Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Viele Auswahlmöglichkeiten ! |
| Kontra: |
Der Klang ! |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Zum Keyboard selber:
Das Keyboard hat in der Mitte ein relativ großes Display. Um dieses Display sind 5 Tasten in einem abgegrenzten Bereich angeordnet. Über diese 5 Tasten hat man die Möglichkeit, die verschiedenen Funktionsbereiche des Keyboards zu erreichen. Die da wären: Chord Book (man drückt im Bass-Bereich eine Taste und es erklingt der passende Accord); Tone (zum einstellen der diversen Töne [Piano, Gitarre, Akkordeon etc.]); Rhythm (um einen der diversen Grundrhythmen einzustellen, von dem man z.B. seine eigene Musik begleiten lassen kann); Song Bank (um einen der vielen Übungssongs einzustellen); Transpose/Tune/Midi (um die Übertragung zwischen Keyboard und PC zu regeln)! Nach links geht es weiter mit der Main Volume (+/-), also der Gesamtlautstärke. Direkt daneben befindet sich der Ein/Aus-Schalter, mit drei verschiedenen Stellungen: 1. Normal (normaler Keyboardbetrieb) 2. Casio Chord (das gleiche wie Chord Book) 3. Fingered (im Bass-Bereich sind keine Einzeltöne mehr spielbar, nur noch Accorde). Darunter befinden sich 4 weitere Tasten, die unter anderem dem Einstellen des Spieltempos dienen, interessant für das Unterlegen mit Rhythmen und die Übungssongs. Rechts neben dem Display befindet sich ein Ziffernblock, über welchen man die Nummern der Songs, Rhythmen und Töne eingibt. Unter dem Ziffernblock sind noch ähnliche Tasten wie bei einem Videorecorder (Stop, Play/Pause, Rew, FF), eine Möglichkeit zum Aufnehmen gibt es leider nicht. Daneben sind sehr interessante Tasten zum üben; eine um bei Übungsliedern die linke Hand auszuschalten und eine um die rechte Hand auszuschalten, aber darauf gehe ich später näher ein. Oh man, der Bericht wird umfangreich ;-). Insgesamt verfügt das Keyboard über a)100 Töne b)100 Rhythmen und c)100 Übungssongs. Diese kann man beliebig kombinieren. Es wird ein Netzteil dazu geliefert, es kann jedoch auch Batterie-Betrieben werden. Es soll ohne Batterien ganze 4 kg wiegen, kommt mir jedoch wesentlich leichter vor.
Zur Bedienungsanleitung:
Die Anleitung ist recht verständlich und einfach geschrieben, trotzdem brauch man ne Weile, um sich durch zu wurschteln. Gut sind auch die kleine Einführung in die Fingersätze und die Notentabelle am Ende der Anleitung. Auch in die Fachbegriffe wird ein wenig eingeweiht.
Zum Spiel:
Vorweg muss ich die Empfehlung geben, wenn Ihr daran interessiert seit, das Gerät zu kaufen, gebt die paar Euro mehr aus und kauft Euch einen Ständer, denn ohne spielt es sich auf Dauer nur mit starker Belastung des Rückens und anderer Körperteile.
Ansonsten spielt es sich auf den 61 Tasten (5 Oktaven) relativ angenehm. Schade ist nur, dass man für eine Anschlagdynamik wesentlich viel mehr Geld ausgeben muss. Die 100 Töne haben viele verschiedene Qualitäten von sehr gut (Piano, Orgel, Synthesizer usw.) bis sehr schlecht (Gitarre, Akkordeon, Harfe usw.). Auch die 100 Rhythmen haben völlig unterschiedliche Qualitäten.
Zum Üben:
Zum Üben eignet sich das Keyboard ziemlich gut, denn mit seinen 100 Übungssongs bietet es sehr viele Möglichkeiten zum Üben. Man kann nicht nur nach Schwierigkeitsgrad aussuchen, sondern auch noch nach „Farbe und Geschmack“. Von deutschen Volksliedern über Weihnachtslieder bis hin zu amerik. Pop-/Rocksongs ist alles dabei. Beim Spielen eines Übungssongs kann man diesen parallel dazu laufen lassen und einfach mitspielen. Geht einem das alles zu schnell, verringert man einfach das Tempo. Fühlt man sich sicher genug, kann man nach und nach zuerst die rechte, ist jedenfalls meine Variante, und dann die linke Hand ausschalten. Die Hände ausschalten heißt, dass die Vorgabe in dem Original deaktiviert wird, man hört also nur noch sein eigenes Geklimper. Die Songnummern 80-99 (100 deswegen, weil’s bei 00 beginnt) sind dann reine Klavierstücke wie z.B. Minuet (Bach); Für Elise; Türkischer Marsch (Mozart). Diese haben dann auch den höchsten Schwierigkeitsgrad. Um die Übungen mit dem Lernen von Noten zu verbinden oder falls man sie schon kann, hat Casio dem Ganzen auch noch ein kleines Notenheft beigepackt, in dem die Noten von fast allen (Urheberrechtschutz) Songs zu lesen/spielen sind. Mit dem aufsteckbaren Notenständer hat man seine Noten auch immer vor Augen.
Der Klang:
Das ist so ziemlich das einzige, was ich zu bemängeln habe. Je nach dem, was man für einen Ton einstellt, kann das Keyboard auch schon mal wie ein alter Blecheimer klingen. Manche Töne, glücklicherweise auch Piano, sind jedoch erträglich. Die Übungssongs klingen dem entsprechend auch teilweise wie in einer alten Wanne abgespielt.
Die Anschlüsse:
Midi In/Out um das Keyboard mit dem PC zu verbinden. Hatte ich erst ein paar Probleme, konnte das Keyboard nicht mit dem PC ansteuern und umgekehrt ebenso wenig; bis ich dann gemerkt habe, dass ich In und Out verwechselt habe, was aber an der eigenartigen Beschriftung lag. Des weiteren gibt’s natürlich den Stromanschluss und einen für Kopfhörer (große Klinke).
Fazit:
Das Casio CTK-481 ist ein Keyboard bei dem man sehr viele Möglichkeiten hat, verschiedene Einstellungen zu treffen und mit dem ein Anfänger, wie ich es bin/war, sehr gut üben kann. Der Klang ist jedoch aus eigener Erfahrung nicht so doll. Legt man jedoch mehr Wert auf das Üben und Experimentieren, dann macht man mit diesem Keyboard eigentlich kaum etwas falsch.
Technische Daten:
- 61 Standardtasten
- 12-stimmig polyphon
- 100 Klangfarben
- 100 Übungsstücke
- Übungssystem
- Song-Bank-Controller
- Chord-Book
- LCD-Musical-Information-System
- 100 Rhythmen / Begleitmuster
- Fill-in, Synchro-Start
- Stimm- und Transponierfunktion
- MIDI ( GM-Simulation, 5-Ch.)
- 2 Lautsprecher
- 2 x 2 Watt
- Sustainpedaleingang
- Audio-Ausgang (Kopfhörer/Verstärker)
- Netzteil AD-5 G (optional)
- Maße: 95,6 x 35,3 x 12,5 (cm)
- Gewicht: ca. 4 kg
| weitere Erfahrungsberichte |
CTK-481 einfach nur geil das Teil
Bewertung für Casio CTK-481 von
Heilfort
Pro: ---
Kontra: ---
Liebe Leser
Nach einiger Pause möchte ich euch heute wieder einmal einen Erfahrungsbericht schreiben. Über das Piano CTK-481. Weihnachten 2005 habe ich dieses technische Gerät von meinen Freund geschenkt bekommen. Ich muss echt sagen, dass ich total begeistert davon bin. Am Anfang war es noch ein bissel schwer damit umzugehen, aber mittlerweile habe ich es gut im Griff. Dieses Keyboard hat so viele Funktionen, z.B. 100 Klangfarben wo man zwischen ... ...spiele am liebsten mit dem Klang des Pianos und Bass. Es kann aber auch mit mehreren Klängen kombiniert werden. Außerdem hat das Keyboard 100 Rhytmen und läuft mit automatischer Begleitung.
Eine Song Bank besitzt dieses Gerät auch, dort kann man sich die Geschwindigkeit eines Liedes einstellen um mit den Fingern mitzumusizieren. Oder man lässt eine Melodie einfach durchlaufen zum entspannen.
Auf der Song Bank ist der Titel "Let it Be" mit drauf, ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich |
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06.05.2006
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