LEGION OF THE DAMNED: CULT OF THE DEAD
Heute gibt es mal einen CD Bericht von einer Band, die bis zu diesem Album von mir mehr oder minder ignoriert wurde. Den einen oder anderen Song hatte ich schon mal von dieser Band gehört aber so wirklich interessant fand ich die nicht. War mir persönlich zu eintönig und somit nur an mir vorbei gerauscht.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass es wohl immer die falschen Songs waren, die ich gehört hatte. Zwischenzeitlich hat mich diese Band mit ihren doch recht einfach gehaltenden Songs in ihren Bann gezogen.
Von daher schreibe ich mal ein paar Zeilen über ihren aktuellen Longplayer, der mir von allen am besten gefällt.
Wer sind Legion Of The Damned:
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Bei Legion Of The Damned handelt es sich eine niederländische Death-/Thrash-Metal-Band, die 2004 gegründet wurde und aus der Band Occult hervor ging. Die aktuelle Besetzung besteht aus den folgenden Musikern:
Gesang: Maurice Swinkels
Gitarre: Richard Ebisch
Bass: Harold Gielen
Schlagzeug: Erik Fleuren
Legion Of The Damned haben bislang folgende Alben veröffentlicht:
2006: Malevolent Rapture
2007: Sons of the Jackal
2008: Feel the Blade
2008: Cult of the Dead
Wo hab ich diese CD erworben und was kostet sie:
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Gekauft habe ich diese CD für 16,95 Euro bei Amazon.
Erschienen ist die CD am 19. Dezember 2008 bei Massacre Records.
Weitere Informationen unter:
www.massacre-records.com
Wie ist das Cover der CD:
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Da sowas immer schwer zu beschreiben ist, hab ich das Cover mal mit hochgeladen, so dass sich jeder selbst ein Bild davon machen kann.
Mir gefällt es jedenfalls sehr gut, da ich diese Art von recht aufwendig gezeichneten Covern mag.
Die einzelnen Songs:
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1. Sermon of Sacrilege (1:14)
Hierbei handelt es sich um ein Intro, was eine düstere Atmosphäre aufbaut. Eine finstere hallende Stimme erzählt etwas, wobei im Hintergrund ein eintöniger Rhythmus zu hören ist. Anschließend geht das Intro nahtlos in den ersten richtigen Song über…
2. Cult of the Dead (4:14)
Die Stimme aus dem Intro ist noch nicht mal richtig verhallt, da prescht auch schon der erste Song mit voller Wucht aus den Boxen.
Ein sehr rhythmisches Stück was irgendwie seinen Reiz hat und mir sehr gut gefällt. Es bleibt sehr schnell im Gehörgang kleben. Das ein oder andere Break lockert das Ganze auf. Sehr abwechslungsreich und streckenweise schon fast melodiös.
Die Death-Metal lastigen Vocals sind streckenweise sehr sauber, so das man Text gut verstehen kann.
Ein Legion of the Damned Song, der alle Stielelemente dieser Band vereint und von daher ein perfekter Einstand ist.
3. Pray and Suffer (3:19)
Hier gibt es einfach nur 3:19 Minuten auf die Glocke. Volle Geschwindigkeit ohne wenn und aber. Melodie null, einfach nur geknüppel. Das einzige was den Song etwas auflockert ist der rhythmische Chorus ohne das dabei das Tempo gedrosselt wird und ein kurzes Break wo man ein bisschen die Geschwindigkeit raus nimmt.
Den Text der Vocals kann man kaum verstehen, dafür werden diese zu schnell daher gegrunzt.
Kein schlechter Song und umso öfter ich ihn höre, um so mehr gefällt er mir. An den vorherigen Song kommt er aber nicht mal annähernd ran.
4. House of Possession (3:49)
Nicht so schnell wie der vorherige Song aber immer noch recht schnell mit einigen Breaks die das Tempo zwischendurch drosseln. Der Gesang ist recht deutlich zu verstehen. Der Song ist recht eingängig und abwechslungsreich.
Toller Rhythmus. Im Großen und Ganzen ein solider Song der Spaß macht, egal wie oft man ihn hört.
5. Black Templar (2:54)
Der Song ist genauso wie das zweite Stück aufgebaut, nur das man hier die Vocals sehr gut versteht und dieser Song irgendwie eine sehr düstere Atmosphäre hat.
6. Necrosophic Blessing (4:17)
Dieser Song beginnt mit einem kurzen düsteren Intro und ist nicht ganz so schnell. Vor allem hat er eine recht eingängige Melodie, welche sich sehr schnell im Ohr festsetzt. Für mich der eingängigste Song dieser CD.
Der Gesang ist auch hier mal wieder recht gut zu verstehen und hat einen gewissen Mitgröhlfaktor. Der Song erinnert mich irgendwie ein bisschen an Sodom.
Hier wird innerhalb der vier Minuten jede Menge Abwechslung geboten. Schnelle und langsame wechseln sich ab. Das Stück hat viel Atmosphäre.
7. Solar Overlord (3:45)
Auch hier wird von der ersten Sekunde an ein hohes Tempo gefahren ohne dabei einen belanglosen Song zu schaffen. Der Rhythmus ist sehr eingängig und auch der Gesang hat etwas, was den Song zu einem recht guten Stück macht.
Am besten gefällt mir der Instrumentalteil im mittleren Abschnitt, der ist richtig einfallsreich gestaltet.
8. Enslaver of Souls (4:06)
Schnell und rhythmisch geht es hier zu Werke. Dieser Song gefällt mir nicht ganz so gut, da er ohne große Höhen dahinplätschert. Nicht schlecht aber bis dato das belangloseste und langweiligste Stück. Gesang und Musik ist alles recht eintönig.
9. Lucifer Saviour (3:29)
Ultra schneller Song wo mir die Gitarrenarbeit sehr gut gefällt und diese auch den Song ausmacht. Der Gesang ist hier fast eine Nebensächlichkeit, zumal dieser auch alles andere als aufregend ist, da er mir zu eintönig ist. Kurz gesagt, für mich ein sehr guter Song, an den Stellen wo der Sänger die Klappe hält.
10. Black Wings of Yog – Sothoth (3:41)
Hier ist der Gesang wieder besser und Abwechslungsreicher aber leider haut mich hier die Musik nicht ganz so vom Hocker. Kein schlechter Song aber irgendwie schon tausendmal gehört. Musikalisch erinnert mich dieses Stück auch schon wieder an Sodom, genauso auch vom Gesang her. Hier fehlt es mir an Eigenständigkeit.
Gehört auch mit zu den schnelleren Stücken auf dieser CD.
11. The Final Godsend (6:45)
Kommen wir zum letzten und auch längsten Stück auf dieser CD.
Düsterer und rhythmischer Anfang, wo das Schlagzeug im Vordergrund steht. Weiter geht es im Song mit schnellen und langsameren Passagen weiter. Gesanglich nicht sehr abwechslungsreich aber immer noch okay.
Musikalisch ist der Song recht abwechslungsreich, obwohl ich bei einer Dauer von fast sieben Minuten mehr erwartet hätte. Da es Songs auf dieser CD gibt, wo man in weit kürzerer Spieldauer mehr Abwechslung untergebracht hat.
Was mir sehr gut gefällt ist, dass das Stück die letzten eineinhalb Minuten mit einem schönen ruhigen Klavierspiel ausklingt. So wird man nach dieser doch recht schnellen CD zum Schluss ein wenig in die Ruhe zurück geholt und dieser Part macht auch dem Album eine runde und abgeschlossene Sache.
Im Großen und Ganzen ein recht gutes Album, welches nur ein paar kleine Schwächen hat. Zum einen mangelt es bei dem einen oder anderen Song an Ideen bzw. Abwechslung und zum anderen fällt mit der Gesang ab und an zu eintönig aus.
Ansonsten finde ich, dass es ein solides Album geworden ist, was sehr gut unterhält, leicht ins Ohr geht und sehr viel Spaß macht.
Für mich bis jetzt die beste Legion of the Damned CD.
Wie ist die Produktion:
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Der Sound ist schön fett und sauber produziert, so dass man die Instrumente gut raus hört. Der Gesang ist ebenfalls gut produziert, doch leider geht er ab und an in den schnelleren Parts etwas unter.
Die Sound klingt einerseits modern, weißt aber trotzdem einen Flair auf, den auch die Thrash-Metal Alben ende der 80er hatten. Das Album klingt recht warm und ist auch von der Atmosphäre her, durchweg sehr stimmig.
Fazit:
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Eine gute CD mit ein paar kleinen Schwächen, da der eine oder andere Song von der Musik oder auch vom Gesang her etwas eintönig ist.
Definitiv das beste Album dieser Band aber es kein perfektes, wodurch nach oben hin noch ein bisschen was offen ist, um das die nächste CD noch besser werden kann.
Vier Sterne und eine Kaufempfehlung dafür.
Vielen Dank für das Lesen und Bewerten.
29.06.2009 17:25
Nicht meine Musik, aber der Bericht ist gut. LG
29.06.2009 15:56
diese Art von Musik musste ich immer durch meine Kinder hören. Der Bericht ist ganz super :-) Vlg
26.06.2009 12:04
Danke für deinen Einblick. Ich selbst mache einen Bogen um solche Musik. Ausnahmen gibt es aber. Manni