Big Big Reinfall ...
10.09.2002
Pro:
Erst noch in einer großen großen Welt . . .
Kontra:
. . . dann auch schon der tiefe tiefe Karriere - Abfall . . .
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 Voices
Über sich:
...
Mitglied seit:10.03.2001
Erfahrungsberichte:163
Vertrauende:49
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 64 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
... tja, das kannste laut sagen. Ich hab in meinem CD-Schrank noch ein Album gefunden, das ich eigentlich schon fast vergessen hatte. Wer erinnert sich denn noch an den Song „Big Big World“, der in Deutschland und allen noch erdenklichen Charts wochenlang auf Platz 1 war ? [Erinnerungen werden wach] Emilia, die zierliche Schwedin landete damit in der Weihnachtszeit im Jahre 1998 einen großen Hit, das Album „Big Big World“ wurde daraufhin sofort noch vor der eigentlichen Veröffentlichung auf den Markt geschmissen. Jedoch wurde es nicht sonderlich beachtet. Ach die zweite Single „A good sign“ schaffte es nicht wirklich in die Charts.
Zeit für mich mal dieses Album, was ich schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gehört habe, zu durchleuchten. Tracklist *********** 01 – A good sign 3’02 02 – Big Big World 3’22 03 – Come into my life 3’17 04 – Twist of fate 3’45 05 – Like Chocolate 3’03 06 – What about me ? 3’30 07 – Life (will never be the same) 3’08 08 – Daddys Girl 2’58 09 – Adam & Eve 4’24 10 – Maybe, Baby 3’08 11 – Big Big World (TNT’s Big Phat Mix) 3’12 12 – Maybe, Baby (Swing Style) 3’24
01 A good sign ****************** Mit “A good sign” eröffnet Emilia ihr Debütalbum. Hmmm ... ein typischer „Good-Mood-Song“, der nach „Big Big World“ als zweite Single (als neuer Remix) veröffentlicht wurde, aber kaum die vorderen Plätze der Charts gesehen hat. Er beginnt mit Klavierklängen, die aufgrund ihrer Oktavenwahl wie Harfenklänge rüberkommen und sich eigentlich durch den Song im Background ziehen. Ich kann nicht sagen, das (die Album-Version) eine Art „Pop“ ist, aber dem auch etwas ähnelt. Der Refrain geht in die Gehörgänge und der Beat (zumindest etwas) in die Beine. Die Welt ist rosa, der Himmel immer blau und die Schmetterlinge schwirren nur so um einen herum ... Der absolute Gegensatz zur ersten Single. Nicht schlecht gemacht, aber die „Radio Version“ hatte etwas mehr Schwung gehabt. Sorry ! *** Bewertung: 4 von 5 Sterne 02 Big Big World ********************* Und damit schaffte Emilia ihren ersten großen Wurf auf die Charts. „Big Big World“ hielt sich wochenlang auf Platz 1 der Charts. Das schwarz/weiß Video wurde unendlich viel im Fernsehen gespielt. Der Song beginnt mit einfachen Klavierklängen und Emilia setzt mit dem einfachen Refrain und einer sanften Stimme ein. Mit dem zweiten Mal Refrain setzen dann die Streicher und der Bass mit ein. Der Refrain wird von mal zu mal mit mehr „Chor“ gesungen. Beachtlich, das dieser Song noch immer gut anzuhören ist, obwohl ich zugeben muss, das er mir Anfang 1999 doch etwas auf die Ketten ging. Also, Ballade pur ! *** Bewertung: 5 von 5 Sterne
03 Come into my life ************************ Hmmm … “Come into my life” ist eine Art … ja, wie soll ich sagen … “Disco-like”-Song ??? Keine Ahnung, wie ich es sagen soll. Nicht das er übertrieben ist, wie die unzähligen Akkorde in den Modern Talking – Songs (*hehe*), jedoch ähnelt er auch ein wenig diesen (einfacher Beat mit dem „Tusch“ zwischendurch). Meiner Meinung nach nicht gerade das, was zu der Stimme Emilias passt. Der Refrain ist zwar noch etwas nett, jedoch das drum herum ... ich weiß nicht so recht. *** Bewertung: 2 von 5 Sterne 04 Twist of fate ******************* Und dieser Song hat mich schon beim ersten Hören einfach beeindruckt. Diese Gänsehautballade ist noch stärker als „Big Big World“ und hätte ruhig als Veröffentlichung an alle gebracht werden, aber nein, auf Voices hört ja niemand. Der Beat ab dem Refrain ist intensiver als bei „Big Big World“ und die Streicher im Background gehen einfach unter die Haut. Tja, wer seiner/seinem Liebsten den Laufpass geben will, dann bitte mit diesem Song ! *gg* *** Bewertung: 5 von 5 Sterne
05 Like Chocolate ********************** Die Powerballade hört auf und (leider leider) ziemlich mies geht es weiter. „Like Chocolate“ ist ein einfacher Midtempo-Song mit „Handmade“-Musik. Der Refrain „Like Chocolate on your mind, baby ...“ plätschert einfach nur dahin und auch in den Strophen gibt es keinen nennenswerten “Top“. Der letzte Refrain wird etwas in die Länge gezogen, so das man gerade so über 3 Minuten kommt. Sorry, das war leider nix ! *** Bewertung: 1 von 5 Sterne
06 What about me ? ************************ “What about me” beginnt mit Streichern und einer Andeutung auf einen „Good-Mood-Song“ im Background. In der ersten Bridge fängt dort auch gleich ein ähnelndes „Klatschen“ an und ab Refrain 1 geht es, wie in „Come into my life“ eine Art „Disco-like“ weiter. Ich denke mal, diese Songs sind auch perfekt zum „Eins-Zwei-Tipp“ tanzen geeignet *gg*. Zwar ist dieser Song besser als der Vorgänger, aber auch nix besonderes (vielleicht sind wir auch einfach nur verwöhnt ?). Der Song sollte ursprünglich in die Beine gehen, aber so ganz geschafft hat er es nicht. *** Bewertung: 3 von 5 Sterne 07 Life (will never be the same) ************************************* “Life” hebt sich vollkommen von de Dutzend Songs ab. Es ist eine Art „A good sign“, jedoch mit mehr als mehr (sicher auch ungewollten) Pop-Einfluss. Aber, ich muss sagen, doch irgendwie gut gemacht. Der Refrain ist einfach mitzusingen und sonst schafft es der Song auch in die Beine der Hörer. Emilia’s Stimme klingt teilweise richtig klasse (wobei sie das auch immer tut *gg*), mit viel Einfluss von Blues. Gut gemacht ! *** Bewertung: 4 von 5 Sterne
08 Daddys Girl ******************* “Daddy’s Girl” ist eine Homage an Emilias Vater. Er beginnt mit Gitarrenklängen, danach Klavier und Schlagzeug. „I’ll always be my Daddy’s Girl“ ... wirklich nette “Liebeserklärung”. Fern von Pop und jeglichem. Mehr kann ich eigentlich zu diesem Song nicht sagen, er ist einfach schön gemacht. Er erinnert etwas an Country und Soul, jedoch mit eigenem Charme. *** Bewertung: 5 von 5 Sterne 09 Adam & Eve ******************** Und noch eine Hammer-Ballade. Leider nicht SO stark wie „Twist of Fate“. Er beginnt ziemlich übertrieben mit Großstadtlärm und es setzen Gitarrenklänge ein und ein einfacher Beat. Ein einfaches „Liebeslied“ an eine verflossene Liebe. Der Refrain und die Endbridge sind der eigentliche Brüller des Songs. Der Refrain geht unter die Haut „I thought that you and me, that we were Adam and Eve …“ singt sie zuckersüß mit Backgroundstimme, die noch mal eins draufsetzt. Herzzerreißend und 5-Sterne-verdächtig *gg* ! *** Bewertung: 5 von 5 Sterne
10 Maybe, Baby ******************** Eigentlich ist “Maybe, Baby” auch schon das letzte Lied auf diesem Album. Er beginnt mit dem Sixty-Schnipsern, wie man sie aus „Always have, always will“ von Ace of Base kennt. Und er ist durch und durch Sixty-like, mit den typischen Gitarrenzupfern und den kurzen Klavieranschlägen. Leider geht der Song nicht ganz in die Beine, jedoch ein kurzes Kopfnicken kann man sich dennoch abgewinnen und man ertappt sich gelegentlich bei einigen Fußwippern ! *** Bewertung: 4 von 5 Sterne 11 Big Big World (TNT’s Big Phat Mix) ********************************************* Hmmm … und alles vorbei. Mit 10 Songs gibt es noch 2 Remixe. Der „TNT’s Big Phat Mix“ von ihrer ersten Single „Big Big World“ macht den Anfang. Er war bereits schon auf der Single vorhanden und meiner Meinung nach völlig überflüssig. Wie schon einst gesagt, es ist teilweise ziemlich schwer von einer Ballade eine „gute“ Dance-Version zu machen. Hier klappt es nicht so ganz, ehrlich gesagt überhaupt nicht. Der dröhnende immer gleichbleibende Beat geht stattdessen nach nur einer Minute schon ganz schön auf die Ketten und Emilia’s eigentlich gewollter Zauber dieses Songs geht völlig unter. *** Bewertung: 1 von 5 Sterne
12 Maybe, Baby (Swing Style) ************************************ Und noch’n Remix ... und der swingt gewaltig *gg*. Er beginnt schon mit den bekannten Saxophonklängen, wie man sie aus alten schwarz/weiß Filmen kennt. Im Background immer eine Art „Kratzen“, wie aus dem „Hörrohr“ eines alten Schallplattenspielers. Und auch der Chor im Background des Refrains erinnert sehr stark an einen alten „Swing“. Wirklich gut gemacht. Emilia wird von einem Schlagzeug und einem Klavier begleitet und man kann regelrecht den stickigen Kneipensaal, in dem die dunklen Gestalten um Ehre und Geld Skat spielen, spüren. Obwohl es ein wirklich klasse Remix ist (da man „Maybe, baby“ einfach schlecht remixen kann), doch für einige etwas ... sagen wir ... abgedroschen. *** Bewertung: 4 von 5 Sterne Das Cover ************* Auf der Vorderseite sieht man ein schwarz/weiß Bild von Emilia (anscheinend aus dem „Big Big World“-Video), und auch auf der Rückseite ziert ein Bild aus dem Video das ganze: Emilia lehnt an einer Mauer, dahinter die Stadt. Im Booklet gibt es alle Songtexte zum Mitsingen. Also, ein Cover/Booklet dem nichts fehlt ! *** Bewertung: 5 von 5 Sterne
FAZIT ~~~~~~ 48 von 65 Sterne -> 73,85 % „gut“ und 26,15 % „na ja, geht so bis geht so nicht“ *gg*. Ich muss mal sagen, ich hatte mir schon damals mehr von Emilia’s Album erhofft. Deshalb haben es sicher auch nur 2 Singles zu einer Veröffentlichung gebracht. Sie war der absolute Newcomer, jedoch nach nur einem Song kam der Absturz. Beachtlich ist, das sie alle Songs selbst geschrieben hat und auch live konnte sie immer gut abschneiden, da ihre Songs einfach Live einfach zu spielen sind und ohne großartige technische Instrumente realisierbar sind. Mit nur 10 Songs und 2 ganzen (ui, toll *Ironiehallosag*) Remixen etwas fad. Also, wer sich’s anhören will, den werde ich sicher nicht abhalten können, aber empfehlen ... ich weiß nicht ... 2001 versuchte sie es wieder mit ihrer Comeback-Single „Kiss by Kiss“. Leider floppte diese auch und auch das neue Album schaffte es nicht weit. Vielleicht brachte die zweite Single mit Oli P. mehr Erfolg, aber ich hab nichts mehr von ihr gehört. Schade, denn diese Stimme ist einfach großartig ... ihr fehlen nur die richtigen Kompositionen !
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15.04.2004 16:28
wirklich guter bericht! hab auch einen bericht über emilia geschrieben. allerdings über die single "big big world". kannsten dir ja mal angucken, wenn du willst. lg felix
09.03.2004 13:13
Wäre TWIST OF FATE als zweite Single veröffentlicht worden, wär sie nicht so abgetaucht... Schade, denn die junge Lady hat wirklich eine tolle Stimme *gerade das Album hör*
09.10.2003 18:04
von Emilia kenne ich nur ihren grossen Hit - danach habe ich nichts wieder davon gehört