Erfahrungsbericht zu" Baptism" von Lenny Kravitz
Allgemeines
Baptism ist das 8. Studioalbum von Lenny Kravitz. Das Album wurde am 14. Mai 2004 veröffentlicht. Der Titel "Baptism" bedeutet soviel wie Taufe. Viele Kritiker sind von diesem Album enttäuscht. Es gab und gibt auch viele Lenny ... Bericht lesen
angedeutete Bluttaufe auf Baptism soll nicht bedeuten, dass Herr Kravitz jetzt mit dem Teufel im Bund wäre -- obwohl einige Fans sicher der Meinung sind, dass die Zusammenarbeit mit einem Rapper (Jay-Z auf "Storm") wohl des Teufels Werk sein muss. Dieselben Fans werden aber feststellen, dass Baptism durchgehend klassischen Lenny-Kravitz-Stoff bietet, der mehr an sein Debüt Let Love Rule erinnert, als an seine letzten Werke 5 oder Lenny. Sein Lieblingsthema, nämlich er selbst, ist auch hier überpräsent, seine Instrumente spielte er wieder mit wenigen Ausnahmen alle alleine, und der Sound hat wieder dieses knarzige Feeling eines 70er-Jahre-Studios. Vielleicht hört man auch deswegen mal weniger die Beatles als einen frühen Bowie ca. zu Ziggy-Stardust-Zeiten als Referenz durchscheinen, wie im Song "Lady". Seine Riffs hat sich Lenny teilweise auf ein einziges pro Song herunterreduziert, ("Sistamamalover", "Storm"), die Spannung schafft er mit Gesang und Arrangement allein. Der Balladenzähler bleibt am Ende auf fünf von 13 Songs stehen, und in diesem Genre hat Lenny schon Ergreifenderes geleistet. Aber die Scheibe hat vor allem in ihrer ersten Hälfte nicht wenige Highlights zu bieten, wie das fröhliche "California", mit Verneigungen vor den Beach Boys und den Eagles, die Uptempo-Nummer "Where Are We Runnin'?" und dem Einsteiger "Minister Of Rock 'n' Roll". Wer nicht gerade eine völlige Neuorientierung von Lenny Kravitz erwartet hat und mit den frühen Platten immer etwas glücklicher war, der sollte sich bei Baptism eigentlich gut aufgehoben fühlen. --Deborah Denzer
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Erfahrungsbericht von liveyourdreams87 über Baptism - Lenny Kravitz 21.08.2008
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
mittelmäßig
Pro:
speziell und interessant, besonders
Kontra:
er kann mehr, sein schwächstes Album
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Erfahrungsbericht zu" Baptism" von Lenny Kravitz
Allgemeines
Baptism ist das 8. Studioalbum von Lenny Kravitz. Das Album wurde am 14. Mai 2004 veröffentlicht. Der Titel "Baptism" bedeutet soviel wie Taufe. Viele Kritiker sind von diesem Album enttäuscht. Es gab und gibt auch viele Lenny Kravitz Fans, die enttäuscht sind von dieser Platte. Sie finden die Songs zu ideenlos und langweilig, zu uninspiriert und flach. Oder Ihnen fehlt der mitreißende Rock. Wie ich das Album sehe, dazu komme ich später!
Songliste
01 Minister Of Rock 'n Roll 02 I Don't Want To Be A Star 03 Lady 04 Calling All Angels 05 California 06 Sistamamalover 07 Where Are We Runnin' 08 Baptized 09 Flash 10 What Did I Do With My Life 11 Storm (feat. Jay-Z) 12 The Other Side 13 Destiny
Die Songs
"Minister Of Rock'n Roll" ist eine laute und schnelle Rocknummer. Es fehlt dem Titel an Ideen, das ist irgendwie zu glatt und einfach. So verhält es sich auch bei weiteren Songs. Insgesamt sind die klaren Rocktitel rar in diesem Album. Das gesamte Album tendiert mehr zur Richtung Pop-Rock gemischt mit Soul-Elementen und der E-Gitarre. Zu den klaren Rocktiteln gehören eigentlich nur "Where Are We Runnin'" und "Minister of Rock'n Roll". Besonders langweilig finde ich "Sistamamalover", der Song ist wirklich grauenvoll. Highlights sind für mich die emotionale Ballade "Calling All Angels", das nachdenkliche "What Did I Do With My Life" und das tiefgehende "Destiny". Einziges Soul-Highlight ist "The Other Side", was durchaus gefällt. Die restlichen Songs sind enttäuschend.
Fazit
Baptism wurde von einigen Kritikern und Fans verurteilt. Diese Meinung kann ich durchaus teilen. Wenige Songs können mich durchaus begeistern, aber insgesamt gesehen ist das einfach zu wenig für einen Künstler wie Lenny Kravitz. Ich bin schon enttäuscht, weil ich weiß, dass Kravitz soooooo viel mehr kann!Dieses Album ist einfach zu ideenlos, langweilig und uninspiriert. Der Kick fehlt einfach. Lenny, bei "It Is Time For A Love Revolution" hast du es zum Glück wieder gut gemacht, was du hier verbockt hast!
Ich vergebe 3/5 Sternen, für ein doch eher (vor allem für Kravitz-Liebhaber) enttäuschendes Album. Wer mal was von Lenny Kravitz kaufen will: Bitte nicht mit diesem Album anfangen, das wäre wirklich schlimm!
Pro: Die CD hat ein tolles Booklet, was auf jedenfall zum Hören anlockt. Kontra: Das Album ist mit 13 Songs sehr kurz.
...´"Baptism"- Musik die Spaß macht.
Lenny Kravitz ist ein Allround-Talent, da er alle Instrumente, die man auf seinen CD´s hört, von ihn selbst gespielt sind auch sein Gesang verbessert er nicht mit Computern. Wenn er Songs schreibt, verarbeitet er damit seine Gefühle und Gedanken. Er hat auch schon einige Lieder seiner Mom gewidmetm, er hing sehr an ihr und dachte sogar ans Aufhören als sie starb.
Das 8. Album des amerikanischen Ausnahmekünstler ist ein kraftvolles, doch teilweise auch ruhiges Werk. Es besticht auf den ersten Blick durch das tolle Cover,man sieht Lenny mit seiner Gitarre im himmlischen Rot. Auf den zweiten Blick bzw. auf den 1. musikalischen Kontakt mit Baptism kann der Hörer sich freuen, Rock mit einzigartigen Klängen brallt auf einen. Wer Lenny Kravitz schon von seinen vorherigen Alben kennt, wird ein wenig...
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Pro: Kravitz Mischung Rock-Funk-R´n´B-Schnulz. Kontra: zu viel Mittelmaß, zu wenig Hits.
...|Intro|
Für alle Frauen ein absoluter Augenschmaus und auch für Männer ein Idol, denn Womanizer ?Lenny hatte sie doch schon alle?. Darüber hinaus ist Kravitz jedoch auch Rockmusiker, und einer mit Format, was Hits wie ?Again?, ?Believe? oder ?Fly Away? im Laufe der Zeit immer wieder unter Beweis gestellt haben. Ob da auch sein neuster Streich mit dem Namen ?Baptism? noch mithalten kann?
|Lenny Kravitz|
Am 26. Mai 1964 erblickt der kleine Lenny in Brooklyn das Licht der Welt, von wo an er nun sämtliche künstlerische Unterstützung erhält, die sich der kleine Junge aus dem ?California Boys Choir? nur wünschen konnte. Unter dem Namen "Romeo Blue" und dem Vermögen vielerlei Instrumente zu beherrschen ergattert Lenny so auch bald seinen ersten Plattenvertrag, unter dem er sein Debutalbum ?Let Love Rule" 1989 herausbringt. Noch stehen...
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Pro: Guter mix aus Soul- Funk und Rock, ein paar gute Songs Kontra: zu viel Durchschnitt, nix neues.
...st sehr kreativ, aber der Anspruch des Neufindens geht ihm vollends ab.
„Baptism“ gibt dem Hörer genau das, was er schon kennt: Die Kravitz typische Retrorock Mischung mit Soul und Funk.
Das er Musik macht und überhaupt, das es diese Mischung ist, kann man leicht aus seiner Biografie ablesen. 1964 wurde er in Brooklyn geboren, der Vater Produzent und die Mutter Schauspielerin. Sowas prägt natürlich, Lenny will auch ins Showgeschäft. Bis es soweit ist, schleppen ihn seine Eltern zu Konzerten von Künstlern wie James Brown oder den Jackson 5. 1974 zieht man dann nach Los Angeles. Vom hektischen, kühlen New York geht es in die sonnige Heiterkeit und Oberflächlichkeit. Von hier an geht Lenny zielgerichtet in Richtung Plattenvertrag: Er bringt sich selbst das Spielen verschiedener Instrumente bei, wird beim "California...
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