... (klingt ungefähr so, als wären sämtliche Monitorboxen ausgefallen, und fast jeder Ton wird knapp bis deutlich verfehlt, was bei dreistimmigen Gesang schon an Körperverletzung grenzt)
Dieser letzte Abschnitt hat zum Glück wenig mit der Platte „Carry on" zu tun und sollte unter der Rubrik ... Bericht lesen
The One You're With 6-Almost Cut My Hair 7-Wooden Ships 8-Dark Star 9-Helpless 10-Chicago/We Can Change The World 11-Cathedral 12-4 + 20 13-Our House 14-To The Last Whale... Critical Mass/Wind On 15-The Water 16-Change Partners 17-Just A Song Before I Go 18-Ohio 19-Wasted On The Way 20-Southern Cross CD-2:1-Suite: Judy Blue Eyes 2-Carry On/Questions 3-Horses Through A Rainstorm 4-Johnny's Garden 5-Guinnevere 6-Helplessly Hoping 7-The Lee Shore 8-Taken At All 9-Shadow Captain 10-As I Come Of Age 11-Drive My Car 12-Dear Mr. Fantasy 13-In My Dreams 14-Yours And Mine 15-Haven't We Lost Enough? 16-After The Dolphin 17-Find The Cost Of Freedom (1991/ATLANTIC) 36 tracks, 1969-89, 20 page booklet incl. session details and rare photos!
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Erfahrungsbericht von Ulman über Carry on - Crosby, Stills, Nash & Young 27.10.2002
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Pro:
Fast alle Klassiker drauf
Kontra:
leider einige fragwürdige Versionen
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Heute probier ich mal was ganz anderes. Ich habe seit meiner Anfangszeit bei Ciao nicht mehr über Tonträger geschrieben. Ich kehre hiermit sowohl zu meinen musikalischen als auch meinen Ciaowurzeln zurück.
Grundsätzliches zur "Band"
Crosby, Stills, Nash & Young sind und waren keine Band im eigentlichen Sinne. Sie verstanden sich selbst immer als losen Zusammenschluß, um hin und wieder Projekte und Touneen durchzuführen. Ihre gemeinsame Karriere begann Ende der 60er. Seitdem finden sie immer mal wieder zusammen, um neue Alben einzuspielen, meist nur als Crosby, Stills, Nash , manchmal eben doch auch mit Neil Young, der als Solist der deutlich bekannteste der Formation ist. Apropos Neil Young: Irgendwie passt er weder menschlich noch stimmlich zu den drei anderen. David Crosby, Stephen Stills und Graham Nash ergänzen sich stimmlich nahezu perfekt. Es gibt kaum eine Band, die über einen ähnlich perfekten Harmoniegesang verfügt, wie diese drei Stimmwunder. Neil Young hingegen mag man als stimmliches Phänomen bezeichnen, denn er jault eher, als daß er singt. Menschlich hatten vor allem die beiden Leadgitarristen Stills und Young so ihre Probleme miteinander. So konnte es schon mal passieren, daß sie sich auf der Bühne gegenseitig eins in die Fresse hauten. Crosby und Stills, gingen aus so bekannten Bands wie den Hollies (Nash) und den Byrds (Stills) hervor.
Crosby, Stills, Nash & Young gehören zu den wirklichen Woodstockveteranen. Auf den entsprechenden Platten sind einige Stücke von ihnen zu finden. Vor ein paar Jahren gab es ja mal ein Jubiläumsfestival in Woodstock. Auf dem daraus resultierenden Sampler sind Crosby, Stills, Nash auch zu finden. Diese Aufnahmen sind aber sowas von gruselig, dass ich vom Anhören nur abraten kann. (klingt ungefähr so, als wären sämtliche Monitorboxen ausgefallen, und fast jeder Ton wird knapp bis deutlich verfehlt, was bei dreistimmigen Gesang schon an Körperverletzung grenzt) Dieser letzte Abschnitt hat zum Glück wenig mit der Platte „Carry on" zu tun und sollte unter der Rubrik „Irgendwas Negatives über den Gesang musß ich ja auch ab und zu schreiben" verbucht werden.Grundsätzliches zu dieser Doppel-CD
Sie entstand im Jahre 1991 und wurde von Crosby, Stills, Nash zusammengestellt, bei Herrn Young bedanken sie sich aber im Inlay ganz brav. Und immerhin befinden sich auch zwei Lieder auf der Platte, die Neil Young geschrieben hat. Die Scheibe bietet einen munteren Überblick über das Schaffen der Jungs von ihren Anfängen (1968) bis 1990. Grösstenteils befinden sich die meisten Hits in Originalversion auf Carry on, manche wurden aber auch neu aufgenommen oder es wurden Live-Versionen gewählt. Hier landen wir auch schon beim einzigen Negativpunkt: Manche der gewählten, vom Original abweichenen Versionen, sind leider nicht so gut, wie die Originale. Darauf werde ich aber z.T. bei den betreffenden Liedern eingehen.
Einschub: Manche Lieder werde ich ausführlich beschreiben, andere nur kurz. Da Musik für mich mehr als gespielte Noten bedeutet, sondern unter Umständen mit Erinnerungen verbunden ist, werde ich zu einigen Songs eventuell persönliche Geschichten erzählen, die für mich eben den besonderen Reiz des entsprechenden Songs ausmachen.
Was für Musik machen die eigentlich?
Ich würde den Musikstil als eine Mischung aus Country (eigentlich nur wegen der Pedal Steel Guitar), West Coast (!!!) und Rock bezeichnen. Es wird viel mit akkustischen Gitarren, Hammondorgel und mindestens dreistimmigen Harmoniegesang gearbeitet. Diese Mischung macht den typischen Sound dieser Formation aus. Einzelkritik CD 1:
1. Woodstock Ein Klassiker, den Crosby, Stills, Nash & Young von Joni Mitchel übernommen haben. Das Lied fängt mit herrlich dreckigen Gitarrenklängen an und entwickelt sich zu einem recht flotten Loblied über das Woodstockfestival.
2. Marrakesh Express Dieser Song ist typisch für Graham Nash, klingt irgendwie süß und etwas naiv. Mir gefällt er sehr gut, wenngleich vielen anderen der Sound und die „Harmlosigkeit" nicht so zusagt.
3. You don’t have to cry Ist mir viel zu countrymäßig, der Harmoniegesang wird übertrieben.
4. Teach your children Eine der bekanntesten Hymnen von Crosby, Stills, Nash & Young! Das Lied ist mir musikalisch zwar auch etwas zu countrylastig, aber der Text entschädigt dafür umso mehr, fassen sie den Generationskonflikt doch in die absolut passenden Worte.
5. Love the one your with Ein absolut genialer Song, der die etwas fragwürdige Aussage der Freien Liebe verherrlicht. Grundaussage:"If you can’t be with the one you love, love the one you’re with" Stephen Stills rauhe Stimme verleiht diesem Lied ebenso seine Intensität, wie der sinnfreie Harmoniegesang zum Schluß des Liedes ein urtypisches Element von Crosby, Stills, Nash & Young darstellt.
6. Almost cut my hair Gefällt mir natürlich sehr gut, denn hier beschreibt David Crosby, daß er eben nur FAST seine Haare abgeschnitten hätte. Diese Nummer läßt sich vor allem als SCHLEPPEND beschreiben. Besonderer Clou: Zu Beginn setzen erst Bass, dann die Gitarren mit EXTREM langsamen Beat ein. Und mit langsam meine ich LANGSAM!! Dann höhrt man die Stimme von David Crosby, die sagt::"Ok, not quite that slow!" Man bricht ab und startet den Song dann um eine Nuance schneller und schleppt sich auf geniale Weise immerhin fast 9 Minuten dahin....
7. Wooden Ships Hier holt der Refrain, den man fast schon als bombastisch bezeichnen kann, für die sonst eher wenig aufregende, psychodelisch angehauchte, Melodie die Kohlen aus dem Feuer.
8. Dark Star Bei Dark Star begehen Crosby, Stills, Nash & Young den Fehler, nicht auf die Originalversion von der Platte „CSN" zurückzugreifen, sondern den Höhrer mit einer fragwürdigen und lange nicht so treibenden Liveversion aus dem Jahre 1982 zu beglücken. Auch ist dies das einzige Lied, wo ich den Sound für nicht gelungen halte.
9. Helpless Endlich kommt auch Neil Young zu seinem Recht. Keiner kann so schön jammern, wie Neil!!! Kleiner Tipp: Diese Ballade kann man auch als absoluter Anfänger auf der Gitarre nachspielen, wenn man sich denn zwei Griffe zutraut.
10. Chicago/We can change the world Ein Lied, daß entscheidenden Einfluß auf mein Leben nahm! Es extistieren zwei bekannte Versionen: Die hier gewählte Variante stammt von einem Soloalbum von Graham Nash aus dem Jahre 1971. Die berühmtere Aufnahme findet sich auf dem legendären Live-Album „Four Way Street". Ich persönlich preferiere die Live-Version, weil sie puristischer, pianolastiger und ohne die albernen Backgroundsängerinen daher kommt. Der Song läutete quasi für mich den Übergang in die Pubertät ein, zumindest was das Rebellentum angeht. Ich komme ja „vom Dorf". Dort waren früher sogenannte Disco Partys in diversen Turnhallen der Renner. Mit 14 Jahren durfte ich auch zum ersten mal so eine Veranstaltung in unserer örtlichen Turnhalle besuchen, mit der Auflage, um 23 Uhr zu Hause zu sein. Auf diesen Disco Partys wechselte sich klassiche Discomusik mit sogenannten Rockrunden ab. Kurz vor 23 Uhr war ich gerade dabei, die Halle zu verlassen, als die nächste Rockrunde mit „Chicago" (Live-Version) eingeläutet wurde. Da konnte ich nicht gehen! Ich wußte, daß ich Mordsärger kriegen würde, aber dieses Lied hätte ich dort nicht erwartet, und ich liebte es einfach. Darauf wollte ich noch tanzen, obwohl man darauf eigentlich nicht wirklich tanzen kann. Leider hatte der DJ beschlossen, im Anschluß an Chicago nur noch geniale Rockmusik zu spielen und die Discomusik links liegen zu lassen. Zudem gab es damals noch keine wirkliche Sperrstunde für solche Veranstaltungen, sodaß ich leider bis 4 UHR (!!!) morgens duchtanzen mußte.....Autsch! Meine Mutter konnte sich übrigens für meine Argumentation (geniale Musik) nur wenig erwärmen....
11. Cathedral Absoluter Höhrtipp!!!! Ein feierliches Lied! Fängt sehr, sehr leise an und steigert sich zum Refrain hin geradezu bombastisch. Eins der absolut besten Lieder, die Graham Nash geschrieben hat! Und wem an einer sportlichen Herausforderung gelegen ist, kann ja mal versuchen, den vorletzten Part des Refrains mitzusingen.
Pause! (Ich muß Cathedral fertig hören...)
12. 4 + 20 Besinnliches, sehr ruhiges Lied, das Lagerfeuerqualitäten für geübte Sänger bietet.
13. Our House Wieder ein absolut gelungener Beitrag aus der beliebten Reihe „Naive Lieder von Graham Nash". Ein herrlicher Lobgesang auf das glückliche Leben zu zweit in einem schönen Haus. Die Klavierbegleitung und der „dopsige" Rhythmus unterstützen den lebensbejahenden Charakter dieses Stücks.
14. To the last whale...A. Critical Mess B. Wind on the water Teil A dokumeniert die stimmlichen Qualitäten von Crosby, Stills, Nash absolut perfekt! Entweder mit Kopfhörer oder laut in einer Kirche hören! Teil B kritisiert den kommerziellen Walfang, plätschert aber meerwassergleich etwas dahin... Auf einem Konzert haben sie dieses Lied mal auf Großbildleinwänden mit Walviedeos unterlegt, was ziemlich gut gepaßt hat.
15. Change Partners Kann ich nicht viel mit anfangen....
16. Just a song before I go Ruhiger schöner Song, optimal als Abschlußsong für jedes Konzert geeignet.
17. Ohio Neil Young darf nochmal, und wie!!! Das „dreckigste" Lied, was Crosby, Stills, Nash & Young in ihren frühen Jahren aufgenommen haben. Die Gitarrenriffs sind genial und der Song ist herrlich treibend. Zudem ist er einer der politischsten der Formation überhaupt.
18. Wasted on the way Ein typischer „Trallala"-Song von Nash, der es aber Anfang der 80er sogar in die Hitparaden schaffte. Von dem Album „Daylight Again" gefielen mir aber andere Nummern besser, z.B.:
19. Southern Cross Eins meiner absoluten Lieblingslieder überhaupt! Einfach mal anhören!CD 2:
1. Suite: Judy Blue Eyes Sehr abwechslungsreiches, harmonielastiges Lied, mjt über 7 Minuten Spieldauer eins der längeren Stücke.
2. Carry on/Questions Relativ dezent beginnend, sich aber immer mehr steigernd, was Tempo und Ausdruck angeht. Die schnelleren Parts sind wirklich mitreißend. Die Bridge in der Mitte des Liedes ist wieder mal ein extremes Beispiel für den perfekten Harmoniegesang der drei. (wenn ich von Harmoniegesang spreche, schließe ich automatisch Neil Young aus)
3. Horses through a rainstorm ....ist halt auch drauf.
4. Johnny’s Garden Sehr ruhiger Song von Stephen Stills, mit einer wunderschönen Melodie. (ursprünglich aus seinen Zeiten, als er mit einer Band namens Manassas aktiv war)
5. Guinnevere Eins der progressiveren Lieder von David Crosby. Mir persönlich etwas zu getragen....um nicht zu sagen: relativ langweilig.
6. Helplessly Hoping An dieser Stelle ziehe ich der Platte gleich mal einen Stern ab!!! Ich frage mich, was die Jungs dazu bewogen hat, dieses Hammerlied in einer Unnützversion neu aufzunehmen! Countryrhytmus und Steel Guitar hätten echt nicht sein müssen. Der geniale Text bleibt zum Glück unverändert: „They are one person, they are two (too?) alone, they are three togehter, they are four (for?) each other" Die Inhalte der Klammern habe ich eingefügt, um auf die Wortspiele aufmerksam zu machen. Tipp: Die Version von Helplessly Hoping anhören, die auf dem Album „So far" zu finden ist.
7. The Lee shore ....ist drauf und stört nicht sonderlich.
8. Taken at all Extrem ruhige Nummer, die ich ganz nett finde, aber eben auch nicht mehr.
9. Shadow Captain Ziemlich verspielter Song, bei dem man ständig auf dem Sprung ist, daß es gleich richtig los geht, was dann aber doch nicht so richtig passiert.... Trotzdem gut!
10. As I come of age Ein Bißchen Klavier, ansonsten ausgeprägter Harmoniegesang. Insgesamt etwas plätschernd.
11. Drive my car Klasse! Kräftige Gitarrenriffs, rhytmisch, treibend. Tolle Melodie! Eins meiner Lieblingslieder von David Crosby.
12. Dear Mr. Fantasy Sehr gelungene Coverversion des Traffic-Klassikers, die fast an die Qualität des Originals heranreicht. Vor allem die Leadgitarre (Stills) verleiht diesem Song seinen eigenen Charakter.
13. In my dreams Charmantes Lied, das irgendwie eine gewisse Zärtlichkeit ausstrahlt. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo es dann etwas unerwartet doch noch ein wenig heftiger wird. Aber dieser rhytmische Teil hat wirklich auch seinen Reiz.
14. Yours and mine Ein intensiver David Crosby verleiht den Strophen ihren Reiz, wobei ich die Refrains dann etwas zu weichgespült finde.
15. Haven’t we lost enough Typische Stephen Stills Nummer. Ziemlich traurig aber wunderschön!
16. After the dolphin Von allen Liedern auf dieser Platte klingt dieses soundmäßig am modernsten. Es ist nicht so gesangslastig, wie die meisten anderen Lieder, außer beim Refrain natürlich.
17. Find the cost of freedom Dieser Track befindet sich auf vielen Alben von Crosby, Stills, Nash & Young und zwar immer als letztes Lied. Hier zeigen Crosby, Stills, Nash nochmal ihre gesanglichen Qualitäten in reinster Perfektion. Nach einem langen Gitarrenintro singen sie erst leise, steigern sich, und am Ende schmettern sie dann geradezu: „Find the cost of freedom, buried in the ground Mother earth will swallow you lay your body down"
Ein versöhnlicher Abschluss, mit der Aussicht, mit dem Tode zur Mutter Erde zurückzukehren. Kritik:
Eigentlich bin ich der Meinung, daß man nicht jedes Lied einzeln beschreiben muß, wenn man einen Bericht über eine CD/Platte schreibt. Da Carry on aber ein Sampler ist und kein Gesamtkunstwerk oder gar Konzeptalbum darstellt, blieb mir fast nichts anderes übrig.
Natürlich kann man es bei der Zusammenstellung eines Best of Albums nicht jedem Recht machen, sodaß natürlich in meinen Augen einige wichtige Lieder fehlen und andere wieder relativ unnütz sind.
Am unsinnigsten finde ich aber die Mischung von Orgiginalversionen und Neuaufnahmen. Es sind zwar nur ein paar neuere Versionen auf dem Album, aber leider bei zwei entscheidenden Liedern.
Gut finde ich, daß die Platte bereits 1991 erschienen ist, denn danach haben Crosby, Stills, Nash & Young nicht mehr viel Erwähnenswertes abgeliefert, und ich will mir gar nicht vorstellen, wie Carry on aussehen würde, wenn sie 2002 erschienen wäre! Am Ende hätten sie noch Southern Cross und Cathedral weggelassen und stattdessen irgendwelche langweiligen neueren Songs draufgepackt!
Fazit: Viele der absoluten Klassiker sind auf Carry on zu finden, sodaß das Album einen guten Überblick über ca 22 Jahre des Schaffens von Crosby, Stills, Nash & Young gewährt.. Wer aber die beste Platte von der Formation will, muß sich die „Four way street" holen, die leider genauso teuer ist, wie die „Carry on", namlich ca 26 Euro.
Wer einen offenen Kamin besitzt, dem sei gesagt, daß die Musik von Crosby, Stills, Nash & Young absolut für ruhige Winterabende mit einem Glas Rotwein geeignet ist. Wer auf extremen Harmoniegesang wenig wert legt, der wird mit den Jungs nicht sonderlich viel anfangen können. Noch eine Warnung: Das ist typische Hippie-Musik, noch dazu handgemacht!
Bewertung: Weil meine absoluten Lieblingslieder zwar drauf sind, aber leider eins davon in einer verhunzten Version, reicht es gerade noch zu 4 Sternen, aber nur, weil 3 Sterne dann doch wieder zu negativ wären.
Pro: gute Mischung aus verschiedenen Musikrichtungen Kontra:
Na ja, so richtig "zu Gast" ist Neil Young nicht, denn er gehört eigentlich mit
dazu, denn was wäre Crosby, Stills und Nash ohne Neil Young ?
hier ist eine Doppel-CD, so richtig typisch CSN & Y eine phantastische Mischung aus Folk, Rock ´n Roll, Country ...
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...Deja vu ist eindeutig eine der besten Platten,die Crosby,Stills,Nash &
(Young) hervorgebracht haben .Hippiehymnen wie "Carry on " oder "Almost cut my hair" verkörpern eine Zeit,in der es noch Illusionen gab,die,auch
wenn sie nicht erfühlt werden konnten,das Leben lebenswert machten(Eines
gleich vorab:Ich gehöre nicht der Gruppe ewig Gestriger an,die proklamieren,dass früher alles besser war).In einer Zeit voller gesellschaftlicher Konflikte und des Vietnamkrieges vermittelte diese Musik Trost und spendete Kraft.Doch nun genug des verklärten Geschwaffels und zu den Tatsachen:
Ich möchte hier kurz auf die Lieder eingehen:
1)Carry on: Eine gefühlvoller Song,der die Gefühle einer ganzen Generation zum Ausdruck zu bringen scheint.
2)Teach your children : Einer der Hits der Gruppe ,bei der Jerry Garcia!!!
pedal-steel-guitar spielt...
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Pro: Stimmungsvolles Live-Album Kontra: Wahrscheinlich schwer zu bekommen
...Platz 1 der US-Charts. Das nachfolgende Live-Album "4 Way Street", das ebenfalls auf Platz 1 kam, möchte ich euch heute vorstellen.
Die Doppel-CD erschien 1992 und wurde um 4 Bonus-Tracks erweitert.
Ich werde übrigens nicht jeden einzelnen Song besprechen, sondern nur die Titel, zu denen es aus meiner Sicht etwas Interessantes zu sagen gibt, auch halte ich mich dabei nicht an die Reihenfolge auf der CD, ich hoffe, ihr verzeiht mir das. Deshalb an dieser Stelle schon mal das komplette Track-Listing:
Disc 1 Disc 2
1. Suite: Judy Blue Eyes / Stephen Stills 1. Pre-Road Downs / Graham Nash
2. On The Way Home / Neil Young 2. Long Time Gone / David Crosby
3. Teach Your Children / Graham Nash 3. Southern Man / Neil Young
4. Triad / David Crosby 4. Ohio / Neil Young
5. The Lee Shore / David Crosby 5. Carry On...
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hilfreich 01.01.1970
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