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Pro: poetische Texte, exzellente Instrumentierung; Philip Glass! Kontra: erfordert genaues Hinhören, eine Entdeckungsreise
...Wer erwartet hatte, in ihrem 3. Album würde Suzanne Vega, die Powerfrau mit der melancholischen Samtstimme, weiterhin druckvollen Folk machen wie auf "Solitude Standing", sah sich enttäuscht. Wie in ihren langsameren Stücken dort bietet sie auf "days of open Hand" - so lautet die korrekte Schreibweise des Titels - poetische Texte, die meist in filigrane Instrumentierung eingebettet sind. Es ist darum noch lange kein schlechtes Album. Es erfordert lediglich noch mehr Zeit und Mühe als sonst, seine verborgenen Qualitäten zu entdecken.
Denn die Produzentin dieses Albums selbst führt den Käufer an der Nase herum, und zwar mit dem extrem aufwendigen Artwork des Booklets. Natürlich geht es, wie die Großschreibung im Titel bereits andeutet, um die Hand. Und zwar in allen Variationen. Doch das Bild auf dem Cover weist den Betrachter...
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Pro: Ein paar wirklich gute Lieder Kontra: etwas eintönig
...Einige werden sich jetzt fragen: Was hat die CD mit der Schweiz zu tun? Die Antwort darauf lautet: Nichts. Die Schweizwochen sind zwar noch nicht vorbei, aber man kann ja auch mal einen anderen Bericht einschieben. Dieser könnte wohl am ehesten noch als ?Back to the late 80?s and early 90?s? durchgehen, wir befinden uns nämlich in den Jahren 1985 bis 1998, wobei die älteren Lieder den Hauptteil ausmachen. Über die Künstlerin Suzanne Vega kann ich dieses Mal nicht allzu viel sagen, das Einzige das ich liefern kann ist eine Discographie.
DISCOGRAPHIE
Suzanne Vega (1985)
Solitude Standing (1987)
Days of open hand (1990)
99.9 (1992)
Nine objects to desire (1996)
Tried and true (Best of / 1998)
Songs in red and grey (2001)
Da ich über die Künstlerin nichts mehr sagen kann, komme ich eben gleich zu den Liedern.
LUKA 3...
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Pro: gute Texte, ausdrucksvolle Stimme, versierte Gitarrenarbeit Kontra: noch etwas steif und kühl
...Ihr Debütalbum bestreitet Szuanne Vega fast komplett mit ihrer akustischen Gitarre, wenig Begleitung und exzellenten Texten. Man merkt ihren mitunter gedrechselt wirkenden Reimen und abgehobenen Metaphern oft die Herkunft aus dem akademischen Milieu für Literatur an.
Aber das macht für viele Zuhörer ja gerade den besonderen Reiz ihrer Songs aus. Deutsche Hörer, die das Englische nicht so gut beherrschen, greifen am besten zu einer Übersetzung.
Die SONGS
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1) "Marlene on the wall" schildert ihre Beziehung zu einem Mann, der ein Poster von Marlene Dietrich an der Wand hängen hatte. Die Filmdiva mit dem Schlafzimmerblick lächelt jede Frau spöttisch an, die sich mit dem Mann auf dem Bett unter dem Poster einzulassen versucht: "just another soldier passing". Und das gleiche passiert, wenn dieses Poster im Schlafzimmer...
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hilfreich 01.01.1970
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