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2002 erschein "Bigger than Jesus", was dazu führte, dass The Bones danach mit ihren Idolen Motörhead auf einer Bühne standen. Auch die Toten Hosen angagierten die Band als Vorband ihrer Tournee.
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Erfahrungsbericht von brodyramone über Bigger Than Jesus - The Bones 26.02.2006
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
exzellent
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Pro:
Rock´n´Roll und Punkrock vereint
Kontra:
bei dieser Scheibe gibt es kein kontra
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
The Bones - eine schwedische Punkrockband, die 1996 entstand.
Bereits seit 1993 treffen sich Spooky, dessen Bruder Beef sowie Andi Nero zu Jam Sessions. Das sind eigentlich Zusammenkünfte von Musikern , die zusammenkommen und ein wenig gemeinsam Musik machen ohne etwas konkretes zu planen. Irgendwie hatte Boner von den nun schon regelmäßigen Treffen gehört und schaut mal in dem Raum vorbei wo die 3 musizierten. 1997 veröffentlichten sie dann erstmals als The Bones die EP (Minialbum) "Horrorway".
The Bones sind also:
Beef (Guitar/Vocals) Andy (Bass/Vocals) Boner (Guitar/Vocals) Spooky (Drums).
Nach dem unerwarteten Erfolg und dem Ausverkauf der Platte entschieden sie sich das Ganze jetzt etwas professioneller anzugehen. Dabei wurden sie von den Ramones, den Rock´n´Rollern Motörhead und den Songs von Elvis inspiriert. Auf Grund des großen Erfolges in Schweden und Nordeuropa wurde das Label "People like you" aus Dortmund auf die Jungs aufmerksam. 1999 unterschrieben sie bei denen einen Plattenvertrag, veröffentlichten "Srewed, Blooed and tattoed" heraus und gingen anschließend auf die erste große Europatournee. 2002 erschein "Bigger than Jesus", was dazu führte, dass The Bones danach mit ihren Idolen Motörhead auf einer Bühne standen. Auch die Toten Hosen angagierten die Band als Vorband ihrer Tournee.
Hier möchte ich Euch die zweite von 3 bisher erschienen Alben ans Herz legen.
Die "Bigger Than Jesus" beinhaltet einen Gassenhauer nach dem anderen. Ich habe wirklich kaum Platten gehört, die soviele Ohrwürmer inne hat wie diese.
Die Texte sind in einfachem Englisch gesungen und das unregelmäßig abwechselnd von beiden Gitarristen. Beef hat die etwas höhere und RocknRolligere, Boner dagegen die harte, röhrige aggressivere Stimme. Mindestens die Refrains der gesammten Liedpalette haben nen nahezu 100%igen Mitsingfaktor.
1.Chrome, smoke and thunderroads 2.Hey baby 3.Denial 4.Something's wrong 5.Hate 6.Casino knockout 7.Memphis '77 8.Screwed, blued and tattooed 9.Going nowhere 10.Flashback 11.Zero to ten 12.Graveyard gloria F.O.D. 13.Long gone 14.Dead and gone _______________________________________________
Highlights der Scheibe:
1.Chrome, smoke and thunderroads
Ein Ohrwurm hoch drei. Das Lied fängt gleich mit einem geilen Giatrrensound an. Der Gesang ist aggressiv und das Lied ist sehr flot unterwegs. Auf Konzerten der Bones ist es ein Highlight.
3.Denial
Das ist mein Lieblingslied. Wer es mehrmals gehört hat, kann es im Schlaf mitsingen. Es ist von der Melodie einfach brilliant. Die Solos brennen sich ins Gedächtnis. Der Text ist sehr poetisch, aber durch die sehr männliche Stimme von Boner ist es ein Hit in der Punkszene.
9.Going nowhere
Das Intro ist ebenfalls ein Ohrwurm.Der Gesang ist hier wesentlich ruhiger. Man kann bei dem Lied schön entspannenund relaxen.
11.Zero to ten
Dieses Lied ist einfach ein Klassiker. Besser kann man Punk´n´Roll nicht machen. Der Text ist sehr gut Verständlich, sodass man gleich mitsingt.
13.Long gone
In dem Lied lässt Boner seine böse Stimme raus. Dieser Song ist düster aber geil. __________________________________________________
Die Songpalette hat einen einzigartigen voluminösen Sound in dem Rock´n´Roll und Punk perfekt miteinander verschmolzen sind.
Der Gesang ist sehr freundlich, aber kann auch mal böse sein. Generell ist er aber sehr Ausdrucksstark.
Wem Bands wie Rancid, Dropkick Murphys oder Anti Flag gefallen, macht bei dieser Platte keineswegs einen Fehler. Jeder Euro lohnt sich.