→ Blues zum Jubiläum .........(200.)
23.09.2007
Pro:
Melodisch, hervorgerufene Gefühlswelt, Klang…einfach alles, Erinnerung an ein schönes Konzert
Kontra:
…nur 10 Songs …
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 jansdarling2002
Über sich:
ab. 24. wieder regelmässig on, brauchte kleine Pause! || Sonne !!! Bei Gutem Wetter PC-Fern! υ...
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Hi liebe Leute, lange habe ich überlegt, ob ich meinem 200. Bericht etwas besonderem widme oder nicht…und ich habe beschlossen, mich in einer neuen Kategorie zu versuchen, heute wage ich mich an meinen ersten CD - Bericht, sollte dieser für den einen oder anderen unvollständig sein, dann bitte ich um konstruktive Kommentare. Von welcher CD möchte ich berichten?
Die CD stammt von **Louisiana Red**, einem wahren Blues Giganten und befasst sich mit Blues Classics, das wieso, weshalb und warum gekauft erfahrt Ihr in meinem Bericht! Ich wünsche Euch an dieser Stelle viel Spaß beim Lesen!
Bevor ich zu der CD komme, ein paar erläuternde Worte zum drumherum Wie bin ich auf diese CD gestoßen? °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Oh, hier muss ich ein wenig ausholen, im September wurde in der Fabrik (Hamburg, Barnerstraße) mal wieder ein musikalisches Ereignis angekündigt, zu dem mein Schatz und ich von Freunden Karten bekamen, Angekündigt war ein Blues Abend mit Louisiana Red sowie einer Vorband. Bis dato hatte ich von Louisiana Red noch nichts gehört, aber ich lasse mich ja gerne mal überraschen. Gesagt getan und zur Fabrik hin. Die Vorband spielte nur ziemlich bescheidene Rockstücke welche eigentlich einen Blues Einschlag haben sollten (was ich aber nicht so empfinden konnte) - irgendwie hörte sich das aber grauenvoll an, was aber meines Erachtens auch an der miserablen Aussteuerung des Mischpultbedieners lag…die Instrumente kreischten, die Stimme gelangte in den Hintergrund…wir waren drauf und dran zu gehen, zumal die Vorband immer weiter spielte, ihre zugesicherte Zeit von 20 Minuten war schon weit überschritten…aber die Erlösung kam, nach einer kurzen Pause wurde dann die Künstlerische Attraktion des Abends angekündigt :"Louisiana Red"…kaum auf der Bühne und die ersten Akkorde gezupft war es um meine Freunde und mich geschehen…..es begann ein wunderbares kleines Konzert, welches nun auch super genial ausgesteuert und in den Bann ziehend war…selten ist es vorgekommen, dass mich Musik so fasziniert hat, noch auf dem Heimweg beschloss ich , mir eine CD von Louisiana Red zu besorgen, gesagt getan….
Noch ein paar Formalitäten, denn… Wer ist Louisiana Red? °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Iverson Minter wurde am 23. März 1932 in Vicksburg (Mississippi) geboren, sein Leben war von Schicksalsschlägen behaftet, seine Mutter starb eine Woche nach seiner Geburt, sein Vater wurde 1941 vom Ku-Klux-Klan ermordet. So verbrachte er einen Teil seiner Kindheit bei seiner Großmutter in New Orleans, bis er in ein Waisenhaus kam. Hier machte Iverson Minter die erste Bekanntschaft mit Musik, mit einer Mundharmonika blies er sich den Blues von der Seele. Ein weiterer Schicksalsschlag für Ihn folgte dann 1972, als er zusehen musste wie sein Bruder bei Erntearbeiten von einer Erntemaschine tödlich verletzt wurde. Iverson Minters Frau starb 1973 an Krebs und ließ ihn mit drei Kindern allein.(Hier sind allerdings verschiedene Versionen zu finden, die unterschiedliche Todesursachen zu dem Tod seiner Frau aussagen, welche die richtige ist, sei mal dahingestellt, ich habe die hier angegebenen Daten aus dem Inlay der CD teilweise übernommen)
Stationen seines Lebens: Als 14-jähriger tritt er im "Skyline Club" in Pittsburgh auf Muddy Waters, welcher ihn dort spontan auf die Bühne holte…dieses war das prägende Erlebnis für Iverson Minter und er beschloss Blues Musiker zu werden. Ende der 50-er war er knapp 2 Jahre in der Band um John Lee Hooker, machte sich aber schnell wieder selbstständig. Weiter Stationen seines Lebens waren eine Verurteilung zu Zwangsarbeit wegen Einbruchs und seine Teilnahme am Korea Krieg, schließlich folgte die unehrenhafte Entlassung aus der US - Army. Seit 1949 existieren Bluesaufnahmen von Inverson Minter mit dem Künstlernamen Louisiana Red - diesen Namen bekam er aufgrund seiner Vorliebe für eine rote Chilisauce. Bekannt wurde er durch einen Auftritt unter anderem beim Jazz
Bilder von Blues Classics - Louisiana Red
- Festival Montreux 1975 und einer Aufzeichnung des WDR Rockpalast 1976. 1983 erhielt er den Handy Award der Blues Foundation als bester traditioneller Bluesmusiker. 2001 erhielt er von der Stadt Woodstock den begehrten Stadtschlüssel, was der Ehrenbürgerwürde entspricht.
Seit einigen Jahren lebt Louisiana Red in Deutschland und geht immer mal wieder auf kleinere Tourneen. Über / Von Louisiana Red gibt einen Dokumentarfilm aber auch zahlreiche CD´s.
Das war mal ein kleiner Einblick über das Leben von Inverson Minter alias Louisiana Red. Daten zu der CD °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Gekauft habe ich die CD für 7,99€ bei buecher.de. Enthalten sind auf der CD insgesamt 10 Songs mit unterschiedlicher Länge, die gesamte Spielzeit beträgt 55 Minuten. Veröffentlicht wurde die CD am 23. April 1996, der Vertrieb findet durch "Bellaphon Records" statt.
Die Cd versteckt sich in einer stabilen Kunststoffhülle und ist überwiegend in Schwarz mit Roten Akzenten gehalten, zu der CD gibt es noch ein kleines Cover, wo sich die Biographie zu Louisiana Red sowie eine Erklärung zum Blues befindet. Auf der Rückseite der CD - Hülle sind die einzelnen Titel aufgeführt, inkl. Der Spieldauer Blues - Definition °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Wie definiert man Blues, was muss man sich darunter vorstellen? Hier musste ich ausnahmsweise mal auf Wikipedia zurückgreifen, denn passender kann man es nicht beschreiben: " Blues ist eine vokale und instrumentale Musikform, die sich in der afroamerikanischen Gesellschaft in den USA Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt hat. Der Blues bildet die Wurzel eines Großteils der populären US-amerikanischen Musik. Jazz, Rock und Soul sind eng mit dem Blues verwandt. Selbst in aktuellen Stilrichtungen wie Hip-Hop ist ein Nachhall des Blues zu spüren. Das Wort Blues leitet sich von der bildhaften englischen Beschreibung "I've got the blues" (wörtlich: ich habe die "Blauen") bzw. "I feel blue" (ich bin traurig) ab. Frühe Formen des Blues entstanden in den südlichen Teilen der Vereinigten Staaten im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Der Blues ist eine eigenständige Form schwarzer US-amerikanischer Folklore, die sich nicht ausschließlich auf andere afroamerikanische Musikformen wie Gospel, Negro Spiritual, Worksongs (dazu gehören auch Fieldholler) zurückführen lässt. Der Blues enthält Elemente afrikanischer, europäischer und karibischer Musik. Frühe Blues-Formen sind bereits in Vaudeville- und Minstrel-Shows des späten 19. Jahrhunderts dokumentiert. Um 1910 hatte sich das Wort 'Blues' zum allgemeinen Sprachgebrauch entwickelt. Sängerinnen wie Bessie Smith, Ma Rainey oder Alberta Hunter machten den Blues unter den Afroamerikanern sehr populär. Der schwarze Musiker und Komponist W.C. Handy (1873-1958) trug wesentlich dazu bei, den Blues populär zu machen." Wer die komplette Erklärung zu "Blues" lesen möchte, hier ist der Link zu Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Blues
Blues - Goes on °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Ich werde versuchen, hier die einzelnen Songs kurz zu beschreiben, texttechnisch kann man die Songs schlecht beschreiben, da diese überwiegend aus Gitarrenklängen bestehen, und nur stellenweise durch verbale Einwürfe - im starken Südstaatenenglisch - durch den Blues Giganten unterbrochen werden. In allen auf der CD enthaltenen Songs sind Wut, Trauer, Liebe aber auch Protest das Thema. Zu jedem Song werde ich versuchen meine Eindrücke zu beschreiben.
♦Song 1.: Anti - Nuclear Blues….(3:42)
Eine Mischung aus wohlklingender Gitarre und eine hervorragender klare aber auch gleichzeitig leicht rauchiger Stimme, die Gitarre ist gleichmäßig begleitend, wobei Louisiana Red hier ein wahrer Meister seines Faches ist, um die unterschiedlichsten Töne des Gitarre zu entlocken, aufgelockert wird der Song durch leichte "Trommeleinlagen" auf dem Gitarrenkorpus. Immer wieder lässt der Interpret nur die Klänge der Gitarre auf den Hörer einwirken um dann wieder die Aufmerksamkeit auf seine verbalen Einwürfe zu lenken. Dieses Lied war auch eines, welches wir in der Fabrik bei dem kleinen Konzert gehört haben, und es hat für Gänsehaut gesorgt, denn die Mischung zwischen Gitarrentönen aber auch die kleinen Gesangseinlagen ist einfach perfekt. ♦Song 2.: Tribute to Tampa Red…(2:29)
Dieser Song ist auch gleichermaßen von Gitarrenklängen und Gesang geprägt, wobei die Gitarre und die Kunst von Louisian Red dieses Instrument zu beherrschen hier im Vordergrund steht, die eingeworfenen Textpassagen sind doch eher Nebensache. Ich war gegenwärtig sehr fasziniert, welche unterschiedlichen Klänge man mit einer Gitarre zaubern kann, sei es von ganz tief unten bis in die hohen Tonlagen. Dieser Song lädt zum träumen aber auch zum nachdenken ein. ♦Song 3.: Still Crying About Detroit… (6:33)
Hier steht die Gitarre eher im Hintergrund mit einem leicht dramatisch wirkenden Klang, dafür erkennt man hier aber die Leidenschaft des Interpreten an der Musik, speziell am Blues. Im Laufe des Songs kommt die Gitarre aber stärker zum Ausdruck um die Wut aber auch die Leidenschaft zu unterstreichen…die Abwechslung zwischen Gitarrentönen und verbalen Einwürfen ist einfach einmalig, hier wird nicht nur Gänsehaut sondern auch ein wenig Angst freigesetzt. ♦Song 4.: Arizona Blues…(6:26)
Bei diesem Song kommt Ausdruckskraft im Zusammenspiel mit Gitarre und einer Mundharmonika zum Vorschein, Gesang und musikalische Unterstreichung der eben genannten Instrumente betonen einander. Aufgelockert wird das ganze durch die eine oder andere "Klopfeinheit" auf dem Gitarrenkorpus….für mich hat dieses Lied etwas Beklemmendes an sich, auf der einen Seite ruft der Song bei mir Wut aber auch gleichzeitig Trauer hervor, vor dem inneren Auge spielen sich unbewusst aber durchaus wahrnehmbar wilde Bilder ab, von weiten Feldern, aber auch Sklavenarbeit…komisch, das hatte ich bei den bisherigen Songs nicht. ♦Song 5.: Prison Blues…(5:29)
Einleitend bei diesem Song kommt ein kurzer Dialog in schnellem -leider etwas unverständlichem Südstaatenenglisch - welcher ruhelos abgelöst wird durch ein abwechselndes Gitarrenspiel mit immer wieder eingeworfenen Textpassagen, ergänzt wird hier durch kleinere Mundharmonikaeinlagen. Die hier sehr auffällig sonore Stimme von Louisiana Red lässt einem die Gänsehaut spüren. Gegen Ende liefern sich Mundharmonika und Gitarre ein kleines Duell, aufgelockert von kleineren Einwürfen des Interpreten. ♦Song 6.: Keep on Slidin' the Blues…(4:47)
Der Hörer steigt hier ein in einen gleichzeitig von der Gitarre untermalten Gesang, welcher im Gegensatz zu den anderen Songs von durchgängigen Textpassagen geprägt ist, in den Textpausen liefern sich Gitarre und Mundharmonika ein Duell. Man könnte hier meinen, man wird in eine andere Zeit versetzt, grob geschätzt würde ich sagen, dass es sich bei diesem Lied um eines der ersten aus den Anfängen des Blues handelt. Leider ist das hier nicht auf der CD angegeben. In der Mittelpassage des Songs "quält" Louisiana Red seine Gitarre ein wenig, so dass man das Gefühl bekommt, die Töne überschlagen sich…hier muss ich auch ehrlich sagen, dass mir dieser Song nicht so ganz gefällt. ♦Song 7.: Lonesome Train…(5:58)
Auch hier wird der Hörer in ein musikalisches Werk aus Mundharmonika und Gitarre entführt, begleitet von ruhigen bis leicht aufbrausenden Textpassagen seitens Louisiana Red. Wenn man die Augen zumacht, könnte man meinen, man fährt mit einem Zig quer durch die einsamen Welten Amerikas. Abgerundet wird die Melodie wieder von den kleinen "Trommeleinlagen" auf dem Gitarrenkorpus. Ich finde es wirklich sehr erstaunlich, was man alles mit einer Gitarre an Tönen erzeigen kann, und wie perfekt sich das ergänzt mit der Mundharmonika, zum Ende des Songs wurde einfach nur durch die Gitarre - begleitet von der Mundharmonika - das stampfen einer Dampflok nachgemacht - fantastisch ♦ Song 8 .: My Life With Carey Bell…(6:38)
Meines Erachtens mit einer der Einfühlsamen Songs auf der CD, eine Mischung aus sanften dunklen Gitarrenklängen und Mundharmonikaklängen, diese werden immer wieder durch kleinere Verbale Einwürfe seitens Louisiana Red unterbrochen, eine einfach klasse und melodische Melodie ist entstanden. Sie vermittelt einem so etwas von Sehnsucht und Leidenschaft. Ich kann mich bei dem Lied einfach nur zurücklehnen und träumen und gleichzeitig entspannen, so angetan hat es mir die überwiegend sanfte Melodie. ♦Song 9.: No More Destruction in This Land…(5:09)
Dieses ist eines der wenigen Lieder, die mir nicht so ganz zusagen, für mich klingt das irgendwo aggressiv, vielleicht mag das an dem fast durchgängigen Gesang liegen und den hart klingenden Akkorden der Gitarre, welche nur recht wenig durch kleine Einlagen mit der Mundharmonika abgemildert werden? Ich kann es Euch ehrlich gesagt gar nicht sagen, aber irgendwie merke ich für mich, dass ich hier etwas verspüre, was mich leicht aggressiv macht. Zwar versucht Louisiana Red hier durch unterschiedliche höhen und Tiefen in seinr Stimme, für einen abwechslungsreichen Klang zu sorgen, aber mich spricht das nicht so ganz an. ♦Song 10.: Bessie…(7:19)
Ach, ja, wieder ein Lied, welches er bei seinem Auftritt in der Fabrik gespielt hat, hier legt er sich wirklich ins Zeug, wer sich bisher nicht hat von seiner Musik überzeugen lassen, der wird es spätestens nach diesem Song sein, denn hier legt Louisiana Red alles rein, was den Hörer nicht nur melancholisch sondern auch wütend aber auch Himmel-hoch-jauchzend macht, ich würde das als Symphonie der Klänge bezeichnen, perfekt abgestimmt hier der Gesang mit der Gitarre, man merkt, dass der Interpret seine Gitarre perfekt beherrscht und er sich zudem auch wirklich mit dem Thema Blues auseinander setzt. Hier verarbeitet er alles erlebte, man kann die Freuden aber auch die Leiden akkurat heraushören. Bei mir erzeugte das Lied nicht nur in der Fabrik sondern auch hier bei mir zuhause Gänsehaut. Meinung / Kriterien °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Insgesamt gesehen hat die CD mir mehr als gut gefallen, ok, bis auf ein zwei Ausnahmen, aber es ist ja meist so, dass auf einer CD Stücke drauf sind, die einem nicht so gut gefallen haben. Wenn ich nun meine empfundenen Gefühle beim Hören der CD als Gesamtes beschreiben soll würde ich sagen, es war ein wahres Wechselbad der Gefühle, von Wut, Trauer, Leid, Verzweiflung bis hin zu Freude, Liebe und Hochachtung. Wer wirklich die Textpassagen verstehen möchte, der muss wahrlich gute Englischkenntnisse habe und auch ein wenig die einzelnen Akzente können, ich hatte da bei einigen Songpassagen arge Probleme, was aber auch daran liegt, dass mein Englisch mittlerweile ein wenig eingerostet ist, aber ich höre die Musik nicht wegen dem Text sondern wegen des Klangs und den Effekten, die sich bei mir einstellen.
Wenn ich mir alles zusammen anschaue, also die Songs und die Cd inklusive des Inlays und der Gestaltung desselben, kann ich behaupten, ich habe hier ein Glücksgriff gelandet, denn die CD wie auch das Inlay sind ansprechend gestaltet und enthalten Informationen über den Interpreten selber aber auch zur Entstehungsgeschichte des Blues. Was mir ein wenig fehlt, sind kurze Erläuterungen zu den einzelnen Songs, mit welchem Hintergrund die aufgenommen wurden, bzw. auch wann die aufgenommen wurden. Schade, aber wie heißt es so schön? Man kann nicht alles haben. Belohnt wird man aber dennoch, denn der Klang der einzelnen Stücke ist klar und wohlklingend, ich gehe hier mal davon aus, dass es sich um Originalsongs handelt, welche lediglich auf CD aufgenommen wurden, denn ich kann auf der Cd keinen Hinweis finden, dass hier digital nachgearbeitet wurde. Was etwas gewöhnungsbedürftig ist, die einzelnen Songstücke gehen fast nahtlos in einander über, da sind maximal nur 2 - 3 Sekunden Pause zwischen, aber das sehe ich nicht als großen Kritikpunkt an, lediglich nur als auffällig uns somit erwähnenswert. Was aber das schönste war, bei vielen Liedern auf der CD wurde ich immer wieder an das kleine Konzert in der Fabrik erinnert und so habe ich eine bleibende Erinnerung an einen wunderschönen Abend.
Abschließend °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Für mich hat die CD eine ganz besondere Bedeutung, da sie mich nicht nur an einen wunderschönen Abend erinnert, sondern mir auch gezeigt hat, dass man einfach mal seiner Intuition folgen sollte und sich etwas bleibendes zulegt, mit dem nicht nur Erinnerungen verbindet, sondern auch andere bereits erlebte Erlebnisse verarbeiten kann. Gerne würde ich Euch noch die eine oder andere Aufnahme vom Konzert in der Fabrik zeigen, aber leider ist das nicht gestattet…
Bewertung °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Alles insgesamt gesehen vergebe ich hier volle 5 Sterne, denn ich habe nichts zu meckern und natürlich eine Empfehlung für alle Blues - Freunde und solche die es werden wollen!
Sollte an diesem Bericht Eurer Meinung nach etwas fehlen, dann sagt es mir mittels eines Kommentars, dies war mein erster Bericht in dieser Kategorie…ich habe versucht, an alles zu denken, was in einen CD Bericht gehört, aber vielleicht habe ich auch etwas vergessen.
Herzlichen Dank für das Lesen, Bewerten und Kommentieren sagt Eure Jansdarling2002 à Chrissy
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