Die Beatles waren zu ihrer Zeit für mich, ohne wenn und aber, die beste Band, die es gab. Und auch fast 40 Jahre nach Auflösung der Gruppe strahlt ihr Stern, ohne an Leuchtkraft verloren zu haben. In den 60er Jahren dominierten sie die Musikszene so stark, dass sie es Ende 1968 nicht mehr nötig ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von TumblingDice über Beatles - The Beatles 19.02.2010
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
annehmbar
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Häufigkeit der Nutzung
ab und zu
Dieser Tonträger ist:
der beste des Künstlers
Pro:
die Beatles auf dem Höhepunkt ihres Schaffens
Kontra:
die Revolution Nr . 9 hätte nicht stattfinden müssen
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Die Beatles waren zu ihrer Zeit für mich, ohne wenn und aber, die beste Band, die es gab. Und auch fast 40 Jahre nach Auflösung der Gruppe strahlt ihr Stern, ohne an Leuchtkraft verloren zu haben. In den 60er Jahren dominierten sie die Musikszene so stark, dass sie es Ende 1968 nicht mehr nötig hatten, weder für ihr neues Album ein hervorstechendes Plattencover zu kreieren noch diesem einen aussagekräftigen Titel zu geben. Das Doppelalbum erschien Ende 1968 kurz vor Weihnachten, und so lag es auch bei mir unter dem Weihnachtsbaum. Die Platten steckten in einer schlichten weißen aufklappbaren Hülle und das Album trug lediglich den Titel THE BEATLES, der vorn nicht aufgedruckt, sondern eingeprägt war. Es war die Zeit, als „Apple“ noch das „Brand“ einer Plattenfirma war. Computer für den Hausgebrauch gab es damals hingegen noch nicht. In der Folgezeit sprach man meist vom „Weißen Album“. Offiziell heißt es zwar nicht so, aber jeder weiß seitdem, was damit gemeint ist.
Es mag nicht wenige Beatles-Fans geben, für die ist das Album „Sergeant Pepper's lonely Hearts Club Band“ das beste der Gruppe, sehr viele schwören jedoch um so mehr auf „The White Album“. Dabei gehören nur sehr wenige der insgesamt 30 Titel zu den Songs, die mir als erstes einfallen, wenn ich an die Beatles zurückdenke. Nein, Hits sind darauf nur ganz wenige vertreten.
Das, was dieses Album so einzigartig macht, ist die Vielfältigkeit, mit der sich die vier Jungs aus Liverpool darauf präsentieren. Vorbei waren 1968 längst die Yeah-Yeah-Yeah-Zeiten, wo sich ihre Lieder alle viel stärker ähnelten, aber dennoch bei der Jugend, wenn auch selten bei deren Eltern, gute Laune verbreiteten und wahre Kreischorgien auslösten. Die Beatles hatten sich mit jedem Album wie keine Band jener Zeit musikalisch weiterentwickelt und mit der besagten „Sergeant Pepper“-Platte ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht, den es mit dem „White Album“ zu toppen galt.
Nur dreieinhalb Titel des „White Album“ fanden sich später auf dem „Blauen Album“, einem der beiden bekannten „Best-Of“-Alben der Beatles, wieder. „Dreieinhalb“ Titel deshalb, weil die auf dem „White Album“ enthaltene Version von REVOLUTION 1 gegenüber der Originalversion auf der B-Seite der Single „Hey Jude“ im Tempo stark verlangsamt ist. Somit ist „Revolution“ auch der einzige Single-Hit, der auf dem „White Album“ vertreten ist. Die drei anderen Songs, die sowohl auf dem weißen wie dem blauen Album vorhanden sind, sind BACK IN THE USSR, OB-LA-DI OB-LA-DA und WHILE MY GUITAR GENTLY WEEPS. Der Rest sind weißgoldene Schätze, die ihren Glanz deshalb so bewahren können, weil sie eben nicht so oft gespielt werden wie „Yesterday“, „Hey Jude“ oder „Let it be“.
Die originale Vinyl-Ausgabe enthält zwei LPs und somit 4 Seiten, so dass man dreimal die Seite bzw. die Platte wechseln muss, möchte man sich das Album am Stück anhören. Es beginnt mit für die Beatles eher ungewöhnlichem harten Rock in Form von BACK IN THE USSR. Was die Beatles bewog, zur Zeit des Kalten Krieges ein Loblied auf die Sowjetunion zu singen, ist mir bis heute nicht bekannt. Jedenfalls singt Paul McCartney das Lied auf seinen Tourneen heute noch. Auch die zweite Platte hat als ersten Titel wieder ein Lied der gleichen Stilrichtung, nämlich BIRTHDAY. Und auch EV'RYBODY HAS GOT SOMETHING TO HIDE EXCEPT ME AND MY MONKEY kann man dieser Stilrichtung zuordnen.
Dass die Beatles noch weiter gehen können, beweisen sie z.B. in HELTER SKELTER. Hier bieten sie regelrechten Hard Rock, der mich an die erst später in Erscheinung tretenden „Led Zeppelin“ erinnert. Titel wie YER BLUES und WHY DON'T WE DO IT IN THE ROAD? präsentieren noch mal eine andere, auch eher ungewohnte Richtung, nämlich richtig schweren Blues.
Das sind alles eher Lieder, mit denen die Jungs z.B. Mrs.Dice wenig erfreuen können. Abhilfe könnte da schon eher die Gute-Laune-Musik des Heile-Welt-Songs OB-LA-DI OB-LA-DA schaffen. Auch gibt es zwei Stücke, die schon Richtung Country-Music gehen. Da ist zunächst der Country-Blues ROCKY RACCOON, bevor es in DON'T PASS ME BY mehr nach Hilly Billy klingt. Es ist übrigens das einzige Lied des Albums, bei dem Ringo singen darf und dass auch von ihm stammt. Stücke von oder mit Ringo waren ja ohnehin eher selten, stachen dafür aber stets umso mehr hervor („Yellow Submarine“, „Octopus's Garden“). Dass das meist so war, lag nicht nur an seiner eher eingeschränkten, wenn auch sehr markanten Stimme, sondern hier auch daran, dass Ringo nicht bei allen Aufnahmen dieses Albums dabei war (Paul spielt auf einigen Stücken das Schlagzeug!). Es waren nämlich die Zeiten, wo es unter den Fab Four schon den ersten Zoff gab. Jedenfalls kannte zu dieser Zeit John Lennon bereits Yoko Ono. Die von vielen Beatles-Fans meist gehasste Japanerin durfte übrigens kürzlich bereits ihren 77. Geburtstag feiern. Ringo wird in diesem Jahr auch schon 70, und auch John Lennon wäre am 9.10.2010 so alt geworden.
Nicht viel besser als Ringo erging es dem Nesthäkchen der Beatles, nämlich George Harrison. Immerhin ist er auf dem „White Album“ mit 4 Songs vertreten, hinter den restlichen 25 Aufnahmen steht stets das „Autoren-Team“ Lennon/McCartney. Neben LONG LONG LONG, PIGGIES und SAVOY TRUFFLE ist das berühmte und geniale WHILE MY GUITAR GENTLY WEEPS aus George's Feder. Es ist mein persönliches Lieblingslied der Beatles. Das Stück zeichnet sich vor allem auch durch großartiges Gitarrenspiel aus, das jedoch gar nicht ausschließlich von George selbst stammt. Während heute im Trailer von Spielfilmen jeder Friseur und jede Klofrau aufgeführt werden, hielt man sich damals mit solchen Angaben auch auf Plattencovern noch sehr stark zurück. Somit ist nur Insidern bekannt, dass George bei seinem Lied einem Freund erlaubte, mit seiner „Slowhand“ für das „sanfte Weinen“ der Gitarre zu sorgen. Dafür war Eric Clapton George so dankbar, dass er ihm ein paar Jahre später glatt die Frau ausspannte.
Ein Lied, das stilistisch auch total aus dem Rahmen fällt, für mich aber zu den Höhepunkten des Albums zählt, ist HONEY PIE. Hier haben die Beatles bereits 1968 den Zeiger der Zeit nochmal um gut 40 Jahre zurückgedreht, denn jetzt ist plötzlich Charlston angesagt. Einfach wunderbar! Nicht zu verwechseln ist dieses Stück mit WILD HONEY PIE, das auch auf diesem Album zu finden ist, jedoch tatsächlich von viel wilderer Machart ist.
Und dann sind da noch die ganz ruhigen, teils folkartigen Lieder der Beatles wie JULIA, das seichte und gefällige I WILL oder MOTHER NATURE'S SON. Es gibt aber auch normale, eher typische Beatles-Lieder auf diesem Album. Dazu zähle ich etwa MARTHA MY DEAR, CRY BABY CRY, I'M SO TIRED oder DEAR PRUDENCE („won't you let me see you smile“). Letzteres ist übrigens keine Ode auf die Klugheit, sondern ist einer gleichnamigen Schwester von Woody Allan's Ex-Frau Mia Farrow gewidmet. Besonders erwähnenswert sind mir noch so herrliche Songs wie HAPPINESS IS A WARM GUN und SEXIE SADIE, wo die charismatische Stimme John Lennon's voll zum Tragen kommt.
Die Texte der Beatles haben wohl manchmal so manchem Rätsel aufgegeben. Das war sicher so gewollt. Denn insbesondere John Lennon dürfte seine Freude daran gehabt haben, dass außer seinem Ghostwriter aus dem hessischen Sinzheim kaum jemand die Texte der Beatles verstand. Stattdessen wurde alles Mögliche hinein interpretiert, bestes Beispiel ist „Lucy in the Sky with Diamonds“. Somit gleicht das Deuten der Beatles-Texte manchmal dem Lesen in einer Kristallkugel, die die Beatles gar zur GLASS ONION mutieren lassen: ein Rückblick durch die Songs der Beatles unter dem Motto „Nothing is real“.
Neben schrägen Texten gibt es auch schrille Klänge. In BLACKBIRD zwitschert die Amsel, in PIGGIES grunzen die Schweine und REVOLUTION NR. 9 ist eine über 8minütige Ansammlung von undefinierbaren Klängen, die sich bei der Suche eines Radiosenders ergeben oder aus Babygeschrei und elektronischen Experimenten zusammensetzen. Vielleicht war es vor allem diese Zugabe, die Beatles-Produzent George Martin zu der Aussage bewog, ihm wäre es damals lieber gewesen, hätten die Jungs das Album auf die Hälfte zusammengeschnitten. Zugegeben, der 9. Revolution hätte es nicht unbedingt bedurft, aber um viele andere Titel wäre es doch sehr schade gewesen.
Wie viele Bücher und Geschichten sind bisher über die berühmteste Band der Welt geschrieben worden? 1000 oder 100.000?
Keiner wird es jemals wissen, keiner wird alles Wissen über diese Band jemals in ein Buch oder ein Album packen können.
Fakt ist, ...
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Pro: Die Cd enthält sehr viele verschiedene Songs der Beatles und auch anderer Künstler. Kontra: Die CD ist sehr kurz.
...der künstlerischen Entwicklung der Beatles makiert.
Sehr auffällig sind die Eigenkompositionen, die textlich in etwas düsterer Stimmung gehalten sind (No Reply, I Don?t Want to Spoil the Party oder besonders I?m a Loser)
Besetzung:
-Gesang: alle
-Gitarre: George Harrison
-Gitarre: John Lennon
-Bass: Paul McCartney
-Schlagzeug: Ringo Starr
Dieses Album wurde im Abbey Road Studio aufgenommen.
Genre: Rock, Rock'n Roll
Gesamtlänge: 34 min 13 sek
Sprache: Englisch
Trackliste:
( Sortiert nach :
Number. Name des Songs/Titel . Koponist/en . Länge )
1. "No Reply" Lennon 2:15
2. "I'm a Loser" Lennon 2:31
3. "Baby's in Black" Lennon and McCartney 2:02
4. "Rock and Roll Music" (Chuck Berry) Lennon 2:32
5. "I'll Follow the Sun" McCartney 1:46
6. "Mr. Moonlight" (Roy Lee Johnson) Lennon 2:33
7. "Kansas City...
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Pro: einfach geniale Klangqualität, interessante neue Infos, Preis Kontra: die Laufzeit der DVD ist zu kurz geraten
...und auf den Instrumenten rumklopfen, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Ob sich das natürlich gut anhört, steht auf einem anderen Blatt Papier. *lach*
Laut Stern ist ?The Beatles Remastered? keine pure Beutelschneiderei. Denn zwischen den ersten CD Fassungen von 1987 und der vorliegenden aufpolierten Versionen liegen Welten. ?Damals steckte die digitale Tontechnik noch in den Kinderschuhen? sagte Allan Rouse, ?wir können mit dem Originalmaterial nun viel besser umgehen?.
++Genug der Einleitung++
Nun will ich es schon wissen. Denn die CDs muss ich nun hören.
Die Namen der Original-LPs sind:
1. Please Please me
2. With the Beatles
3. A hard Day´s Night
4. Beatles for sale
5. Help!
6. Rubber Soul
7. Revolver
8. Sgt. Peppers Lonley Hearts Club Band
9. Magical Mystery Tour
10. The Beatles (White Album)
11. Yellow Submarine
12. Abbey Road
13. Let it be
14...
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Pro: Wunderschönes Konzert Kontra: Bildqualität nicht so gut
...Die Beatles - was ist nicht über die Gruppe geschrieben worden. Kult, Musik, Geschichte, alles ist vereint in diesem Namen Beatles....
Heute möchte ich über ein Konzert, das die Fab Four gegeben haben, berichten.
Ich weis nicht, ob es dieses Konzert zu kaufen gibt, auf DVD oder Video, ich habe es aus dem Internet. Es ist ein Konzert in Japan, das die Beatles Mitte 1966 gegeben haben.
*****Der Beginn*****
Ein Ansager peitscht die Zuschauer an (das war nicht notwendig) und sagt, hier kommen die "Beatles"
Die Bühne ist bunt ausgeleuchtet, der Schriftzug "the Beatles" ist in gelb/orange im Hintergrund zu sehen.
Nachdem die 4 die Bühne betreten haben, erst mal Soundcheck. Heute währe das unmöglich, aber vor 40 Jahren....
*****Die Klamotten*****
Alle 4 tragen die gleichen Anzüge, grau in grau mit weinroten Hemden...
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