Demon Days
16.05.2006
Pro:
Chillig , ruhig , teilweise einfach schön
Kontra:
Am Ende schwach
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
mehr
 Bad.Ass.Barbie
Über sich:
Erfahrungsberichte am besten nach dem Inhalt bewerten, nicht nach der Länge :o) Die Berichte vor &qu...
Mitglied seit:15.05.2006
Erfahrungsberichte:16
Vertrauende:8
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 23 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Songliste 1. Intro 2. Last Living Souls 3. Kids With Guns 4. O Green World 5. Dirrty Harry 6. Feel Good Inc. 7. El Manana 8. Every Planet We Reached Is Dead 9. November Has Come 10. All Alone 11. White Light 12. Dare 13. Fire Coming Out Of A Monkey's Head 14. Don't Get Lost In Heaven 15. Demon Days
Erster Eindruck An den Ersten Eindruck kann ich mich schon gar nicht mehr richtig erinnern^^. Auf jeden Fall ist diese Scheibe gewöhnungsbedürftig.Man muss sie sich mindestens 2mal anhören , bis man richtig "reingekommen" ist. Was sofort auffält ist das Genre , dass sich durch's ganze Album zieht. Die Stimmung ist düster.
Genre Natürlich gefällt die Musik nicht jedem , da sie sehr "Alternative" ist , man kann sie nicht in eine Schublade stecken. Dark-Pop wird sie in der hiesigen Medienwelt genannt.Ich würde eher "Kopfnicker-Mucke" sagen.Hört sich verrückt an , ist aber ganz einfach zu erklären^^. Zu dem Beat dieser Scheibe muss man teilweise mit dem Kopf nicken.Das erklärt den Begriff schon ganz gut^^.
Der Sänger Wie ihr sicher wisst , ist Damon Albarn die Stimme , die am häufigsten bei den Gorillaz zum Einsatz kommt. Auf dieser Pladde singt er extrem schön , seine Stimme klingt zerbrechlich wie nie. Bei El Manana hört man's am deutlichsten. Unglaublich diese Stimme.
Die Musik , Instrumente , Gaststars Die Musik ist ruhig und chillig , nicht sehr tanzbar , eher zum entspannen. Der Bass wird oft , stark eingesetzt (Kids with guns , Feel good inc.) und natürlich sind wieder viele Gaststars dabei , besonders ein Fable für Chöre scheinen Damon Albarn und Co. bei dieser Platte gehegt zu haben (Dirrty Harry , Don't get lost in Heaven, Demon Days). Sonst sind auch viele Rapper dabei (Feel Good Inc. , All alone , November has come , Dirrty Harry) und bei der Anzahl der Instrumente ,die teilweise zum Einsatz gekommen sind , kann man erahnen , dass nicht nur 3 Leute alle gespielt haben Es wird viel Orchester mit eingebaut!Auch gibt es hier und da viel Handgeklatsche^^ Ein besonderen Gast-Auftritt gibt es bei "Every Planet We Reach is dead": Hier gibt's ein kurzes Pink Floyd Intermezzo (Sagt jedenfalls laut.de) Sonst wird auch viel auf Keyboard gesetzt (Kids with guns , Last living Souls , O Green World , Dare und viele weiter) Hier ein kleiner Auszug , welche Instrumente zum Einsatz kamen: E-Gitarre (ganz wichtig , aber nicht oft) , E-Bass, Violinen,Cello , Doppelbass , Keyboard
Aufbau und Unterteilung Das Album lebt von seinem Zusammenhalt. Man kann nicht unbedingt ein paar Songs rauspicken und sagen , "das sind die Besten". Ich bin der Meinung , dass das Album Insgesamt gesehen werden muss , um seine Stärke auszuspielen.Chillen kann man am Besten , wenn man nicht die ganze Zeit auf "Skip" drückt , um sich einzelne Lieder anzuhören , sondern indem mans einfach laufen lässt.Zu Beginn werden einem nicht alle Songs gefallen , besonders nicht die letzten beiden . Doch wenn man's sich zum 2ten , 3ten oder sogar 4ten mal angehört hat , bleiben nicht viele schwache Songs wie beim erstem Mal.Trotzdem kommt die Stärke des Albums erst beim durchgängigen Laufen zum Erscheinen. Wenn man es doch in verschiedene Parts teilen möchte , kann mans folgendermaßen sehen:
1. Part (1.Intro-4. O Green World) -Eigentlich der chilligste Teil.Viel Keyboard wird eingesetzt 2.Part (5.Dirrty Harry - 8. Every Planet we reach is dead) -Auch ein starker Teil. Es wird vermehrt auf Stimmen , Rap und aussagekräftigere bzw. mehr Texte gesetzt (Obwohl sie im ersten Part auch schon viel Aussage hatten , hier aber stärker)
3.Part (9. November Has come - 12. Dare) -Ein bisschen schwächer als die anderen beiden Parts. Texte nicht mehr sehr lang (Dare und besonders White Light xD ).Trotzdem nicht schlecht. 4.Part (13. Fire coming out of a monkey's Head - 15.Demon Days) -Der schwächste Teil. Man merkt , dass das Album zuende geht , denn es wird auf harte E-Basse verzichtet , man will den Hörer nicht mehr strapazieren (?) , das Album ausklingen lassen. Chor und Sprechgesang sind gefragt.
Songs im Einzelnen , Textbook Textbook: Was sol ich sagen? Keine Texte , sondern Bildchen , die aber teilweise lustig und ironisch gemeint sind. So ist z.B bei "O Green World" eine Müllkippe gezeichnet Zu jedem Song gibt es eine Zeichnung. Auf der Rückseite des ausklappbaren Handbuchs sind alle Gastmusiker der einzelnen Songs beschrieben. Hier sieht man deutlich , wieviele Leute mitgearbeitet haben bei diesem Album.
Punkte für's Textbook : 6/10 , da schöne Zeichnungen aber keine Texte Songs im Einzelnen:
1.Intro: Nicht erwähnenswert. Nur Instrumente , Monstergeräusche(?) und viel Perkussion . Ein Intro halt 2.Last Living Souls: Keyboard , Damons Stimme , E-Bass. Schön anzuhören , kein Übertitel aber solide. Mit dem Text hab ich mich nicht genug befasst
3. Kids with guns : Meiner Meinung nach einer der besten Songs des Albums. Geiler Bass , chillige Stimme von Damon. Am Ende vielleicht etwas in die Länge gezogen , passt aber zur chilligen Atmosphäre. 4. O Green World : Verrückter Song. Am Anfang Horror-Film-like Geräusche mit Affengeräuschen(?) dann Backround Vocals mit E-Gitarre und Damon Albarn mit zerbrechlicher Stimme.Dann wieder das Gleiche wie am Anfang. Chillig ^^
5.Dirrty Harry : Single - Auskopplung. Nach ner Zeit nicht mehr so toll wie am Anfang. Zum ersten mal ein Song , der sich von den Vorherigen abkoppelt. Chor , Rap und wenig Damon Albarn. Text aber anders. 6. Feel Good Inc: Was soll ich sagen ? Der Top-Titel schlechthin. Hammer Bass , toller Damon , ruhige A-Gitarren Passage und starke DeLa Soul. Volle Punktzahl.
7. El Manana: Hier ist Damons Stimme am zerbrechslichsten. Schöner Liebessong ( Anytime you'll want to be mine lässt darauf schliessen) Mit Keyboard. Wunderbar zum Träumen 8. Every Planet we reach is dead : Gitarren Solo ^^ , Damon , Piano und gute "Atmosphäre" . Ein weiterer guter Titel , der vielleicht ein bisschen zu lang ist.
9.November Has Come : Damon , Background Vocals (?) Handgeklatsche , Keyboard . teils sehr schön, auch chillig (aber nicht so wie andere Songs^^ ) 10. All alone : Komische Background Vocals (?) , Rap im Mittelteil ruhige Frauenstimme.Nicht sooo stark , gewöhnungsbedürftig.Kein Damon
11. White Light : Der Text besteht aus 3 Wörtern (White, Light , Alcohol) mit ein bisschen E-Gitarre , und dunkler Stimme Originell ^^ 12.Dare : Wenig Text , zwei Stimmen, Keyboard. Springt auch ein bisschen aus'm Rahmen. Aber guter Partysong
13. Fire coming out of the Monkey's Head Am Anfang nur Sprechgesang. Jemand spricht nur ^^ Dann singt kurz Albarn.Dann wieder der Typ Eher Schwach. Nicht mein Geschmack 14. Don't get lost in Heaven: Chor mit Damon. Am Anfang nicht so dolle aber nach ner Zeit ganz ok.
15: Demon Days: Schläfriger Song , der sich in die Länge zieht. Eher Schwach , fast wie Nr. 14 aufgebaut Beste Songs: Kids with guns , Feel Good Inc , El Manana , Every Planet we reach is dead
Enttäuschende Songs: Nr 13 und 15 mir gefällt Dirrty Harry nicht mehr so , hab's zu oft gehört^^ Endfazit: Sehr Gutes Album , das nicht jedem gefällt. Chillige , düstere Atmosphäre mit guter Stimme.
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Das könnte Sie interessieren
|
|
24.07.2006 01:12
Recht informativ aber dein Endfazit find ich gar nicht gut"ein super album, was nicht jedem gefällt" .Du wirst nie ein Album finden was jedem gefällt-würde den Satz streichen!lg
16.05.2006 10:57
Für mich ist der Bericht ok,hat alle INfos die Ich bracuhe für dieses Album
16.05.2006 10:32
"mit dem Text hab ich mich nicht genug befasst" vielleicht könntest du das tun, wenn du nicht auf teufel komm raus berichte veröffentlichst??? anna