Es wird wieder einmal Zeit um über meinen Lieblingskünstler zu schreiben! Sicher, die Geister scheiden sich an Meat Loaf, aber wenn man einmal Fan ist, dann für immer und ewig, das kann ich euch versprechen, und ich hoffe das mir auch einige von euch zustimmen können!
Leider verpasst dieser ... Bericht lesen
übergroßem Gefühlseinsatz immer eine gewisse ironische Distanz spürt, ein kokettes Augenzwinkern. Damit gewinnt er auch die Zuhörer von Couldn't Have Said It Better auf Anhieb. Obwohl seine letzte Neuveröffentlichung sieben Jahre zurückliegt, ist der neue Meatloaf auf seinem achten Studioalbum Gott sei Dank der Alte geblieben. Was nicht Abklatsch oder Wiederholung heißt, sondern die künstlerische Treue zu den bewährten Markenzeichen. Dazu zählen neben der unverkennbaren und unglaublich flexiblen Tenorstimme die perfekte Inszenierung der elf Songs, die theatralische Dramaturgie, die melodramatische Dichte und die effektvollen Arrangements. Und trotzdem kommt die volle Wucht der Rocksongs in bester Manier zum Tragen. Das gilt schon für den hymnischen Titel-Song mit leicht hysterischem Duettgesang und nachdenklichen Pianopausen. In vielen Stücken fährt eine wüst singende Blues-Gitarre dazwischen, die beim aufregenden "Testify" in chorbetonten Gospelrock mündet. Auch "Tear Me Down" entwickelt sich mit weiblicher Sprechstimme allmählich zum Gefühlspanorama, während "Do It!" fetzigen Heavy-Rock liefert. Und aus Bob Dylans "Forever Young" zaubert Meat Loaf zu wehmütigen Geigen eine Ballade mit gesanglicher Meisterleistung. Sekunden später folgt ein Hidden Track, ein überdrehter Rock 'n' Roll mit solistischen Purzelbäumen auf den Gitarren. Eine Compact Disc, die dem Begriff "kompakt" alle Ehre macht. --Ingeborg Schober
übergroßem Gefühlseinsatz immer eine gewisse ironische Distanz spürt, ein kokettes Augenzwinkern. Damit gewinnt er auch die Zuhörer von Couldn't Have Said It Better auf Anhieb. Obwohl seine letzte Neuveröffentlichung sieben Jahre zurückliegt, ist der neue Meatloaf auf seinem achten Studioalbum Gott sei Dank der Alte geblieben. Was nicht Abklatsch oder Wiederholung heißt, sondern die künstlerische Treue zu den bewährten Markenzeichen. Dazu zählen neben der unverkennbaren und unglaublich flexiblen Tenorstimme die perfekte Inszenierung der elf Songs, die theatralische Dramaturgie, die melodramatische Dichte und die effektvollen Arrangements. Und trotzdem kommt die volle Wucht der Rocksongs in bester Manier zum Tragen. Das gilt schon für den hymnischen Titel-Song mit leicht hysterischem Duettgesang und nachdenklichen Pianopausen. In vielen Stücken fährt eine wüst singende Blues-Gitarre dazwischen, die beim aufregenden "Testify" in chorbetonten Gospelrock mündet. Auch "Tear Me Down" entwickelt sich mit weiblicher Sprechstimme allmählich zum Gefühlspanorama, während "Do It!" fetzigen Heavy-Rock liefert. Und aus Bob Dylans "Forever Young" zaubert Meat Loaf zu wehmütigen Geigen eine Ballade mit gesanglicher Meisterleistung. Sekunden später folgt ein Hidden Track, ein überdrehter Rock 'n' Roll mit solistischen Purzelbäumen auf den Gitarren. Eine Compact Disc, die dem Begriff "kompakt" alle Ehre macht. --Ingeborg Schober
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Erfahrungsbericht von steve1008 über Couldn't Have Said It Better (Maxi-CD) - Meat Loaf 13.05.2003
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
annehmbar
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Pro:
Meat Loaf, Spitzen Lied
Kontra:
das Video macht Probleme
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Es wird wieder einmal Zeit um über meinen Lieblingskünstler zu schreiben! Sicher, die Geister scheiden sich an Meat Loaf, aber wenn man einmal Fan ist, dann für immer und ewig, das kann ich euch versprechen, und ich hoffe das mir auch einige von euch zustimmen können!
Leider verpasst dieser Bericht die Meat Loaf Wochen von MusicKing um ein paar Tage, aber es war gar nicht so leicht Ciao davon zu überzeugen, dass diese Single noch nicht in ihrer Produktpalette ist! Sie haben diese Single doch tatsächlich mit dem Album verwechselt, aber es sei verziehen, jeder macht Fehler und letztenendes kann ich jetzt endlich meinen Bericht online stellen!
ÜBER DIESE SINGLE ********************
Nun ist es ja schon wieder ein paar Wochen her, dass das gleichnamige Album „Couldn’t Have Said It Better Myself“ erschienen ist und noch ein paar Wochen länger ist es her, dass die erste Single Auskopplung „Did I Say That“ in Deutschland erschienen ist. Obwohl Meat Loaf keinen wichtigen PR Termin in Deutschland ausgelassen hat (man denke nur an seinen legendären Auftritt bei Wetten Dass?) hat es bis jetzt weder das Album noch eine der beiden Singles zu echten Spitzenplazierungen in den Charts geschafft. Aber nur weil man in den Charts ganz vorne dabei ist, heißt das natürlich noch lange nicht, das die Musik gut ist, und umgekehrt gilt das natürlich auch für unseren Freund Meat Loaf!
MEAT LOAF ************
Ach wie lange mussten wir eingefleischten Fans auf neue Lieder von Meat Loaf warten! Das letzte Studioalbum liegt schon ein paar Jährchen zurück – man war schon gespannt auf jeden Ton der nur von ihm stammt! Geboren wurde Marvin Lee Adday am 27. September 1947 in Texas und erhielt seinen Spitznamen natürlich aufgrund seiner Körperfülle schon in jungen Jahren. Er hatte nicht unbedingt eine schöne Kindheit und musste nach einem Streit mit seinem Vater sein Leben selbst in die Hand nehmen. Nach ersten Erfolgen als Eddie bei der Rocky Horror Picture Show nahm er 1977, gemeinsam mit seinem genialen Partner und Songschreiber Jim Steinman, sein Debutalbum „Bat Out OF Hell“ auf, das zum Megaerfolg wurde. Es folgten weitere Alben, sein nächster Riesenerfolg war das Revival mit Jim Steinman „Bat Out Of Hell II“ mit dem Megahit „I Would Do Anything For Love“. Vor 8 Jahren folgte das Album „Welcome To The Neighbourhood“ und nun das Album „Couldn’t Have Said It Better Myself”. Wenn man den Aussagen von Jim Steinman und Meat Loaf Glauben schenken darf (und das will ich ja doch meinen) darf man sich in den nächsten 2 Jahren über eine Fortsetzung – also auf “Bat III” freuen. Ich glaube für einen Meat Loaf Fan wäre das das Größte! Wer so lange nicht mehr warten will kann sich auf den Herbst freuen, denn da bereist Meat Loaf deutsche Lande und kommt auf einige Konzerte vorbei!
COVER *******
Das Cover ist das selbe wie beim Album, allerdings hier mit blauem Hintergrund und nicht wie beim Album in rot. Bei meinem Bericht über das Album habe ich ja das Cover leicht kritisiert. Ich muss sagen es entspricht noch immer nicht ganz meinem Geschmack, aber jetzt kenne ich zumindest die Verbindung zu der Frau die vorne zu sehen ist. Meat Loaf hat dieses Bild irgendwann ersteigert und es ist ein gemaltes Bild aus der Vorkriegszeit. Also wurde es immerhin persönlich von ihm ausgesucht, allerdings hat er schon bessere Ideen gehabt... Auf der Innenseite findet man dann die Auflistung der Lieder und das übliche Drumherum wie Songwriter etc. Ebenfalls sieht man hier ein nettes Bild von Meat und Patti Russo, seiner genialen Duettpartnerin! Vorsicht ist angebracht bei der CD! Sie sieht der Album CD zum verwechseln ähnlich, der einzige Unterschied ist die Aufschrift der Lieder.
LIEDER *******
1.) Couldn’t Have Said It Better (Album Version) – Dauer: 7:03
Da ist ihm wieder mal eine echte Rock Hymne gelungen! Das Lied ist mein absolutes Lieblingslied auf dem neuen Album und zurecht Titelsong und Singleauskopplung! Das Lied fängt gleich einmal nur mit der Stimme von Meat Loaf, mit dem Refrain, an, gleich danach gefolgt von Meat-typischen Klavierklängen und auch der Chor setzt ein. Kurz wird es ruhiger um dann gleich ein richtiger Gute-Laune – Rockhit zu werden. Kurz beruhigt sich das Szenario wieder, es hört sich fast so an, als würde das Lied noch mal beginnen, was es irgendwie auch tut, denn jetzt darf auch Patti Russo ran! Wunderschön ist es anzuhören wenn Meat Loaf den Refrain mit voller Stimme singt und Patti im Hintergrund aufgeigt! Mitten im Lied ist dann auf einmal ein kleiner Rythmuswechsel – man hört die Worte „Silince is Gold“, und für einen kurzen Moment verstummt die Musik. Und dann scheint das Lied ein drittes Mal zu beginnen, eingeleitet von einem schönen Gitarrensolo. Wie aus alt bekannten Liedern kommt es noch zu einem kleinen wunderschönen gesanglichen Dialog zwischen Patti Russo und Meat Loaf, bevor sich das Lied noch einmal zu einem Höhepunkt steigert. Ich bin in dieses Lied wirklich verliebt, die Stimme von Meat lässt keine Wünsche offen und Patti Russo ist nach wie vor eine geniale Partnerin und hat nichts an ihrem Stimmvolumen verloren! Note: 1+
2.) Couldn’t Have Said It Better (Radio Version) – Dauer: 4:27
Tja, warum diese Version –Radio Version – heißt bleibt für mich die Frage. O.k., sie ist kürzer und damit radiotauglich, nur müsste man sie im Radio auch spielen. Ich habe das Lied vielleicht 3 mal auf Viva gesehen, aber im Radio noch nie gehört. Nagut, in Österreich, ist Meat Loaf noch nicht mal so ein Star wie in Deutschland. Diese Version ist die zusammengestauchte Version der Album Version. Zum Beispiel wurde das Gitarrensolo herausgeschnitten und noch andere schöne Stellen. Da ich ein Genießer bin kann ich mit dieser kurzen Version nicht viel anfangen, man merkt richtig das wichtige Elemente des Liedes fehlen – oder wie es MusicKing ausdrücken würde – die Version ist grausam entstümmelt. ;-) Als echter Fan gibt man sich natürlich NICHT mit der kurzen Version zufrieden, sonder hört nur die Album Version ;-)
3. Unsaid – Dauer 4:27
Mit schönen Klängen eines Orchesters beginnt das Lied, sehr langsam und andächtig. Dann setzt Meats Stimme ein, leise aber doch sehr kraftvoll und angespannt. Langsam wird er lauter bis hin zum Refrain. Dazwischen wird er immer wieder leiser. Zum Schluß steigert sich das Lied noch einmal zu einem musikalischen Finale. Alles in allem ein sehr schönes Lied. Angenehm anzuhören, sehr harmonisch. Das hätte sicherlich auch ganz gut auf das Album gepasst. Note: 1-2
4.) Couldn’t Have Said It Better (Video)
Nungut. Ich kann mich glücklich schätzen das ich das Video kenne und auf VHS Kasette habe. Denn mit dem Abspielen von dieser CD gibt es nur Probleme. Weder auf meinem Computer, noch auf meinem DVD Player habe ich es zustande gebracht, ich kenne auch andere Leute die das gleiche Problem haben mit dieser CD. Komischerweise dürfte die CD bei älteren Betriebssystemen funktionieren. Nun unabhängig davon ist zu sagen, das es diesmal nicht unbedingt ein Meat Loaf typisches Video ist. Keine kleiner Film und keine großartige Geschichte. Trotzdem ist es ein sehr nettes Video. Es spielt in einem leeren Theater, Meat Loaf und Patti spielen ein kleines Theaterstück um ihr Lied, im Hintergrund ist die Band und ein Chor zu sehen. Man sieht auf jeden Fall Meat Loafs schauspielerisches Talent, welches hier kombiniert wird mit einem Live Auftritt. So empfinde ich das Video auf jeden Fall. Vielleicht habt ihr ja Glück und ihr seht es mal auf Viva! Note: 1
MEINE MEINUNG ****************
Auch wenn Jim Steinman diesmal nicht mit von der Partie war, diese Single ist absolut genial und ein Muss für jeden Fan! Das Lied macht Lust auf mehr und ich bin immer gut drauf wenn ich es höre! Auch das zweite Lied ist echt angenehm anzuhören und eine schöne Ergänzung dieser Single! Das Video – soweit es funktioniert ist auch gelungen, es setzt vor allem Meat Loaf und Patti Russo als Personen samt ihren Stimmen in den Vordergrund.
FAZIT ******
Eine absolute Kaufempfehlung! Vielleicht habt ihr auch Glück und das Video funktioniert auch bei euch! Wie gesagt, das ist das einzige Manko der CD, aber rein vom musikalischem her, gibt es nichts auszusetzen!
Nungut, das war es mal wieder. Ich nehme an das war die letzte Single Auskopplung von Meat Loaf aus dem aktuellen Album, bleibt mir und uns nur noch zu warten. Und zwar warten auf das Meisterwerk „Bat Out Of Hell III“
Viel Spaß beim lesen, bewerten und kommentieren - achja und bitte keine bösen Worte über Meat Loaf, das würde mich persönlich tief freffen ;-)