Mit dem Debütalbum "Becoming X" begann die vielversprechende Karriere der britischen "Sneaker Pimps". Die Wurzeln der Band reichen zurück in die frühen Neunziger- Chris Corner und Liam Howe lernten sich kennen und fingen an erste Dance Mixe zu produzieren. Chris studierte damals in London Astrophysik ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von downloth über Becoming X - Sneaker Pimps 16.01.2002
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
exzellent
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Pro:
gute Musik
Kontra:
schwierig zu kriegen
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Mit dem Debütalbum "Becoming X" begann die vielversprechende Karriere der britischen "Sneaker Pimps". Die Wurzeln der Band reichen zurück in die frühen Neunziger- Chris Corner und Liam Howe lernten sich kennen und fingen an erste Dance Mixe zu produzieren. Chris studierte damals in London Astrophysik und spielt Gitarre, Liam besuchte in Reading die Kunsthochschule und mix die beats; ihre gemeinsame Vorliebe für Electro Musik führte schließlich zur Gründung der Sneaker Pimps. Mit der Sängerin Kelli wurden erste Trip Hop Mixe eingespielt. Joe Wilson am Bass und Dave Westlake an den drums komplettierten die englische Trip Hop Formation.
Die Reise beginnt "low place home" einer höchst explosiven Trip Hop nummer, Kelli Dayton verkörpert mit ihrer Stimme Erotik pur, die synthies wabbern ruhig vor sich hin. "...hope you find yourself..." heißt es und wir befinden uns auf der suche nach uns selbst weitab von hier, fern von zu hause. Mit "tesko suicide" spinnt sich das Album fort, es handelt von Trennung, von Abschied, denn sie waren Rivalen, insgesamt ein eher düstere, bizarre trip hop Nummer. "6 unterground" offenbart all den menschlichen Schmerz, den wir spüren, keiner darf ewig leben. Die Existenz von uns erstrahlt nur kurz in der Zeit, fette beats zu 1,2 grooves krieren einen eindrucksvollen Ambient Pop. Dagegen ist das Titelstück "becoming x" eine eher entspannende Trip Hop Reise. Mit "close to something i´ll never be" geht es weiter. Wir hören tieflastige Bass Boosts, die durch Klavier und Gitarre elektrofiziert werden. "spin spin sugar" groovt von Anfang an gut ab und glänzt mit guten breakbeats. Der Gesang elektrisiert nach wie vor die Spannung steigt, dennoch wirkt sie irgendwie abwesend. "post modern sleeze" handelt von einer selbstbewußten Frau. Hier zeigt Kelli ihre wahre Klasse als Sängerin. Die Akkustikkgitarre und entspannten Streicher komponieren eine romantische Nummer. "water baby" ist dann wieder eher ein rockiges Lied mit fetziger E-Gitarre. Es handelt von Einsamkeit, von Hoffnung und wird mit ganz subtilen Synthie Effekten belebt. "roll on" erscheint uns als abgedrehtes, cooles Lied mit fetten HipHop beats. Es ist wie ein Erwachen am Morgen, ihre Stimme höre in meinem Ohr und alles wird gut. "wasted early sunday morning" passt in das eher düstere Gesamtbild der Liedcharakteristik, einerseits diese pulsierende, vibrierende Spannung, diese Erotik, genau dann wenn Sie sich in ihren Gesang fallen läßt. Mit "walking zero" neigt sich das Album so langsam dem ende zu. "my time is over", noch nicht ganz mit einem Lied darf Sie uns noch bezaubern. Bei "how do" wabbern die Oszilographen noch einmal kräftig, die Musik wird zur Welle zur Frequenz ,einer universellen Gemeinschaft aus Klang und Seele. Sie hält engelsgleich ihre schützende Hand über die Hoffnung, die uns allen Menschen lebt.
Fazit: Den "Sneaker Pimps" gelang im Jahr 1996 mit dem Album "Becoming X" zweifelsohne ein Meilenstein im Trip Hop Genre. Die Lieder sind ein Mix von aus elektronischen und akustischen Elementen und gerade hier spürt man es einmal mehr wie wenig Gitarre und zarte Percussion dieser Electromusik so viel Leben einhaucht. Der besondere Charkter, der den Gesang von Sugar Kelli ausmacht, gibt der Musik ihre musikalische Seele. Die Band bleibt nach wie vor für mich ein ungeschliffener Diamant. Die "Sneaker Primps" haben auf diesem Album zwar ihren eigenen Sound gefunden, aber leider wird das wohl das einzig echte werk der Band bleiben
´Becoming X` ist meiner Meinung nach das beste(bessere)Album von Sneaker Pimps und eines der besten Alben aus der Sparte TripHop/Elektronik.
Es gibt kein Lied auf dem Album das mich nicht überzeugt hat.
Die Lieder sind teilweise ein wirklich perfekter ...
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...Vor ein paar Jahren mischten zwei britische Bands mit sehr gegensätzlichen Entwürfen den damaligen Trend-Hype "TripHop" auf: Portishead und Sneaker Pimps. Beide bestachen trotz aller Unterschiedlichkeit mit einer zerbrechlich-morbiden Frauenstimme als verbindendem Element. Doch "Becoming X", das Albumdebüt der Sneaker Pimps, war nicht nur wegen der Stimme der Sängerin Kelli Dayton ein richtungsweisendes Stück moderner, tanzorientierter Popmusik. Das beweist der Gitarrist und Mastermind Chris Corner mit "Splinter". Im Laufe der Studioarbeiten warf er die Sängerin raus und trat kurzerhand selbst vor das Mikro. Dayton ? das hatte sich bereits bei den Preproductions herausgestellt ? war ein Bremsklotz an dem keativen Fahrwerk der Band. Corner füllt die Stimmlücke nun mit seinem nicht minder von Lebenslast und Sehnsucht darniedergedrückten...
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Pro: triphop at its best Kontra: auch wenns angeblich keiner ist!!!
.... Vielmehr müssen auch einfache Vergleiche mit ähnlichen Projekten der neugewählten Richtung herangezogen werden. Letztendlich zählt so oder so nicht der Vergleich, sondern das Werk an sich.
Von eben jener vorurteilsbelasteter Einstellung muß sich der wohlgesonnene Hörer der dritten Sneaker Pimps- Scheibe befreien, um zu einer objektiven Bewertung zu gelangen. Also: nicht "Becoming X" oder "Splinter" erwarten, sondern ganz einfach: "Bloodsport"!
Schon die Tatsache, dass Sängerin Kelly Dayton nicht mehr dabei ist, schreckte viele Fans ab, die sich die Sneaker Pimps ohne ihre "Frontfrau" ( die aber tatsächlich nie großen Einfluss auf die kreative Arbeit hatte! ) nicht vorstellen konnten.
Doch auch männlicher Gesang kann entzücken ... undzwar hier der des Sneaker Pimps Chris Corner.
Fakt ist, dass sich die akkustische Erscheinung der Sneaker...
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Pro: Melancholisch/Rockig auf einer Platte Kontra: keine Ahnung - sonst hätte ich sie ja nicht....
...völlig entspannt ist und sofort wieder auf Repeat tippen könnte.
"I can't face the grazes
I cannot contain this."
Die Band
Zu Beginn der 90er im Nordosten Englands. Es begann mit Chris Corner und Liam Howe, die begannen eines Tages in ihrem kleinen Homestudio Musik zu produzieren und träumten durchaus vom kommerziellen Erfolg. Sie veröffentlichen zwei EP´s unter anderen Namen (Line of Flight/Frisk). Auf den damaligen Demoparts übernahm übernahm Chris schon den Gesang, jedoch für das Debütalbum ?Becoming X?, das den unerwarteten internationalen Durchbruch brachte, wurde eine Sängerin an Bord geholt ? Kelli Dayton ? die den Ganzen eine weibliche Note geben sollte. Ian Pickering, ein Bekannter der Sneaker Pimps war sowohl bei den Aufnahmen, als auch als Songschreiber mit von der Partie.
Dank des damaligen Trip-Hop-Hypes (Ihr...
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