DJ Nutzung: Kleines, gutes Mischpult
01.06.2001
Pro:
Preis, einfach
Kontra:
kein An - / Ausschalter, wenige Kanäle ( für Endabstimmung reicht es)
Empfehlenswert:
Ja
 billy_pansen
Über sich:
87 geboren, spiele Hanball und schraube gern am Roller!
Aber hängt auch oft am PC rum
Mitglied seit:16.03.2001
Erfahrungsberichte:12
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 17 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Wie ihr aus einem meiner anderen Berichte erfahren könnt, habe ich mir vor kurzem den Vestax 06 Pro A Battle-Mixer gekauft. Aber der hat kein Mikrofon-Eingang. Ich wollte aber auch mal kleine Freestyle-Sessions starten. Und freestylen ohne Mic ist ziemlich schwer. So habe ich mich entschlossen, mir den Behringer Eurorack 602 A zu holen. Dies ist wirklich ein super Mischpult für die, die nur noch Feinabstellungen an den Höhen/Tiefen/Mitteltöne vornehmen wolle. Zwar sind 2 Mics, 2 Stereo-Geräte (oder 4 Monogeräte), 1 Kopfhörer und ein Effektgerät anschließbar; aber dies ist ja auch nicht gerade viel. Ansonsten kann man das Behringer-Mischpult mit einem Tapedeck/Computer verbinden, um die Songs aufzunehmen. 2 MICs
Die zwei Mic-Eingänge sind wirklich hochwertig und bringen den Sound sauber rüber. Wenn ein MC (Rapper) mal zu viel Bass in seiner Stimme hat, kann man diese ,genau so wie Höhen und Mitteltöne, runter-(/hoch)drehen. Die Balance ist auch total easy zu verstellen. Mann kann jedes Mic einzelnd verstellen. Wennman aber nur 1 Mic anschließen will, dann kann man den zweiten Kanal nutzen, um eine Gitarre oder gleiches anzuschließen. Hier sind 2 Eingangsmöglichkeiten zu nutzen. 1 XLR-Eingang und ein 6,3 mm Klinke-Eingang. 2 Stereo-/ 4 Mono-Eingänge
Für den DJ reichen diese Anschlusse locker, da ein DJ meist nur sein erstes Mischpult (bei mir mein Vestax)an das Behringer Eurorack anschliesst. Dies geht, da die Geräte schon im ersten Mischpult zusammengeführt werden. So kann man im ersten Mischpult die Geräte zusammenmixen und auf dem Behringer nur das Endergebniss mixen. Wenn das DJ-Mischpult fehlt, kann man wie gesagt nur 2 Geräte in Stereo anschließen. Natürlich kann man auch auf diesen Kanölen die Töne korrigieren. Genau wie bei den Mics (Höhen, Tiefen, Mitteltöne). Main Out
Der Main Out ist wohl der wichtigste Ausgang. Er verbindet das Behringer 602 mit einem Chinchkabel mit dem Verstärker. So kommt das Endergibniss an die Boxen. Kopfhörer-Eingang
Der Kopfhörer-Eingang ist leider nicht sehr leistungsstark. Natürlich kann man die Lautstärke mauell einstellen! Tape in/out
Diese Ein-/Ausgänge sind dafür da, dass man das Kassetendeck oder den Computer mit dem Mischpult verbinden kann. Mit Tape out sendet man die Daten an das/den Kassetendeck/Computer. So kann aufgenommen werden. Mit Tape in werden die Daten vom Computer/Kassetendeck zum Mischpult geschickt. So können Songs vom Kassetendeck/Computer über das Mischpult abgespielt werden. Um die Geräte zu verbinden sind 2 Chinchkabel nötig. Main Mix
Dieser Drehschalter ist dafür da, um alle Kanäle lauter/leiser zu machen.
Bedienung Alle Einstellungsmöglichkeiten sind Drehschalter. Natürlich kann man auch jeden Kanal einzelnd lauter/leiser stellen.
Die Lautstärke, die aus den Boxen kommt wird dargestellt, indem ein Licht auf zwei Leisten aufleuchtet. Höhen, Tiefen, Mitteltöne, Balance und Lautstärke können für jeden Kanal eingestellt werden.
Preis: zwischen 199 und 249 DM bei www.musik-service für 199 DM Fazit: Kleiner Mixer um die letzten Feinheiten einzustellen und um ein Mic anzuschließen. Die Verarbeitung ist super, aber leider fehlt ihm ein Ein-/Ausschalter; für ca. 1 Woche kann es aber ruhig anbleiben. Dann muss man mal den Stecker rausziehen.
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28.09.2004 16:43
Mal ganz abgesehen davon, dass dieser Typ Mischpult zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als Neugerät angeboten wird, wofür der Schreiber dieses Erfahrungsberichts natürlich nichts kann, ist der Artikel und die Produktbeschreibung sehr laienhaft gehalten und stellt kaum eine echte Hilfe für eine Kaufentscheidung dar. Sorry, von mir ein "weniger hilfreich"!
04.11.2001 10:23
Guter und ausführlicher Bericht. Ich möchte noch ergänzen, daß das Pult Phantom-Power von 48V hat, die sich leider nur global und nicht pro Mic-Eingang schalten läßt. Grüße DeVevier
01.06.2001 15:52
Hi, klasse Bericht von dir. Ausführlich und informativ. Respekt!!! - Weiter so!!! Man liest sich. Gruss Erich