Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
DSPs entlasten CPU, Software sehr Umfangreich , In&Out - ports, kein Latenz, ASIO |
| Kontra: |
Preis, Softwaredongle, |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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CREAMWARE SCOPE HOME LUNA II
Dieser Bericht richtet sich Leute die sich diese Karte zulegen möchten und mehr darüber erfahren wollen bevor sie zuschlagen.
Es handelt sich um eine Soundkarte mit 3 eigenen Prozessoren a 60 Mhz auf dem Board, welche für die Berechnung von Effekten und Plugins (Synthesiser / Sampler / Effekte) verwendet werden. Damit steht ihrer Musiksoftware (z.B. Logic oder Cubase) die gesammte Cpu-leistung zur Verfügung.
Die Karte wird mit der Scope-Plattform-Software ausgeliefert.
Hardware:
PCI-Recordingkarte fürs eigene Homestudio
Features:
• On-board 16/32-Kanal Recording- und 16-Kanal Surroundmixer (5.1)
• On-board DSP-Effekte (Profi-Hall Masterverb, Filter, Dynamic-Effekte, Modulations-Effekte, etc.)
• Mixer und Effekte live nutzbar - keinerlei Latenz, perfektes Monitoring
3 Sharc DSP's (Digitale Sound Prozessoren)
• 2x Analog-In/Out in 24-Bit bei 96 kHz, (=Studiomasterqualität)
• 2x Digital-In/Out in 24-Bit bei 96 kHz, (=Studiomasterqualität)
(normale Soundkarten haben 16Bit/44,1 KHZ das entspricht CD Qualität)
• Z-Link Anschluss für Luna 2496 I/O Box (8 Analog-I/Os), 36 I/Os durch 2x ADAT/Z-Link Erweiterungen optional (Erweiterungschnittstelle für weitere Geräte und In/Out-Anschlüsse
• Software-Plugin-Paket hochwertigen Effekten
• Treiber für ASIO 2.0 (TreiberFormat für Studiosoftware) , EASI DirectSound, MME,
• tripleDAT, GigaSampler, OMS, Sound Manager MIDI Interface, (Software)
• Kompatibel zur Pulsar/SCOPE Plug-In Library und Scope Pulsar-Karten
Geschichte der Karte:
Die Karte ist das Einsteigermodell von Creamware und schon seit vielen Jahren auf dem Markt verfügbar. Zur Zeit wird sie auf der Creamware-Homepage unter dem Namen „3 DSP-System“ mit der SCOPE-Software Version 5 verkauft. Als SCOPE –HOME –STUDIO war sie bis vor kurzem im Handel erhältlich.
Gekauft habe ich Sie noch als „LUNA II“ mit SCOPE 2 und dann die Software ,welche für den Betrieb unumgänglich ist, auf SCOPE HOME 3.1 geupdated. Ein Update auf die neueren Versionen (4&5) würde erneut 199€ kosten.
Software:
Die Software ist an die Karte mit einem Schlüssel der auf den Besitzer registriert wird gekoppelt, somit ist ein Betrieb der Karte ohne Software nicht möglich. Auch sind alle Effekte, Sampler und Mixer die mit ausgeliefert wurden in dieser Schlüsselregdatei festgehalten. Somit ist es auch nicht möglich die Creamware-Software ohne zur Karte passenden Schlüssel zu benutzen.
Die Software stellt einem alles zur Verfügung was man für die Einrichtung in einem Studio benötigt. So kann man z.B. alle Ein und Ausgänge Routen (einem EIN bzw. Ausgang zuweisen) bzw. mit Effekten belegen und diese dann von den DSPs berechnen lassen. Somit gehen die Effekte nicht auf die CPU-Performance.
Man kann die Effekte&Sampler Plugins jedoch auch in der Mastersoftware (Logic/Qubase) per VST einbinden. Dann benötigt man die SCOPE-Saftware nur für die Hardwaretreiber und das Routing und kann alles andere in der Mastersoftware steuern.
Die zur Verfügung stehenden Mixer sind per Z-Link oder ADAT auch auf echte Mixer übertragbar. Somit lassen sich z.B. die Steuerbefehle eines 24 Kanel-Jamaha-Mixers auf die Mastersoftware übertragen.
Die Effekte sind sehr gut; sprich sie klingen gut und machen die Qualität des Sounds nicht kaputt.
Die Einbindung der Audio-IN und OUT Ports ist mit den Asio-Treiber&MME-Treibern in keiner Software ein Problem. Also die Karte läuft mit Logic, Qubase, Reason, usw. absolut problemlos.
Besonders anzumerken ist das man die Softwarepackete gegen Gebühr weiter aufrüsten bzw. erweitern kann. Um so z.B. den passenden Sampler, Systhie oder Effekt in sein Home-studio zu integrieren. Auch kann man die Karte mit einem DSP-Board (Pulsar) weitere DSP hinzufügen. Und das die Karte nahezu Latenzfrei arbeitet, sprich die Effekte sind LIVE (in Echtzeit) verfügbar.
Maximale Konfiguration (Zitatanfang Creamware Homepage)
„DSP-Leistung, I/Os und Software sind modular und lassen sich nachrüsten, bis hin zu Konfigurationen mit 42 DSPs und über 100 Ein- und Ausgängen.“(Zitatende)
Fazit:
Als Einsteigerkarte im Professionellen Audiobereich ist diese Karte schon eine Legende bzw. Kult. Neu ist sie leider recht teuer aber gebraucht ist sie Teilweise unter 150€ zu bekommen. (habe selber noch etwas über 200 bezahlt)
Jedoch bei gerauchten Karten den Softwareumfang beachten da die Software echt teuer ist. (49-1000€ je Sampler/Syntie-Packet) Bei mir hat der Vorbesitzer die Sampler gegen 50 € Gebühr auf seine andere Karte umregistriert. Damit fehlt mir in meinem Packet ein Teil der Software. Sehr Ärgerlich wenn man das nicht vorher alles weis. Würde jetzt 99€ extra kosten.
Aber egal ob Recording, Mixing und Mastering die Karte ist dafür gemacht. Kein Vergleich zu den SB LiVe Produkten oder anderen Soundkarten mit Latenzen bis 40ms.
Keine Latenzprobleme, keine Treiberprobleme und sehr viele Möglichkeiten der Verwendung. (z.B. als Effektschleife, Mixer, Sampler, Synthie, Studio, usw.)
Ich bin sehr zufrieden mit der Karte und der Qualität. Die damit produzierten Aufnahmen haben Studioqualität (logisch, -da in vielen Studios Creamware Karten verwendet werden.)
Bitte!! an alle die das Lesen :
Wenn Ihr mit der Materie nichts zu tun habt und etwas nicht versteht ; also aus dem Bericht nicht wisst was die Karte kann und was ihr damit machen könnt, dann ist diese Karte auch warscheinlich nichts für euch.
Weil wenn man sich eine Soundkarte ab 200€ (gebraucht) bzw. 550 € (neu) kaufen will/muss dann hat man auch schon etwas Erfahrung damit, andernfalls braucht man diese Karte sonst auch nicht. Und würd sie sich auch bestimmt nicht einfach so kaufen. Also bitte bewertet diesen Bericht auch nicht einfach so.
Also bitte nicht einfach negativ Bewerten nur weil der Bericht nicht eurem Fachgebiet entspricht.
Wer begriffe nicht versteht soll mir eine Nachricht mit den Begriffen schreiben , Sie werden dann im Bericht erklärt. Richtet sich an wirklich Interessierte! Gerne beantworte ich Fragen zu der Karte.
Erklärungen zu den Begriffen:
DSP= Digitaler Soundprozessor
Syntie= Syntisizer ; Ein Gerät/Software zur Erzeugung von Syntetischen Tönen
Sampler= Gerät/Software zum abspielen von Soundelementen
MiDI= Schnittstelle zum Steuern von und mit Musikinstrumenten
I/Os = In und outs ; also Ein und Ausgänge