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Das Werk, das nach 3 Wochen die „Produktionshalle“ verläßt, trägt den Namen „Dirty Deeds Done Dirt Cheap“ – und sollte in Europa erst im Dezember des Jahres 76´erscheinen.
Das Coverdesign, das die „Dirty Deeds“ „ziert“, ist ein totaler Griff in den Lokus. Oben und unten ein grauer Balken, ... Bericht lesen
Dirt Cheap ist genau wie alle anderen Scheiben mit dem 1980 viel zu früh von uns gegangenen Frontröhrer Bon Scott plus natürlich das großartige Comeback-Geschoss ...
Dirt Cheap ist genau wie alle anderen Scheiben mit dem 1980 viel zu früh von uns gegangenen Frontröhrer Bon Scott plus natürlich das großartige Comeback-Geschoss ...
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* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten; Preise und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein. Alle Angaben ohne Gewähr.
Dirt Cheap ist genau wie alle anderen Scheiben mit dem 1980 viel zu früh von uns gegangenen Frontröhrer Bon Scott plus natürlich das großartige Comeback-Geschoss Back In Black (´80) ein absoluter Pflichtbestandteil jeder ernst zu nehmenden Rock-Plattensammlung. Zeitlose Rotzrock-Klassiker wie -Dirty Deeds Done Dirt Cheap-, -Rocker- oder -Problem Child- verknüpfen die schnoddrige, manchmal recht herbe, aber irgendwie auch immer hochsympathische Mentalität australischer Straßenjungs mit der unverfälschten, rohen Kraft des amerikanischen Bluesrock. Die neun vom bewährten Knöpfchendreher-Gespann Vanda/Young produzierten und für die neue CD-Fassung digital remasterten Songs knattern mit Ecken und Kanten aus den Speakern und verdeutlichen, warum AC/DC im Gegensatz zu vielen glatt polierten Hardrock-Acts der Achtziger und Neunziger heute noch so topaktuell und wegweisend sind wie damals, als sie mit Angus Youngs wilden Soli und Bon Scotts ebenso simplen wie poetischen Rock´n´Roll-Lyrics die Welt in zwei Lager spalteten: die Leute, die AC/DC zutiefst verehrten, und diejenigen, die sie hassten wie die Pest. Heute sind die Australier ein anerkannter Bestandteil des Weltkulturgutes, was der ungeschliffenen Kratzbürsten-Power ihrer Scheiben allerdings keinen Abbruch tut. --Michael Rensen
Dirt Cheap ist genau wie alle anderen Scheiben mit dem 1980 viel zu früh von uns gegangenen Frontröhrer Bon Scott plus natürlich das großartige Comeback-Geschoss Back In Black (´80) ein absoluter Pflichtbestandteil jeder ernst zu nehmenden Rock-Plattensammlung. Zeitlose Rotzrock-Klassiker wie -Dirty Deeds Done Dirt Cheap-, -Rocker- oder -Problem Child- verknüpfen die schnoddrige, manchmal recht herbe, aber irgendwie auch immer hochsympathische Mentalität australischer Straßenjungs mit der unverfälschten, rohen Kraft des amerikanischen Bluesrock. Die neun vom bewährten Knöpfchendreher-Gespann Vanda/Young produzierten und für die neue CD-Fassung digital remasterten Songs knattern mit Ecken und Kanten aus den Speakern und verdeutlichen, warum AC/DC im Gegensatz zu vielen glatt polierten Hardrock-Acts der Achtziger und Neunziger heute noch so topaktuell und wegweisend sind wie damals, als sie mit Angus Youngs wilden Soli und Bon Scotts ebenso simplen wie poetischen Rock´n´Roll-Lyrics die Welt in zwei Lager spalteten: die Leute, die AC/DC zutiefst verehrten, und diejenigen, die sie hassten wie die Pest. Heute sind die Australier ein anerkannter Bestandteil des Weltkulturgutes, was der ungeschliffenen Kratzbürsten-Power ihrer Scheiben allerdings keinen Abbruch tut. --Michael Rensen
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten; Preise und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein. Alle Angaben ohne Gewähr.
Erfahrungsbericht von BoogieMan über Dirty Deeds Done Dirt Cheap - AC/DC 26. Februar 2002
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
miserabel
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Pro:
AC/DC : )
Kontra:
garnix
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Januar 1976, Sydney / Australien. Werfen wir einen Blick in die Albert Studios, wo sich die Herren Malcolm Young, Angus Young, Phil Rudd, Mark Evans und Bon Scott nach zahlreichen kleineren Tourneen durch Europa zum zweiten mal eingefunden haben, um neues Material und einige der alten Stücke, die nur in Australien veröffentlicht wurden, zu einem Tonträger für Europa abzumischen. Unterstützt werden sie dabei von den Herren Vanda & Young, die die Plätze hinter dem Mischpult einnehmen. Ziel ist es, ein Album zu produzieren, das mindestens an den Erfolg der „High Voltage“ (siehe mein Bericht hierzu :) ) anknüpft, am besten sogar eine Stufe höher klettert. Daß das gelungen ist, ist aus heutiger Sicht einfach zu beantworten, aber der Reihe nach...
Nach der Veröffentlichung der „High Voltage“ tourte man erstmal durch die Lande. Dabei wurde etwas erfunden, was die Fans bis heute bejubeln. Angus Young, der schon damals mit Schuluniform (und sogar Schultasche) auf der Bühne mit seiner Gitarre umherrannte, stolpert mitten im Konzert über ein Kabel und fällt hin. Um nicht lächerlich auszusehen, spielt er am Boden liegend weiter, steht wieder auf, spielt wie ein Irrer und wirft sich gleich nochmal hin. Stehende Ovationen sind die Folge und seitdem wirft sich Angus etwa 2 bis 3 mal pro Konzert auf den Boden. Die Schuluniform war übrigens, wie der Name AC/DC, eine Idee von Malcolms und Angus´ Schwester. Weil Angus nach der Schule immer sofort zur Gitarre griff ohne die in Australien übliche Schuluniform auszuziehen, meinte seine Schwester, er soll sie beim Konzert tragen, es würde cool aussehen und zum Image passen – der Rest davon ist Geschichte. Zurück nach Sydney...
Das Werk, das nach 3 Wochen die „Produktionshalle“ verläßt, trägt den Namen „Dirty Deeds Done Dirt Cheap“ – und sollte in Europa erst im Dezember des Jahres 76´erscheinen.
Das Coverdesign, das die „Dirty Deeds“ „ziert“, ist ein totaler Griff in den Lokus. Oben und unten ein grauer Balken, oben prangt ein „AC/DC“ in einer rosa-Schrift, die keinerlei Verbindung zum eigentlichen AC/DC-Logo hat(te). Dazwischen ein Bild von Menschen, ein Geschäftsmann, eine Ärztin, ein Polizist, alle mit einem schwarzen Balken über den Augen. Ob die Leute wegen des miesen Covers unerkannt bleiben wollten oder ob sich dahinter ein tieferer künstlerischer Sinn verbirgt, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Nicht nur, daß hier keinerlei Bezug zur Musik auf dem Album besteht, hier besteht nicht mal eine Verbindung zu AC/DC überhaupt. Die Verantwortlichen für dieses Cover würde man heute wohl mit den Worten „Was verstehen Sie denn bitte unter Corporate Identity“ höflich aber bestimmt aus dem Dienst seiner Firma entlassen.
Anders sieht es mit dem Cover des „Originals“ aus. Wie ich das meine ? Nun, ähnlich wie von der „High Voltage“ gibt es auch von der „Dirty Deeds“ eine australische und eine europäische Version. Das Cover dort wird von einem Billard spielenden Bon Scott in Karikaturform geziert, Tattoos am Arm, Bier auf dem Tisch. Auch bei den Songs gibt's Unterschiede. So findet sich in Australien auf dem Album „R.I.P – Rock in Peace“. Damit möchte ich mich auch gleich korrigieren, denn beim Bericht zur „High Voltage“ schrieb ich, es wäre nie auf einem Album erschienen. Nie auf einem europäischen muß das heißen (thx an Videokind). Außerdem befand sich auf dem Original noch Jailbreak, ein Song von 1974, der bekommt aber später noch einen eigenen Bericht...
Nun gut, in Europa und dem Rest der Welt gibt's ein mieses Cover – verglichen mit Amerika hatten wir aber noch Glück, dort erschien „Dirty Deeds“ nämlich nicht ´76 sondern erst ´81.
Aber sehen wir uns mal näher an, was die jungen Wilden im Studio so auf die Reihe gebracht haben:
Dirty Deeds Done Dirt Cheap – 3:46
Einer der dreieinhalb-Minuten-Reißer für die AC/DC bekannt ist. Aggressiver Sound, etwas verzerrter als auf der High Voltage beispielsweise. Das Schlagzeug arbeitet wunderbar gegen den Takt und während Bon Scott singt ist im Hintergrund ein flaches, hektisches Ausatmen zu hören, was dem Song eine gewisse Boshaftigkeit und Nervosität verleiht. Der Refrain ist einmal mehr auch im Vollrausch problemlos zu bewältigen: Bon Scott gibt ein „Dirty Deeds“ vor und Malcolm Young an der Rhythmusgitarre und Mark Evans am Bass antworten mit einem geschrieenen „Done Dirt Cheap“. BoogieMan|Ciao Angus Young (AC/DC-intern gerne mal als „A-Bomb“ bezeichnet) gibt eins seiner klassischen Solis zum besten und in den rhythmischen Pausen krächzt Malcolm Young ein „Dirty deeds donedodone dirt cheap“ ins Mikro. Der traditionelle Abschluß bei diesem Song: Angus rennt ans Mikro und schreit wie ein Urmensch hinein – macht keinen Sinn, trägt eigentlich nichts zum Song bei, ist aber bei Konzerten immer wieder für Jubelanfälle beim Publikum gut. Was für ein brillanter Song...
Love at first feel – 3:05
Ein Liebeslied von AC/DC – natürlich nicht ohne gewisse zweideutige Einflüsse. Eins der absolut unbekannten Stücke der Band – und irgendwie auch zurecht. Für AC/DC-Verhältnisse eigentlich nur ein zweitklassiger Song, ganz einfacher Aufbau, einfache Rhythmik. Es fehlt diesem Song ein wenig an Charakter, eine Besonderheit, um ein richtig gutes Stück draus zu machen. Aber insgesamt doch ab und an mal hörenswert.
Big Balls – 2:39
So kurz dieses Lied auch ist, so groß waren die Reaktionen darauf. Was sich in 2 Minuten und 39 Sekunden alles über die weibliche Brust und das drumherum sagen läßt, möchte ich hier nicht unbedingt wiedergeben, an Zweideutigkeiten hat Bon Scott einmal mehr nicht gespart ;). Zusammen mit „Dirty Deeds“ löste dieser Song dann eben auch die ersten Protestwellen gegen AC/DC aus, die sich später in wahnwitzigen Äußerungen wie „Wenn du zu einem AC/DC-Konzert gehst, kommst du als Zombie zurück“ kundtaten – aber dazu mehr im späteren Verlauf der AC/DC-Geschichte. Zurück zu „Big Balls“: Ein richtiges Ende hat das Lied nicht, der Übergang zum nächsten ist fließend und das nächste heißt...
Rocker – 2:46
DAS klassische AC/DC Rock´n´Roll Stück. Simpler R´n´R Rhythmus, sehr schnell und sauber gespielt, die Leadgitarre streut immer wieder stimmige kleine Solis ein während Bon Scott sich praktisch selbst besingt („I´m a Rocker, Roller, right out of Controler...“). Es kann eigentlich passiern was will, wenn ich dieses Lied höre bin ich gut drauf. Es hat sowas unschuldig-optimistisches an sich, etwas, was es bei AC/DC-Songs oft gab – und glücklicher Weise wieder gibt, dieser Schuß Humor, sich selbst und alles andere nicht so ernst zu nehmen.
Problem Child – 5:43
Der beste Song des Albums – für mich jedenfalls. Lockerer, relaxter Rhythmus. Simpler Aufbau mal wieder, die Grundstruktur besteht gerade mal aus 3 Akkorden. Die sind aber sehr effizient aneinandergereiht. Bon Scott besingt die Geschichte eines „bösen Jungen“, der Text harmoniert perfekt („What I want I take, what I don´t I break“...). Zum Refrain gesellt sich der Bass dazu und macht das Stück ab da wesentlich fülliger. Angus´ Solo darf nicht fehlen, danach setzt noch eine... hmm, wie heissen die Dinger, Rassel ? So ein raschrasch-Ding... lol, sorry, ich komm nicht drauf wie das heißt, ein Percussioninstrument halt – ein. Zum Ende hin wechseln die Gitarren in eine andere Oktave und Angus improvisiert munter drauf los. Dadurch wirkt das sehr langgezogene Songende nicht langweilig.
There´s Gonna be some Rockin´ - 3:14
Der Name ist Programm. Ein schöner Rock´n´Roll-Rhythmus ist die Basis des Songs. Der Sound wirkt etwas gedrückter als beim Rest des Albums, so entsteht eine vermeintliche Live-Atmosphäre. Bon Scott singt davon, wie er mit den Jungs loszieht, um ein weiteres Konzert zu geben. Der perfekte Song für den Weg zum nächsten AC/DC-Konzert :)
Ain´t no fun waiting round to be a millionaire – 6:51
Hmm, 7 Minuten eigentlich immer der gleiche Standard-R´n´R-Rhythmus, den wahrscheinlich jeder Gitarrenschüler in der ersten Stunde beigebracht bekommt. Allerdings über die gesamte Dauer absolut gleichmäßig gespielt, Malcom Young ist eine Rhythmusmaschine... Aufgepeppt wird das ganze durch die sich steigernde Lautstärke, stellenweise auch Geschwindigkeit und die Einwürfe von Angus´ Leadgitarre. Bon Scott besingt sich und die Band – lieber im Cabrio in der Gegend rumfahren und das Leben genießen, als zu arbeiten, Konzerte geben und drauf warten berühmt zu werden... Durch die zunehmende Lautstärke und Geschwindigkeit bildet der Song einen schönen Spannungsbogen und fügt sich sehr harmonisch in das Rock´n´Roll-lastige Album ein.
Ride On – 5:47
Ein Song wie man ihn von AC/DC bis dahin nie hörte – und nie wieder hörte. Ein ruhiges, langsames und depressives Stück, stellenweise (immer passend zu besonders depressiven und wehleidigen Textpassagen) steigert sich die Aggressivität der Rhythmusgitarre um dann wieder ganz sanft mit einem fast schon geflüsterten „Ride On“ im Refrain zu landen. „Ride On“ ist sicherlich das emotionalste Stück, das AC/DC je geschrieben haben. Während Bon Scott singt, stellt man sich unweigerlich vor, wie er allein in einem dunklen Zimmer abends am Fenster sitzt, die Flasche Scotch auf einem kleinen Holztisch vor ihm und über den Sinn oder Unsinn des Lebens sinnierend... Einer dieser Tage, wo man sich vornimmt, sein Leben zu ändern („One of these days, I´m gonna change my evil ways“). Der sowieso schon außergewöhnliche Song sollte nach Bon Scotts Tod traurige Berühmtheit erlangen. Eine Version von „Ride On“, die Bon Scott mit einigen befreundeten Musikern 1980 aufnahm, ist die letzte Aufnahme überhaupt von ihm. Unter Fans gilt „Ride On“ als der Farewell-Titel für Bon Scott, unzählige inoffizielle Livemitschnitte von Konzerten mit ihm wurden unter dem Titel „Ride On Bon“ veröffentlicht. AC/DC selbst haben diesen Song nach 1980 nie mehr gespielt – bis zum Sommer 2001. Auf der Stiff Upper Lip Tour, beim Konzert im mit weit über 100.000 Menschen ausverkauften Stade de France in Paris spielte man den Song als letztes Stück – ein Tribut an John Lee Hooker, einem der großen Idole der Band, der am Tag vor dem Konzert verstarb.
Squealer – 5:12
Wäre das Album „Dirty Deeds Done Dirt Cheap“ nach Bon Scotts Tod veröffentlicht worden, „Ride On“ wäre das letzte Stück gewesen. Aber die traurige Wendung, die das Schicksal in der Nacht vom 18. auf den 19. Februar 1980 nehmen sollte, war 1976 ja nicht absehbar. Und deshalb dürfen wir in den Genuß von Squealer kommen. Die Rhythmusgitarre beginnt mit harten Akkorden, Bass und Schlagzeug untermauern mit eingängigen Linien. Dann Stille, mit dem Einsatz von Bon Scott gibt die Rhythmusgitarre einen weiteren, sehr sanften Akkord ab. Mit jeder weiteren Textzeile wird es ein weiterer, der zudem immer lauter und aggressiver gespielt wird, die Abstände der Akkorde verkürzen sich im Rhythmus bis schließlich mit dem voll einsetzenden Schlagzeug der Refrain erreicht wird – „Squealer“ grunzt Malcolm Young ins Mikro. Der Refrain ist eigentlich gar kein solcher, schließlich wiederholt er sich eigentlich garnicht. Vielmehr ergreift hier A-Bomb mit seiner Gibson SG die Initiative und verwandelt „Squealer“ ab da in ein 3-minütiges Gitarrensolo, immer untermalt von der Rhythmusabteilung und regelmäßigen „Squealer“-Rufen.
Erfreulicherweise halten sich hier wie bei der „High Voltage“ die Unterschiede zwischen LP- und CD-Version sehr in Grenzen, ich empfehle trotzdem die LP :)
„Dirty Deeds Done Dirt Cheap“ ist mit Abstand das AC/DC-Album mit dem stärksten Rock´n´Roll-Einfluß. Man spürt die Vergangenheit der einzelnen Bandmitglieder, die alle mit dem covern von bekannten R´n´R-Größen wie etwa Chuck Berry etc. angefangen haben. Die Songs „Dirty Deeds...“ und „Problem Child“ weisen aber schon in die Richtung, die die Band schon mit einigen Songs der „High Voltage“ eingeschlagen hatte und der man dann (bisher) 28 Jahre treu blieb: Hard-Rock mit Boogie- und Blueseinflüssen.
Natürlich war man nach der Veröffentlichung und dem Erfolg des Albums zu umfangreichen Touren gezwungen. Und so durchquerte man Europa, teilweise mehrmals, und machte sich zu einem bekannten Gesicht in der Musikbranche.
In Australien mußte man derweil aber einige Konzerte der "A Giant Dose Of Rock & Roll !"-Tour Absagen, weil Politiker in den Kommunen und sogar im australischen Parlament AC/DC als eine Gefahr für die Jugend ansahen – hauptsächlich bedingt durch das Bild, das Medien zu dieser Zeit über AC/DC verbreiteten, aber auch basiernd auf den zweideutigen Texten vieler Songs.
Szenen wie bei der vorigen Tour, z.B. am 25.1.1975, blieben allerdings aus, als Deep Purple während eines Festivals verhindern wollte, daß AC/DC nach ihenen auf die Bühne gehen und ihnen die Show stiehlt. Das endete in einer Schlägerei zwischen Deep Purple und AC/DC, den Roadies der Bands und den sonstigen Gehilfen – mitten auf der Bühne vor 20000 Leuten - die dazu führte, daß AC/DC an diesem Tag zwar nicht mehr auftraten, künftig aber selbst Headliner waren.
Das AC/DC-Lineup mit Malcolm Young, Angus Young, Mark Evans, Phil Rudd und natürlich Bon Scott sollte schon bald das nächste Album der Band aufnehmen, „Let there be Rock“.
Ein Album, das ich musikalisch und soundtechnisch als derart brilliant empfinde, daß es mir schwer fallen wird, es in Worten entsprechend zu würdigen. Aber ich werde mir größte Mühe geben...
Vorwort
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Nachdem man in Australien mit zwei Alben („High Voltage“ und „T.N.T.“) schon recht ordentliche Erfolge feiern konnte und sie mit der weltweiten Veröffentlichung von „High Voltage“ bestätigen konnte musste ein neues Album her.
Doch Vorsicht war geboten denn wenn man gerade im Aufschwung ist sollte man keinen Rückschlag einstecken müssen und um dem vorzubeugen macht man am besten ein Album das an Qualität ... ...Nachfolgewerk auf das „Dirty deeds done dirt cheap“ hieß.
Mit eben diesem Album versuchte man an, vor allem den weltweiten, Erfolg des Vorgängers anzuknüpfen und, wen wundert es, es gelang perfekt.
Wie immer gilt dass wer kein Interesse an der Bandgeschichte hat oder sie schon gelesen hat einfach bei „Ein paar Worte zu diesem Tonträger“ weiter lesen soll.
Viel Spaß beim Lesen
Bandgeschichte und Diskografie
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Pro: Die Titel: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 Kontra: Nix, aber auch gar nix
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AC / DC
Dirty Deeds Done Dirt Cheap
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Warum ich gerade dieses Album für diesen Bericht gewählt habe hat keinen bestimmten Grund, außer vielleicht, dass es in den letzen des Öfteren aus meinen Lautsprechern tönte. Es ist schon fantastisch, dass ein Album oder eine Musikstil wie dieser noch nach so viel Jahre immer noch hörenswert.
Immerhin ist das Album gerade mal 2 Jahre jünger als ich, ... ...vereint wurden.
1. Dirty Deeds Done Dirt Cheap 3:46
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Zu Beginn der Klassiker schlechthin, denn dieser Track wohl einer der bekanntesten von diesem Album und auch auf Konzerten werd dieser Song gern gespielt. Das Vorspiel ist recht bissig, dank des ausdrucksstarken Gitarrenparts, die Strophenteile dann eher etwas ruhiger. Der Refrain dann deutlich aggressiver mir kleinen Chorusanteilen.
Auch das obligatorische Gitarrensolo ...
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Pro: Bon Scott, Angus Young, Malcolm Young, Mark Evans und Phil Rudd Kontra: altmodische Produktion? Nein, im Ernst: Mir fällt nichts ein.
...einzelnen Songs: 1. Dirty Deeds Done Dirt Cheap Ein Klassiker, der bei keiner Coverband oder Hard Rock Party fehlen darf. Allerdings finde ich den Sound hier allgemein ein bischen zu minimalistisch. Die Riffs brettern nicht so nach vorne und es rumpelt auch nicht richtig. Luftgitarre spielen ist auch nicht wirklich möglich. Sehr solider Klassiker, aber wenig kraftvoll. Außerdem ist dies der einzige Song, der sich mit der gepressten und viel dreckigeren ... ...Bon Scott.
2. Love At First Feel
Old school Rock'n'Roll Gitarrensound mit Hard Rock Attitüde. Dazu noch die unverwechselbare Stimme von Bon Scott und das kraftvolle Bassspiel von Evans und fertig ist ein cooler Hard Rock Song mit großem Luftgitarrenpotenzial. 3. Big Balls
Dreckiger gehts nicht mehr. Total einfache, erdige Riffs, scheppernde Drums, kraftvoller Bass und das sägende Organ von Bon Scott, der über dicke "Balls" singt. Außerdem hat ...
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...schnell die Songliste:
1. Dirty Deeds done dirt Cheap (3:46)
2. Love at first Feel (3:05)
3. Big Balls (2:39)
4. Rocker (2:46) (Da hat er die Klampfe runtergestimmt ;-)
5. Problem Child (5:43)
6. There's gonna be some Rockin' (3:14)
7. Ain't no fun (6:57)
8. Ride on (5:47)
9. Squealer (5:12)
Play it Loud ! ...
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Pro: AC/DC, musikalisch, frühes Meisterwerk Kontra: nicht der klassische AC/DC Stil
...auch mit „Dirty Deeds Done Dirty Cheep“ an „High Voltage“ anknüpfen zu können, denn das wichtigste war, nicht als One-Hit-Wonder abgestempelt zu werden. Aber glücklicherweise kam es ja ganz anders, „Dirty Deeds Done Dirty Cheep“ verkaufte sich ebenso gut wie der Vorgänger und die Tore für AC/DC standen offen und sie traten ihren Siegeszug an, angeführt vom legendären Gitarristen Angus Young und vom Sänger Bon Scott. ... ...Album:
„Dirty Deeds Done Dirty Cheep“ enthält 9 Songs, davon mit dem Titelstück einen absoluten Superhit, mit „Rocker“ und „Problem Child“ weitere Top-Hits. Der Rest ist weniger bekannt, wird auch auf Konzerten eher selten mal zum Besten gegeben. Meiner Meinung nach ist „Dirty Deeds Done Dirty Cheep“ das Album, welches am ehesten aus dem klassischen und unvergleichlichen AC/DC Hardrock-Stil herausfällt. ...
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Pro: Gutes Album mit Best Of Charakter Kontra: Nichts neues
...Eigentlich ist Who Made Who richtig klasse. Der Titeltrack ist ein Klassiker, die beiden Instrumentals sind auf jeden Fall etwas neues und wirklich gut und die anderen Lieder sind auch allesamt super. Das einzige Problem ist nur, daß Who Made Who einfach nichts neues beinhaltet. Klar, da auf Who Made Who sowohl Sink the Pink als auch Shake your Foundation ist, braucht man das Album Fly on The Wall nicht mehr. Hells Bells und You Shook Me All Night Long kennt man schon von Back In Black, For Those About to Rock ist der Titelsong des gleichnamigen Albums und Ride On war schon auf DirtyDeedsDoneDirtCheap. Ein echter AC/DC-Fan kennt also das meiste auf Who Made Who und sich Who Made Who nur wegen der Instrumentals zu kaufen, das geht dann doch etwas zu weit.... Ein AC/DC-Neuling kann auf die Instrumentals verzichten und findet...
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Pro: super Live-Sound, rockige Songs, Rock n Roll vom Feinsten Kontra: keine
..."If you want blood - you´ve got it" (Veröffentlicht: 1978) - so der Titel des ersten Live-Albums von AC/DC. Für mich ist es DIE Platte schlechthin. Rock n Roll vom Feinsten. Und vor allem Gitarrist Angus Young und Sänger Bon Scott in absoluter Top-Form. Rockige Gitarren-Riffs und -Soli, dazu die rauhe Stimme von Bon. Gigantisch!!! Wer Bon Scott nicht live erleben durfte kann hier einen wunderbaren Eindruck bekommen! 10 Songs aus der Anfangszeit von AC/DC - von den Platten "High voltage", "Dirtydeedsdonedirtcheap", "Let there be rock" und "Powerage".
Ein super Mix aus schnellen Liedern ("Riff raff", "Rocker") und langsamen Stücken ("The Jack"), dazu die Rock-Hymnen "Let there be rock", "Bad boy boogie" und "Whole lotta Rosie". Sowie was rhytmisch/schnelles "High voltage", "Problem child" und "Rock n Roll damnation". Auch wer AC/DC...
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Pro: Das "Kern"-Album von AC-DC Kontra: Ein Song fehlt gegenüber der alten Vinyl-Scheibe
...eine supergeile Nummer. Nur gehört die auf "Dirtydeedsdonedirtcheap" und nicht hierher. Der einzige Kritikpunkt, der anzuführen ist. Die meisten AC-DC-Fans haben wohl beide Scheiben und brauchen nicht auf beiden den gleichen Song!
Aber genug geärgert. Weiter geht's mit dem treibenden "Overdose". Der Song hält den Level der Platte weiter oben. Der Text ist für AC-DC erstaunlich ernst.
"Hell ain't a bad place to be" ist der nächste Klassiker. Eine weitere prädestinierte Livenummer.
Das Ende naht. Jetzt nur nichts mehr kaputt machen und einen Song bringen, der den Gesamteindruck schmälert! Keine Angst. Die Mannen von AC-DC wurden beim Einspielen dieser Platte gerade von den Rockgöttern geküsst. Und zum Schluss gibt es daher noch das Überfinale: "Whole lotta rosie". Darf natürlich auch bei keinem Live-Gig fehlen. Wer bist jetzt noch nicht...
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