... Seit geraumer Zeit liegt "Boss der Bosse" in den Plattenläden, eine vom HipHop - Magazin ,Juice' zum ,Mixtape des Monats' gekürtes Scheibe.
Und die beginnt gleich knallhart und ohne Drumherum - Gerede. Wie in fast all seinen Liedern beschreibt Kollegah sein erdachtes Zuhälterleben, wie ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von ChaziChaz über Boss der Bosse - Kollegah 20. Februar 2007
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
annehmbar
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
mittelmäßig
Häufigkeit der Nutzung:
ab und zu
Dieser Tonträger ist:
einer der besseren des Künstlers
Pro:
Technik, Reime, Beats
Kontra:
Eintönig
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Spätestens seit Sido, Bushido und co. ist deutscher Rap umstritten, Texte über Gewalt, Drogen und Geschlechtsverkehr sind in aller Munde und ein indiziertes Album jagt das nächste. Doch es geht noch besser… Der 22 jährige Kollegah ist in der breiten Öffentlichkeit weitestgehend unbekannt, in der HipHop-Szene hingegen in aller Munde. Mit seinen ironischen, aber direkten Texten, verpackt in einer sensationellen Raptechnik, wurde bereits sein erstes, über das Internet verbreitete ("Zuhälter" -)Mixtape zum Hit. Seit geraumer Zeit liegt "Boss der Bosse" in den Plattenläden, eine vom HipHop - Magazin ,Juice' zum ,Mixtape des Monats' gekürtes Scheibe.
Und die beginnt gleich knallhart und ohne Drumherum - Gerede. Wie in fast all seinen Liedern beschreibt Kollegah sein erdachtes Zuhälterleben, wie er sein Gegenüber beleidigt, körperlich misshandelt und eventuell auch etwas mit seiner Mutter anfängt. Auf den ersten Blick wirkt das alles sehr primitiv, auch auf den zweiten Blick bleibt dieser Eindruck bestehen. Dennoch haben alle Aussagen einen ironischen Beigeschmack, was die gespielte Ernsthaftigkeit außen vor lässt. Der Mainzer, mit Abitur wohlgemerkt, verpackt seine Verse in einer mir vorher kaum bekannten Doubletimeparts und Doppelreimtechnik, was ihn schließlich von der breiten Masse der sogenannten ,Gangster-Rapper' abhebt. Sätze wie "Ich steh 'nen Abend lang an der Theke und hab am Ende mehr Hoes mit Doppel D abgeschleppt, als der ADAC in Dresden" bringen den Zuhörer nicht nur beim ersten Hören zum Schmunzeln. Solche humorvollen Vergleiche durchziehen die ganze Platte, auch wenn sie moralisch nicht immer vertretbar sind.
Wo andere Musiker in ihrem ,Intro' nur schöne Musik bieten, startet Kollegah mit knallharten Rhymes durch, die andere auf ihrer gesamten CD nicht bieten können. Ein ,Showtime Again' könnte man als Beispiel für seine Kreativität und Technik nehmen, ebenso wie ,Boss der Bosse.' Negativ hingegen ist, dass er sich stark in seinen gewählten Themen einschränkt, was auch die Langeweile ein wenig einziehen lässt. Hier ein ,Mutterf***en', da ein ,Blasen lassen' etc. sind auf Dauer einfach zu eintönig, um die Platte länger auf Repeat laufen zu lassen.
Lediglich auf ,Sommer' kann man sein wahres Potenzial, im Schreiben halbwegs sinnvoller Texte, heraushören und das ist eindeutig zu wenig. Auch in Sachen Stimme könnte er ein wenig zulegen, denn seine ,laid back' - Technik ist im Laufe der Zeit eher ermüdend. Wie gesagt, die Tracks laufen alle nach dem gleichen Schema ab, ,Mobster Music' mit dem hier ganz schlechten Selfmade-Kollegen ,Shiml', die halbwegs gute Sängerin ,Sarah' auf ,Image des Pimps', ,Rauch' mit ,Slick One' oder das nervende ,Was kuckst du?' bieten immerhin ein wenig Abwechslung. Auf Dauer reicht das jedoch nicht aus…
Immerhin bei der Beat-Wahl hat der Mainzer nichts falsch gemacht. Hier überzeugt ein abwechslungsreiches Musik-Stückchen nach dem anderen, im Gegensatz zu Bushidos ,VBZSZ' zum Beispiel. Gelungen.
Alles in allem ist ,Boss der Bosse' ein gutes HipHop-Mixtape, was jedoch leider unter des Künstlers Möglichkeiten bleibt. Ein Mann, dem solche Reime einfallen und der über eine solch gute Technik verfügt, muss einfach mehr aus einem Mixtape machen können. Vielleicht beim nächsten Mal… Nicht geeignet für Zuhörer, die bereits Sido zu krass empfinden und viel Wert auf moralisch Wertvolle Texte legen.
Pro: Guter Bass, Geile Texte, bessere Beats als bei dem Zuhältertape(x.mas) Kontra: laut meines geschmacks: NICHTS
It´s Showtime Bitch.
Kollegah eröffnet sein neues Album mit einem ruhigen Beat, auf dem er aber schon in den ersten Zeilen mit Punchlines um sich wirft. Warum sag ich "schon in den ersten Zeilen" ?? Der ganze Track besteht komplett aus Punchlines...Kollegah halt
Mit einem guten Beat geht es auch gleich weiter. Der Bass dröhnt und man kann seine unvergleichbaren Doubletime-Raps anhören, für die er auch sehr bekannt ist.
"Time is Money"...hmmm.. ... ...Refrain.. Macht mir kein Spass. Ich weiss jetzt auch nicht was ich dazu sagen soll..
Weiter gehts mit "Mobster Music" featuring Shiml. Dieser göttliche Beat passt perfekt zu den beiden. Harte Punchlines von Shiml und Kollegah.
Weiter gehts mit einem Beat aus Violinen, Geigen oder sowas. Das mag ich an Kollegah. Der Beat ist ruhig, doch die Texte bleiben hart und direkt. Unvergleichlich.
Ok ich bewerte noch 1 Track, damit ich euch nicht komplett ...
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...MUSIC ft. SHIML 06. BOSS DER BOSSE 07. BEI SONNENUNTERGANG 08. NACHT 09. DU WEINST TRÄNEN 10. KING OF COKE 11. RAUCH ft. SLICK ONE 12. ICH GEB KEIN FICK 13. WAS KUCKST DU 14. FICK DEIN FAME 15. IMAGE DES PIMPS ft. SARAH 16. SOMMER 17. OUTRO +++Songs+++
Der Großteil der Songs handelt von Drogen , Sex , Gewalt , Geld und Waffen. Als kleine Abwechslung ( die meiner Meinung nicht nötig gewesen wäre ) rappt Kollegah zusammen mit Label-Chef Slick One ... ...er in "Sommer" , dem zweiten deepen Track des Tapes ebenfalls über seine Drogendealer-Vergangenheit und gibt philosophische Worte von sich , wie "Und was sind siebzig Jahre Lebenszeit verglichen mit der Ewigkeit? Wozu Geld und Autos , wenn am Ende nur die Seele bleibt?"
Alles in Allem bleibt "Boss der Bosse" jedoch ein Punchline Massaker der übelsten Sorte...
+++Fazit+++
"Boss der Bosse" ist sicher das beste Release das Kollegah je am Start hatte. ...
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Pro: Gangsterrap, mit Unterhaltung - es funktioniert! Kontra: Farid Bang, teils Beats, eintönig
.... Die Vergleiche bleiben hier nicht aus, Kolle flowt gewohnt locker und mit tiefer Stimme über die düsteren Beats, und auch Farid Bang zeigt denn ein oder anderen Vergleich, teils reichen sie sogar an den Boss der Bosse, Kollegah (leider aber nur selten). Man muss sagen, dass der Farid trotz seines nervigen Kanackenakzents, so manche innovative Vergleiche und Wortspiele an den Tag legt: "Ich gehe mit 40 Mille rein, und mach mehr Verlust als Universal mit B-Tight"
Doch steht immer im Schatten Kollagahs: "2 G's wie das "Gucci"-Logo..."
Musik zum Coolfühlen einfach.
Der Sound scheint sehr eintönig zu sein, "Ghettosuperstars" heisst der Track und stellt den Opener klar in den Schatten. Beide liefern gutes Material, und der Beat bringt eine Horrorähnliche Stimmung. Und Farid läuft zu Höchstform auf und verteilt verbale Schläge an MOK. Alles in allem sehr...
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Pro: Style lockerer als auf dem Vorgänger, überagende Wortspiele, Reimketten und Doubletimes Kontra: Beats und Gesang sind Geschmacksache, Wortspiele deutlich weniger als auf dem Vorgänger
...Tracklist:
01. EURE HOHEIT
02. KOLLEGAH
03. BIG BOSS
04. STRASSENAPOTHEKER
05. IN DER HOOD
06. KOKAMUSIK
07. BAD BOY
08. DOUBLETIME FREESTYLE
09. 30,3
10. 1001 NACHT
11. SELFMADE HUSTLER
12. GANGSTERARROGANZ
13. HALFTIME FREESTYLE
14. HERBST
15. GHETTOBUSINESS
16. BIS ZUM TAG
17. OUTRO
"...ne' Menge Wirbel um mich, als wäre ich Rückenmark."
Manche Leute nennen die Wortspiele des Rappers Kollegah "an den Haaren herbeigezogen", ich nenne sie genial. Und in "Eure Hohheit", dem Opener seines selbstbetietelten, zweiten Albums erfahren wir auch, dass er es in Sachen Reimketten ebenfallls noch drauf hat.
"ey bitch, ich bin zurück mit einem unmenschlichen Mörderalbum,
MCs dies hörn verfalln in
ängstliche Körperhaltung,
rennen verstört im Wald rum...."
So kennt und liebt man ihn. Über den Großteil...
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Pro: sehr guter Flow, ironische Texte, kompromisslos, trashige Beats Kontra: einige Beattechnische Ausfälle, kein roter Faden
....
Skit, überspringen wir mal...
Schon zum zweiten mal taucht Kollegah auf ("Bossrap"), diesmal deutlich schwächer, aber nicht schlecht. Der Beat ist so eher in Richtung von Kollegahs Meilenstein "Boss der Bosse", und sehr langsam ihm gegensatz zu "Shotgun". Grundsolide.
Wieder deep, diesmal richtig, es geht "Gegen den Herrn". Hier schiesst Fav, gegen Gott, er beschuldigt ihn der Tod seiner Eltern, und zweilfelt an seiner Existenz: "Wenn du wirklich da bist komm und zeige dich, oder bleibst du für die Gläubigen nur ein kleines licht....?". Sehr heikel ud kontrovers, sich gegen Gott zu wenden, aber durchaus souverän vorgertragen, der beat schwächelt ein bisschen, aber textlich, flowtechnisch bleibts 1a.
Fuck You Symphony, ein Skit aber durchaus ernst zu nehmen, es handelt sich um ein Lied gesungen von Millie Jackson(siehe You Tube), witzig aber...
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