Hallo liebe Leser. Der Titel „Drive by“ von Train wurde im Radio rauf und runter gespielt was mich dazu gebracht hat, mir gleich das gesamte Album der Band zuzulegen. Ob es mit dieser Gute-Laune-Musik auf dem Album weitergeht oder ich enttäuscht bin, könnt ihr im folgenden Bericht lesen.
Train
Train ist eine amerikanische Alternative-Band, die 1997 in San Francisco gegründet wurde. Ihre Musik setzt sich hauptsächlich aus Rock und Country, aber auch anderen Genre zusammen.
Die Band besteht aktuell aus fünf Mitgliedern, Patrick Monaham (Gesang), Jimmy Stafford (Gitarre), Brandon Bush (Keyboard), Johnny Colt (Bass) und Scott Underwood (Schlagzeug).
Ihr erster großer Hit gelang 2001 mit Drops of Jupiter, welcher bei der Grammyverleihung 2002 als bester Rocksong und bestes Instrumentalarrangement mit Gesangsbegleitung ausgezeichnet wurde.
Homepage der Band: www.trainline.com
Bisherige Alben
1998: Train
2001: Drops of Jupiter
2003: My Private Nation
2006: For me, it's yours
2010: Save me San Francisco
2012: California 37
Cover
Die Vorderseite des Covers zeigt eine Szene einer amerikanischen Landstraße. Ein grünes Verkehrsschild mit Aufschrift California 37, sowie die Rückseite eines Cadillacs auf einer Landstraße durch die Wüste sind zu sehen. Dazu noch in weißer Schrift der Name der Band „Train“.
Die Rückseite zeigt die Band in einem Restaurant, wie sie in der Ecke an einem Tisch sitzen. Scheint, als würden sie auf ihrer Fahrt eine Pause machen. Die einzelnen Titel des Albums sind außerdem abgedruckt.
Das CD-Booklett ist auf Hochglanzpapier gedruckt. Es enthält sämtliche Liedtexte, sowie Danksagungen der Band
Homepage der Band: www.trainline.com
Titelliste
1. This'll Be My Year (3:30 Min.)
2. Drive By (3:16 Min.)
3. Feels Good At First (3:03 Min.)
4. Bruises (3:51 Min.)
5. 50 Ways To Say Goodbye (4:08 Min.)
6. You Can Finally Meet My Mom (4:40 Min.)
7. Sing Together (3:25 Min.)
8. Mermaid (3:16 Min.)
9. California 37 (2:12 Min.)
10. We Were Made For This (4:03 Min.)
11. When The Fog Rolls In (4:21 Min.)
12. To Be Loved (Bonus Track) (3:42 Min.)
Gesamtspielzeit: 51:13 Min.
Einzeltitel
This'll Be My Year
Mit einem Sprechgesang, der anfangs ohne Instrumente klarkommt, bieten den Einstieg. Doch schon bald gesellen sich Gitarre und Schlagzeug hinzu, die für einen flotten Rhythmus sorgen. Der Gesang wird ebenfalls flüssiger und schneller, was sich gut anhört. Eine positive
Stimmung wird verbreitet und die Vorfreude, welche sich im Titel „This'll be my Vear“ verbirgt, kommt erstklassig rüber. Ein sehr gelungener Auftakt, der Lust aucf mehr macht.
Note 2+
Drive By
Diesen Titel dürften die meisten sicherlich kennen, schließlich handelt es sich um die erfolgreiche Single-Auskopplung. „Drive By“ ist ebenfalls ein Gute-Laune-Lied, was von Beginn an zu hören ist. Wieder eine tolle Melodie mittels Gitarre und Schlagzeug, dazu ein passender Gesang, der gleich in Ohr geht und fertig ist der Hit. Nach diesem einfachen aber erfolgreichen Mitteln haben es Train geschafft, einen wahren Ohrwurm zu kreieren, den man nicht so schnell vergisst. Allen voran der Refrain lädt zum Mitsingen an.
Note 1
Feels Good At First
Eine Akkustik-Gitarre ist erneut für die instrumentale Begleitung verantwortlich. Hinzu kommt ein ruhiger Gesang, welcher sich ausgezeichnet mit den Klängen vermischt. „Feels good at first“ lädt förmlich dazu ein, sich entspannt zurückzulehnen, die Augen zu schließen und zu entspannen. Wer eine ruhige Minute nötige hat, dem sei dieser Titel empfohlen.
Note 1-
Bruises
Schlagzeug und Gitarre verbreiten zu Beginn eine Countrystimmung, welche auch durch den Gesang bestätigt wird. Auch nicht verwunderlich, immerhin wird Train durch die Countrysängerin Ashley Monroe gesanglich unterstützt. An für sich stehe ich nicht unbedingt auf diesen Musikstil, doch „Bruises“ klingt gar nicht so schlecht. Zwar plätschert das Lied an der einen oder anderen Stelle flau vor sich hin, doch der Refrain schafft es doch immer wieder, einen zu ermuntern.
Note 2-
50 Ways To Say Goodbye
Trompeten und ein flotter Schlagzeugbeat schaffen eine ganz eigene Stimmung, die mir schwer zu beschreiben fällt. Irgendwie wie in einem Western, dann aber auch wieder ein wenig wie bei „Drive by“. Letztlich bleibt aber festzuhalten, dass mich das flotte Tempo vollkommen überzeugen kann. Ein Lied, bei dem man mitgehen muss! Toll finde ich die zwischendurch immer mal wieder erklingenden Trompeten, die haben es mir angetan!
Note 1-
You Can Finally Meet My Mom
Ein Pfeifen ist das erste, was zu hören ist. Später kommen noch Schlagzeug und Gitarre hinzu. Der Gesang ist zwar nicht besonders herausragend, aber gefällt mir dennoch. Auch wenn es bei „You can finally meet my Mom“ keine echten Highlights zu bieten hat, finde ich den Song dennoch gelungen. Dieser Mainstream-Klang geht einfach ins Ohr, wo er auch bleibt.
Note 2
Sing Together
Gitarre und Gesang bieten eine reine Akkustik-Nummer, welche mich zu Beginn nicht sonderlich vom Hocker reißt. Leider ändert sich auch im Verlauf des Liedes nichts daran, vielmehr plätschert alles irgendwie gelangweilt vor sich hin, ohne das es etwas herausragendes gibt. Schade, denn es wäre bestimmt mehr drin gewesen.
Note 3
Mermaid
Die schon bekannten Begleitinstrumente Gitarre und Schlagzeug sind auch diesmal zu hören. Klingt ein wenig nach Urlaub, was schon mal gut ankommt. Der Gesang der passend und verbreitet diese kleine Urlaubsstimmung weiter. Sehr eingänglich ist mal wieder der Refrain, ein Muster, das Bei Train scheinbar gerne benutzt wird. Wenn die Musik dadurch aber gefällt, haben sie ja alles richtig gemacht.
Note 2
California 37
Der nächste Titel ist gleichnamig zum Albumtitel. Hier zeigen Train, dass sie auch anders können, die mit Schlagzeug und Keyboard gibt es eine neue Kombination für die instrumentale Begleitung. Vor allen das Keyboard sorgt für einen recht elektronischen Eindruck, den ich aber sehr interessant und gelungen finde. An manchen Stellen erinnert mich das gehörte an die Backstreet Boys. Die gehörten zwar definitiv nicht meine Lieblingsmusik, aber „California 37“ hat es mir dennoch angetan. Ein echte Abwechslung zum bisherigen Album, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Note 2+
We Were Made For This
Eine einsame Gitarre, gepaart mit einem einfühlsamen Gesang sind das, was zu erst von „We were made for this“ hängen bleibt. Dieser Eindruck verfestigt sich auch im weiteren Verlauf, was ich an diesem Lied so bemerkenswert finde. Ein Lied, welches zum Träumen einlädt. In der Mitte nimmt das Lied aber eine ungeahnte Wendung, bei der es raue und Laute Gitarrenklänge gibt. Wow, klingt echt spitze! Anschließend wird aber wieder zur ursprünglichen ruhigen Tonlage zurückgekehrt. Finde ich einfach genial!
Note 1
When The Fog Rolls In
Erneut ein ruhiger Titel? Die sanften Klavierklänge lassen dies anfangs vermuten und auch der bald einsetzende Gesang ist sehr gefühlvoll, was in dieser Kombination für echte Gänsehautstimmung sorgt. Bei „When the Fog rolls in“ gibt es aber keine plötzliche Wendung, so wie es beim vorherigen Lied der Fall war. Dennoch hat es mir dieses Lied angetan.
Note 2+
To Be Loved (Bonus Track)
Der letzte Titel ist an der Reihe, bei denen Train auf ihr bekanntes Muster zurückgreifen. Gitarre, Schlagzeug und passender Gesang. Schon ist das Lied fertig. Passt auf jeden Fall, wie bei den bisherigen Titel dieses Kategorie auch, selbst wenn es nichts neues ist. Als Abschluss hätte ich den Titel aber doch nicht gewählt, da er mir hierfür zu eintönig ist.
Note 2
Fazit
Train haben ein tolles Album Aufgenommen, was aus zahlreichen fröhlich klingenden Gute-Laune-Liedern besteht. Wer die Single-Auskopplung „Drive by“ kennt und mag, dem wird auch der Rest des Albums gefallen. Der Langzeithörspaß ist hoch. Daher vergebe ich auch die vollen 5 Sterne und kann das Album nur empfehlen.
Ich danke für die Aufmerksamkeit.
Ciao T_Goose
17.07.2012 21:15
Muss ich gleich mal reinhören ;-)
16.07.2012 20:12
SH und einen Gruß aus dem Schaumburger Land
09.07.2012 20:30
Musik die begeistern kann, lg dirk