Ich kann es irgendwie kaum glauben das es zu Beneath the Remains keinen einzigen Bericht gibt...
Diese Scheibe ist absoluter Kult, und das nicht nur ausschliesslich unter Langhaarigen.
Neulich hab ich mit einer Freundin auf ICQ gequatscht, und als die Sprache auf Heavy Metal kam war von ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Tom_Araya über Beneath the Remains - Sepultura 01.01.2005
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Häufigkeit der Nutzung
häufig
Dieser Tonträger ist:
der beste des Künstlers
Pro:
sehr sehr selten erreichte Genialität, Thrash Metal in Perfektion
Kontra:
wie bitte? ! ?
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ich kann es irgendwie kaum glauben das es zu Beneath the Remains keinen einzigen Bericht gibt... Diese Scheibe ist absoluter Kult, und das nicht nur ausschliesslich unter Langhaarigen. Neulich hab ich mit einer Freundin auf ICQ gequatscht, und als die Sprache auf Heavy Metal kam war von ihr ein "Ich fand die BdR so genial..." zu vernehmen. Nichts besonderes? Nun ja, von jemandem der sonst eigentlich keinen Thrash Metal hört schon finde ich...
1989 war es als eine damals noch recht unbekannte Band names Sepultura ihren Durchbruch schaffte. Sicher, einige kannten die Band schon vorher, aber das lag doch eher an der Tatsache das sie aus Brasilien kamen als an ihrer Musik. Und ganz ehrlich, die Werke die Sepultura vor Beneath the Remains veröffentlicht haben, sind grösstenteils kein Vergleich zu dem was dannach kam.
Drehen wir die Zeit nach vorne, Sepultura gibt es erfreulicherweise imme noch. Bei der Bandbesetzung ist sogar fast noch alles beim alten, nur Sänger Max Cavalera hat nach einem Familienunglück die Band verlassen und wurde durch Derrick Green ersetzt. Dieser ist übrigens ein Schwarzer, und ein ziemlicher Riese dazu ^^
1. Beneath The Remains 2. Inner Self 3. Stronger Than Hate 4. Mass Hypnosis 5. Sarcastic Existence 6. Slaves Of Pain 7. Lobotomy 8. Hungry 9. Primitive Future
Max Cavalera - Vocals/Guitar Andreas Kisser - Lead Guitar Igor Cavalera - Drums Paulo Jr. - Bass
Kritik ****** Es gibt nur wenige CDs die ich einfach so in den Player legen und Song für Song geniessen kann, völlig unabhängig von meiner Stimmung oder sonstigen Begebenheiten. Beneath the Remains gehört dazu.
Also ein angepasstes Werk? Nein ganz und gar nicht, die CD ist roher und ursprünglicher Thrash Metal, die Songs kommen ohne grosse Einleitung aus und setzen sich einfach straight forward in den Gehörgängen fest. Sepultura schafften es hier auf bisher unerreichte Weise den Zuhörer ohne Refrains im herkömmlichen Sinn gefangen zu nehmen. Drumming, Gitarren, Stimme, einfach alles trägt dazu bei das sich die Songs von einem genialen Moment in den nächsten bewegen.
Dies gilt für jeden einzelnen Song auf der CD, fast niemand würde auf die Idee kommen die Lieder einzeln zu bewerten. Ich könnte das zumindest nicht, Thrash Heaven bleibt Thrash Heaven und es spielt einfach keine Rolle welcher der Songs noch eine Spur genialer als der Rest sein mag. Beneath the Remains ist ein makelloses Meisterwerk, das in seiner Gesamtheit beeindruckt, es gibt einfach keinen Grund Einzelanalysen durchzuführen.
Das Schöne bei all der Genialität ist: Als massentauglich kann man Beneath the Remains sicher nicht verkaufen. Jemand der dem Heavy Metal abgeneigt ist wird sich auch nicht von diesem Meisterwerk überzeugen lassen. Dazu ist die Stimme von Max Cavalera viel zu rauh, und die Produktion viel zu ursprünglich und unangepasst. Thrash Metal eben, einschmeissen und ohne gross nachdenken die Power geniessen.
Beneath the Remains würde ich einen angenehmen Härte- und Agressionsgrad bescheinigen, es wird weder unnötig agressiv rumgeknüppelt noch wird das Tempo zu irgendeinem Zeitpunkt zu sehr gebremst. Man spürt das die Band mit 100% Herzblut spielt, generell sind Sepultura ja dafür bekannt das ihnen viel an den armen Leuten Brasiliens liegt, also eine Band die einiges mehr an Hirn hat als gewisse "Popsternchen"... Auch deshalb sind sie in der Szene einfach voll anerkannt, über Geschmack lässt sich vorzüglich streiten aber bei Sepultura sind sich die meisten stets einig - eine einfach wichtige Band.
Tja was soll ich noch gross sagen, wie soll man genau beschreiben wenn bei einer CD einfach alles passt? Jeder Gitarrenriff, jede Sekunde? Hört sie euch einfach an ;)
Pro: Sepultura mit einem ihrer besten Alben, Schnell + hart = gut Kontra: so sehr ich auch darüber nachdenke - NICHTS
...Sepultura nahmen dieses Album im November des Jahres
1989 auf. Nach dem Vorgängerwerk SCHIZOPHRENIA
(vgl. auch dessen Review) wartete man gespannt darauf
was die Brasilianer diesmal abliefern würden. Und die
Erwartungen der stetig wachsenden Fangemeinde sollten
nicht enttäuscht werden.
BENEATH THE REMAINS war der konsequente nächste
Schritt in der Entwicklung der Band. Hatte der Hörgenuß
bei den vorangegangenen Alben noch ein wenig unter
der bescheidenen Aufnahmetechnik gelitten
( Morbid Visions z.b. entstand noch auf einem 8-Track
Band-Recorder) so stand hier offensichtlich ein grösseres
Budget zur Verfügung und die Produktion klingt
dementsprechend fetter.
Musikalisch blieben die 4 Jungs ihrem Stil weitestgehend
treu und hämmern sich in grandioser Thrash-Metal-Manier
durch die 9 enthaltenen Tracks
1.Beneath...
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Pro: Eines der besten Thrash- Alben aller Zeiten! Kontra: Keine!
...War ja schon der Vorgänger "Beneath the Remains" ein wahrer Hammer, der aber noch leichte Schwächen gegen Ende hin aufwies, konnte Sepultura beim 1991er Release "Arise" alle Schwachstellen des Vorgängers ausmerzen und ein Thrash- Album allererster Güteklasse vorweisen.
Egal, ob nun der flotte Opener "Arise", das beinharte "Dead Embryonic Cells" oder ein Brett wie "DEsperate Cry", alle Songs des Albums waren absolute Killer! Es fällt schwer einzelne Titel hervorzuheben, aber neben den bereits erwähnten Stücken konnten vor allem noch "Altered State" und "Under Siege (Regnum Irae) durch ausgefeilte Gitarrenarbeit und exotische Rhythmen bestechen.
Sepultura ist hiermit der absolute Durchbruch gelungen und sie sind sozusagen beinahe über Nacht in denn Olymp des Thrashmetal aufgestiegen.
Kult!...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich
Pro: interessante Mischung von Songs, gute Live Aufnahmen Kontra: keineswegs Sepulturas bester Release
.... Drug Me
12. Refuse/Resist
13. Slave New World
14. Propaganda
15. Beneath The Remains / Escape to the void
16. Kaiowas
17. Clenched Fist
18. Biotech is Gozilla
Stilistisch sind die Tracks nicht einheitlich einzuordnen.
Bei einem Teil der Songs hört man den charakteristischen Roots-Sound
mit den derb heruntergestimmten Gitarren und Max's tiefem Gegrunze
heraus, andere sind eine Gangart schneller und eher im CHAOS-Stil.
Mir persönlich gefielen insbesondere die Live-Aufnahmen, die recht
gut produziert sind und einen Vorgeschmack davon liefern wie brutal
Sepultura's Live-performance ist. Wer bereits bei den CD-Versionen
von Beneath The Remains und Escape to the Void dachte sie seien
schnell, der wird hier sein blaues Wunder erleben... *grins*
Zusammenfassend ist zu sagen, dass BLOOD ROOTED eine interessante
Scheibe ist...
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