Bona Drag - Morrissey

Bona Drag - Morrissey

von Morrissey

Pop - 1 - CD - Label: Hmv - Vertrieb: EMI Electrola - Veröffentlicht am: 18. Oktober 1990 - EAN: 077779429820 mehr

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++++++++++ PROLOG: ++++++++++ Manchmal blendet die Liebe die Liebenden mit hellen Stahlen der Glückseeligkeit … Manchmal verirren sich die Liebende im Glanz ihres Glückes in romantische Träumereien … Manchmal verdeckt die Liebe alle Form von Kritik hinter unreflektierter Bewunderung ... Bericht lesen





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AND IN MY SORRY WAY I LOVE YOU
Erfahrungsbericht von Stuebi über Bona Drag - Morrissey
01.02.2007


Produktbewertung des Autors:   

Cover-Design: annehmbar 
Klangqualität: gut 
Langzeithörspaß: wird nie langweilig 

Pro: siehe Text
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++++++++++
PROLOG:
++++++++++

Manchmal blendet die Liebe die Liebenden mit hellen Stahlen der Glückseeligkeit …
Manchmal verirren sich die Liebende im Glanz ihres Glückes in romantische Träumereien …
Manchmal verdeckt die Liebe alle Form von Kritik hinter unreflektierter Bewunderung …

*Yes, I Am Blind …*

Ja … Liebe macht wohl blind …
Ja … weil es wohl so sein muss …

*Yes, I Am Blind …*

Ja … ich bin verliebt … auch nach Jahren noch …
Ja … letztlich ist Eva nicht ganz vergessen … auch nach all den Jahren nicht …

*Yes, I Am Blind … And In My Sorry Way I Love You …*

Ja … ich bin verliebt … auch nach Jahren noch …
Ja … letztlich ist MORRISSEY immer noch mein Held … auch nach all den Jahren noch …

Die folgende Geschichte erzählt - wie so oft - von Stübi … und sie erzählt - einmal mehr - von der Liebe, vom Glück, von Trennungen und vom Schmerz … die folgende Geschichte soll von MORRISSEY und seinem zweiten Longplayer als Solokünstler berichten … die folgende Geschichte ist der Versuch, die 1989 erschienene Compilation "Bona Drag" zu beschreiben …


THE STORY SO FAR …
***********************************

In der ersten Folge dieser kleinen Reihe konnten wir Stephen Patrick MORRISSEY auf seiner Reise von seinem Geburtsort Manchester im Jahre 1959 bis ins Jahr 1987 begleiten, als er in den Wood Hall Tonstudios in Bath den Beginn einer eindrucksvollen Solokarriere legt …

Stephen Patrick MORRISSEY wächst - wie wir also wissen - als Sohn irisch-katholischer Einwanderer in der düsteren nordenglischen Industriemetropole auf … sein Interesse gilt - untypisch für Jugendliche seiner Generation - in erster Linie der Literatur des ausgehenden 19. Jahrhunderts … die Texte seiner geradezu abgöttisch verehrten Helden wie OSKAR WILDE oder auch SHELAGH DELANEY bringen ihn zum Schreiben eigener Texte … eine sich zeitgleich entwickelnde Vorliebe für den Glam-Rock der 70er und die Musik der NEW YORK DOLLS, SANDIE SHAW oder NANY SINATRA bringt ihn in Versuchung als Sänger einer Punkband anzuheuern …

Erst die Begegnung mit dem ebenfalls in Manchester geborenen Gitarristen und aufstrebenden Songwriters JOHNNY MARR führen seine vorerst dilettantischen Versuche als Bandleader auf eine tragfähige, professionelle Ebene … die mit ANDY ROURKE und MIKE JOYCE gegründete Band THE SMITHS wird im Vereinigten Königreich zu einer der wenigen wirklich stilbildenden Independent-Bands ihrer Zeit heranwachsen (mit erstaunlicher Wirkung auf chartsstürmende Musiker der Gegenwart).

Nach vier Studioalben, drei Compilations und 17 Singles sind die SMITHS buchstäblich am Ende … JOHNNY MARR hat sich an der kreativen Partnerschaft mit dem zwar seelenverwandten aber eben auch sehr egozentrischen - und dabei oftmals kompromisslosen - MORRISSEY unglaublich und unerwartet schnell erschöpft …

MORRISSEY findet sich - mit der Wut enttäuschter Verzweiflung - bereits im Herbst des Jahres 1987 wieder im bereits erwähnten Tonstudio in Hall ein … der ehemalige SMITHS-Produzent STEPHEN STREET erweist sich als verborgenes Songwriter-Talent … in VINI REILLY wird ein Gitarist gefunden, dem es - ähnlich wie JOHNNY MARR - gelingt, einzigartige, unverwechselbare Klangstrukturen zu zaubern …

Das im März des Jahres 1988 veröffentlichte grandiose Debüt-Album "Viva Hate" schafft es umgehend auf Platz 1 der britischen Album-Charts … die neuen Songs scheinen die Musik der SMITHS konsequent weiterzuentwickeln, ohne dabei die Wurzeln der Vergangenheit zu verleugnen ... der Trennungsschmerz weicht (auch bei den zahlreichen Fans wie es Stübi nun mal einer ist) der Hoffnung auf eine große Zukunft als Solo-Künstler …


DISAPPOINTED
***********************************

Der Erfolg von "Viva Hate" stimmt MORRISSEY zunächst erstaunlich milde und zufrieden … er empfindet es - wie er es Jahre später ausdrückt - "Nice and normal to be back in the British Top Ten"; vor allen Dingen ist ihm der kommerzielle Erfolg seiner Arbeit die wundervolle Bestätigung für den eingeschlagenen künstlerisch-kreativen Weg … dies alles erfreut MORRISSEY wohl auch umso mehr, als der "weggelaufene" JOHNNY MARR zwar als Gastmusiker auf - gefühlt - jeder CD der Jahre 1987 bis 1990 zu finden ist, er dabei jedoch seine eigene musikalische Identität zu verlieren scheint …

Am 22. Dezember 1988 findet in (und vor allen Dingen vor) der Wolverhampton Civic Hall ein denkwürdiges Live-Konzert statt … MORRISSEY vereinigt sich auf der Bühne mit seinen ehemaligen Kollegen der SMITHS … ANDY ROURKE am Bass, MIKE JOYCE an den Drums und CRAIG GANNON an den Gitarren bilden das Line-Up für einen legendären Event … 17.000 Fans in SMITHS-T-Shirts sind MORRISSEY'S Aufruf nach Wolverhampton gefolgt (das Fan-Shirt sollte der Garant für freien Eintritt sein - in Anbetracht der viel zu kleinen Halle eine aberwitzige Idee) …

Nun gut … das Konzert soll - so die Legende - trotz seiner enttäuschenden Kürze grandios gewesen sein … dennoch … im Nachhinein betrachtet steht der Gig in Wolverhampton geradezu als Sinnbild für die nun folgendene Sinnkrise … für Jahre voller Enttäuschungen … und Misserfolge …

In den folgenden Monaten wird sich MORRISSEY zunächst mit STEPHEN STREET entzweien … MORRISSEY versäumt es - vielleicht in Ermangelung eines professionellen Managers; vielleicht aus purer, schamloser Berechnung - STEPHEN STREET die Rechte an seiner Arbeit für "Viva Hate" zuzusichern … der enttäuschte STEPHEN STREET sucht sich Hilfe bei seinen Anwälten … eine Zusammenarbeit ist - zumindest was MORRISSEY betrifft - fortan nicht mehr möglich …

Es folgen schier endlose Rechtsstreitigkeiten mit den ehemaligen Bandmitgliedern der SMITHS … CRAIG GANNON beansprucht Tantiemen als Songwriter für die legendären SMITHS- Singles "Panic" und "Ask"; ANDY ROURKE und MIKE JOYCE wollen sich nicht damit abfinden, von allen Einnahmen der SMITHS jeweils lediglich lächerliche 10 Prozent zu erhalten … die drei Musiker ziehen also mehr oder weniger lange und ausdauernd vor Gericht … und obsiegen letztlich mit allen ihren Forderungen …

Ungeachtet der Rechtmäßigkeit der jeweils geäußerten Forderungen … auch zwischen ANDY ROURKE, MIKE JOYCE, CRAIG GANNON und MORRISSEY ist - nicht nur im übertragen Sinne - der Vorhang zerteilt und alle Brücken für alle Zeiten abgebrochen …

MORRISSEY steht - wieder einmal - alleine da - und er ist - einmal mehr - der Depression näher als dem kreativen Aufbruch aus der Krise …


LITTLE MAN, WHAT NOW ?
***********************************

All die großen Enttäuschungen - auf Seiten der Diva MORRISSEY - verhindern verständlicherweise die konzentrierte, kontinuierliche Arbeit an einem neuen Studio-Album … MORRISSEY veröffentlicht jedoch von Herbst 1988 an - mit einem Team wechselnder Produzenten, Songwriter und Musiker - in loser Abfolge mehr oder minder erfolgreiche Singles und EP's… plötzlich scheint es, als ob die Qualität der veröffentlichten Songs im krassen Gegensatz zum Zeitgeist und dem aktuellen Musikgeschmack der breiten Massen steht …

Bleiben bei der Produktion dieser Singles anfangs noch STEPHEN STREET und die vertrauten SMITHS-Kollegen an seiner Seite, so verändert sich das Team um MORRISSEY bis ins Jahr 1990 nahezu vollständig … MORRISSEY findet im legendären (Mainstream-)Produzententeam CLIVE LANGER und ALAN WINSTANLEY eher überraschende Partner … an der Gitarre tauchen mit NEIL ARMSTRONG (zeitweilig Mitglied von TEARS FOR FEARS und dereinst an der Seite von THE PRETENDERS oder ROBBIE WILLIAMS anzutreffen) und KEVIN ARMSTRONG (Gastmusiker für P.I.L. / DAVID BOWIE / PREFAB SPROUT oder IGGY POP) kurzzeitig neue Inspirationsquellen auf … aus der "Viva Hate"-Phase bleibt im Jahre 1990 gerade einmal noch ANDREW PARESI an den Drums übrig …

Etwa Mitte des Jahres 1990 beginnt MORRISSEY'S Plattenfirma EMI ein wenig nervös zu werden … MORRISSEY findet sich immer seltener in den Schlagzeilen der englischen Musikpresse … selbst der NEW MUSICAL EXPRESS scheint neue Helden gefunden zu haben … MORRISSEY hat das letzte Mal vor knapp vier Jahren eine ernsthafte Tournee unternommen; die Fan-Base droht zu bröckeln … der millionenschwere Plattenvertrag von MORRISSEY könnte die EMI in ein finanzielles Desaster stürzen …

Also muss gehandelt werden … getreu nach dem - von MORRISSEY im Übrigen verhassten - Motto "Re-issue - Re-package - Re-evaluate the songs" werden alle bisherigen Singles inklusive B-Seiten etc. im November 1990 auf eine Compilation verpackt …

"Bona Drag" so der Titel des zweiten Longplayers von MORRISSEY enthält etwa zur Hälfte Songs, die von STEPHEN STREET produziert wurden; für den zweiten Teil der Tracks zeichnen CLIVE LANGER und ALAN WINSTANLEY verantwortlich … trotz der verschiedenen Produzenten und /oder Musiker erscheint "Bona Drag" erstaunlich stimmig und konzeptionell geschlossen …

Letztlich erweist sich "Bona Drag" als ein Glücksgriff für Plattenfirma und Künstler … die Idee Singles inklusive der jeweiligen B-Seiten zu veröffentlichen erinnert die treuen SMITHS-Fans erfreulicherweise an den zweiten Longplayer der geliebten Band mit dem Titel "Hatful Of Hollow" …

Und so wie "Hatful Of Hollow" als ungeschliffener Rohdiamant in der Diskographie der SMITHS leuchtet, so glänzt auch "Bona Drag" im Oeuvre von MORRISSEY als Kollektion einzigartiger Songperlen …

Aber davon wird im Folgenden noch im Einzelnen zu berichten sein …


THE SONGS:
*********************************************

Track 01: *Picadilly Palare*
---------------------------------------------------

Words: MORRISSEY … Music: KEVIN ARMSTRONG … Produced by: CLIVE LANGER & ALAN WINSTANLEY… Single No. 07

Gleich mit dem ersten Track der Compilation verlässt MORRISSEY seinen egozentrischen Mikrokosmos der autobiographischen Verarbeitung eigener Erlebnisse, Entbehrungen und Frustrationen und wendet sich einem eher sozialkritischen, politischen Thema zu … männlicher Prostitution im Kontext der verlogenen Doppelmoral des Bürgertums im britischen Empires …

Musikalisch rückt KEVIN ARMSTRONG MORRISSEY näher an seine Glam-Rock Vorbilder … gewürzt vielleicht auch mit einem Hauch Ska von MADNESS … nach einem kurzen Gitarren-Intro übernimmt die druckvoll pumpende Rhythm-Section den Track … weniger und eher zurückgenommen Gitarren … dafür ein eingestreutes Piano … die Melodie getragen von einem sanft wummernden Bass … die E-Gitarren zerschneiden die allzu schöne Szenerie … und brechen Räume für MORRISSEY'S kraftvoll beherrschte Stimme im Refrain …
  • The Piccadilly palare
  • Was just silly slang
  • Between me and the boys in my gang
  • Exchanging palare
  • You wouldn't understand
  • Good sons like you
  • NEVER DO.

MORRISSEY zeigt sich hier als überraschend großformatig gestaltender Sänger … die zwielichtigen Gangs von London … die verlorenen, vergessenen Kinder des Wohlstandes … das werden seine Themen immer wieder sein … soviel scheint gewiss …Und immer wird MORRISSEY auch mehrdeutig bleiben … bei "Piccadilly Palare" ist es das Spiel mit der eigenen Sexualität … und vielleicht sogar mit der verhassten Musik-Presse und der Musik-Industrie und vielleicht auch seinen alten Weggefährten … und so proklamiert und resümiert er abschließend …
  • So why do you smile
  • When you think about Earl's Court ?
  • But you cry when you think of all
  • The battles you've fought (and lost) ?
  • It may all end tomorrow
  • Or it could go on forever
  • In which case I'm doomed
  • It could go on forever
  • In which case I'm doomed

*Bona DragEin eindrucksvoller Auftakt … faszinierend insbesondere wegen der Lyrics und des klaren, wundervollen Gesangs … und dabei erstaunlich fröhlich …


Track 02: *Interesting Drug*
---------------------------------------------------

Words: MORRISSEY … Music: STEPHEN STREET … Produced by: STEPHEN STREET… Single No. 04

Geradezu als konzeptionelle Leitlinie entworfen, schließt sich mit "Interesting Drug" ein weiterer politisch motivierter Song an … erneut bebt die Band in einem ergreifenden Rhythmus … ANDY ROURKE und MIKE JOYE harmonieren wie in den besten Tagen der SMITHS … CRAIG GANNON belebt das in unendlichen Akkorden kreisende Gitarrenspiel der Sixties … und NEIL ARMSSTRONG gibt sich die größte Mühe, mit seinen elektrifizierenden Soli die fast tanzbare Szenerie aufzubrechen …

MORRISSEY findet - erstmals und bislang letztmalig - eine echte Duett-Partnerin im Refrain … KIRSTY MACCOLL säuselt denn also zart im Hintergrund … schwächlich … milde … und doch genau passend zum kraftvoll agitierenden MORRISSEY …
  • On a government scheme
  • Designed to kill your dream
  • Oh mum, oh dad
  • Once poor, always poor
  • La la la la la
  • Interesting drug
  • The one that you took
  • TELL THE TRUTH - IT REALLY HELPED YOU
  • An interesting drug
  • The one that you took
  • God, it really really helped you
  • You wonder why we're only half-ashamed ?
    "Because ENOUGH is TOO MUCH!
  • ...and look around ...
  • ...can you blame us ? CAN you blame us ?

MORRISSEY polarisiert einmal mehr … der Angriff gegen Drogen aller Art bringt ihm wieder einmal mehr Feinde, als Freunde … erleben doch gerade in diesem Moment Bands wie die STONE ROSES oder die HAPPY MONDAYS einen Rausch aus desingerdrogen-geschwängertem Madchester-Gitarren-Rave …

Einmal mehr weiß es MORRISEY aber wohl besser … denn er hat mit Ecstasy experimentiert und ist tief gefallen …

Vielleicht einer der - im gesellschaftspolitischen Kontext - wichtigsten Songs von MORRISSEY … und dazu noch grandios instrumentiert und interpretiert … und dabei wieder erstaunlich fröhlich …


Track 03: *November Spawned A Monster*
---------------------------------------------------

Words: MORRISSEY … Music: CLIVE LANGER … Produced by: CLIVE LANGER & ALAN WINSTANLEY … Single No. 07

Die unglaubliche Kraft der beiden ersten Songs erfährt eine weitere Steigerung … KEVIN ARMSTRONG, der neue, punk-gewohnte Gitarrist im Team entfacht stellenweise ein manisches Feedback-Gewitter inmitten eines unverwechselbar vorantreibenden Basslaufes des ANDY ROURKE … es mag Zufall sein … aber immer wieder klingt einer der stärksten SMITHS-Songs - "How Soon Is Now" dezent aus der Vergangenheit herauf …

MORRISSEY'S Gesang scheint von der nervös-fiebrigen Band unberührt … voller Wohlklang, Seeligkeit und Sentimentalität besingt er die eigene traurige Jugend …
  • Sleep on and dream of Love
  • Because it's the closest you will
  • Get to love
  • Poor twisted child
  • So ugly, so ugly
  • Poor twisted child
  • Oh hug me, oh hug me
  • One November
  • Spawned a monster
  • In the shape of this child
  • Who later cried :
  • "But Jesus made me, so
  • Jesus save me from pity, sympathy
  • And people discussing me"
  • A frame of useless limbs
  • What can make GOOD
  • All the BAD that's been done ?

Dramatischer Höhepunkt des ergreifenden Tracks ist die scheinbar aus dem Abgrund eingespielte Stimme von MARY MARGARET O' HARA … im Dialog zur verzerrten Gitarre von KEVIN ARMSTRONG zerreist ein gespenstisches Schreien -Stöhnen - Kreischen die Szenerie … die Schmerzen einer Geburt … die Geburt des Monsters … wahrlich angst- machend interpretiert … Unglaublicherweise gelingt MORRISSEY die Kehrtwende … und eine erneute Verwirrung des Zuhörers … allein Kraft seiner abschließenden Textzeilen …
  • A symbol of where mad, mad lovers
  • Must PAUSE and draw the line.
  • So sleep and dream of love
  • Because it's the closest
  • You will get to love
  • That November
  • Is a time
  • Which I must
  • Put OUT of my mind

*Oh, one fine day
  • Let it be soon
  • She won't be rich or beautiful
  • But she'll be walking your streets
  • In the clothes that she went out
  • And chose for herself.

Und schon wird klar … das Monster ist einmal mehr der Verlassene selbst … der Einsame … der Suchende und das Monster will letztlich doch nur eines … geliebt werden … und das Monster will letztlich doch nur eines … dass SIE zurückkommt … im November … im August … egal wann … Bis heute … einer der härtesten - besten - verstörendsten Songs von MORRISEY …
bis heute … einer der Songs, die Stübi im Soundtrack seines Lebens mit sich herumträgt …


Track 04: *Will Never Marry *
---------------------------------------------------

Words: MORRISSEY … Music: STEPHEN STREET … Produced by: STEPHEN STREET… C-Side of " Everyday Is Like Sunday Everyday"

Nach dem wilden Auftakt des Albums folgt mit "Will Never Marry" die erste einer Reihe wunderschöner, epischer Balladen … dezente akustische Gitarren führen direkt in einen breiten Klangteppich aus kräftigen, himmelschwebenden Streichern … ein Klangteppich trockener Snare-Drums hält die Violinen schwebend …

MORRISSEY leidet einmal mehr an seiner Selbst … und zerfließt in der Trauer selbst gewählter Einsamkeit … und er schlägt - einmal mehr - eine aufkeimende Liebe aus … aus Angst vor noch größeren Gefühlen …
  • I'm writing this to say
  • In a gentle way
  • Thank You - but no
  • I will live my life as I
  • Will undoubtedly die - alone

Zart schmelzend … zu Tränen rührend … wahrlich traurig … wahrlich wunderschön …


Track 05: *Such A Little Thing Makes Such A Big Difference*
---------------------------------------------------

Words: MORRISSEY … Music: STEPHEN STREET … Produced by: STEPHEN STREET… B-Side of "Interesting Drug"Begleitet von einer geradezu kindlich-tänzelnden Melodie bleibt MORRISSEY seinem gerade begonnen Thema treu … verlorenen Liebe … verwirrte Sexualität … Einsamkeit … Sehnsucht … Intellektualität vs. Triebhaftigkeit …
  • Such a little thing
  • A fumbling politeness
  • The difference saved me
  • Wielding a bicycle chain
  • Why won't you change?
  • "I WILL NOT CHANGE
  • AND I WILL NOT BE NICE"
  • Most people keep their brains
  • Between their legs

MORRISSEY widersteht - zumindest in seinen Lyrics - der banalen Fleischeslust … Die Band tanzt vor sich … ein Piano perlt im Hintergrund … der Bass greift nach den Beinen … Break …
  • Most people keep their brains
  • Between their legs

Definitely … maybe …


Track 06: *The Last Of The Famous International Playboys*
---------------------------------------------------

Words: MORRISSEY … Music: STEPHEN STREET … Produced by: STEPHEN STREET… Single No. 03MORRISSEY'S erste Single nach "Viva Hate" bringt den intellektuell und philosophisch geschulten Geschichtenerzähler zurück … thematisch greift MORRISSEY die Lebensgeschichte der Brüder REGGIE und RONNY KRAY auf … Schwerverbrecher und Mörder, die es trotz ihrer Taten zu einem erstaunlichen Ruhm und Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung gebracht haben …
  • Dear hero imprisoned
  • With all the new crimes that you are perfecting
  • Oh, I can't help quoting you
  • Because everything that you said rings true
  • And now in my cell
  • (Well, I followed you)
  • And here's a list of who I slew

CRAIG GANNON ist zurück an den Gitarren und untermalt die verwirrte Huldigung an fragwürdigen Starruhm mit elektronisch verzerrten Spielereien auf der E-Gitarre … der Rest der Band treibt drängend voran … trocken und prägnant interpretiert und produziert gelingt eine weitere Hommage an die Glamrocker der 70er Jahre … Stellenweise bleibt die Musik so verwirrend in ihrer Klarheit, wie MORRISSEY'S bittere Poesie …
  • In our lifetime those who kill
  • The newsworld hands them stardom
  • And these are the ways
  • On which I was raised
  • These are the ways
  • On which I was raised

*I never wanted to kill
  • I AM NOT NATURALLY EVIL
  • Such things I do
  • Just to make myself
  • More attractive to you
  • HAVE I FAILED ?

Und so fasst MORRISSEY - lange Zeit vor der Debatte um Killerspiele am PC - ein gesellschaftspolitisches Problem auf eindrucksvolle Art und Weise zusammen …

Erschreckend … und dabei doch nur ein grandioser Pop-Song …


Track 07: *Ouija Board, Ouija Board *
---------------------------------------------------

Words: MORRISSEY … Music: STEPHEN STREET … Produced by: STEPHEN STREET… Single No. 05

Ein wenig seicht beginnt MORRISSEY'S im Folgenden seine Auseinandersetzung mit dem Übersinnlichen … elektronische Keyboardklänge … Zwei-Finger-Bontempi-Heimorgel-Sound … seltsame hochheulende Backing-Vocals … doch dann heult doch noch KEVIN ARMSTRONGS leicht verstimmte E-Gitarre auf und holt den Hörer in die vertrauten Klangmuster zurück … ein wenig seicht vielleicht am Ende …Der Sänger begibt sich in eine spirituelle Sitzung und hofft - durch den Einsatz einer Buchstabentafel ("Ouija board") - mit den Geistern der Zukunft in Kontakt zu treten … die einzige Frage an die Verstorbenen dreht sich - wie könnte es anders sein natürlich um die Angebetete …
  • Ouija board, ouija board, ouija board
  • Would you work for me ?
  • I have got to get through
  • To a good friend
  • Well, she has now gone
  • From this Unhappy Planet
  • With all the carnivores
  • And the destructors of it

*Ouija board, ouija board, ouija board
  • Would you help me ?
  • Because I still do feel
  • So horribly lonely

Nun die spirituelle Sitzung wird MORRISSEY auch nicht zurück ins Leben und die bringen … was sie ihm bringt sind erstmals wirklich schlechte Kritiken in der Musikpresse …Und offen gestanden … auch nach all den Jahren erschließt sich auch mir der Song nicht wirklich …


Track 08: *Hairdresser On Fire *
---------------------------------------------------

Words: MORRISSEY … Music: STEPHEN STREET … Produced by: STEPHEN STREET… B-Side of "Suedehead"

Sanfte Streicherklänge eröffnen "Hairdresser On Fire" … unverkennbar ein Song aus den "Viva Hate"-Aufnahmesessions … die Gitarren erklingen noch einmal als einzigartiges Soundgemälde des grandiosen VINI REILLY … ANDREW PARESI bringt sein Schlagwerk kraftvoll akzentuiert zur Geltung … und STEPHEN STREET erweist sich am Piano als gefühlvoller Gestalter perlender Tonfolgen … insgesamt entsteht im Zusammenspiel der Band ein Track, den die beteiligten Musiker einmal als eine der besten B-Seiten einer MORRISSEY-Single bezeichnen werden …

In Klasse und Qualität schlägt "Hairdresser On Fire" sogar das grandiose "Suedehead" … das liegt zuletzt wieder einmal an den famosen Lyrics des Poeten MORRISSEY, der - so die Legende - eine autobiographische Anekdote zum Besten gibt …
  • So can you squeeze me
  • Into an empty page of your diary;
  • And supernaturally change me ?
  • Change me, change
  • Oh, here in London
  • "Home of the brash, outrageous and free"
  • You are repressed
  • But you're remarkably dressed
  • Is it Real ?
  • And you're always busy

Und so outet sich der sonst doch so intellektuelle MORRISSEY als Sklave schlichter, kleinbürgerlicher Eitelkeit … und dies tut er mit einem wundervollem Augenzwinkern … und - einmal mehr - erstaunlich fröhlich …

Schlichtweg ein großer Pop-Song …


Track 09: *Everyday Is Like Sunday*
---------------------------------------------------

Words: MORRISSEY … Music: STEPHEN STREET … Produced by: STEPHEN STREET … Single No. 02

Auch auf "Bona Drag" bleibt das grandiose, epische " Everyday Is Like Sunday " ein zentraler Höhepunkt in der Songkollektion … die Streicherarrangements, der hypnotisierende Basslauf und der ganz und gar hymnische Gesang voller zarter Melancholie und schwelgender Traurigkeit …
  • Everyday is like Sunday
  • Everyday is silent and grey

Wie schon einmal hier an dieser Stelle gesagt … unbestritten und nahezu unerreicht durch alles Folgende … einer der besten MORRISSEY-Song's aller Zeiten …


Track 10: *He Knows I'd Love To See Him *
---------------------------------------------------

Words: MORRISSEY … Music: KEVIN ARMSTRONG … Produced by: CLIVE LANGER & ALAN WINSTANLEY … B-Side of ("Suedehead")
  • He knows, he knows
  • He knows I'd love*
  • To see him happy
  • (Or as close as is allowed)

MORRISSEY'S sanftes Flehen … wem mag es wohl gelten … der Verdacht liegt nahe, dass er diese sanfte Ballade einzig für seinen früheren Weggefährten JOHNNY MARR gedichtet hat …

Dezente Drums … eher mit kleinen Besen über das Fell geschrubbt als geschlagen … leise wummernder Bass … die Saiten mit zarten Händen gezogen … KEVIN ARMSTRONG'S Gitarrenarbeit … eine einzige Reminiszenz an das große Vorbild … fast scheint dies ein verlorener Song vom Debüt-Album der SMITHS zu sein …

MORRISSEY'S Flehen bleibt am Ende ungehört … im Hintergrund weint darüber auch einmal mehr MARY MARGARET O'HARA sphärische Seufzer …Der Freund ist ein für allemal verloren … zu bitter waren seine letzten Worte ...
  • "You're just another person in the world
  • You're just another fool with radical views
  • You're just another who has maddening views
  • You want to turn it on its head
  • By staying in bed !"

*I said : "I know I do"
*He doesn't know ... Nein … JOHNNY MARR weiß wohl wirklich nicht, wie MORRISSEY leidet …

Der, der verlässt, will dies auch nicht wissen … das Gewissen müsste doch allzu schwer zu tragen haben …

Ergreifend …


Track 11: *Yes I'm Blind*
---------------------------------------------------

Words: MORRISSEY … Music: ANDY ROURKE … Produced by: CLIVE LANGER & ALAN WINSTANLEY … B-Side of ("Ouija Board")Die traurig-melancholiche Stimmung findet auch im nächsten Song eine konsequente Fortsetzung … die Tränen sind ohnehin gelöst … eine weitere episch-elegische Ballade von Verlust und Enttäuschung befreit den Schmerz des Poeten vollständig …
  • God, come down
  • If you're really there

*Well, you're the one who claims to care
  • Love's young dream
  • I'm the one who shopped you
  • I'm the one who stopped you
  • 'Cause in my sorry way I love you
  • Love's young dream
  • Are you sorry
  • For what you've done ?
  • Well, you're not the only one
  • And in my sorry way I love you

ANDY ROURKE - der ansonsten nie als Komponist aufgetreten ist - schafft hier ein kleines Meisterwerk … eine dieser unglaublich dichten romantischen Soundgemälde, wie sie sich nur auf einer MORRISSEY-Single finden können … letztlich darf der Bassist auch seine eigene Melodie in den Melodie rücken … getragen nur von einem filigranen Gewebe zarter Keyboard-Klänge … und von CRAIG GANNON … der einmal mehr beweist, dass er mehr war, als nur der "fünfte SMITHS" … dass er letztlich auch diesen einen unverwechselbaren Klang aus seinen altmodischen Rickenbacker- und Fender-Gitarren zaubern kann … Der definitive Höhepunkt des Longplayers …

Anrührend … unglaublich groß in den meisterlich kleinen Gesten der Rührung …


Track 12: *Lucky Lisp*
---------------------------------------------------

Words: MORRISSEY … Music: STEPHEN STREET … Produced by: STEPHEN STREET … B-Side of "The Last Of The Famous International Playboys"

"Lucky Lisp" scheint MORRISSEY für einen verstörenden kleinen Moment doch tatsächlich als Fan des - zumindest aus meiner Sicht - doch etwas weichspülerhaften CLIFF RICHARD erscheinen zu lassen … allein schon der Titel wirkt als eine einzige Hommage an den König des seichten Pops …

Merkwürdigerweise gerät der Track … trotz ein wenig dick aufgetragener Keyboard-Klänge und ein paar "La, La, La's" und "Da, Da, Da's" dann am Ende insgesamt doch glücklicherweise unschmalzig und erfreulich poppig …

Allein der Text bleibt mir dann doch bis heute vollkommen verschlossen …
  • When your name's with the best
  • Will my name be on your guest list ?
  • And I will roar from the stalls
  • Ooh, the balcony fool was me, you fool
  • Jesus made this all for you, love (you, love)
  • He couldn't get over
  • Your Grandma's omen
  • Oh, lucky lisp was not wasted on you
  • Lucky lisp wasn't wasted on you

Klingt schon irgendwie nach MORRISSEY … berührt aber irgendwie nicht so wie sonst …


Track 13: *Suedehead*
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Words: MORRISSEY … Music: STEPHEN STREET … Produced by: STEPHEN STREET … Single No. 01

Kurz vor dem Ende des Album's muss natürlich noch die erste MORRISSEY-Solo-Single … wie schon bei "Everyday Is Like Sunday" fällt auch hier zuerst die unvermindert pulsierende Kraft und rhythmische Geschlossenheit der Komposition ins Ohr … so klingen Klassiker … schön … nach all den Jahren … immer noch … und unverändert …


Track 14: *Disappointed*
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Words: MORRISSEY … Music: STEPHEN STREET … Produced by: STEPHEN STREET … C-Side of "Everyday Is Like Sunday"

Ein Song aus der "Viva Hate"-Ära darf den zweiten Longplayer beschließen … unverkennbar noch einmal das twängende, vorantreibende Gitarrenspiel des VINI REILLY … erneut klingt aus der Ferne die unbeantwortete Frage "How Soon Is Now? Als musikalisches Zitat und Reminiszenz an die Vergangenheit heraus … MORRISSEY genießt es einmal mehr, eine Hymne auf alle seine Niederlagen, Misserfolge und Enttäuschungen zu besingen …
  • Our unsleepable friend
  • Gets the message on an ill wind
  • "All your friends and your foes
  • Would rather die than have to touch you"
  • TO SAY THE LEAST: I'm truly disappointed

Und doch scheint MORRISSEY - bei aller Enttäuschung - doch im Aufbruch in eine bessere Zeit, wenn er zum Ende singt …
  • Young girl, one day you will be old
  • But the thing is, I love you NOW

MORRISSEY in Love …
  • Mmm ...
  • This is the last song I will ever sing (Yeah!)
  • No: I've changed my mind again (Aaw...)
  • GOODNIGHT
  • AND THANKYOU

Nein, MORRISSEY darf nicht glücklich sein …
Wie alleine wäre Stübi und all die anderen professionellen Melancholiker dann …
Nein, MORRISSEY darf nicht glücklich sein …
FAZIT:
*********************************************

Mit seinem zweiten Longplayer "Bona Drag" gelingt es MORISSEY - durchaus ein wenig überraschend - nahtlos an sein Debüt "Viva Hate" anzuknüpfen … all die Irrungen und Wirrungen in den Beziehungen zu den Musikern und Produzenten seines unmittelbaren Umfeldes scheinen seiner Kreativität keine Beschränkungen zu geben …

Die Kollektion aus Singles und B-Seiten wirkt frisch, motiviert und leidenschaftlich … die Texte sind gewohnt tiefsinnig und den Hörer langzeitfordernd und dauerhaft beglückend; die Musik kraftvoll wütend und gleichsam voller Sehnsucht und Enthusiasmus … war es auf "Viva Hate" noch eher der persönliche, der introvertierte MORRISSEY, so scheint auf "Bona Drag" eher der politisch denkende MORRISSEY eine leichte Überhand zu gewinnen …

Anyway, who cares … am Ende bleiben die kleinen Geschichten von der Einsamkeit und den gescheiterten Beziehungen zu den anderen Menschen in der Welt als starke, alle Schmerzen überdauernde Momente bestehen … herausragend in diesem Kontext - zumindest in meinen Ohren - stehen hier "Yes I'm Blind" und "Will Never Marry" und - auch wenn es hier nur als Wiederholung präsentiert wird - natürlich "Viva Hate" …

Was soll ich sagen … ich liebe ihn … blind und leidenschaftlich … den er schreibt Texte, die mich berühren … er schreibt Lyrik, die mir auch von meinem Leben erzählt … er schreibt Poesie in der ich mich wieder finde und verlieren kann …

Und nach dieser Wiederholung bleibt mir hier letztlich nur eine weitere Wiederholung als Fazit …

UNEINGESCHRÄNKT EMPFLEHLENSWERT …

Für all die Trauernden …
Für all die Einsamen …
Für all die unglücklich Verliebten …
Für alle professionellen Melancholiker an der Schwelle zum Glück …


EPILOG:
*********************************************

MORRISSEY polarisiert … er wird gehasst und geliebt …
MORRISSEY ist ein begnadeter Künstler … manchmal ist er aber auch nur ein Bastard …

Eines Tages werde ich ihn vielleicht einmal wirklich verstehen …
Eines Tages werde ich auch seine dunklen Seite verstehen …

Bis dahin gibt es noch viel Musik zu enträtseln …

TO BE CONTINUED …


P.S.:

So, das wäre geschafft … der zweite Teil einer sehr, sehr langen Geschichte liegt hinter dem tapferen Leser … in guter alter Tradition möchte ich an dieser Stelle alle, die es bis hierher geschafft haben, mit einem virtuellen Leser-Diamanten auszeichnen … Danke fürs Durchhalten … nachdem es dieses Mal noch ein wenig länger als gewohnt geworden ist … anbei noch ein paar Kekse und eine Flasche Bionade …

P.S.S.:

Ein paar hilfreiche Quellen haben mir die Erarbeitung der biographischen Daten erleichtert, als da wären:

Johnny Rogan: "MORRISEY - The Albums ", Published by Calidore; London 2006; 2, ISBN 978-0-95295-405-7 (sehr empfehlenswerte Beschreibung aller MORRISSEY und SMITHS-Alben !!!)

http://de.wikipedia.org/wiki/Morrissey (gute biographische Hinweise der berühmten freien Enzyklopädie)

http://www.vivahate.org (tolle Fan-Site aus Frankreich mit allen Texten)

Für die Inhalte der genannten Quellen und Links übernehme ich - wie üblich - keine Verantwortung, etc.

   


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weniger hilfreich
01.01.1970
I can't help quoting you?.
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970


Suedehead - Best of - Morrissey

Haupteigenschaften

Titel: Bona Drag

Künstler: Morrissey

Komponist: .

Genre: Pop

Schlagworte: Brit Pop; Pop international; Classic Rock & Pop; MOR (Middle of the Road); Independent

Medium: CD

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