Erfahrungsbericht über

Bat out of Hell 3: the Monster is Loose - Meat Loaf

Gesamtbewertung (2): Gesamtbewertung Bat out of Hell 3: the Monster is Loose - Meat Loaf

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Meat Loaf : Die Auferstehung der Fledermaus

4  19.11.2006 (19.05.2012)

Pro:
Unvergleichlich, hier wird Musik "gelebt"

Kontra:
zu wenig Jim Steinman :  - (

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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Nintscho

Über sich: Wer verhilft mir zum ersten 1.000 mal gelesenen Bericht? Meat Loaf is' Klasse und der Bericht ist es...

Mitglied seit:16.03.2001

Erfahrungsberichte:19

Vertrauende:114

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 676 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Im Grunde hatte Euer Nintscho ja schwere Bedenken, diesen Bericht unter seinem Nick im eigenen Account zu posten: Schließlich wirkte er nur marginal an dessen Entstehung mit, dafür verbinden ihn mit dem legendären Ciaoaner früherer Jahre "Music-King" (nicht nur) gemeinsame Sympathien für Meat Loaf, den selbsternannten "'Fleisch-Klops".

Zur Erinnerung für Neuleser: Auch den Agnetha-Bericht haben wir gemeinsam geschrieben, freilich wußte Nintscho den "King" dort bisweilen zu korrigieren. Hier war einfach alles perfekt, das solltet Ihr lesen und Meaty, dem Einzigartigen, Eure Sympathie widmen: Mead Loaf ist Rock vom Feinsten, hingebungsvoll mit ganzem Körpereinsatz und einmaliger Stimmgewalt zelebriert...

"Bat out of hell" ist Landmark, aber lest selbst:

Eine große Karriere neigt sich vielleicht bald dem Ende zu, das Kürzen der einstigen Bombast-Konzerte auf nur 90 Minuten kündigte dies bereits vor einiger Zeit an. Fast 30 Jahre nach dem Sensationsalbum "Bat Out Of Hell" entfloh die Fledermaus am 20.Oktober nun zum dritten und letzten Mal aus der Hölle und beendete das größte (mit bisher über 50 Millionen verkauften Tonträger erfolgreichste) Projekt der Musikgeschichte. Doch bereits vor Veröffentlichung gibt es einen kleinen Wermutstropfen: im Gegensatz der ersten beiden Teile ist Jim Steinman weder als Produzent noch als Songschreiber an dem Projekt beteiligt. Voraus ging ein gerichtlicher Streit zwischen Meat Loaf und Steinman um die Rechte an der Marke "Bat Out Of Hell", die nach wie vor in Steinman's Besitz sind. Das Gericht hat entschieden: die Rechte bleiben bei Steinman, das Album darf jedoch auch ohne seine Beteiligung erscheinen, zukünftige Verwendungen des Namens seitens Meat Loaf hingegen sind untersagt. Die Hälfte der 14 Lieder stammen zwar aus Steinman's Feder, jedoch wurden diese bereits an anderen Stellen von anderen Künstlern veröffentlicht bzw. aus 2 Steinman Musicals adaptiert. Als Produzent wurde Desmond Child verpflichtet, der bereits für Rockgrößen wie Aerosmith, Alice Cooper, Bon Jovi, Cher und Kiss die Regler bediente, für die meisten Nicht-Steinman Lieder zeigt er sich ebenfalls (mit)verantwortlich.

Soweit zur Entstehung des Albums, was nun erwartet einen in den knapp 80 Minuten? Um es vorweg zu nehmen: eine fulminante Fortsetzung der legendären Bat-Reihe die dem Namen absolut würdig ist. Monströs, orchestral, epochal und teils balladesk. Es wurde viel Wert gelegt nicht einfach nur eine Platte zu produzieren, sondern einen würdigen Nachfolger zu schaffen, was durchaus gelungen ist. Den Einstieg ins Album vollzieht der Titelsong THE MONSTER IS LOOSE, welcher bereits vor einigen Monaten offiziell im Internet zum legalen kostenlosen Download angeboten wurde (http://www.myspace.com/meatloaf).

Ungewohnt hart präsentiert sich der Song, treibend ratternde Gitarren und ein zurückhaltend umherwirbelndes Schlagzeug bestimmen das düstere Klangbild, das vom freigelassenen Monster in der Ich-Form erzählt. Während die Strophen musikalisch die Spuren der Verwüstung durch das nach Rache sinnende Monster darstellen, unterbricht in der Mitte des Liedes diese Szenerie, denn das Monster scheint ein Opfer gefunden zu haben und erzählt diesem in Kurzversion seine Gefangenschaft. Wie in Krimis, wenn der Mörder den fesselt, der ihn in den Knast brachte und kurz seine "Leidensgeschichte" erzählt bevor er tötet. Der finale Höhepunkt des Liedes könnte das Feuerspeien (siehe Titelbild) sein, das "in Schutt und Asche legen", oder auch das Erlegen des Monsters durch einen mutigen Helden - je nachdem, welche der beiden Versionen einem mehr zusagt, lol.

BLIND AS A BAT fängt als Ballade an, die von einzelnen (zugegeben nervenden) Klaviertönen und hellen Geigen begleitet wird. Schon bald mündet die Nummer in eine leicht aggressive Rocknummer und gipfelt schließlich im Refrain zur großartigen Hymne. Man hört förmlich das lauernde Kreisen der Fledermaus in der Luft während den Strophen und das Herabstürzen im Refrain. Der erste Kritikpunkt von mir jedoch an Desmond Child. Während Meat Loaf (nicht nur) während den Strophen sich die Seele aus dem Leib singt und alles gibt (er mußte immerhin 4 Monate Gesangsunterricht nehmen), lassen ihn die Instrumente ins offene Messer laufen. Viel zu schwach wurde die textliche Selbstsicherheit musikalisch umgesetzt, ein aggressiveres Schlagzeug und ebensolche Geigeneinsätze würden den Sound perfekt dem Gesang anpassen und die eben bildliche Vorstellung besser gerecht werden. So aber sind die Instrumente viel zu brav und zahm, fast uninspiriert eingesetzt. Dennoch bettelt der Song in leicht editierter Form förmlich danach, als Single ausgekoppelt zu werden...

IT'S ALL COMING BACK TO ME NOW (Videoclip: www.youtube.com/v/54ovD0bzYP8), diese erste Singleauskopplung ist ein typischer Steinman-Song. Ursprünglich 1988 von Jim Steinman für das BAT II-Album geschrieben, vereinbarte man sich aber, ihn für BAT III aufzusparen.

Zwischenzeitlich von Steinman selbst für sein Studioprojekt "Pandora's Box" und auch von Celine Dion veröffentlicht, fand auf BAT III die Nummer seinen eigentlichen Ursprung - mit Meat Loaf am Mikrofon und als Duett (mit Marion Raven). Eine ausdrucksstarke Steinman-Ballade, bei der sich sanfte und fast andächtige Passagen mit aufbrausenden und bombastischeren Abschnitten abwechseln (http://www.myspace.com/meatloaf). Einige kleine Kritikpunkte am Einsatz von Marion Raven hier und da seien an dieser Stelle nicht erwähnt, zu klein die Kritik um wirklich störend zu sein.

BAD FOR GOOD stammt wieder aus der Feder von Jim Steinman und wurde für sein gleichnamiges Debütalbum bereits 1981 verwendet. In dieser Version hat Brian May von Queen einen Gastauftritt als Gitarrist.

Gleich von Beginn treibt die Nummer flott voran, mit gezielt Steinman-typisch eingesetztem Background-Chor bietet der Song in 7:29 alles, was ein guter Bat Out Of Hell-Song braucht: treibendes Schlagzeug, grandiose Stimme, melodische Klaviereinsätze, Background-Chor - und eine Vielschichtigkeit, um Monotonie vorzubeugen. Ein perfekt inszenierter Song, aber auch hier das Problem im Mittelteil wie bereits vorher bei "Blind As A Bat": während der Gesang sich dramatisch zunehmend steigert, bleiben die Instrumente zu zahm im Hintergrund. Das Schlagzeug hätte hier die Aufgabe die Theatralik zu unterstützten, aus dem Takt auszubrechen und stärker in den Vordergrund gebracht zu werden. Auch die Gitarre dürfte die Krallen stärker ausfahren und der Backgroundchor ein wenig Theatralik in den Song zaubern.
Trotz allem zählt "Bad For Good" zu den besten Songs auf dem Album und ist ebenfalls ein brandheißer Single-Kandidat.

CRY OVER ME ist die erste Ballade auf dem Album und der erste Song mit einer Spieldauer unter 5 Minuten. Anfänglich plätschert die Nummer als nette harmlose Ballade vor sich hin. Nichts besonderes, so ähnlich bereits auf Meat's Vorgängeralbum gehört. Der Refrain zeigt sich dagegen mit einem Hauch vom Bombast und geschicktem Orchester-Einsatz im Hintergrund. Der stimmliche Einsatz zeigt, dass Meat Loaf selbst aus einer seichten Nummer einiges rausholen kann und daraus eine durchaus hörbare Nummer macht. Eine aufbrausende Musikführung zum Schluß und die extrem leidende und verzweifelte Stimme führen den Song stilvoll zu Ende und retten ihn vor einem Ausfall. Dennoch bleibt "Cry Over Me" der schwächste Song auf dem Album.

EINSPRUCH an dieser Stelle vom Account-Eigner Nintscho: Cry over me lehnt sich deutlich an Klassiker a 'la Franz Schubert an - was Steinmans Wirken -so sehr ich es schätze- immer wieder ausgemacht hat: Wildern in Klassikern! Diesen Song hat dennoch nicht er zur Perfektion getrieben, sondern Dianne Warren (einschlägig berüchigt:-)). ..."cry over me" ist dennoch ein hörenswerter, liebevoll arrangierter Song, geadelt durch des "Klopses" kongeniale Stimme - er wird Euch gefallen und hat Music's drastische Einschätzung nicht verdient!

IN THE LAND OF THE PIG (THE BUTCHER IS KING) rammt dem aufmerksamen Zuhörer gleich am Anfang harte Gitarren in den Lauschgang, welche während der Strophen aggressiv ratternd nervöse Spannung aufbauen. Musikalisch passt hier alles: Spannungsaufbau der Gitarren in den Strophen, die von den Drums zu Ende geführt werden, um im Refrain perfekt inszeniert zu explodieren - eine sich bis zur Wut getränkt steigernden Stimme des liebenswerten "Klopses" rundet die Sache gekonnt ab. Hier treffen Orchester und Heavy Metall aufeinander und ergeben einen deftig klingenden Sound, welcher gewaltiger nicht sein könnte. Ausgesprochenen Musikbühnen-Charakter weist die Nummer auf, kein Wunder, war sie ursprünglich von Steinman für ein Batman-Musical vorgesehen, dass aber von der Produktionsfirma eingestampft wurde und so nie den Weg auf die Bühne schaffte. Etwas eigenwillig ist es allemal, nach mehrmaligem Anhören allerdings findet man selbst an der etwas schrägen Nummer Gefallen, obschon sie völlig aus der Reihe tanzt. Eine eher schlechtere Wahl für's Album, Steinman's "Bad For Good" bietet zwei bisher noch nicht von Meat Loaf verwendete Stücke, die sich hier weitaus besser gemacht hätten…

Genau wie das Vorgängeralbum ist auch dieses hier zweigeteilt, der erste Teil bot (mit Ausnahme des zuletzt gehörten Liedes) theatralisch und teils bombastisch verarbeitete Rockmusik, der zweite Teil bildet balladeske Werke, teils mit ausgesprochener Theaterbühnentauglichkeit. MONSTRO bildet dabei die Trennlinie. Feierlich anmutend mit Fanfaren ertönt eine bombastisch monumentale Kurzhymne mit Chorgesang, die doch extrem stark an Fortuna Imperatrix Mundi aus Carl Orff's Oper "Carmina Burana" angelehnt ist.

(Anm.: Hat es Nintscho nicht immer gesagt? Steinman wildert oder lässt in Klassikern gnadenlos wildern:); er vermag daraus dennoch Neues, Unerhörtes in nie da gewesener Form hervorzuzaubern!)

Gegen Ende ein wenig abklingend um nahtlos in eine anfängliche Klavierballade zu münden. ALIVE ist also der Beginn des zweiten Teils. Schlicht zu Beginn mit dem Klavier als Begleitinstrument, entpuppt sich ab dem Refrain die Nummer als kleines Meisterwerk mit enorm steigernder Intensität von epischem Ausmaß. Ein formidabel inszeniertes Stück mit netter Gitarreneinlage und übermächtigem Chor und Orchester gegen Ende - ein krönender Höhepunkt! Zu loben ist auch die Gitarrenarbeit, die zwar unaufdringlich, aber sich dennoch genug Gehör verschafft, um den Song sanft voranzutreiben und den letzten Kick zu geben. Ein klares Highlight der CD! Eine Hommage an die 30jährige Karriere Meat Loaf's? Oder doch eine Hymne an die Fledermaus die noch immer lebendig ihre musikalischen Flugbahnen zieht? Denn lebendig ist die Fledermaus genau wie damals und nie war ihr Erscheinungsbild wuchtiger als dieser Tage.

IF GOD COULD TALK ist die nächste balladenhafte Nummer auf dem Album. Sanft und behutsam singt Meat Loaf die ersten Textzeilen ins Mikro, begleitet zunächst nur vom warmklingenden Klavier. Der Refrain bietet leise Geigen und die üblichen Instrumenten. Sicherlich etwas kitschig geraten, gegen Ende jedoch einmal mehr eine großartige Gesangsleistung von Meat Loaf - voller Leidenschaft und leidender Emotionen. Mit 3:41 Minuten der zweitkürzeste Song auf der CD und das sicher nicht zu unrecht, aber nett zum Anhören ist's allemal…

IF IT AIN'T BROKE (BREAK IT) schlägt aggressiv mit harten Gitarren und Drums um sich und werden von Bläsern musikalisch komplettiert - der Hörer wird zurück zum Broadway geführt. Verwendet wurde der Song bereits für das MTV-Musical "Wuthering Heights", eine moderne Verfilmung des klassischen Romans, im Jahr 2003 verwendet und ist auf dem dazugehörigen Soundtrack zu finden. Ein mächtiger Boxenkracher wird in knapp 5 Minuten geboten, das vor Aggression nur so strotzt. Bläser und Gitarren liefern sich abwechselnd ein Soundgefecht und ungehindert dessen kämpft Meat Loaf seinen eigenen Musik-Krieg. Viel Melodie ist nicht enthalten und genauso wenig Text. Je öfter der Titel gehört wird, desto mehr kristallisiert er sich als ein Highlight raus, wenngleich es einiges von Meat Loaf nicht veröffentlichten Steinman-Lieder gibt die besser ins Gesamtkonzept gepasst hätten...

WHAT ABOUT LOVE bietet ein Duett mit Patti Russo, Meat Loaf's jahrelanger Bühnenpartnerin die im September leider die Band verlassen hat um eine Solokarriere zu starten. Eine nette midtempo-Nummer, bei der Gitarre und Klavier eine gleichberechtigte Rolle erhalten. Eine gelungene Mischung aus treibenden Strophen mit fließendem Übergang in den Refrain und langsamem Nach-Refrain, gesungen von Patti. Nichts überwältigendes, aber auch kein Weiterschalt-Titel. Nach knapp 3 Minuten wird das Tempo angezogen mit Unterbrechung im nächsten Refrain, das Klavier entschwindet bis dahin und die Gitarre bestimmt musikalisches Geschehen. Fazit: Nach 6 Minuten bleibt eine wohlgefällige Nummer als Nachgeschmack, die auf dem Album "Welcome To The Neighbourhood" besser aufgehoben gewesen wäre, für ein BAT-Album jedoch etwas unter dessen Würde ist.

SEIZE THE NIGHT beginnt mit einem bombastischen Orchester-Sound, um schließlich in einer schlichten Klavierbegleitung zu enden. Nach kurzem gesanglichem Intermezzo folgt nun ein Gitarren-Riffing das bereits auf dem BAT II erschienenen "Good Girls Go To Heaven" zu finden ist. Der eigentliche Beginn ist geschafft, ein musikalischer Theatralikbogen wird bis hin zum Refrain gespannt, um dort von wohlklingendem Frauengesang abgefangen zu werden (welcher freilich teilweise Spieluhrencharakter hat). Im Original ist der Titel die astreine Studioversion von "Carpe Noctem", einem Titel aus dem Steinmann- Musical "Tanz der Vampire", die musikalische Untermalung der Alpträume der Vampire. Mit fast 10 Minuten ist SEIZE THE NIGHT mit Abstand der längste Titel der Scheibe, in keiner Sekunde kommt jedoch Langeweile auf. Wohl gegliedert variiert der Track in verschiedenen Abstufungen und schafft so einzigartige Abwechslung. Die Fledermaus zieht noch einmal ihre Kreise in ihrem Revier bevor sie sich wieder langsam in die Hölle zum ewigen Schlaf zurückzieht. Bedrohlich, verträumt und träumerisch zugleich ist die Nummer, viele Einzelzutaten verschmolzen zu einem Gesamtkunstwerk. Die bislang gelungenster Musical-Adaption auf einer CD!

THE FUTURE AIN'T WHAT IT USED TO BE entstammt im Original aus Steinman's Studioprojekt "Pandora's Box". In knapp 8 Minuten entwickelt sich der Song zur exzellent komponierten und ausdrucksstarken Ballade mit perfekt eingesetztem Chor an den richtigen Stellen. Zusammen mit Jennifer Hudson als Duettpartnerin wurde daraus eine epochale Hymne mit absolutem Hörgenus. Getragen von der Stimme des Meisters mit stellenweise Gopselcharakter fließt der Song wie ein majestätischer Fluß und ist verdammt stolz so zu sein wie er ist. Die Krönung am Ende ist das verbale Pingpong der beiden Sänger, bei dem sich auch noch der Chor einmischt und in einem fast a cappella Finale endet. An sich wäre dies ein überragender Schluß für die CD, doch es kommt mit CRY TO HEAVEN besser: urspünglich Teil der Ouvertüre des nie veröffentlichten Batman-Musicals findet nun hier einen mehr als würdigen Rahmen als Ausklang. Eine Frauenstimme leitet das Gitarrenspiel ein, bevor Meat Loaf zart den Text ins Mikro haucht. Pfeife und Becken geben dem Titel etwas Besonderes, auch wenn dies beim ersten Mal vielleicht nicht ganz hörbar wird. Anmutig schafft Jim Steinman in gut 2 Minuten einen ehrfürchtigen und hingebungsvollen Abschluß der CD.

Als Resümee bleibt trotz der grandiosen letzten Titel ein gewisser Zwiespalt zurück: einem überragenden ersten Teil der CD folgt ein zweiter Teil, der kaum etwas mit dem ersten gemein hat - leider. Es ist sicher eine sehr abwechslungsreiche Platte geworden und wirkliche Ausfälle gibt es auch nicht. Dennoch macht es sich negativ bemerkbar, dass Steinman an der Produktion nicht beteiligt war. Auch wenn die Werke aus Steinman's Musical durchaus hörbar sind und von Meat Loaf brillant interpretiert werden, wollen sie nicht so recht in die Gesamtstruktur passen. Dies, und der Fakt einiger Produktionsschwächen verdienen keine Höchstnote, aber immer noch das Prädikat "Gut". Dass Gitarren diesmal anstatt üblichem Klavier das Sagen haben, stört überhaupt nicht - im Gegenteil. Ein Megaseller wie seine Vorgänger wird die Platte sicher nicht. Zum einen "Dank" der großen Beliebtheit von Filesharing-Programmen, zum anderen weil ein Welthit a la "Bat Out Hell", "You Took The Words Out Of My Mouth" oder "I'd Do Anything For Love" nicht dabei ist. Unterm Strich aber trotz einiger Kritikpunkte ein absolut gelungener Abschluß der legendären BAT-Reihe. Um es zu wiederholen: Ein ABSOLUT würdiger Abschluß der legendären BAT-Reihe!!!!

© by Roland Limke & Nintscho, 2006

Tracklisting:
1. The Monster Is Loose
2. Blind As A Bat <<< Anspieltipp
3. It's All Coming Back To Me Now <<< Anspieltipp
4. Bad For Good
5. Cry Over Me
6. In The Land Of The Pig, The Butcher Is King
7. Monstro
8. Alive
9. If God Could Talk
10. If It Ain't Broke Break It
11. What About Love
12. Seize The Night
13. Future Ain't What It Used To Be
14. Cry To Heaven
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
moosehead

moosehead

25.05.2012 08:16

Da waren es nur noch 75 Lesungen....

DIREKT4000

DIREKT4000

21.05.2012 09:21

Schöner Bericht

romantikramona

romantikramona

19.05.2012 20:17

sh und ein schönes Wochenende

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