Bass, Bass, wir brauchen BASS!
14.04.2004
Pro:
Alles da, was man braucht !
Kontra:
Braucht man's wirklich?
Empfehlenswert:
Ja
 wollibald
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:64
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Sou, in diesem Bericht geht’s jetzt wieder um ein erweitertes Equipment in Sachen Musikhardware! Der Behringer V-Amp war unter den Gitarristen seit der Version 1 immer ein gern gesehenes Objekt. Er hat ansehnliche Tonqualität, viele Effekte und vor allem, und das schätzen eben viele Leute an den Behringer Produkten, einen wirklich tollen Preis. 160 Euro kostete mich der Gitarren V-Amp vor ca. 2 Jahren, Geräte der Konkurrenz (die zugegebenermaßen natürlich auch eine bessere Qualität hatte, aber trotzdem) waren mindestens um das 3-Fache (!) teurer. Hat sich also ausgezahlt. Auch für Behringer. Der V-Amp bekam eine 2.te Auflage mit noch mehr Amps und außerdem wurde der Bass-V-Amp auf den Markt geschmissen, um den es jetzt geht. Doch zuerst zur Begriffserklärung für „NichtFreaks“. Was ist V-Amp? Amp steht für Verstärker (Amplification) und das V steht für Virtual. Also ein virtueller Verstärker. Das Gerät von Behringer „tut so“ als ob es ein Verstärker wäre. Der Vorteil: Es ist klein und kompakt (im Gegensatz zu einem realen Verstärker), es kostet weniger und es können viele verschiedene Verstärker simuliert werden, während ein echter Verstärker immer der bleibt, der er ist. Zusätzlich werden Raumsimulation, Effekte, Hall usw. geboten. Ich verwende das Gerät hauptsächlich zum aufnehmen. Da ist es wirklich praktisch. Bass an das Gerät, Gerät an PC, aufnehmen, fertig. Mit einem realen Verstärker braucht man viel länger und man braucht noch ein zusätzliches Mikro, eine bessere Soundkarte, eventuell ein Mischpult etc...
Verstärker? Welche Verstärker? Der Bass-V-Amp ist in der Lage, durch digitale Bearbeitung des Eingangssignals, verschiedene, teilweise sauteure Bassamps zu simulieren. Insgesamt sind 32 Verstärkertypen möglich, darunter auch Keyboardverstärker. Die Sounds Sie werden in so genannten „Bänken“ gespeichert. Es stehen 25 davon zur Verfügung und pro Bank können 5 verschiedene Sounds gespeichert werden, die dann auf Knopfdruck (per Fuß oder per Hand) aufgerufen werden. Leider ist die Nachladezeit etwas lang und man hört kurz nichts, wenn von einem Sound auf einen anderen gewechselt wird.
Die Bedienung Alle Verstärkersounds können mit allen Effekten beliebig kombiniert werden. Hört sich kompliziert an bei den vielen Möglichkeiten die geboten werden. Ist aber nicht so. Der Bass V-Amp lässt sich wirklich einfach und übersichtlich bedienen. Einmal die Anleitung hergeholt, 2 Mal probiert und schon ist alles klar. Toll gemacht, Behringer! Der Preis Der normale Gitarren V-Amp und der Bass V-Amp sind beide gleich teuer und sind ab ungefähr 150 Euro in fast jedem Musikgeschäft zu bekommen.
Pro-Version Es gibt eine Rack – Pro Version des Bass-V-Amps, also ein flaches Teil, dass in ein Komplettsystem eingebaut werden kann. Es sieht etwas anders aus und ist um ca. 50 Euro teurer; die Funktionen sind allerdings die gleichen. Fazit Der Bass V-Amp hat nicht so eingeschlagen wieder die Gitarren Version. Da ist aber nicht Behringer schuld, sondern einfach die musikalische Praxis. Eine Gitarre hat oft verschiedene Sounds und Effekte und was weiß ich was. Ein Bass ist aber meist ein Bass und nicht viel mehr. Drum sind die vielen möglichen Effekte oft überflüssig und die verschiedenen Verstärkersimulationen braucht auch nicht unbedingt jeder Bassist haben. Und wirkliche Profis benutzen sowieso nicht dieses Produkt. Das ist das einzige Problem. Das Gerät an sich hat eine tolle Qualität und einen super Preis. Man muss halt nur entscheiden, ob man es braucht oder eben halt nicht.
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07.06.2004 17:12
HI, ich überleg mir dieses Teil zu kaufen, allerdings interesieren mich am meisten die Amp-Simulationen. Wie gut klingen diese? Sind diese auf der Bühne einsetzbar? mfg Strady
22.04.2004 23:04
und ich brauch ebenfalls bass ;P aber in form eines spielers... greetz
14.04.2004 18:01
Hat der eigentlich noch andere Effekte eingebaut, oder sind die aufgeezählten wirklich schon alle?? Wie schaut's denn mit Bedienung über Fußschalter aus? Und: Wieviele Instrumente spielst du eigentlich ;-) ?? lg, stephan