Das weiße Album!
24.02.2006
Pro:
Super Songs, viel Abwechslung, Ohrwurm an Ohrwurm
Kontra:
nichts
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
mehr
 Klopsie
Über sich:
AIDA Urlaub ist leider auch wieder vorbei! NDV ein wenig aufgeräumt. Liebe Grüße....Bernd ...
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 145 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ich hatte ja bereits einige The Alarm Alben vorgestellt und heute möchte ich Euch eine ganz besondere CD ein wenig näher bringen. Meiner Meinung nach klingen auf dieser Scheibe The Alarm ein wenig anders und gerade deshalb ist "Change" eines meiner Lieblingsalben von The Alarm. Aber wie immer, stelle ich Euch zunächst die Band ein wenig ausführlicher vor ... Die Band + Bandgeschichte: ----------------------------------------
Die Band wurde in den siebziger Jahren von Mike Peters, Eddie MacDonald (Bass), David Sharp (Gitarre) und Nigel Twist (Schlagzeug) gegründet und die Jungs stammen alle aus dem wunderschönen Wales. The Alarm haben sieben Studio Alben herausgebracht und damit fünf Millionen CD's verkauft. Nach ihrer Auflösung im Jahre 1991 gelang ihnen mit "In The Poppy Fields" im Jahre 2004 ein erfolgreiches Comeback-Album, welches ich ja bereits ausführlich beschrieben habe. Band: Mike Peters - Vocals Dave Sharp - Guitar Eddie MacDonald - Bass Nigel Twist - Drums
Produktion + Aufnahme + Daten: --------------------------------------------- Die komplette Produktion hat diesmal die Legende Tony Visconti himself übernommen und eingespielt wurde das Album in den Skylight Suire and Mixed Good Earth Studios, mit einer Ausnahme. Der Song "A new south wales" wurde in den BBC Studios in Wales aufgenommen. Das Album stammt aus dem Jahre 1989 und ist bei EMI Records erschienen. Für die gesamten Songs war die komplette Band zuständig und wer sich einmal richtig gut über The Alarm informieren möchte, der macht das bitte unbedingt unter der folgenden Adresse: www.thealarm.com Das lohnt sich jedesmal aufs Neue, denn die Band stellt jede Woche einen neuen Song aus ihrem bald erscheinendem Album vor.
Songs: ---------- 1. Sold me down the river 5.25 2. The rock 4.39 3. Devolution workin' man blues 4.11 4. Love don't come easy 4.08 5. Hardland 4.09 6. Change II 2.52 7. No frontiers 3.53 8. Scarlet 4.17 9. Where a town once stood 4.09 10. Black sun 4.30 11. Prison without prison bars 3.48 12. How the mighty fall 4.19 13. Rivers to cross 3.42 14. A new south wales 4.46
Das Album hat ein Laufzeit von über 59 Minuten und nun will ich es Euch so gut wie möglich beschreiben. Meine Album-Kritik: --------------------------
Gleich der Beginn zeigt, dass The Alarm mit diesem Album richtig schön rocken wollen und nicht mehr ganz so folkig klingen. Der Song könnte auch von den Rolling Stones stammen, denn Mike singt herrlich lässig und die Gitarrenriffs sitzen einfach perfekt. Das zweite Stück erinnert dann schon mehr an die alten The Alarm mit einem prima Refrain und man kann direkt mitsingen. Es geht weiter mit einem wunderbaren Blues Stück und wieder darf Dave mit seinen Gitarren extrem cool einheizen. Auch "Love don't come easy" setzt nahtlos an diesen Südstaaten Sound an. Es ist ein wenig ruhiger und vermittelt richtig schöne Atmophäre. "Hardland" ist dann wieder wunderbare Rockmusik mit einer sehr schönen Melodieführung und einer traumhaften Stimme. Der Titeltrack ist dann waschechter Rock'n Roll und eignet sich prima zum Abtanzen. Für mich kommt dann ein Höhepunkt der CD und zwar "No frontiers" mit einem wunderbaren Text: "There are no frontiers, that we can't cross tonight. There are no borderlines, to keep us apart, there are no frontiers". Dann noch eine wunderschöne, intensive Melodie und ein echter Klassiker ist geboren. Jetzt kommt ein etwas schwächeres Stück und daher komme ich direkt zum nächsten. Eine wunderbare Gitarre startet den Song und mal wieder richtig schöne Rockmusik. Noch besser wird es dann mit "Black sun", denn hier brilliert ein trockenes Schlagzeug und der Song hat einfach richtig Power. Für mich eines der besten The Alarm Lieder überhaupt. Nun wird es ein bißchen ruhiger und auch getragener. Auch beim nächsten Song kommt endlich die Akkustik-Gitarre zum tragen. Es wird folkiger und das Lied lädt direkt zum Mitsingen ein. Bei "Rivers to cross" schweifen die Gedanken sofort ans schottische Hochland, denn alles erinnert mich daran. Extrem folkig und eine super schöne Melodie. Der Abschluß ist dann wunderbar getragen und da zeigt The alarm, dass sie richtig was drauf haben. Eine unglaublich romantische Ballade mit Streichern und einem Männerchor. Mehr geht nicht und ein schöneres Ende für eine perfekte CD kann ich mir kaum vorstellen. Preis + Cover + Heftchen: -----------------------------------
Ich habe für die CD damals wohl um die DM 30,00 bezahlt. Das Cover ist schlicht weiß gehalten und es steht nur der Namenszug darauf. Das Heftchen kann man auseinander klappen und es bietet alle Texte und auch einige sehr schöne Bandaufnahmen zum Teil in Farbe und auch in schwarz-weiß.
Mein Fazit: -------------- Das Album bietet wieder einmal eine richtig schöne Mischung aus Rockmusik und Folkmusik mit großartigen Gitarren und einem genialen Sound. Das Songwriting finde ich wieder einmal überirdisch gut gelungen und das Album bietet jede Menge Ohrwürmer. Ich kann Euch "Change" auf jeden Fall empfehlen.
Hoffentlich hat Euch mein Bericht gut informiert und wie immer freue ich mich über Kommentare und Bewertungen. Ein schönes Wochenende wünscht Klopsie...
Bilder von Change - The Alarm
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16.01.2009 00:09
aus hier triffst du mich wieder in unkenntnis ... .-) lg detlef
27.02.2006 17:42
Komisch, von dieser Band hab ich noch nichts gehört.
25.02.2006 12:18
Schöner Bericht! Gruß, SORTs_Diener