Blutblümchen sind schnell verblüht.
01.07.2006
Pro:
Die Blümchen haben keine Dornen .
Kontra:
Bloß ein langweiliges Friedhofsgebinde .
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
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 logan
Über sich:
ROSE KEMP 'Flawless', TORI AMOS 'Raining Blood', LED ZEPPELIN 'Dazed And Confused', MOTÖRHEAD 'Back ...
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Die BLOODFLOWERS sind der wirklich allerneueste Schrei in Sachen Rock - NICHT!
Riffbasierte Songs mit einfachem Backbeat, nu-metal-affiner Produktion und - oha, wer hätte das gedacht: schrillem weiblichen Gesang, der in höherer Tonlage für die gerade nötige Portion Melodik sorgt. Wenn eine Band mit nahezu sämtlichen Songs so refrainorientiert wie 90er-Jahre Euro-Trash Dancehall-Duos daherkommt, dann kann das live dargeboten unter Umständen mitreißend sein; aus der Konserve genossen, noch dazu in kristallin steriler Produktion (immerhin druckvoll), wird das auf Albumlänge jedoch recht schnell ermüdend - so auch hier.
Ehrlich gesagt: Eigentlich kann man bereits nach dem zweiten Song 'Damaged Promises' (man stelle sich vor: 'Zombie' von den CRANBERRIES - nur schlechter - gemischt mit LIQUIDO-Keyboards - nur schlechter - und INCUBUS-Gitarrenrotationen - nur schlechter), also nach dem zweiten Song bereits erahnen, dass da nichts wirklich aufregendes mehr kommen wird. 'The Last Dance' kann immerhin noch mit prasselndem Rhythmus ein bisschen Bewegung in die immergleiche Songsuppe tröpfeln. Doch sonst hat "Dark Love Poems" (von dieser äußerst innovativen Titelwahl einmal abgesehen) nicht viel Inspiration aufzuweisen - außer der des Rezensenten zum Sarkasmus. Dargeboten werden diese gefühlsduselig aus der H.I.M.-Düsterriff-Ausverkaufs-Grabbelkiste zusammengestellten Songs immerhin gekonnt, so dass alle Pop-Rock Poser-Rocker und Poser-Rocketten da dennoch mal reinhören können, ohne gleich einen Ohrschaden zu riskieren.
Zum Antesten empfehle ich zuvorderst das in jeder Hinsicht durchschnittliche 'Illusionary Fields', welches derart tiefsinnige Zeilen wie >>We found heaven, we found hell<< ad nauseam repetitiert, bis uns dann endlich das beste Solo der Scheibe mittels milder Beliebigkeit aus den kathedral aufgetürmten Elektropopkeyboardschichten erlöst. Leicht mittelalterlich von einer Schalmei angehaucht zieht 'Anthem For A Stranger' den Gesamteindruck noch geringfügig hoch, doch danach ist endgültig die Luft raus. 'Violent Voices': Zu unentschlossen zwischen feisten Riffs (LIMP BIZKIT vor einigen Jahren) und leidenschaftlichem Schmachtgesang (NIGHTWISH und Konsorten zur gleichen Zeit) daherdümpelnd.
'The Fool And The King': Die Chance, mittels einer Violine (von Anna Kränzlein übrigens wirklich schön gespielt) für Abwechslung zu sorgen, wird durch einen ebenso stumpf wie einfallslos in den Vordergrund gemischten Rhythmus zunichte gemacht - weil gnadenlos überlagert. Kirsten Zahns Gesang zeigt sich hier immerhin zum ersten Mal unangestrengt variabel und verhältnismäßig kraftvoll; schade, dass auch hier die guten Ansätze wieder in immergleicher Refrainsoße ertränkt werden. 'Dark Angel': Die Klavierballade. Musste ja sein... Wie hieß es beim Anhalter? >>Überwiegend harmlos.<< - Passt! Dennoch eines der besseren Stücke, weil ausnahmsweise einmal nicht vom uninspirierten Gitarrengeschrammel rücksichtslos überfahren.
'Queen Of The Freakshow': Pflichtschuldig abgehakt. Das Drumming (Tim Schwarz) ist tight, wie eigentlich immer. Gitarre (Jochen Laser) und Bass (Jan Beckmann) bürsten sich gegenseitig ein wenig gegen den Strich. Irgendein nicht genannter Studiomusiker legt ein wenig Keyboardspiel drunter, und Kirsten Zahn singt die übliche Melodei drüberweg. Mit 'Dead Love (A Necrology)' kommt noch etwas Teelichtstimmung on the Rock auf: Das Phantom der Seifenoper, sozusagen.
Wobei man mit dem Buffy-Soundtrack sicherlich besser bedient ist. Anspieltipps:
- Illusionary Fields, - Anthem For A Stranger, - Dark Angel, - Dead Love.
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18.07.2007 19:25
Sehr individuell ist die Musik ja nicht, aber ich finde trotzdem, dass man sich die CD gut anhören kann. mfG Regan
13.07.2006 17:21
nix von gehört und abnscheinend auch nix verüasst - nix ist schlimmer als monotonie in der musik ( na ja, so zur hintergrundbeschallung vielleichgt okay aber sonst ja nun gar nicht) ... liebe grüße lacrima
03.07.2006 13:48
Das Phantom der Seifenoper, hähäääää, das ist ja genial, grinse gerade sehr politisch unkorrekt schadenfroh :) hihi, selber schuld die Säcke, könnten ja einfach bessere Musik schreiben, dann müsstest du sie nicht verreißen. Watt haste nur immer gegen Buffy, ein paar Songs sind wirklich gut. Oder wars etwa nicht ironisch gemeint? Ein Bericht und viele Meinungen wenn ich so unter mich gucke. Bloodflowerz hab ich übrigens auch mal live gesehen und fand sie grottenschlecht, obwohl sie damals noch nen Mann vorne hatten. Der hat auch normal gesungen. Die Musik war trotzdem furchtbar mittelmäßig, kam nicht mal Schunkelstimmung auf.