... Zwei Tage vor meiner Abfahrt in die Niederlande musste ich natürlich noch einmal zum CD-Laden und dort fiel mir "Different Class" in die Hände. Alles was ich über Pulp wusste beschränkte sich auf den Begriff "Pop" und viele Bilder von Jarvis Cocker. Da ich aber wusste, dass Cin - meine Freundin ... Bericht lesen
Different Class - Pulp
Über zehn Jahre dümpelten Pulp, nur geliebt von einer kleinen Gruppe unerschrockener Fans, ... mehr
im musikalischen Untergrund Großbritanniens vor sich hin, bis ihnen ihr Album Different Class 1995 nach einer kurzen Aufwärmphase endgültig den kommerziellen Dur...
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im musikalischen Untergrund Großbritanniens vor sich hin, bis ihnen ihr Album Different Class 1995 nach einer kurzen Aufwärmphase endgültig den kommerziellen Dur...
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im musikalischen Untergrund Großbritanniens vor sich hin, bis ihnen ihr Album Different Class 1995 nach einer kurzen Aufwärmphase endgültig den kommerziellen Dur...
im musikalischen Untergrund Großbritanniens vor sich hin, bis ihnen ihr Album Different Class 1995 nach einer kurzen Aufwärmphase endgültig den kommerziellen Durchbruch bescherte. Die Band um den Frontmann Jarvis Cocker, der ob seines Charismas und seiner Stimme den Vergleich mit Brian Ferry und David Bowie nicht scheuen muß, macht etwas, das man am besten als exzentrischen Pop bezeichnen kann. Pulp's einmalige Mischung aus New Wave, Euro-Pop und Indie-Rock ist mit ihrem Bezug zur "working class" britisch bis zum Anschlag. Ihre Texte sind eine authentische Milieustudie des Lebens der "common people", jedoch ohne Glorifizierung und mit Ironie und dem nötigen Abstand betrachtet. Zudem verfügt Different Class über alles, was ein gutes Album haben sollte, von feinfühligen Balladen ("Live Bed Show") bis hin zu tanzbaren Hits ("Disco 2000"). Ob man sich Honig oder Marmelade auf den Toast schmiert, Tee oder Kaffee trinkt, Pulp sind ob ihrer einzigartigen und tiefgründigen musikalischen Melange eine Entdeckung wert. Sie haben das Recht anders zu sein, und sie werden zu recht dafür geliebt. --a.k.h.
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Erfahrungsbericht von Leabest über Different Class - Pulp 30. August 2005
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Pro:
12 tolle Popsongs mit cleveren Texten die BRITPOP mit definierten
Kontra:
/
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ich behaupte ja immer gerne, dass eine meiner Lieblingsmusikrichtungen Britpop ist, wenn man dann aber mal genauer hinschaut beschränkt sich das dann doch nur auf eine vollständige Blur-LP-Sammlung, ein paar Oasis CDs und Schallplatten, ein bisschen was von Radiohead, einer Seahorses CD und einem Kula Shaker Album. Das war's. Sogar die wahrscheinlich drittwichtigste Britpopband überhaupt - darüber lässt sich natürlich streiten, in meinen Augen nach Oasis und Blur - lies sich bis jetzt vergeblich suchen.
Pulp also. Hatte ich schon mal was von gehört, aber nachdem ich mir ein paar kurze Schnippsel bei Amazon angehört hatte belies ich es dabei und so dauerte es noch viele weitere Monate bis ich endlich zu ihnen fand. Um genauer zu sein bis vor zwei Wochen. Zwei Tage vor meiner Abfahrt in die Niederlande musste ich natürlich noch einmal zum CD-Laden und dort fiel mir "Different Class" in die Hände. Alles was ich über Pulp wusste beschränkte sich auf den Begriff "Pop" und viele Bilder von Jarvis Cocker. Da ich aber wusste, dass Cin - meine Freundin aus Hawaii, der ich auch verdanke, dass ich Interpol kenne - ein Fan ist, und mir mein Kommentar den ich letztens erst jemanden gegeben hatte ("Ne, Pulp mag ich nicht.") sehr unbegründet vorkam, wollte ich ihnen doch mal eine Chance geben. Für neun Euro war die CD meine und ich hatte ein sehr gutes Gefühl als ich den Laden verlies.
Eine Woche später fand ich mich wieder in dem Zimmer, dass nun für elf Monate meins werden sollte, die NME-Sonderausgabe "BRITPOP" vor mir aufgeschlagen und vertieft in einen Artikel über Jarvis Cocker und seinen Streit mit Michael Jackson (richtig verstanden hab ich das noch nicht, da wird ziemlich viel Vorwissen verlangt) und "Commen People"mitsingend. Na ja, genau so oder so ähnlich.
Ein wenig mehr über die Band und Musik weiß ich jetzt schon. So war das mir vorliegende Album von Oktober 1995 das bis dato kommerziel erfolgreichste PULP-Album und schaffte es auf Nummer 1 der britischen Charts. Mit ihrem zweiten Album"Different Class" kamen sie gerade zur richtigen Zeit, nachdem ein Jahr zuvor Oasis mit "Definitly Maybe" die Britpopwelle in Bewegung gebracht hatten. Somit verkaufte das Album sich nicht nur besser als all die Vorgänger, Masters of the Universe (Juni 94), His'n"Hers (April 94), Intro (Oktober 93), Freaks (Mai 87) und It (April 83), sondern auch die beiden nachfolgenden Alben "This is Hardcore" und "We Love Life" konnten nicht mehr vollständig an den Erfolg anknüpfen.
PULP bestehen aus: - Jarvis Cocker, dem Sänger, Gitarristen und Songwriter der Band, dem Mastermind, 1963 in . Sheffield geboren - Nick Banks am Schlagzeug - Mark Webber, Gitarrist und Pianist (vor seinem Eintritt in die Band leitete mehrere Jahre lang den Fanclub der Band) - Candida Doyle, Klavier und Orgel - Steve Mackey, Bass
Offiziell haben sich Pulp nie getrennt, treten aber nicht mehr auf, veröffentlichen keine neuen Platten und unternehmen nichts sonstiges um in aller Munde zu bleiben. Löblich, besonders da sie das mit so toller Musik sowieso nicht nötig haben.
Übersicht:
01 - Mis-Shapes (3:46) 02 - Pencil Skirt (3:11) 03 - Common People (5:52) 04 - I Spy (5:55) 05 - Disco 2000 (4:34) 06 - Live Bed Show (3:30) 07 - Something Changed (3:18) 08 - Sorted For E's & Wizz (3:48) 09 - F.E.E.L.I.N.G. C.A.L.L.E.D. L.O.V.E. (6:01) 10 - Underwear (4:07) 11 - Monday Morning (4:18) 12 - Bar Italia (3:44)
Schon bei dein ersten Sekunden von MIS-SHAPES wird einem klar, was das hier wird. Ein ernergisches Poplied das einem schnell ins Ohr geht ohne banal zu sein. Ganz im Gegenteil. Schlagzeug und Bass erzeugen einen schwungvollen Beat und Jarvis Gesang tut das Seinige. Das Wichtigste das Liedes, oder mindest genauso wichtig, ist aber der Text. "We don't look the same as you, we don't do the things you do but we live here, too. (…) We'd like to go to down but we can't risk it." Eine rasante, mitreißende Hymne der, die anders sind und wissen, dass sie genau die gleichen Rechte haben (sollten). "Brothers, Sisters, can't you see the future's owned by you and me." Eine Aufforderung aufzustehen und für seine eigenen Rechte zu kämpfen, ohne Gewalt natürlich: We're making a move, we're making it now (…) We want the things you won't allow us. We won't use guns, we won't use bombs We'll use the one thing we've got more of - that's our minds.
Das Pulp sich nicht fest legen lassen kann man schon daran merken, dass der Inhalt von PENCIL SKIRT völlig anders ist als das vorige Lied. Gesungen wird hier aus der Perspektive eines Mannes der eine Affäre mit einer verlobten Frau hat. "I'll be around when he's not in town…" Musikalisch ein anfangs ruhiges Lied, dass beim Refrain durch das Klavier einen tollen Drive bekommt und Mitsingqualitäten hat. Ein tolle Gitarre die man schnell im Ohr hat und eine Violine die viel zu wissen scheint..Sogar ein tolle Britpopbridge bekommen wir geboten, niedliche Gitarren und süßer Dü-Dü-Düb-Düb Gesang. Das Lied mündet in einem sehr energischen Ende in dem Jarvis aufgeregt zugibt "I only come here cause I know it makes you sad yeah. I only do it cause I know you know it's bad. Oh yes I know that it's ugly and it shouldn't be like that, oh but it's turning me on."
Immer will man sein was man nicht ist. So möchte in COMMON PEOPLE ein Mädchen aus einer hohen sozialen Schicht von Jarvis umbedingt wissen wie auch sie ein gewöhnlicher Mensch werden kann. Aber er weiß, dass egal wie viele Zigaretten sie raucht , in welchen schlechten Wohnung sie lebt und mit welchen gewöhnlichen Menschen sie schlafen wird, im Endeffekt wird sie doch immer anders sein. Das Lied beginnt relativ langsam aber schon mit dem sehr eingängigen Rhythmus. Es gewinnt innerhalb der 5:52 immer mehr an Fahrt. Bis zum Refrain hin spricht Jarvis eher, als dass er singt aber dann singt er sehr mitreissend. Fast ein bisschen zu sehr für meinen Geschmack. Durch dieses Lied schafften Pulp ihren Durchbruch, sicherlich ein Ohrwurm, aber keins der besten des Albums.
I SPY beginnt wieder langsam. Jarvis flüstert fast, und wie bei den vorangehenden Liederen beginnt er zu singen sobald es schwungvoller wird. Sogar tiefen Männerchorgesang im Hintergrund gibt es zu entdecken. Wie auch bei DISCO 2000 und LIVE BED SHOW ist es ein toller Popsong, eingängig und doch ganz und garnicht gewöhnlich. Wenn Jarvis bettelt "Oh what are you doing Sunday baby? Would you like to come and meet me maybe? You can even bring your baby" dann ist das alles andere als cool. Nein, Pulp erzählen Geschichten über die man entweder den Kopf schüttelt, sich damit indentifizieren kann oder einfach nur verblüfft ist. Am besten alles zusammen, und unterhalten wird man natürlich auch noch.
Dieses Album wechselt von schnelleren zu langsameren Songs, jedoch ist keiner davon langweilig, und jeder entwickelt sein eigenen Drive. Alle Lieder kann man sich einzeln anhören und doch funktionieren sie auch zusammen als Album perfekt. Die Instrumente sind toll genutzt und so funktioniert die E-Gitarre neben der Violine in SOMETHING CHANGED so wunderbar. Wenn dann Jarvis voller Pathos singt "Stop asking questions that don't matter anyway. Just give us a kiss to celebrate here today." , muss man schon ein sehr hartherziger Mensch werden um nicht ein bisschen weich zu werden und mitzuschmachten.
Mit der Single SORTED FOR E'S AND WIZZ haben Pulp einen Song geschrieben, der sje in die Klatschpresse katapulierte und der einer meiner liebsten Lieder dieses Albums ist. Durch Zeilen wie "Oh is this the way they say the future's meant to feel? Or just 20.000 people standing in a field. And I don't quite understand what this feeling is", fand die britische Presse, wurde ganz klar Drogenkonsum gut geheißen. Jarvis wiedersprach, aber im Endeffekt hat es der Single und der Band wahrscheinlich eher geholfen. Musikalisch klingt es eigentlich genauso unschuldig wie es ist, wenn nicht sogar noch mehr. Ein perfekter Chorus "In the middle of the night it feels alright but then tomorrow morning you come down", ein toller Text, der wieder einmal "nur" eine Geschichte erzählt, bzw berichtet und sicher garnichts proklamiert.
Gleich darauf folgt der nächste meiner Lieblingslieder des Albums. F.E.E.L.I.N.G.C.A.L.L.E.D.L.O.V.E. ist mit seinen 6:01 Minuten "Different Class"s längster Song. Es beginnt langsam mit leichten Schlagzeug und dem Bass. Eine quitschende Geige im Hintergrund. Nach über einer Minute beginnt Jarvis dann leise zu sprechen: "The room is cold and has been like this for several months. If I close my eyes I can visualize everything in it right down, right down to the broken handle on the third drawer down of the dressing table." Eine leicht düstere Amosphäre wird geschaffen. Dann beginnt Jarvis zu singen, zu flüsteren, zu jammern fast, vorsichtig, leise " It's so cooooooooold.", bevor man herausgerissen wird aus dem sicheren Gefühl. Plötzlich beginnen die Instrument laut zu werden, eine "richtige" Melodie entsteht während Jarvis laut singt "Why me? Why you? Why here? Why now?" " It doesn't make no sense. No. It's not convenient. No. It doesn't fit my plans. It's something I don't understand. Oh." Plötzlich ist alles wieder weg so schnell wie es gekommen war. Leise Instrumente. Ein Seufzen. "This isn't chocolate boxes and roses - it's much dirtier than that, like some small animal that only comes out at night. And I see flashes of the shape of your breasts and the curve of your belly and they make me want have to sit down and catch my breath" Enden tut das Ganze wieder in der tollen energischen Melodie, "OH. F.E.E.L..I.N.G.C.A.double L.E.D.L.O.V.E." buchstabiert er da halbrufend, halbsingend während er im Hintergrund flüstert. Ein Lied das so emotionsgeladen und ehrlich von Liebe handelt und musikalisch so nah am Perfektionismus ist, dass es mich schon nah an Tränen gebracht hat.
UNDERWEAR ist noch eins der vielen eingängigen, Mitsing-Liedern. Diesmal ohne Überraschungen aber mit einer tollen Gitarre und einer sehr schönen Bridge. Was will man mehr? " If you could close your eyes and just remember that this is what you wanted last night. So why is it so hard for you to touch him? For you to go and give yourself to him. I couldn't stop it now. There's no way to get out. He's standing far too near and how the hell did you get here? Semi-naked in somebody else"s room."
Noch eins dieser tollen Lieder die Britpop miterfanden und somit Musikgeschichte schrieben (ach, wie dumm das doch klingt): MONDAY MORNING. Einen "Ah-Ah-Ah"-Refrain, der kein bisschen affig wirkt. "I want a reason for all this night after night after night after night. (…) Now, now that you are free, what are you going to be? And who are you going to see? And where, where will you go and how will you know you didn't get it all wrong? Is this the light of a new day dawning? A future bright that you can walk in? No it's just another Monday morning."
Wie hätte man es anders erwarten können, ist auch BAR ITALIA ein grossartiges Lied. Ein tolles Ende für dieses Album. Etwas ruhiger schaut er auf die letzten 11 Lieder züruck. "Let's get out of this place before they tell us we've just died." Passend zum Titel des Albums: "There's only one place we can go. It's round the corner in Soho. Where other broken people go." Also die aus der "Different Class" . Über die würd ich gern mehr hören, also gleich nochmal von von der Spaß.
Nach knapp einer Stunde hat sich die Welt nicht geändert und sicher werdet ihr alle ohne dieses Album leben können. Wer immer jedoch behauptet Britpop zu kennen, Musik zu lieben oder einfach nur ein "gutes Pop/Rock-Album" (wobei das natürlich untertrieben ist) haben will, der sollte zu dieser Platte greifen. Vielleicht habt ihr ja Glück und findet es wie ich für einen Sonderpreis von 9 Euro. Aber auch 17 Euro würden sich dafür lohnen. Minimalistisch ist etwas anderes. Cool ist etwas anderes und ehrlich ist Jarvis bestimmt auch nicht immer. Aber in diesem Album steckt so viel drin, vieles was ich noch nicht gefunden hab und bestimmt noch lange brauchen werde um es zu finden. Vieles das man nicht erklären kann, nur hören.
Das Design und das Booklet ist recht gelungen wie ich finde. Überhaupt nicht zeitlos, sondern genau da wo es sein soll: 1995. Die Gestalltung des Booklets ist sehr liebevoll, und etwas weiters über das man sich studenlang Gedanken machen kann wenn man will, muss man aber nicht. Alle Texe sind abgedruckt, mit der lieben und etwas seltsamen Bemerkung "Please do not read the lyrics while listening to the recordings". Ich jedenfalls versuche nicht dagegen zu verstossen, warum auch immer.
Textlich und musikalisch "Different Class" in wenigen Worten gerecht zu werden fällt mir sehr schwer und ist sicherlich so gut wie unmöglich. Ich bin dem noch nicht einmal nahe gekommen, aber wenn vielleicht eine Person nicht ganz so dumm ist wie ich und PULP sofort als irgendetwas abstempelt was sie nicht sind, sondern es mal probiert, dann hat es sich gelohnt. (Das kommt mir so bekannt vor, hab ich das nicht schon mal geschrieben?)
Grossbritannien, 1995. Ich liebe es. Blur, Oasis. Und nun also auch PULP.
...Vorabgetexte daher gleich zu...
DIFFERENT CLASS
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Mit diesem Album gelang der Britpopband (so genannt, weil es zu dieser Zeit angesagt war) 1995 der Durchbruch, nachdem Pulp anderthalb Jahrzehnte nur Insidern bekannt gewesen waren. Manche behaupteten, sie hätten damit dieses Genre getötet, indem sie schlicht ein nicht zu überbietendes Album produziert hatten – Blur und Oasis bekriegten sich, Pulp waren mit ... ...„Different Class“. Da war doch was mit Klassenkämpfen? Genau. „Mis-Shapes“, der Opener und zugleich die zweite Single des Albums, schlägt gleich in diese Kerbe. Jaaa, die Working Class drängt nach oben und wird die Führung übernehmen – irgendwie so etwas soll der Song wohl ausdrücken. Er klingt typisch für Pulp – ein Mix aus mehreren Rhythmusgitarren und Elektronik dominiert das Lied, welches immer mehr Tempo aufnimmt. Pulp rollen durch den Raum ...
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...Album handelt es sich um DIFFERENT CLASS von PULP. ALLGEMEINES
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Jarvis Cocker, Russel Senior, Candida Love, Steve Mackey, Mark Webber und Nick Banks alias PULP veröffentlichten ihr Album DIFFERENT CLASS im Jahre 1995 bei Island Records und auch heute, 9 Jahre nach der Erstveröffentlichung, ist das Album im Handel weitestgehend problemlos erhältlich. Der Preis dürfte sich dabei um etwa 16,00 € bewegen.
Das Cover des Albums zeigt ... ...Alle zwölf Titel des Albums DIFFERENT CLASS lassen ihren Interpreten immer klar erkennen, ohne dabei jedoch je eintönig zu wirken. Auch gefielen mir ausnahmslos alle Titel sehr gut und mit I SPY und PENCIL SKIRT sind zwei Titel enthalten, die ich mir auch heute noch recht häufig anhöre. So bietet DIFFERENT CLASS von PULP über die gesamte Spielzeit von fast 52 Minuten hervorragende Musik.
FAZIT
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Auch heute noch höre ich mir das Album DIFFERENT ...
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Mit ihrem Album "Different Class" haben "Pulp" das Standardwerk das Britpop geschaffen, es ist quasi der Britpop selbst, und ihn somit getötet. Denn weil es "Blur", der zweiten Spitzenband dieses Genres, offensichtlich nicht mehr als möglich erschien, dieses Album noch zu toppen, erklärten sie kurzerhand den Tod des Britpop und wandten sich anderer Musik zu.
"Different Class" überragt die meisten anderen Platten in vielerlei Hinsicht. Deshalb ist ... ...Neunziger nur englischen Musikfreunden und einer kleinen Szene in anderen Ländern vorbehalten blieb. Sie ist nämlich nicht nur eine Platte, nein, sie drückt das Lebensgefühl eines gesamten Milieus perfekt aus. Sie zeigt nämlich gestochen scharf in jedem einzelnen Song das Leben der "Common People" (gleichzeitig der Name des besten Stücks) in England auf. So entsteht das facettenreichste Konzeptalbum seit "Sgt. Pepper's lonely hearts club band" von ...
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... und großartige Musik sind in der heutigen Zeit nicht immer offensichtlich miteinander verbunden. Zum Glück gibt es aber noch Ausnahmen. Bei der Sheffield-Band Pulp war dies lange Zeit nicht der Fall. Viele Ihrer Alben wurden zunächst ungerechtfertigterweise ignoriert. Erst als die Single "Babies" 1993 mit dem Beginn der Brit-Pop-Welle neu veröffentlicht wurde, erschloß sich Pulp ein größeres Publikum. Das 1995 erschiene Album "Different Class" ... ...verdient hatten. Neben den inzwischen zu Klassikern avancierten Hit-Singles "Common People", "Disco 2000" oder "Mis-Shapes" überzeugen hier alle weiteren Stücke. Insbesondere die zweite Hälfte (für Vinyl-Fans die B-Seite) wirkt auch nach Abflachen der Brit-Pop-Welle fünf Jahre später nicht anachronistisch. So erzählt Jarvis Cocker in seinen Texten alltägliche Geschichten und verpackt diese in eindrucksvolle Songs ("Underwear", "Something changed"). ...
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Pro: Lyrics und Melodie bilden geniale Einheit Kontra: nichts für Pulp-Anfänger
..."I am not Jesus, though I have the same initials" - dies ist nur eine Zeile aus dem (noch) aktuellsten Album der Band aus Sheffield (England).
Um es gleich vorweg zu nehmen: dies ist kein Album für Leute, die noch nie von Pulp gehört haben. Um die Band wirklich kennen zu lernen, sollte man dann doch auf die kommerziell erfolgreicheren Alben "DifferentClass" oder "His´n Her´s" zurückgreifen.
Wer aber Pulp liebt (und nicht nur die bekanntesten Songs), wird dieses Album begeistern.
Jarvis Cocker singt über das Altern, Vergänglichkeit und vor allem die Angst davor. Dementsprechend heißt das erste Lied auch "The fear".
Hardcore ist deutlich weniger auf Britpop Melodien angelegt, sondern eher langsam, emotional und darauf bedacht unbedingt eine Einheit von Music und Lyrics zu erreichen.
Anders als bei DifferentClass sprechen Pulp...
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..."-Album gepasst wie auf die hier vorgestellte "LOW" aus dem Jahre 1977. Aus dem gleichen Brunnen würden Jahre später auch PULP für ihr opus magnum "DifferentClass" schöpfen. 'Be My Wife' bietet fast schon orchestralen Rock, der dennoch durchweg tanzbar und ebenso groovig wie kunstvoll ist; hinter dem munteren Beat verbirgt sich jedoch eher Torschlusspanik als tiefgehende Seelenverwandschaft, und jenseits oberflächlich vorgeschützter Gefühlsduselei steckt eine tiefersitzende Sehnsucht stachlig im Auge. Zudem verstellen zerklüftete Pianoklänge den Blick auf die erwünschte Hoch-zeit. Und damit hat sich's dann auch schon, zumindest was die erste Seite dieser LP anbelangt. Auf der zweiten empfängt den Hörer, anknüpfend an die sehnsuchtsgebeutelte E-Gitarre des vorangegangenen Stückes, zunächst einmal eine sehnsuchtsvolle Mundharmonika, eingebettet...
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Pro: Einleuchtende Texte und geniale Stimmung Kontra: manchmal kann wohl nur noch der persönliche Geschmack nicht mitspielen
...An den Erfolg von 'DifferentClass', das die Hits 'Common People' und 'Disco 2000' enthielt, konnten Pulp mit dem Nachfolger 'This is Hardcore' zwar nicht anknüpfen, doch dieses Album wurde zu Recht von den Kritikern hoch gelobt. Musikalisch unterscheidet es sich nicht so sehr vom großen Vorgänger. Es fehlen zwar die hymnischen Tanzmelodien, doch dafür ist es um einiges monumentaler und im Ganzen mehr wie ein Film, bei dem nur noch die Bilder fehlen. Denn die Stärke dieses Albums liegt in seiner eindringlichen Stimmung und den genialen Texten.
Ja, die Texte sind wahrhaft großartig, da singt Jarvis Cocker: 'Ich bin nicht Jesus, obwohl ich die selben Initialen habe. Ich bin der Mann, der zu Hause bleibt und den Abwasch macht...' Oder an anderer Stelle beschreibt er, wie sein Leben ohne seine Liebste zum 'TV movie' verkommt, und all...
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