schon, wie man auf so etwas kommt. Ich hab mir sagen lassen, dass damals niemand eine vernünftige Idee hatte oder die Zeit zu knapp war. So griff man einfach auf einen kürzlich gelesenen Zeitungsartikel zurück, in dem stand, dass einer Schwangeren ein atombetriebener Herzschrittmacher eingesetzt worden war.
Das Cover ************** Auch bei dem Cover fragt man sich, welch tiefere Bedeutung hinter diesem Bild stecken mag. Man sieht nämlich nichts weiter als das Foto einer braunweißen Kuh, die auf einer Wiese steht und völlig ausdruckslos den Betrachter anglotzt. Das ist alles. Kein Text oder irgendetwas anderes das darauf hindeutet, womit man es hier zu tun hat. Auf der Rückseite gibt’s noch `ne Kuh zu sehn, diesmal eine weidende Schwarz-Bunte. Auch hier gab’s angeblich keinen besonderen Grund für die außergewöhnliche Gestaltung. Es soll einfach darum gegangen sein, dass man ein möglichst unpsychedelisches Cover haben wollte. Warum, konnte ich nirgendwo erfahren. Ich mutmaße, dass man dadurch den Überraschungseffekt vergrößern wollte. Banales Motiv außen, ein bombastisches Werk innen.
Zusätzlich zum Booklet fand ich noch eine äußerst „exotische“ Rezeptkarte. Auf der einen Seite ist ein Rezept für „Original Fränkisches Kuh Hirn Frühstück“ abgedruckt (Da lacht das Vegetarierherz!). Die Zubereitungsanleitung ist dazu noch in derbstem bayerischen(!) Dialekt geschrieben.
Auf der anderen Seite steht auf englisch ein Rezept für „Traditional Bedouin Wedding Feast“, für das solch alltägliche Zutaten verlangt werden wie ein mittelgroßes Kamel, eine nordafrikanische Ziege etc. Mich würd mal interessieren, ob diese Karte bei jeder CD dabei ist, und vor allem, was sie aussagen soll. Wer eine Antwort darauf weiß, möge mich bitte aufklären.
Nun aber endlich mal zum Inhalt. Die CD hat etwa 52 Minuten Spielzeit. 24 Minuten davon nimmt der Titeltrack in Anspruch.
Die Trackliste ************** 1) Atom Heart Mother a) Father’s Shout b) Breast Milky c) Mother Fore d) Funky Dung e) Mind your Throats Please f) Remergence
2) If 3) Summer ‘68 4) Fat Old Sun
5) Alan’s Psychedelic Breakfast a) Rise And Shine b) Sunny Side up c) Morning Glory
Der Versuch einer Beschreibung ************** Als ich das in sechs Themen unterteilte „Atom Heart Mother“ zum erstenmal hörte, fragte ich mich zunächst, ob die Band zuviel Kuhhirn gefrühstückt hatte (War BSE damals schon ein Thema?). Es ertönte ein heilloses Durcheinander von Pferdegestampfe, einem Orchester das anscheinend noch seine Instrumente stimmte, einem startenden Motorrad und einer Menge Geräusche undefinierbarer Herkunft, dazwischen immermal wieder harmonische Passagen.
Erst beim dritten aufmerksamen Hören erkannte ich die Harmonie und Einheit von dem Ganzen. Es wird plötzlich klar, wie alles zusammenpasst, und dass eins zum anderen führt. Es ist unglaublich, welch verschiedene Instrumente, musikalischen Stilrichtungen, Geräusche und was weiß ich noch für Stilmittel sich hier vereinen und auch noch zusammen passen. Im Einzelnen sind z.B. zu hören: Chöre, mal singend, mal irgendein Kauderwelsch redend, ein Blasorchester, Streicher, verschiedene Orgeln, Klavier, sämtliche typischen Rockmusikinstrumente (Drums, E-Gitarre, Bass)... Es gibt hier nichts, was es nicht gibt, außer richtigem Gesang. Ich betone noch einmal, dass hier alles wirklich zusammenpasst. Klassikelemente mit den typischen PF-Gitarrensoli, Kirchenorgel mit Jazz, bizarre Avantgarde mit pompösem Musicalsound... Die Stimmungen in diesem Stück wechseln ständig. Gespenstischer Gesang schwillt an, die Dramatik baut sich stückchenweise auf, um sich dann in einem Schwall purer Harmonie aufzulösen, die dann allmählich wieder in leise Bedrohlichkeit übergeht, usw.
„Atom Heart Mother“ ist ein wahres Kunstwerk, dem schnöde Worte nicht würdig sind. Man kann es eigentlich kaum beschreiben. Man muss es sich anhören, mehrmals. Vielleicht mag es einem anfangs wirr und unstrukturiert erscheinen, dann bizarr und sperrig, aber schließlich wird einen die Genialität des Stückes überwältigen.
Roger Waters’ „If“ klingt wie eine typische Endsechziger/Anfangsiebziger-Liedermacher-Ballade, im Stile von – na ja, auch wenn das musikalisch in eine völlig andere Richtung geht, aber hier passt es – Cat Stevens. Sein melodischer Gesang, die fließende Akustikgitarre und die gefälligen Klavierpassagen bringen mich zu diesem Vergleich. Netter Text übrigens. Nicht spektakulär aber poetisch.
„Summer `68“ hat ein niedliches Klavier-Intro. Klingt sehr gefällig und beschwingt, und erinnert stark an die Beatles.
„Fat Old Sun“ ist ein sehr langsames Stück um nicht zu sagen ziemlich zäh. Mehr gezirpt als gesungen. Friede, Freude, Haschischplätzchen. Aber doch, es hat durchaus seinen Reiz.
„Alan’s Psychedelic Breakfast“ klingt lange nicht so drogenschwanger, wie der Titel zunächst vermuten lässt. Man hört vor allem typische Frühstücksgeräusche (das Braten eines Spiegeleis, das kochende Wasser im Teekessel etc.) untermalt mit einem vor sich hin improvisierenden Klavier im ersten Teil, Gitarre im zweiten und beidem zusammen im dritten Teil. Alles klingt völlig relaxed und undramatisch.
Fazit ************** Schon wegen dem Titelstück lohnt es sich, diese CD zu kaufen. Absolut brillant, was Waters und Co hier abgeliefert haben. Und auch wenn die restlichen vier Songs neben dem Opener etwas blass wirken, es gibt keine schlechte Musik auf dieser Scheibe. Sie ist für PF-Anhänger ein absolutes Muss, denn hier findet man alles, was diese Band je ausgemacht hat. Weniger konfus als die Vorgänger, aber auch weniger mainstreamig als die meisten Nachfolgealben dürfte „Atom Heart Mother“ jeden begeistern. Mehrmaliges Hören ist allerdings Pflicht. Wie es oft bei guter Musik der Fall ist, entfaltet sich die volle Schönheit auch hier erst nach einiger Zeit. Und was sich zunächst sperrig zeigt, erweist sich als einzigartige Raffinesse.
Pro: Meisterwerk an Kreativität; zeitlos; audiophil Kontra: nicht jedermanns Sache
Ob dieses Album im Zusammenhang mit BSE steht, läßt sich schwer sagen - fest steht: Sowohl das berühmt-gewordene Kuh-Cover als auch der symphonisch lange Titelsong, eines der "wahnsinnigsten" Instrumentals der Rockgeschichte, geben dem Zuhörer einiges zu ...
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Pro: Ein Meilenstein und zwei weitere große Songs Kontra: Zwei unbrauchbare Filler Tracks
Die Meinungen von Pink-Floyd-Fans zu dieser frühen Platte gehen ähnlich weit auseinander wie die Meinungen der Allgemeinheit zur Band selbst. Und auch die Befürworter von "Atom Heart Mother" widersprechen sich darin, welche Songs ihr Geld wert sind. Für m ...
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Pro: Ein Klassiker Kontra: Mehrausgabe für die Gold-CD lohnt nicht
Besprochen wird die Gold MFSL (In-Akustik)-CD
Hallo !
Die Rockgemeinde war 1970 so perplex wie die Cover-Kuh - darüber, was die britischen Psychedliker in den Abbey Road Studios der Beatles im Titelepos mixten: orchestralen Breitwandsound samt fetzi ...
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Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
sehr hilfreich
19.09.2000
EINFACH WUNDERVOLL Bewertung für Atom Heart Mother - Pink Floydvon
Gralshüter
Pro: das beste von Pink Floyd - umfasst viele ihrer Werke auf einmal Kontra: NIX!
Atom Heart Mother stellt meiner Meinung nach alle Platten, die Pink Floyd je gemacht hat, in den Schatten. Hier findet man die Eingängigkeit von "Wish you were here", das psychdelische der frühen Jahre (A Saucerful of secrets), das Packende von "Dark Side ...
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Wer wissen will was man gemeinhin unter psychedelisch beeinflußter Musik versteht, der sollte sich "Alan's Psychedelic Breakfast" auf Pink Floyd's 1970 erschienenem Album "Atom Heart Mother" genau anhören.
"Hörbar" wird der Song aber meines Erachtens ers ...
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Pro: mutig, interessant, viele Klangerlebnisse Kontra: für Nichtfans mühsam, zu hektisch,
...befinden sich im Booklet noch tolle neue Bilder und ein Rezept für Kuhhirn und ein Beduinenfrühstück.
Auf beiden ist weder der Name der Band noch der Titel der CD angegeben
WIESO EINE KUH ?
diese Kuh wurde angeblich bewusst von Pink Floyd gewählt, um die Band von dem Space-rock Image zu lösen. Sie wollten ein Cover machen, welches natürlich und nun gar nicht mit der Musik vereinbar war.
Es war im Grunde ein Schock für die Kritiker und Fans gleichermassen.
KONZEPTALBUM ?
Dieses Album heisst ATOM HEART MOTHER und dieser Begriff wurde einfach aus einer Zeitung des Jahres 1970 entnommen und hat im Bezug auf die CD keine Bedeutung.
Und im Bezug auf die weiteren Titel der CD ist der Name auch nur Zufall-
Insofern kann man da weniger von einem Konzeptalbum sprechen, wofür Pink Floyd berühmtberüchtigt sind...
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Pro: geniales Album Kontra: diese Meinung teilen nicht alle Pink Floyd-Fans
..."The final cut" ist das letzte Album von Pink Floyd mit Roger Waters und für mich das letzte "echte" Pink Floyd-Album. Eigentlich könnte man das Album auch als Roger Waters-Soloalbum bezeichnen. Wer sich das Album genau angesehen hat, wird folgenden Text finden: "by Roger Waters - performed by Pink Floyd". Dass die anderen Bandmitglieder nicht begeistert waren kann man sich denken.
Nichtsdestotrotz ist das Album absolut genial und zählt für mich eindeutig zu den Top 5 von Pink Floyd (zusammen mit "Dark Side of the Moon", "Wish you were here", "Animals" und "Atom Heart Mother"), auch wenn viele Pink Floyd-Fans da wohl anderer Meinung sind. Obwohl die Musik von "The final cut" stark an "The Wall" erinnert, hat mir "The Wall" nie so recht gefallen (und gehört deshalb auch nicht zu meinen Top 5).
Wer Gefallen an "The final cut" findet...
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...So, da es sich hierbei immerhin um meinen letzten Beitrag in diesem Jahr(tausend) handelt, habe ich mir als Thema eines der besten Stücke Musik ausgesucht, das es zu kaufen gibt. Die Rede ist von ?A Change of Seasons?, einer EP der Progressive-Metal-Übergötter Dream Theater. EP ist eigentlich das falsche Wort, denn welche EP kann sonst schon eine knappe Stunde Laufzeit aufweisen? 1995 erschien diese monumentale EP und war dazu gedacht, den Fans die Wartezeit zwischen den regulären Alben ?Images and words? und ?Falling into infinity? etwas zu versüßen.
Herzstück der Platte ist der epische ?Song? ?A Change of Seasons?, der mit 23 Minuten Spielzeit in die selbe Liga wie die Pink Floyd - Meisterwerke ?Atom heart mother? und ?Echoes? eingereiht werden kann. Anschließend gibt es ?Dream Theater Uncovered? - vier Titel mit Coverversionen...
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