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Eine neue Platte des Meisters? Wie, aus dem Jenseits oder was? Nein, natürlich nicht, sondern ein paar Nachkommen und Angeheiratete (Lauryn Hill!) der Marley-Familie haben sich die alten Gesangsspuren von Bob geschnappt und darüber einen neuen HipHop-Sound fabriziert. Dann haben sie einige bekannte Rapper eingeladen, die bei den Liedern auch ihren Senf ablassen dürfen. Und das Ergebnis: Der Charme von Bobs Stimme kommt unvermindert auch bei den modernisierten Songversionen rüber und instrumental gesehen sind die Songs auch nicht schlecht (wenn auch manchmal die Bassline zum Beispiel beim Duett mit Lauryn „Turn Your Lights Down Low“ fehlt, was im Reggae echt ein Sakrileg ist). Die Rapper hätte man sich bei der ganzen Sache allerdings fast sparen können, denn wer will schon diesen durchgeknallten Wu-Tang-Fuzzi-Gangster Busta Rhymes dauernd was von „Selassie I“ schreien hören. Fazit: Wer Bob liebt und HipHop nicht haßt, dem ist zum Kauf dieser Platte durchaus zu raten.