Hörspiel der besonderen Art
21.11.2003
Pro:
Durchweg spannend
Kontra:
Wenn überhaupt, dann die besondere Akustik
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Langzeithörspaß:
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 outsider777
Über sich:
Wir sind alle abhängig - Fragt sich nur von wem... <><
Mitglied seit:28.08.2003
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Vertrauende:13
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 15 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ich freue mich, Euch die 86. Folge der "Drei Fragezeichen" empfehlen zu können. Ich bin ein "kritischer Fan" der Serie und finde, dass diese Folge noch zu den guten Geschichten bzw. Hörspielen der Serie zählt. Inhalt -----
"Die drei Fragezeichen" - im Folgenden kurz "DDF" genannt - sind Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews. Sie sind Schüler in Rocky Beach (Kalifornien, USA) und in ihrer Freizeit Hobby-Detektive. Justus ist "Erster Detektiv", sehr belesen und intelligent, liebt das Rätselhafte und sucht nach der logisch-rationalen Erklärung besonders hinter mysteriösen Dingen, Peter , der "Zweite Detektiv", ist der Sportler - was seine eher ängstliche Natur wettmacht -, und Bob ist für "Recherchen und Archiv" zuständig. Von Vorteil ist hierbei, dass sein Vater Redakteur bei einer Zeitung in Los Angeles ist. In ihren 86. Fall geraten DDF völlig ungewollt: Sie lassen sich gerade von Morton fahren, als der einen Anruf bekommt: Ein Kunde braucht ihn wegen eines Notfalls sofort. DDF sind einverstanden, fahren aber mit. Es ist Museumsdirektor Peacock, der noch schnell in sein Büro muss. Er lädt DDF ein, mitzukommen, denn am nächsten Tag wird ein berühmter Diamant gezeigt.
20 Minuten später sind sie beim Museum. Auf dem Weg nach oben geht plötzlich das Licht aus. Peacock denkt an einen Stromausfall und erwartet, dass der Notstrom anspringt, ist aber völlig überrascht, als sich wirklich nichts mehr tut, und bedeutet plötzlich Bob und Peter, still zu sein: Er lauscht, und meint, jemanden zu hören. Dann gibt er sich einen Ruck und flüstert den beiden zu, sie sollten zu zweit weiter in sein Büro im 3. Stock gehen, um die Alarmanlage zu überprüfen, während einer den Diamanten bewacht. Peter bleibt also bei der Vitrine. Im seinem Büro stellt Peacock fest, dass überall der Strom weg ist. Also sind auch die Telefone und der Aufzug tot. Aber vom Verwaltungsbüro im Erdgeschoss aus könnten sie Hilfe holen.
Als sie zu Fuß auf dem Weg nach unten sind, zischt Peacock plötzlich: „Einbrecher!“ Da werden sie auch schon von dem Anführer namens „Alpha“ entdeckt. Der will den Diamanten, doch der ist nicht mehr an seinem Platz! Alpha ist sicher, dass Peacock und Bob ihn haben, doch bei denen findet er nichts. Er fragt sie, wer noch da oben ist; doch die beiden behaupten, von nichts zu wissen (um Peter zu schützen), und Alpha wird immer nervöser und misstrauischer. Er bringt Peacock und Bob erstmal ins Sicherheitsbüro, um sie dort festhalten zu können. Die anderen schickt er los, um die Eingänge zu bewachen und den Diamantendieb zu suchen. Sie kommen nach einiger Zeit unverrichteter Dinge wieder, sagen aber, es gebe da noch jemanden im Museum. Alpha rastet. Er geht in den „Diamanten“-Raum, mit Bob als Geisel, und ruft in die dunkle Stille des Raumes: „Wenn Du nicht in zehn Minuten im Sicherheitsbüro bist, wirst du deinen Freund nicht lebend wiedersehen!“
KRITIK --------- Positives -----------
Auch, wenn man ahnt, dass es für DDF gut ausgeht, lohnt es sich, sich das Hörspiel „reinzuziehen“. Es wird für alle Beteiligten wirklich gefährlich, es ist ein wahrer Thriller, der Titel: „Nacht in Angst“ stimmt also, und fast alles spielt sich im Museum ab. Das Hörspiel läuft nachvollziehbar ab und ist wirklich durchgehend packend und spannend, nur in den letzten fünf Minuten kommt Ruhe rein. Diesmal habe ich kaum etwas an den Dialogen auszusetzen: Sie sind sehr erwachsen, reif und inhaltlich klar und bringen das Hörspiel voran. Also keine Spur von „Ich erklär das jetzt noch mal, damit es auch wirklich jeder Hörer versteht.“ Sehr gut! Die Musik unterstreicht die Atmosphäre ganz gut. Sie ist nicht „einmalig super“, aber doch ok.
Hervorragend ist Achim Schülke als „Alpha“, der die wechselnde Stimmungslage des Anführers super rüberbringt. Ich bin zwar Hörspiel-„Laie“; finde aber, dass er sehr authentisch und souverän auf der Klaviatur des Stimm-Ausdrucks spielt. Da komme ich auf eine akustische Nebenwirkung zu sprechen: Weil DDF heimlich dort sind und der Einbrecher-Chef immer nervöser wird, ist das Hörspiel ein häufiger (z.T. sehr plötzlicher) Wechsel zwischen Geflüster und lauten Tönen (wenn z.B. Alpha ausrastet). Da kommt natürlich die Atmosphäre und Anspannung super rüber – aber es kann schon nervig sein. Meine Empfehlung: Das Hörspiel in einer ruhigen Stunde mit Kopfhörern hören. Dann hört man jedes Geräusch und kann die Lautstärke etwas runterschalten, wenn’s sein muss. Umgebungsgeräusche stören dann nicht.
PS: Die Visitenkarte der DDF kommt diesmal zum Schluss! :-)
Fazit: -------- Empfehlenswert!
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09.04.2005 15:09
Vor ein paar tagen zum ersten mal gehört und wider Erwarten (weil mir die neueren Folgen ja oft nicht so liegen) gefiel sie mir ebenfalls sehr gut. Ich mag diese kammerspielartige Atmosphäre im Museum. Und herrlich, wie Justus am Ende die Visitenkarte überreicht. ;-)
21.11.2003 15:51
hoi... die ist so neu, die kenn ich noch garnicht... *g* gleich mal losstapfen und die kassette suchen... bye held p.s.: super bericht
21.11.2003 15:26
Hallo! Ein wirklich guter und informativer Bericht...! Liebe Grüße, Lars :o)