Liebe Leserschaft,
heute möchte ich über ein Musikalbum berichten, dass mir besonders am Herzen liegt. Einer meiner engsten Freunde hat mit 4 anderen musikalischen Leuten eine Band zusammengestellt, die das Wort "Rock" wieder am Fundament fasst.
Diese Band nennt sich Deuce.
Im Folgenden möchte ich Euch nach bestem Können jede Menge Informationen über die erste Publikation dieser jungen Band auf den Weg geben, auf dass ihr Euch als mögliche rockbegeisterte Leser ein klares Bild machen könnt und deren Außergewöhnlichkeit auch Euch animiert, sich näher mit Deuce zu beschäftigen.
Damit wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen/Bewerten und Kommentieren!
EDIT: Sorry für die Formatierung, versuch' das so schnell wie möglich zu beheben!!!
Inhalt:
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* 1. Einleitung
* 2. Ein paar Zeilen zur Band
* 3. Kontakt / Tourdaten
* 4. Deuce – "MessAges"
* 5. Liveerfahrungen mit Deuce – Impressionen
* 6. Presse und Kritik
* 7. Fazit / Epilog
1. Einleitung
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Seit Beginn des neuen Millenniums haben wir es mit einer wiederaufkeimenden Retrowelle der Rockmusik zu tun; zahllose Bands gründen sich, um das Sammelsurium von Stilformen und Spielweisen der amerikanischen Rock-Kultur wiederaufzugreifen, landen dabei jedoch entweder im undurchsichtigen Schmelztiegel des "Alternative" oder lassen sich von schwereren Spielformen, wie dem Metal, genretechnisch ihren Weg weisen. Dass "Alternative" letztendlich nicht mehr als eine medienwirksame Dachbezeichnung für Bands unter einem Independent-Label ist, scheint den Wenigsten klar zu sein. Es geht ja auch schließlich nur um "Lückenfüllen".
Was jedoch leider an dieser nostalgischen Ader vermissen lässt, ist die Qualität und Einzigartigkeit von Musikbands, die sich mit Herz und Seele einem Stil gewidmet haben und diesen nicht nur auf der Bühne leben. Es gleicht einem absichtlich gebleichten Farbfilm, der den musikalischen Eklektizismus der heutigen Zeit wieder auf seine Urtöne stutzen möchte, jedoch unweigerlich in Grau in Grau endet. Dementsprechend werden die meisten Bandgründungen in der heutigen Zeit mit Misstrauen beäugt, ja gar belächelt. Frei nach dem Motto: "lernt erstmal ‚Come As You Are’ auf der Gitarre zu spielen."
In diesem Wust aus musikalischen Neudarbietungen ist es folglich schwierig, Klasse herauszufiltern; Profil, dass ein großflächiges Spektrum an potentiellen Hörern abdeckt; Stil, der begeistert, mitreißt und der Band eine Note verleiht; Hintergrund von Menschen, die etwas repräsentieren und dafür mit ihrer ganzen Energie arbeiten. Viele der alten Veteranen der Zügellosigkeit meinen, dieses Gefühl kann heutzutage von keiner Band mehr vermittelt werden: ich sage, nein, das kann es definitiv noch!
Das übereinkommende Leitmotiv der Rockkultur ist kein Privileg, das lediglich einer Generation vorbehalten sein sollte, einer Generation des Protestes, hervorgegangen aus den gesellschaftlichen Problemstellungen der Nachkriegszeit. Rock ist mehr. Für manche eine Arche der Melancholie, ein transzendentes Bruchstück erinnerungswürdiger Vergangenheit. Für manche eine exzessive Spielart des Lebens, die ihm einen Sinn einhaucht, der im standardisierten Alltag der Welt verloren gegangen ist. Für manche ein Fluchtpunkt aus dem Druck der Wirklichkeit, eine künstlerische Antwort auf die kalte Schnauze der Realität.
Aus diesem Grund möchte ich Euch heute eine Band vorstellen, die diesen Charakter des Rock erfolgreich in Noten gefasst hat: Deuce!
2. Ein paar Zeilen zur Band:
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Das Licht der Welt erblickte die Band zwischen 2004 und 2006, als sich Leadgitarrist Kai P. und Bassgitarrist Lukas K. kurzerhand in Andy E. einen Drummer fanden, um die bisherigen eher spontanen und absichtslosen Treffen zum ungezwungenen Musikmachen in Erfolg versprechende Bandproben umzuwandeln. Jetzt fehlte nur noch ein anständiger Sänger, Daniel R., der zufällig auf einem Weihnachtskonzert der Schule so überzeugte, dass ihm dieser Posten zuteil wurde. Als Rhytmusgitarrist wurde ein alter Freund von Kai, James Gunnion, eingesetzt, der jedoch – wie das Leben so spielt – nach England reiste, in Folge sein Posten 2006 mit Lennart D. neu besetzt wurde.
Damit stand die vorläufig endgültige Besetzung von Deuce pünktlich 2006 auf dem Parkett, um sich bei ihrem ersten großen Auftritt auf dem Schwalbacher Nachwuchswettbewerb für Rockbands zu profilieren, den sie zur Überraschung der meisten Anwesenden gewannen. Dadurch war nicht nur das Fundament für einen umfangreicheren regionalen Hörerkreis gelegt, sondern auch neue Auftritte an Land gefischt.
Es folgten diverse Auftritte bei hiesigen lokalen Rockveranstaltungen, außerdem nahm die Band am Contest der internationalen Musikförderorganisation "Emergenza" teil und staubten bei einem Auftritt in Frankfurt den ersten Platz ab. Dieser bescherte ihnen einen Auftritt im legendären Frankfurter Batschkapp, einer Konzerthalle mit knapp 30 jähriger Geschichte, in denen schon musikalische Meilensteine wie Nirvana oder die Toten Hosen ihre Musik zum Besten gegeben haben.
Anfang 2009 waren nun endlich die Vorbereitungen zum langersehnten ersten Album der Band abgeschlossen, sodass ich Euch nun über die Erstpublikation "MessAges" berichten darf. Die Zeichen stehen auf Erfolg, daher ist die Band für jede Art von Unterstützung ihrer Musik dankbar.
Falls ihr im Folgenden Geschmack an der Musik von Deuce gefunden habt, dann kann ich Euch wärmstens das Album ans Herzen legen, das einfach und problemlos auf deren Homepage bestellt werden kann.
3. Kontakt / Tourdaten:
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Kontakt:
Beschreibung hin oder her, was der Mensch
Bilder von Deuce - MessAges
im Ohr braucht, ist Gitarrenmusik, daher möchte ich Euch ein paar ausgewählte Hörbeispiele aus dem Album "MessAges" nicht vorenthalten.
1. http://www.myspace.com/banddeuce - #1 Overdosed
2. http://www.myspace.com/banddeuce - #2 Still Love You Bitch
Näheres zu den einzelnen Songs könnt ihr in Kapitel 4 erfahren, wenn es ins Detail zum neuen Release geht!
Falls Euch das zu einem gründlicheren Besuch bei Deuce animiert hat, besucht doch einfach deren Homepage oder mySpace-Seite:
http://www.deuce-band.com
http://www.myspace.com/banddeuce
Tourdaten: (Stand März 2009)
Ihr wohnt in der Nähe von Frankfurt und seid auf den Geschmack von Deuce gekommen? Kommt einfach bei einem der Gigs von Deuce vorbei, jeder ist herzlich eingeladen, ordentlich abzurocken! Die Ticketpreise variieren im verkraftbaren Umfeld von 5 €, die geile Stimmung gibt’s wie immer kostenlos dazu! Deuce könnt ihr dann dort antreffen…
(bei Fragen zu Adressen oder Informationen, besucht einfach die Impressum-Seite der Deuce-Homepage oder schreibt mir ins Gästebuch!)
* 21. März 2009, 19:00 Uhr – Filli Forever / Hanau
(Adresse: Aschaffenburger Straße 5, Hanau, Hessen; Preis: 4 €)
* 28. März 2009, 20:00 – JuZe Oberhöchstadt a. Ts.
* 16. Mai 2009, 20:00 – AlternaTemple – Atrium / Schwalbach a. Ts.
4. Deuce – "MessAges"
---------------------------Nach ausgiebiger Vorarbeit ist es nun Zeit, sich dem Album zu widmen. Deuce läuft sein Erstrelease mit 8 Songs und einem zusätzlichen Livetrack auf, der vielleicht einen kleinen Einblick in die bombastische Stimmung während Konzertauftritten geben kann. Schon das Design und der Albumname zeigen die Arbeit und das Quäntchen Brillanz, dass in diese Veröffentlichung gesteckt wurde; die ambivalente Lesart des Albumtitels als "Botschaften" oder "vergeudete Äras" spiegeln beide nicht nur Facetten des Rocks wieder, sondern geben gleichzeitig einen inhaltlichen Anhaltspunkt für das Programm des Albums.
Im Cover, das aus einem zentral gehaltenen lumineszenten Auge besteht, ist innerhalb der Pupille das offizielle Logo ausgeschmückt, das sich aus der Namensgebung der Band zusammensetzt: denn neben dem Tennis-"deuce", dem Einstand ist dies auch eine englische Bezeichnung für "Pasch", vornehmlich auf das Würfelspiel bezogen. Deuce hat also weder eine spezielle Vorliebe für transzendente Wesen (lat. "deus" = der Gott), noch Legasthenieanfälle bei der Ausformulierung eines germanischen Volkes.
Auch beim Booklet hat man keine Kosten und Mühen gescheut; neben Liveausschnitten der einzelnen Bandmembers mit jeweils hinzugefügtem Autogramm und der üblichen Tracklistung, sind auf dem ansprechenden Design jeweils die Danksagungen aller Mitglieder vermerkt. Wer sich über das Fehlen von Songtexten ärgert, der kann diese gerne auf der Homepage von Deuce kostenfrei und simpel einsehen. Was noch einmal explizit erwähnt werden sollte, ist der heutzutage nicht selbstverständliche Umstand, dass die gesamte Musik inklusive Songtexte alleinig von Deuce stammt.
Im Folgenden starten wir nun unseren Exkurs in die einzelnen Songs des Albums…
Tracklist:- 1. I Want You (3:19)
- 2. Catwalk (4:35)
- 3. Wild Nights (4:16)
- 4. Black Veil (3:52)
- 5. Overdosed (3:56)
- 6. Still Love You Bitch (4:52)
- 7. Dead Letter (4:48)
- 8. Faster Than You Can (3:48)
- 9. Back Off (Live) (Bonus Track) (3:33)
I. I Want You (3:19):
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Mit "I want you to light my fire" zündet das Feuer dieses Albums und brennt nun über die nächsten 35 Minuten den Hard Rock in die Herzen der Hörer. Aufgrund des melodischen Einstiegs ist dieser Song schon oft das Intro zu diversen Live-Auftritten gewesen und hat es nun auch im Album in die erste Loge geschafft. Schon zu Anbeginn fällt der strukturelle Aufbau der Songs unbewusst auf, der die exklusive Atmosphäre schafft: einprägsame, markante Grundmelodien, unterstützt durch starke Refrains seitens Daniel. Die Sahnehäubchen auf dem Kuchen bilden immer wieder die bebenden Soli von Leadgitarrist Kai, die in fast allen Songs partiell eingebaut sind, wie auch hier in "I Want You" am Ende.
"_I just can't get enough of you_
you drive me wild
You keep me up all night
don't wanna lose you out of my sight_"
Der Songtext ist schnell gewählt, außer den starken Betonungen und kleinen Pausen bleibt wenig Spielraum, somit in Kombination mit der sinusförmigen Melodie (kontinuierlicher Wechsel zwischen hohen und tiefen Akkorden) ein perfekter Einstieg zum Abrocken.
II. Catwalk (4:35):--------------------------
Auch im zweiten Song wird diese Schnelligkeit beibehalten, hier wird jedoch erstmals die spürbare Anlehnung an die Hard Rock-Band Guns’n’Roses deutlich, die Anfang der 90er ihren großen Erfolg feierten und in abgeänderter Besetzung seit Mitte 2006 auch wieder auf der Bühne stehen. Besondere Betonung liegt dabei auf der dominierenden Gitarrenmusik während des Songs, fragmentartig unterstützt durch den Gesang zum Refrain und einzelnen Strophen, sowie einem ausgedehnten Solo am sich neigenden Ende des Tracks.
III. Wild Nights (3:52):--------------------------------
Was wäre das Rockerleben ohne lange Nächte? Eher ein Zockerleben, dies wird einer der Gründe sein, warum Deuce sich für einen Song namens "Wild Nights" entschieden hat, der exzessive Gelage zu seinem Inhalt gemacht hat. Besonders hervorzuheben an dieser Stelle die poetischen Talente von Bassgitarrist Lukas, der fast alle Songtexte für Deuce schreibt und mit seinem breiten Vokabular nicht spart.
_"wild nights
kick you in the mind
take you outta control
wild nights
steppin' out of time
just make the score"_
Dieser halbe Fatras im aab-aab-Schema zwischen hellen und dunklen Vokalen als Betonungspunkte gibt auch inhaltlich Aufschluss auf die Abende, die einen Deuce-Auftritt komplett machen. Sehr schöne Melodie, erinnert an ein bekanntes Stück, das mir leider gerade aufgrund meiner beschränkten Hirnfunktion nicht in den Sinn kommt.
IV. Black Veil (3:52):------------------------------
Nun kommen wir zu einem etwas ruhigeren und melancholischeren Song, der jedoch mit seinem Text besticht. Urheber dieser Zeilen ist Rhytmusgitarrist Lennart, der uns auf dem Album leider nur einen Songtext beschert. Die Anfangsmelodie erinnert stark an "Hurt" von Johnny Cash und diese Atmosphäre wird auch vom Song, sowie vom Text getragen.
_"'cause in my twisted logic
in my fucking wretched life
there is no chance I can't be saved
so go on and let me die"_
Inwiefern ist man sich selbst als Mensch genug, spielt man doch jeden Tag ein Spiel mit sich selbst? Oder es wird ein Spiel mit dir gespielt, dir ein Mensch vorgegaukelt, der in dieser Natur nicht wirklich existiert. Eine Frage des (Selbst-)Vertrauens?
_"what is right and what is wrong
and can you really move along
why’d you always lie to me,
oh can't you see its breaking me"_
Will man überhaupt gefunden werden? Einen Menschen kennen lernen, der deinen Schleier bricht, dich aus deiner konfusen Denkart befreit? Jeder steckt in irgendeiner Haut, es ist nur die Frage, inwiefern wir uns selbst damit genügen, uns möglicherweise selbst nicht zu kennen. Dies mögen Inhalte sein, die in diesem Song aufgegriffen werden.
V. Overdosed (3:56):-------------------------------
Feuerzeuge an und Gänsehaut bereithalten! Denn jetzt kommen wir zum Song, der bei den Hörern wohl am meisten Nachklingen wird. Overdosed ist wirklich eine exzellente Mischung aus Emotion und Dynamik. Allein schon die Einstimmung in den Song ist live wirklich ein Erlebnis, denn plötzlich stehen 100 eben noch rockende Menschen Arm in Arm mit ihren Gas-Glühwürmchen und es herrscht eine trügerische Stille. Trügerisch, da der Song seine Höhen und Tiefen besonders akzentuiert und die nächste Ellenbogenkonfrontation nicht lange auf sich warten lässt.
_"as high as I can get
just you in my head
I can fly so high
I never gonna die
I'm addicted to your kiss
obsessed by your smile
I can never get enough
you make me paralized
I'm overdosed of love…"_
Die Freuden und Leiden des ersten Verliebtseins werden die meisten wohl schon lange hinter sich gelassen haben, aber kann man sich nicht möglicherweise noch an Momente erinnern, an denen dieses unbeschreibliche Gefühl aus einem herauszusprießen scheint, dich mit tausend Armen umfasst und eine unbekannte Ekstase in dir hervorruft. Nein, wir reden erstmal nur vom Verliebtsein :-))
Wenn ihr dasselbe Gefühl von einem Lied erwartet, dann seid ihr mit diesem Track an der richtigen Haltestelle!
VI. Still Love You Bitch (4:52):-----------------------------------------
Während wir in "Overdosed" der Liebe deren positiven Seiten abgewinnen konnten, belehrt uns "Still Love You Bitch" hingegen über die Kehrseite der Medaille:
_"fell back to earth, into reality
crashed on the ground, it meant nothing to me
they used to tell me but I used to doubt
to fall in love means hit the ground"_
Der Moment, in dem man aus dem idealistischen und hedonistischen Traum in die bittere Realität zurückgeholt wird und mit den Worten von Deuce "den Boden küsst." Diese Schwankungen zwischen Tagträumerei und Nüchternheit wird in diesem Song melodisch wundervoll umgesetzt, sodass einer der stärksten Songs des Albums daraus hervorgeht. Und nicht zuletzt werden wir auch im längsten Track des Albums mit einem animierenden Gitarrensolo beehrt.
_"you don't care for broken hearts
you don't care if I fall apart
sit right back to watch me slip
but I still love you BITCH"_
Bleibt nur so zu sagen: still love you, Deuce!
VII. Dead Letter (4:48):--------------------------------
Dieser Song enthält wohl die Melodie, die jedem Hörer noch nach Tagen in den Gedanken herumfliegen wird: der tote Brief ist wohl der Ohrwurm schlechthin.
Spritzig, textlich interessant und schnell: wenn Deuce sich für eine Single-Auskopplung erbarmt, hätten wir hier einen heißen Kandidaten.
_"it went into your mind like a hurricane
just don't know from where it came
everything fades into the night
think I have lost my mind
can't stop to think about you
I don't know what to do
running through the visions everyday
I think I'm going insane"_
Der Songtext ist sehr reich an Metaphern, nicht zuletzt der "dead letter" selbst, der den Abschluss mit einer alten Lebensphase beschreibt. In diesem Song ist der meiste Textgehalt zu finden, mit einem individuellen Refrain macht es das Lied wirklich sehr vielschichtig. Meine persönliche Empfehlung!
VIII. Faster Than You Can (3:48):
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Deuce schließt den offiziellen Teil des Albums mit ihrem schnellsten Song ab; der Name ist Programm. Explizit die folgende Stelle hat einen unausgesprochen hohen Abrockwert:
_"I'm gonna crash it
I'm gonna smash it
'cause I'm faster than you can
I'm gonna slash it
I'm gonna smash it
'cause I'm faster than you can"_
Wie immer finden sich auch in diesem Song viele vereinzelte Soli, die das Tempo halten bzw. teilweise sogar erhöhen. Man kann es nicht leugnen, dieser Track ist auf wunderbare Weise zum sinnentleerten Ausrasten geeignet (diverse Live-Auftritte lassen grüßen).
IX. Back Off (Live) (Bonus Track) (3:33):
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Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, nimm langsam die Dicke des Inhalts pro beschriebenen Songtitel ab. Das liegt schlicht und ergreifend an der Tatsache, dass eine gründliche Analyse empfehlenswert, aber dennoch ein reales Erleben vorzuziehen ist. Wahrscheinlich haben Deuce dieselben Gedanken ersonnen, als sie ihr Album mit einem zusätzlichen Live Bonus Track geschmückt haben.
Schon im Anfangsteil des Songs kann man die Fans die Parole "Orange Juice" rufen hören, einer von mehreren Pseudonymen, die der Band während ihrer Auftritte durch die Fans zugekommen ist. Ansonsten ist "Back Off" einer der ältesten Songs der Band und dementsprechend ist es ein Vergnügen, diesen auch noch auf dem Album vertreten zu wissen.
5. Liveerfahrungen mit Deuce – Impressionen:
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Hier werden in Kürze noch Live-Berichte von einigen treuen Deuce-Fans und sporadischen Konzertgängern eingestellt, die diese Band live erleben konnten.
6. Presse und Kritik:
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Nicht nur
unter den Fans ruft die Band Deuce hemmungslose Begeisterung hervor, abgesehen vom markanten Fan-Kult um die Musikgruppe hat auch die Presse bis heute die 5 Member auf Flügeln getragen. Damit ihr einen kleinen Eindruck bekommt, sind hier ein paar ausgewählte Zeitungsfragmente über die Rezension von Deuce-Auftritten aufgeführt:
Artikel im Höchster Kreisblatt vom 23.09.2006 über den Auftritt beim Schwalbacher Nachwuchswettbewerb:
_"Die erst Anfang 2006 gegründete Band "Deuce" gewinnt Nachwuchswettbewerb. […] [Nichtsdestotrotz] Gerade im Frankfurter Raum sei es für junge Rockgruppen schwierig, an Auftritte zu kommen, werde hier doch eher der Hip-Hop gefördert. […] Dass man sich [jedoch] um den Rocknachwuchs keine Sorgen machen muss, hat die Jury beim Wettbewerb festgestellt. Nur weibliche Künstlerinnen sind auf der Bühne Mangelware. Am Ende ist es die Formation von "Deuce", die als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgeht und zum Abschluss der Veranstaltung noch einmal ihr Programm spielen darf. Dabei existiert die Gruppe erst sei Anfang des Jahres, und die Bandmitglieder sind im Schnitt 16 Jahre alt. Ihnen winkt nun eine CD-Aufnahme, die Teilnahme an einem Nachwuchswettbewerb in Polen und sogar als Vorgruppe dürfen "Deuce" bei einer Veranstaltung des Rock Clubs demnächst auf der Bühne stehen."_
Artikel in der Schwalbacher Zeitung vom 27.09.2006 ebenfalls über den Nachwuchswettbewerb:
_"Sechs deutsche und eine polnische Band mit dem markanten Namen "Austerblitz" traten beim diesjährigen Schwalbacher Rockwettbewerb auf. […] Erster wurde mit den meisten Stimmer der Zuhörer und dem positiven Votum der Jury die Band "Deuce", die nur wenige auf der Rechnung hatten. […] In Sachen Rock gibt es keine Nachwuchsprobleme, wie das Aufkommen des neuen Deutsch-Rock bewiesen hat. Trotz des jungen Alters der Musiker sehen die Rockclub-Verantwortlichen hohe Qualität in der Band"_
Artikel aus dem Höchster Kreisblatt vom 06.09.2007 über die "Rock-gegen-Randale"-Veranstaltung im Kurpark Bad Soden am Taunus:
_"350 Zuschauer beim Konzert im Kurpark. […] Starker Rock gegen Randale. […] [Es wurde] schnell klar, dass die Mitglieder der Sodener Rockgruppe nicht einfach zusehen wollten, als der Aufenthalt im Alten Kurpark zusehends gefährlicher werden zu schien. Um zu zeigen, dass sich nicht nur Schläger im Kurpark aufhielten, wurde Leute zusammengetrommelt, denen an einem friedlichen Umgang miteinander liegt. Die haben den Park nun am Samstag mit Beschlag belegt – und zwar ganz ohne gewalttätige Auseinandersetzungen. Stattdessen gab es Musik. […] Neben "Plead on Justice" […] waren das die Gruppen "Tisch 7", "Deuce" und "Blurred Mind."_
Review zum Deuce-Auftritt im "Nachtleben" am 20.03.08 anlässlich des internationalen „Emergenza“-Wettbewerbs:
_"Emergenza started out half an hour later this time than it usually starts. That was because the first band had cancelled on short notice. The audience was almost completely different from what it usually is. There were more Punks this time. But many teenagers as well, and parents of course, as usual. Since it was starting out later than usual there were already many people as it began."_
(Der Wettbewerb wurde aufgrund einer kurzfristigen Absage einer teilnehmenden Band eine halbe Stunde spatter gestartet. Neben vielen Teenagern und Eltern, machten viele Punks das Publikum diesmal anders im Vergleich zum normalen Hörerkreis. Trotz der leichten Verspätung war schon viel Publikum beim geplanten Start vorhanden gewesen.)
_"The following band had much more fun playing and also got more interaction with the audience going: Deuce. […] They knew how to use their half an hour right and put up a very energetic performance with loads of band and audience interaction. I only didn’t get why the audience was always screaming orange juice or something like that. They played energetic Hard Rock that got you moving along with the beats. […] They got the most voices of all."_
(Der nachfolgenden Band konnte mehr der Spaß an der Musik angemerkt warden, was sich auch in deren Bezug zum Publikum bemerkbar machte. Sie wussten die ihnen gegebene halbe Stunde mit einer dynamischen Performance und Einbringen des Publikums zu nutzen. Der Autor des Artikels verstand leider nur nicht, warum die Fans stets die Parole "Orange Juice" durch die Gegend riefen… wenn ihr aufmerksam den Albumbericht gelesen habt, wisst zumindest ihr es ïŠ. Sie spielten energiegeladenen Hard Rock, der dich zum Abrocken animierte. Sie bekamen die meisten aller Stimmen.)
Artikel aus dem Höchster Kreisblatt als Shortinfo über die Band vom 20.09.08:
_"Rocker mit Ambitionen. Deuce räumt ab und träumt. […] Wenn man die Band „Deuce“ auf der Bühne erlebt, werden zunächst alle Klischees erfüllt, die man von einer Rockband haben kann. Fünf junge, langhaarige Männer in durchnässten T-Shirts springen über die Bühne, während sie ekstatisch und mit vollem Körpereinsatz ihre Songs durch die Mikrofone und Verstärker jagen. Doch lernt man Lennart D., Andreas E., Lukas K., Kai P. und Daniel R. näher kennen, merkt man schnell, dass sich den "echten" Rockern intelligente und ambitionierte, aber auch realistisch denkende junge Männer verbergen. Jeder von ihnen hat Abitur oder ist gerade dabei, es zu absolvieren. Sänger Daniel studiert gar Kulturwissenschaften in Frankfurt (Oder)."_
Artikel aus dem Höchster Kreisblatt über den Auftritt von "Deuce" in Neuenhain am Taunus vom 20.10.08:
_Klein, aber fein war sie, die Rockgemeinschaft, die sich diesen Samstag im Bürgerhaus versammelt hatte. Schon im zweiten Jahr in Folge präsentieren das Jugendcafé Bad Soden und die Gruppe "Plead on Justice" ihr Rockkonzert, dieses Jahr unter dem Namen "Rock the Neuehaa." Und auch dieses Jahr waren dort wieder hochkarätige Bands vertreten. "Hier kommen die besten Bands des Main-Tanuns-Kreises, ja ganz Hessens", kündigte Volker Zill, Jugendreferent des Bad Sodener Jugendcafés, die Liveacts […] an._
7. Fazit / Epilog:
---------------------Nun haben wir uns durch jede Menge Informationen gewühlt, die Euch die Band "Deuce" in jeder Hinsicht näher bringen sollte. Ich persönlich kann Euch als Freund der Band und regelmäßiger Konzertgänger meine absolute Empfehlung für das neue Album aussprechen, da ihr dabei nicht nur der Band auf die Beine helft, sondern auch ein rares Stück hochwertiger Musik fördert.
Im Großen und Ganzen sprechen Presseausschnitte, Liveberichte und Entwicklung der Band eine eindeutige Sprache, die nicht nur durch einen einseitigen subjektiven Standpunkt zustande kommt: Deuce ist eine der aufsteigenden Rock Band im deutschsprachigen Raum und ihre Musik verzaubert und begeistert Menschen. Dass wir es hier jedoch nicht nur mit stupiden Gitarrenstampfern zu tun haben, sondern mit intelligenten Musikern, die auch bereit sind, ihre Begeisterung für die Musik im sozialen Rahmen zu tragen (siehe Rock gegen Randale), ist hoffentlich deutlich geworden.
Am Ende nutzt nichtsdestoweniger doch nur die Hörerfahrung – gebt der Band eine Chance und besucht deren Homepage und schmückt Euch bestenfalls mit dem neuen Album! Dann heißt es nur noch: "Let’s Rock!"
Epilog:
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Hier werden einige Stimmen aus der Community wiedergegeben, die einen Blick in "Deuce" geworfen haben und sich ein Urteil gebildet haben. Die Impressionen-Sammlung wird regelmäßig aktualisiert.
20.08.2011 22:56
bh von mir
16.08.2011 07:00
--
13.08.2011 10:13
Klingt gar nicht schlecht...