"Wunderkinder" kann man diese Truppe nennen. Alles was sie bis jetzt auf Tonträger gebannt haben wurde von der Fachpresse frenetisch umjubelt, wobei die Vergleiche von Fates Warning bis zu Priest gehen.
Bis zu einem gewissen Grad kann und will ich mich dem Jubel auch anschließen, allerdings ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von micbac0 über Dark Hallucinations - Steel Prophet 05.10.2001
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
annehmbar
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Pro:
- - -
Kontra:
- - -
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
"Wunderkinder" kann man diese Truppe nennen. Alles was sie bis jetzt auf Tonträger gebannt haben wurde von der Fachpresse frenetisch umjubelt, wobei die Vergleiche von Fates Warning bis zu Priest gehen. Bis zu einem gewissen Grad kann und will ich mich dem Jubel auch anschließen, allerdings finde ich die Songs, in denen wirklich massig Potential und technische Schmankerl enthalten sind, ein wenig zu drucklos. Ob das jetzt an der Produktion liegt, oder am (für meine Begriffe) recht dünnen Gesang kann ich nicht genau ausmachen. Wahrscheinlich ein wenig von beidem. Außerdem fehlt mir bei einigen Songs ein wenig der Wiedererkennungswert! Ich habe die CDs der Combo wirklich zigmal gehört und auch öfters mal was neues (verstecktes Lick oder Break, u.s.w.) gefunden, aber richtig ins Ohr gesetzt hat sich kein Song. Gut, es ist eine Prog-Truppe, aber Tad Morose haben schon bewiesen, daß beides geht! So, genug gemeckert, jetzt zu den positiven Sachen: Die vorliegende Scheibe ist meiner Meinung nach das eingängigste Werk der Truppe. Tolle Gitarrenharmonien und Läufe gibt es hier en masse und technisch ist das Werk sowieso über jeden Zweifel erhaben. Die Gesangslinien finde ich gelungener als auf den Vorgänger-Alben, auch wenn ein richtiger Chor hier und da mehr Volumen in die Sache gebracht hätte... Zur Musik: Es gibt 11 Song mit einer Spieldauer von 58m46s
1. Montag Ich habe keine Ahnung, was der Titel bedeuten soll, aber der Song beginnt recht düster und erinnert dann ein wenig an schnellere Maiden-Sachen.
2. New life Ruhigerer Song der sich langsam steigert. Die Doublebass wird hier nur verhalten eingesetzt. Dafür gibt es ein paar mehrstimmige Shouts im Chorus!
3. Strange encounter Sehr schneller Song, bei dem (fast) konstant das Gaspedal gedrückt bleibt. Mit den Leads kann ich hier nicht allzuviel anfangen, aber die "Nähmaschine" geht recht ordentlich...
4. The secret Geheimnisvoll, geheimnisvoll kommt dieser Song daher (zumindest der erste Part). Kann mit gelungenen Leads aufwarten!
5. We are not alone Gut, zugegeben, ein wenig hört sich das schon nach Priest an, aber nur ein wenig. Geht ganz gut ins Ohr, allerdings fällt der weinerliche Chorus ein wenig aus dem Rahmen.
6. Betrayal Für Steel Prophet-Verhältnisse recht hart geratener Midtempo-Track der mit guten Breaks und Tempiwechseln aufgelockert wird.
7. Look what you´ve done Schnellerer, rythmischer Stakkato-Song der z.T. recht heftig rüberkommt. Die Leads liegen hier gut über dem Rythmus!
8. Scarred for life Rose Tattoo? Nein, ein eigener Song und kein schlechter. Hier wird ganz gut gerockt, so das der Kopf schon ein wenig mitgeht. Und diese Leads...
9. Spectres Kann man wieder ein wenig in die bereits erwähnte Maiden-Ecke stellen. Aufgelockert durch Tempiwechsel und recht eingängig ist das Teil. Hört euch mal den Schrei am Anfang an - Wahnsinn!
10. The Apparition Ist ein Coversong, ich weis aber zu meiner Schande nicht mehr von wem und kenne auch das Original nicht. Fates Warning vielleicht?!? Kommt aber gut, vor allem der Chorus ist galaktisch!
11. Ride the sky Auch ´ne Coverversion, aber eine die ich kenne (ja, kommt vor!). Das Original stammt aus Kai Hansens Feder und wurde von Helloween eingspielt. Diese Version ist technisch sehr gut, kommt aber nicht ans Original ran, das war doch ein wenig rotziger!
Pro: einige wirklich gute Tracks Kontra: zu wenige Tracks überzeugen wirklich
...Wir schreiben das Jahr 1999..., eine US-Power Metal-Band namens STEEL PROPHET veröffentlichen ihr drittes (EPs und Compilations nicht mitgerechnet) Album "Dark Hallucinations". Ein Jahr später (im Jahre 2000 *g*) kam überraschend die Nachricht über den großen Teich, dass die Leute um Steve Kachinsky ein neues Album namens "Messiah" veröffentlichen würden. Und da der Vorgänger ja schon, eben dieses besagte "Dark Hallucinations" echte Spuren in der Szene hinterlassen hatte, fragten sich einige (dazu gehöre auch ich) ob "Messiah" an diese (in meinen Augen aber durchaus fragwürdige) Klasse des Vorgängers anknöpfen würde können. ..., aber diese Frage hatten einige "Musikjournalisten" schon im Vorfelde geklärt: "...Lehrstunde für alle Combos..." oder auch "Metal schreibt sich mit zwölf Buchstaben: STEEL PROPHET"..., hieß es hochputschend. Okay...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
hilfreich 01.01.1970
Vergleichen Sie ähnliche Produkte mit Dark Hallucinations - Steel Prophet
Sind Sie Hersteller/Anbieter von Dark Hallucinations - Steel Prophet ? Klicken Sie hier