Die leicht nöhlende Stimme und das balladeske Gitarenschrammeln klingen
zunächst mal nach gottverdammtem Britpop, das ist nicht sonderlich
originell. Auch dann nicht, wenn der Interpret gar nicht von der Insel
sondern aus Dänemark kommt. Doch in dieser Platte steckt mehr, als der
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Erfahrungsbericht von Neumi über Blossom From The Dirt - Westwood 10.12.1999
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Die leicht nöhlende Stimme und das balladeske Gitarenschrammeln klingen zunächst mal nach gottverdammtem Britpop, das ist nicht sonderlich originell. Auch dann nicht, wenn der Interpret gar nicht von der Insel sondern aus Dänemark kommt. Doch in dieser Platte steckt mehr, als der Opener "I Follow You" verspricht. Denn spätestens bei "Well, Well, Well" fängt Michael Vesterkov an zu zaubern. Filigrane Rhythmen untermalen traurig intensiven Balladenstoff, der sich ohrwurmartig ins Hirn frißt. "Once In America" erinnert ein wenig an Queen, nicht nur der stimmlichen Ähnlichkeit zu Herrn Mercury wegen. "It Comes - When It Comes" überrascht mit regelrecht bluesigen Elementen, "Turned Down The Clown" kuschelt vielleicht ein bißchen zu heftig mit Oasis, man kann das aber auch wohlmeinend als "Verarbeiten musikalischer Einflüsse" durchgehen lassen. Wie auch immer, dies hier ist Kuschelpop der anspruchsvolleren Sorte, viel Akustikgitarre, einschmeichelnde Streicher, schöne verträumte Melodien. Wozu auch immer man Derartiges verwenden kann.
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