The Bon Jovi Chronicles - Part V
24.01.2004
Pro:
Undivided, Bounce, uvm .
Kontra:
nix . . .
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
mehr
 SuperMario80
Über sich:
Ein Brilli für meinen iPod Mini Bericht. Danke für die vielen Lesungen und BHs. Noch 2.000 Punkte bi...
Mitglied seit:18.06.2001
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Vertrauende:49
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 68 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Bon Jovi – Bounce Damit bin ich heute nun am Ende meiner 5teiligen Bon Jovi Reihe und komme somit nun auch zur endgültigen Prämierung meines liebsten Bon Jovi Albums. Wer alle Berichte gelesen hat, wird sicherlich merken, dass ich die ersten drei, Crossroads und This Left feels Right ausgelassen hat.
Das hat folgende Gründe: Die ersten drei unterscheiden sich sehr von dem heutigen Bon Jovi, was nicht heißen soll, dass ich sie nicht gerne höre, aber die Unterschiede wären einfach zu groß für einen vernünftigen Vergleich gewesen. Crossroads ist ja nur eine Zusammenstellung der besten Songs. Nur die zwei neuen Titel zu bewerten, wäre zu viel des Guten gewesen. Trotzdem möchte ich den Dauerlesern nur mitteilen, dass Always meine dritte und letzte 10 Punkte Ballade ist. Nur der Vollständigkeit halber. Letztgenanntes Album ist auch mehr oder weniger ein Best of, aber die Songs sind Unplugged neu aufgezeichnet worden. Ich finde, die Songs sind größtenteils verunstaltet worden und deshalb boykottiere ich Bon Jovi bei diesem Album und habe es mir nicht gekauft. Es ist übrigens das erste Album der Jersey Jungs, das ich nicht besitze...
Viel Spaß mit dem Abschluss meiner Reihe mit den Album Bounce. Gliederung *********************** 1. Die Band 2. Die Aufmachung 3. Das Album 4. Mein Fazit
zu 1. Die Band ***********************
Da ich fünf Berichte über fünf Alben der Band schreibe und mich nicht ständig unnötig wiederholen will, habe ich mir überlegt, dass ich in jedem Bericht ein Mitglied der Band vorstelle. Der Aufbau ist wie folgt: New Jersey – Alec John Such (Bass) Keep the Faith – Tico Torres (Drums) These Days – David Bryan (Keyboard) Crush – Richie Sambora (Gitarre) Bounce – Jon Bon Jovi (Gesang)
Jon Bon Jovi Der am 2.März 1962 geborene Sänger und Frontman der Band heißt zwar Jon Bon Jovi, aber der Name schreibt sich eigentlich John Bongiovi, was seine teilweise italienische Herkunft erklären sollte... (sein Vater heißt mit Vornamen tatsächlich Jon). Er ist seit 1989 mit Dorothea Rose Hurley verheiratet und hat drei Kinder. Neben der Tätigkeit in der Band, die er 1984 mitbegründet hat, versucht er sich seit Jahren auch mit der Schauspielerei. Neben Filmen, wie Moonlight and Valentino oder U-571 hatte er mehrere Gastauftritte in TV Serien. Am bekanntesten dürfte die Rolle des Victor Morrison in der Kultserie Ally McBeal sein, in der er Ally für eine ganze Weile den Kopf verdreht hat. Daneben war er auch noch in Sex and the City und Mad TV zu sehen.
Seine Hobbys sind Cartoons, Joggen, Filme, Football, Fast Food und seine Harleys. Er trägt ein kleines Superman Tatoo auf dem rechten Oberarm. Zu seinen Schwächen gehört das rauchen, das tagsüber schlafen... Darüber hinaus ist er von Heuschnupfen geplagt und hat eine Art Lichtallergie, weswegen er ständig eine Sonnenbrille trägt. Man könnte ihn fast als Multitalent bezeichnen, selbst nur auf die Musik bezogen, denn er hat es drauf sowohl krachige Rocksongs zu grölen, als auch sanfte Balladen zu singen. Denn so hat er vor seiner Karriere bereits als Schuhverkäufer und Pizzaverkäufer gearbeitet. Jeder fängt also mal klein an...
zu 2. Die Aufmachung ***********************
Von außen ist die Hülle komplett in Grau gehalten. Auf der Vorder- wie auch Rückseite sind Schwarz-weiß Fotos. Vorne eine große Satellitenschüssel und im Hintergrund ein Blitz der auf den Boden einschlägt. Geniales Foto, wie ich finde. Auf der Rückseite ist ein Foto der vier Bandmitglieder, die auf irgendeinen Hochhaus stehen. Außerdem findet man da, wie üblich noch die Songtitel, sowie einige andere Infos. Im Booklet gibt es mehrere Einzelfotos der Mitglieder und einige Gruppenfotos, sowie endlich wieder die kompletten Songtexte. Hier ist das Design ab und an grau, aber es ist auch Farbe dabei. Natürlich gibt’s auch wieder die üblichen Danksagungen und Infos über die CD.
zu 3. Das Album ***********************
Nun zum wichtigen Teil: Was erwartet mich, wenn ich das Album in meinen CD Player lege? 1. Undevided Ich hatte vermutet, dass es nicht möglich ist, aber das Album fängt da an, wo Crush aufgehört hat und setzt sogar noch einen drauf. Es ist auf jeden Fall das beste Opening von allen CDs und schlägt sogar I Believe. Der Titel ist sehr temporeich und hat einen kurzen, knackigen und genialen Refrain. Richies Solo ist zwar nicht so der Überflieger, wie ich es von früher bei solchen Songs gewohnt bin, aber trotzdem ist das Lied einfach nur genial. Dazu kommt die völlige Unfähigkeit meinerseits nicht mitzusingen… Fazit: Was für ein Anfang => 10/10 Punkte
2. Everyday Als wären alle meinen Gebete erhört worden: Direkt kommt noch ein Knaller der voll nach Party und guter Laune klingt. Er ist von der Art her Undevided sehr ähnlich, aber unterm Strich nicht ganz so gut, weil der knackige Refrain fehlt. Trotzdem bleibt die CD auf einem unerwartet hohen Level. Ich bin begeistert. Fazit: Ich liebe diesen Song => 9/10 Punkte 3. The Distance Und direkt weiter im guten Stil. Die dritte gute Rocknummer am Stück. Das gab es das letzte Mal auf New Jersey. Auch dieser Song hat Power und animiert zum mitsingen. Neben den typischen Rockinstrumenten hört man ab und zu ne Violine im Hintergrund, die perfekt zum ganzen Song passt. Das ist übrigens auch das einzige Lied, was mir auf der Unplugged Platte gefällt, weil es dort in einer genialen Live Version drauf ist. Fazit: Hammer => 9/10 Punkte
4. Joey Am Anfang gemütliche Klaviertöne und Jons Stimme. So wie es anfängt, bleibt es auch: Ein gemütlicher Song mit toller Melodie aber bei weitem nicht so gut, wie die anderen bis her und schon gar keine Top Ballade. Trotzdem ganz hörenswert. Fazit: Geht’s jetzt schon abwärts? => 7/10 Punkte 5. Misunderstood Nach diesem kleinen „Ausrutscher“ wird es direkt wieder besser. Ein schneller Song mit viel Bon Jovi. Man, wie ich auf den Stil dieser CD stehe... Das Album macht bis her nur Spaß und ich hoffe mal, dass das so bleibt. Der Stil der schnellen Songs wirkt endlich mal wieder wie aus einem Guss. Fazit: Ein weiter Knaller => 9/10 Punkte
6. All about lovin´ you Jetzt gibt’s noch ne Ballade und wirklich schöne Liebesgeschichte. Ich wünschte ich hätte auch mal so was zu erzählen... Das Lied ist sehr ruhig, gemütlich, langsam und hat einen tollen Refrain (mal wieder). Auch der Rest des Songs passt, trotz etwas anderem Stil, perfekt in das Gesamtbild des Albums. Fazit: Einfach gut => 8/10 Punkte 7. Hook me up Nun kommt es leider doch soweit: Der erste „Durchhänger“ der Platte. Am Anfang wirkt die Nummer sehr rockig und kommt mit einem stark verzerrten Gitarrensound daher. Danach wird’s erstmal ein bisschen ruhiger und langsamer. Mir gefällt der ständige Schnell/Langsam Wechsel nicht so gut. Fazit: Bisher der Tiefpunkt => 6/10 Punkte
8. Ride side of wrong Oh nein. Das war es doch jetzt nicht mit guten Songs, oder? Es geht weiter bergab und mit dieser Ballade sind die vier echt voll an meinem Geschmack vorbeigerollt. Mir gefällt das Gesamtbild gar nicht und es passt auch nicht in die Stimmung die die CD bisher verbreitet hat. Na ja. Man kann ja nicht nur gute Lieder erwarten, oder? Fazit: Geht’s noch schlimmer? => 4/10 Punkte 9. Love me back to live Erstmal muss ich die Frage verneinen. Es wird wieder temporeicher und rockiger mit einigen klassischen Elementen im Hintergrund. Alles in allem ein toller Song mit viel Flair. Der Text dürfte auch den härtesten Single überzeugen, es sich noch mal zu überlegen, ob Alleinsein so dolle ist. Ein weiterer Höhepunkt auf dieser CD ist geboren. Fazit: Es wird wieder besser => 9/10 Punkte
10. You had me from Hello Dieser Titel ist wieder sehr langsam und der Sinn des Liedes entzieht sich mir. Ich verstehe nicht so genau, was der Text uns exakt sagen will. Vermutlich liegt es an meiner Haarfarbe und an meiner eher rockigen Erwartungen an dieses Album... Trotzdem ist er immer noch besser als Right side of Wrong. Fazit: Höhepunkt endgültig überschritten? => 5/10 Punkte 11. Bounce Nein. Auf keinen Fall. Schneller Einstieg mit Gitarre, dann Drums und ein knalliger Bass. So fängt der Titelsong des Albums an und ist genau das, was ich auf einem Bon Jovi Album haben will. Gute Laune, niemals aufgeben Stimmung und eine Melodie die zum mithüpfen animiert. Der Song ist richtig schnell, verzichtet auch zu viel Text und erinnert mich auch stark an Songs aus älteren Zeiten, auch wenn er natürlich eine ganze Spur kommerzieller ist. Aber mir gefällt er richtig gut und es gibt Hoffnung für die Zukunft von Bon Jovi! Fazit: Ein Song zum „bouncen“ => 10/10 Punkte
12. Open all Night Eine weitere Ballade über Trauer und Frust. Der Song ist zwar ganz nett, aber als Abschluss für ein solches Album alles andere als geeignet. Das Lied ist sehr langsam und wird dominiert von Jons Gesang. Es wäre eindeutig besser gewesen, wenn nach Bounce Schluss gewesen wäre, denn dieses Gejaule, was da teilweise meine Ohren quält, brauche ich nicht unbedingt. Fazit: Kein würdiger Abschluss => 6/10 Punkte Meine Durchschnittsbewertung liegt somit bei 7,66 also gerundet bei 8 von 10 möglichen Punkten. Was das konkret für mich heißt, gibt’s im Fazit.
zu 4. Mein Fazit ***********************
Tataa. Hier ist meine endgültige Bewertung der fünf Bon Jovi CDs: 1. mit 7,66 Punkten – Bounce 2. mit 7,46 Punkten – Keep the Faith 3. mit 7,08 Punkten – New Jersey 4. mit 6,91 Punkten – Crush 5. mit 6,71 Punkten – These Days
Bounce ist mehr oder weniger eindeutig das beste Album von Bon Jovi und überflügelt auch meine Jugendlieblinge Keep the Faith und New Jersey deutlich. Endlich ist die Musik wieder da wo ich sie haben will. Darüber hinaus hat das Album zwei 10 Punkte Songs und wahnsinnige vier 9 Punkte Songs. Unglaublich, was diese CD an Hitpotential in sich trägt und wie viel Spaß sie macht. Im Moment höre ich den ganzen Tag nichts anderes mehr, als Bounce. Und dass dann wohl so lange, bis sie mir zum Hals raus hängt. Wobei das vermutlich nicht so schnell passieren wird. Jetzt wo ich die CD höre, weiß ich auch wieder warum ich Bon Jovi so lange vernachlässigt habe. Seit Keep the Faith haben sie, Always mal ausgenommen, nichts wirklich geniales mehr auf die Beine gestellt. Das hat sich nun endlich geändert und somit ist Bounce meine Nummer 1 und bekommt eine voll Empfehlung. Das einzige was ein bisschen stört, ist die recht kurze Lauflänge mit etwa 50 Minuten. Aber das ist zu verschmerzen. Jeder, mit Neigungen zu dieser Musikrichtung, tut sehr gut daran, sie schleunigst zu kaufen. Hab sie bei diversen Internet-Shops für 9,99 € gesehen. Also: Zuschlagen!
Wie schon im Intro erwähnt, ignoriere ich This Left feels Right einfach und tue so, als ob Bon Jovi das nie gemacht hätten. Dann fühle ich mich irgendwie besser und weiß, dass es vielleicht noch einige weitere gute CDs geben wird. Noch mehr hoffe ich auf eine weitere Tour, denn bisher habe ich es noch nie geschafft, sie mir mal Live anzuhören. Traurig, aber wahr... Wer alle Berichte gelesen hat, weiß dass ich die fünf Sterne für meine Nummer 1 reserviert habe und somit bekommt Bounce diese auch mehr als verdient.
Vielen Dank fürs lesen, bewerten und kommentieren und einen spezielles Dankeschön an all diejenigen, die alle fünf Teile bewertet haben. Euer SuperMario80
© 17. – 19.01.2004
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18.02.2004 10:16
Bin zwar eigentlich gar kein Bon Jovi Fan, dennoch habe ich dieses Album. Meine Freundin hatte es öfter aufgelegt und ich fand die Musik einfach nur klasse... Auch deine Reihe von Bon Jovi hat mir sehr gut gefallen... Gruß Steffi
26.01.2004 23:31
Super Bericht Mario. Obwohl Bon Jovi ja nich so mein Fall ist.
25.01.2004 23:02
"Bounce" ist wohl das Beste was Bon Jovi in den letzten Jahren abgeliefert haben. Das Album gefiel mir schon beim ersten Hören. (Bei "Crush" und "These days" habe ich mir so einige Lieder "schöngehört"). Bisher hatte ich erst einmal das Vergnügen die Jungs live zu sehen. Das war 1993 in Mannheim und es war super klasse. Hoffe dass ich irgendwann einmal wieder die Glegenheit dazu bekomme. Liebe Grüße Bine