Über sich:Zwischen Leber und Milz paßt noch ein Pils.
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 42 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Diese Band sollte wirklich jedem ein Begriff sein. Die erste Supergroup der Musikgeschichte - im Juli 1966 von Eric Clapton (Gitarre), Jack Bruce (Bass) und Ginger Baker (Schlagzeug) gegründet und knapp zweieinhalb Jahre später schon wieder aufgelöst. In diesem extrem kurzen Zeitraum schafften sie es, drei Alben aufzunehmen und einen Haufen Rockklassiker zu schreiben. Cream waren zu ihrer Zeit einer der härtesten und lautesten Bands, live prägten sie den Begriff des Heavy (Blues-)Rock. Auf Studioaufnahmen kommt naturgemäß nicht viel von dieser Wildheit rüber.
Diese Meinung bezieht sich auf das Best-Of-Album mit dem Titel "Strange Brew - The very best of Cream", erschienen 1983. Enthalten sind 12 Titel bei einer Gesamtlänge von 43 Minuten 40 Sekunden.
Die Songliste enthält natürlich ausnahmslos sogenannte "Oldies" - zeitlos und auch in 50 Jahren noch genial. Eigentlich sollte jeder die Songs kennen, das gehört zur Allgemeinbildung [;-)]. Hier eine Auflistung mit kurzen Kommentaren:
1. Badge, geschrieben von Clapton und George Harrison. Klingt daher auch stark nach Beatles. Ein wunderschöner Song mit sehr schöner Basslinie.
2. Sunshine of your love gehört zu den bekanntesten Cream-Titeln, das wunderbar simple Riff erkennt wohl jeder wieder. Kleiner Tip: Die Funkmetal-Combo Living Colour hat zum Soundtrack des Schwarzenegger-Streifens "True Lies" eine starke Coverversion dieses Titels beigesteuert, absolut hörenswert.
3. Crossroads, dieser Song von Robert Johnson ist schon bald ein Bluestraditional, da in unzähligen Versionen gecovert. Creams Version stellt Claptons Gitarrenkünste ins Rampenlicht.
4. White House, für mich der beste Creamsong. Wahnsinnig intensiv und mit den geilsten Wah-Wah-Licks und -Soli aller Zeiten.
5. Born under a bad sign ist wie Crossroads auch schon fast ein Traditional, im Original ist der Song von Booker T. & the MGs (wo übrigens Steve "The Colonel" Cropper und Donald "Duck" Dunn als Mitglieder geführt werden).
6. SWLABR
und
7. Strange Brew sind Cream in Reinkultur. Rockig, eingängige Hooklines und tolle Gitarren.
8. Anyone for Tennis? ist ein ein wenig anderer Song, akustische Gitarre, verspielte Orgel und Streicher und ein sehr seltsamer Text.
9. I feel free, dieser Song dürfte wirklich jedem bekannt sein. Verwurstet in Werbespots und auf unzähligen Samplern aus der Fernsehwerbung.
10. Politician ist schwer rollender Bluesrock, relativ hart.
11. Tales of brave Ulysees - Drogenerfahrungen in musikalischer Form. Was immer auch Eric Clapton vor dem Texten geraucht / geschnüffelt / gesonstwas hat - das Zeug will ich auch haben! *g Naja, eigentlich ist es nur, wie der Titel sagt, eine Nacherzählung der Odyssee. Ansonsten ein ziemlich psychedelischer, großartiger Song.
12. Spoonful, gecovert von Willie Dixon. Nochmal toller Bluesrock.
Fazit: Wer noch keine Best-of von Cream hat, sollte diese eklatante Lücke in seiner Plattensammlung mit dieser oder einer anderen Compilation oder, noch besser, mit den Alben "Fresh Cream", "Disraeli Gears", "Wheels of Fire" und "Goodbye" schleunigst schließen.
entlich einen gründlicheren Überblick verdient. Dennoch stellen die 20 Songs auf diesem Sampler einen brauchbaren Einstieg für Cream-Neulinge dar. Eric Clapton, Jack Br...
entlich einen gründlicheren Überblick verdient. Dennoch stellen die 20 Songs auf diesem Sampler einen brauchbaren Einstieg für Cream-Neulinge dar. Eric Clapton, Jack Br...
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12.09.2007 00:48
Welches "Cream Album" kannste mir denn besonders empfehlen? Ich steh auf psychedelischen Bluesrocksound.
09.10.2000 23:45
Hi! "Goodbye" hab ich doch erwähnt, ganz unten... ist ja kein "richtiges" Cream-Album, da posthum veröffentlicht.
08.10.2000 23:55
Du hast vergessen zu erwähnen,dass Cream noch die Alben Live 1 + 2 und Goodbye herrausbrachte.